Interview: Schutz vor Risiken im Smart Home

Themen > Klima & Energie

Interview: Schutz vor Risiken im Smart Home

Daniel Wulf, Geschäftsführer
homenandsmart GmbH

Zunehmend werden in unserer digitalen Welt auch die eigenen 4 Wände vernetzt. Die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt: Beleuchtung und Raumtemperatur lassen sich per Sprachbefehl einschalten und anpassen, intelligente Schlösser und Tore öffnen und schließen sich per Geisterhand bzw. Zuruf, über eine App lassen sich Haus und Grundstück auch von unterwegs jederzeit überwachen. Wie sagt man so schön: Zeit ist Geld und somit für viele kostbar. Da kann es eine Ersparnis sein, wenn am Morgen die Kaffeemaschine per Timer schon den morgendlichen Muntermacher parat hält, die Rollläden im ganzen Haus vollautomatisch die Morgensonne ins Haus lassen und in den üblicherweise genutzten Zimmern das Licht angeht.
Neben der schnellen und einfacheren Anwendung und Nutzung vieler Gerätschaften im Haus, kann also auch durch ein durchdachtes und fehlerfrei angewendetes System die Sicherheit der häuslichen Privatsphäre erhöht werden. Aber man sollte auch Vorsicht walten lassen, damit man nicht sich selbst und andere gefährdet. Über die Risiken eines voll vernetzten Zuhauses und wie man sich vor ihnen schützen kann, haben wir mit Herrn David Wulf, Geschäftsführer der homeandsmart GmbH, gesprochen.

IMMOBILIENMARKT:

Herr Wulf, Sie als Smart Home-Experte kennen die Schwachstellen durch eine zentrale Steuerung von vernetzten Komponenten sehr genau. Welches ist die größte Gefahr beim Nutzen von Smart Home-Anwendungen?

David Wulf:

Wenn Nutzer ihre Daten nicht effektiv schützen, können sie Opfer von Hackern werden, die sich damit Zugang zu durchaus sehr sensiblen Daten wie z. B. Bankdaten verschaffen können. Ein sehr häufiger Anwenderfehler sind unsichere Passwörter für das eigene WLAN-Netz. Man mag es kaum glauben, aber es gibt immer noch Nutzer, die einfache Passwörter wie aufeinanderfolgende Zahlenreihen oder schnell zu knackende Begriffe wie „admin“, „password“ und persönlich schnell zu erratende Codes wie Eigennamen verwenden. Hier empfehlen wir dringend, sichere Passwörter mit Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen zu verwenden. Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit sollte jeder Account sein eigenes Passwort erhalten.

IMMOBILIENMARKT:

Welche weiteren Gefahren lauern außerdem beim Smart Home?

David Wulf:

Es gibt natürlich auch die rein technischen Probleme, die die Nutzer im normalen Alltag gefährden oder auch einfach nur nervig sind: Nichts ist ärgerlicher, wenn sich elektronische Türschlösser zum Beispiel nicht mehr öffnen lassen oder die Aufzeichnungsgeräte auch Fremden einen Einblick ins Privatleben ermöglichen.

Des Weiteren existieren keine allgemeinen Sicherheitsbestimmungen für die Datenübertragung. Die Sicherheit der Verbindung hängt somit immer mit dem individuellen Anbieter zusammen. Ich empfehle hier dringend, dass man auf eine verschlüsselte Ende-zu-Ende-Übertragung achtet. Auch andere Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel die lokale Datenspeicherung sind zu empfehlen.

IMMOBILIENMARKT:

Die Tücke liegt ja häufig im Detail – was ist mit den Nutzungsvereinbarungen im Vertrag?

David Wulf:

Auch hier lohnt sich ein kritischer Blick. Der ein oder andere Hersteller holt sich hierüber die Erlaubnis zur gewerblichen Datennutzung oder Weitergabe derselben. Ganz misstrauisch sollte man werden, wenn eine Smart Home App beim Einrichten zur Einwilligung auf die Zugriffsrechte bezüglich Kameras, Standortdaten und sogar die Kontakte im Telefon auffordert. Diese sind für die Steuerung der vernetzten Geräte gar nicht erforderlich.

IMMOBILIENMARKT:

Welche Tipps können Sie Interessierten für ein sicheres Smart Home geben?

David Wulf:

Kaufen Sie keine No-Name-Produkte aus Fernost. Deutsche Markenhersteller haben exzellente und vor allem sichere Angebote in ihrem Portfolio. Sie sollten das voreingestellte Passwort sofort nach dem Kauf ändern. Die Geräte selbst vorzugsweise über ein Gäste-Netzwerk anstatt über das Standard-WLAN laufen lassen. Führen Sie unbedingt immer regelmäßige Sicherheitsupdates durch. Am besten sind Anwendungen, die sich automatisch updaten. Vergleichen Sie die verschiedenen Hersteller – es lohnt sich. Lesen Sie sich hierzu auch die Kundenbewertungen im Internet durch.

IMMOBILIENMARKT:

Herr Wulf, wir danken Ihnen für das Gespräch.

www.homeandsmart.de

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Mehr (Frei-)Räume im Eigenheim

Themen > Bauen & Wohnen

Mehr (Frei-)Räume im Eigenheim

Quelle: LBS

Die weltweite Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten den Alltag der Menschen verändert und diesen vielerorts noch stärker als zuvor nach Hause verlagert: Jeder zweite Berufstätige arbeitete ganz oder teilweise im Homeoffice und auch der Nachwuchs blieb wegen geschlossener Schulen und Kitas daheim. Die eigenen vier Wände wurden schlagartig zum Büro für die Eltern, zum Klassenzimmer und Spielplatz für die Kleinen, kurz: zum Lebensmittelpunkt der ganzen Familie. Vielen ist dadurch bewusst geworden, wie wichtig das eigene Zuhause ist.

Gut zu wissen

Mehr als 36 Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Garten. Das zeigt die „Verbrauchs- und Medienanalyse 2020“, die von den Marktforschungsinstituten IFAK, GfK und forsa erhoben wurde. Fast drei Viertel aller Deutschen (58,2 Mio.) haben einen Balkon oder eine Terrasse.

Auch in Zukunft könnte das Zuhause stärker im Fokus stehen als bislang. Etwa wenn mehr Menschen regelmäßig im Homeoffice arbeiten. Immerhin gaben einer Erhebung des Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) zufolge 68 Prozent der Internetnutzer in Deutschland an, auch künftig vermehrt daheim arbeiten zu wollen. Das habe auch Einfluss auf die Anforderungen an das Wohnen, so Joachim Klein von der LBS: „Der Stellenwert eines zusätzlichen Arbeitszimmers, eines abgetrennten Bereichs zum Lernen und eines großen Gartens zum Spielen ist während des Lockdowns besonders deutlich geworden.“ Schon jetzt zeigen aktuelle Umfragen, dass Menschen, denen mehr Platz zur Verfügung steht, um solche Wohn- wünsche zu verwirklichen, in dieser Zeit zufriedener mit ihrem Zuhause waren.

Eigentümer haben mehr Platz — und größere Freiheiten

Ein Eigenheim bietet diesen Platz in der Regel eher als eine Mietimmobilie: Laut Statistischem Bundesamt leben Haushalte mit Wohneigentum im Schnitt auf knapp 125 Quadratmetern, Mieterhaushalte durchschnittlich nur auf rund 70 Quadratmetern. Zudem kommen Eigentümer mit 4,4 Zimmern pro Haushalt auf fast zwei Räume mehr als Mieter mit 2,7 Zimmern. Rückzugsorte für sich oder den Nachwuchs zu schaffen, ist ihnen damit leichter möglich.

„Ein eigenes Zuhause bedeutet auch mehr Freiheiten bei der Gestaltung“, sagt Klein. Eigentümer können ihre eigenen vier Wände ganz nach ihren Wünschen und Bedürfnissen planen, ohne auf die Zustimmung eines Ver- mieters angewiesen zu sein. Sie können ihr Zuhause auch leichter an sich verändernde Situationen anpassen und sich so einen Wohlfühlort für jede Lebensphase schaffen.

So geht’s ins eigene Zuhause

Das Eigenheim sollte auf einem sicheren Fundament stehen. Eine ausgewogene Finanzierung ist dabei das A und O. Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.

Was macht eine „gute“ Finanzierung aus?

Eine Immobilienfinanzierung ist immer individuell. In der Regel setzt sie sich aus einem Mix aus Eigenkapital, klassischem Annuitätendarlehen und Bausparvertrag zusammen. Der Bausparvertrag hat dabei gleich eine doppelte Funktion: Er ist ein wichtiges Instrument, um Eigen­kapital aufzubauen und garantiert dem Sparer zudem ein zinsgünstiges Bauspardarlehen.

Wie viel Eigenkapital sollte eingebracht werden?

Etwa 20 Prozent der Gesamtsumme plus Erwerbsnebenkosten sollten es schon sein. Diese schwanken je nach Bundesland zwischen 12 und 15 Prozent der Kaufsumme. Auch in der derzeitigen Niedrigzinssitua­tion ist Eigenkapital unerlässlich: Die vielerorts gestiegenen Immobilienpreise und somit auch Erwerbsnebenkosten bedeuten einen höheren Eigenkapitalbedarf.

Gibt es einen richtigen Zeitpunkt, um Eigentum zu erwerben?

Immobilienerwerber sind im Schnitt 41 Jahre alt, Bausparer ziehen mit 39 Jahren etwas früher ins Eigenheim. Wichtig ist, dass der Zeitpunkt zu den persönlichen Umständen passt. Die Konditionen für eine Baufinanzierung sind derzeit aufgrund der niedrigen Zinsen günstig und Bausparer können sich diese bei Vertragsabschluss für ein Bauspardarlehen über die gesamte Laufzeit sichern.

Mit welchen Förderungen unterstützt der Staat beim Bau oder Kauf von Wohneigentum?

Mit Wohn-Riester fördert der Staat selbstgenutztes Wohneigentum zur Altersvorsorge. Die Zulagen werden sowohl in der Spar- als auch in der Darlehensphase gezahlt und ermöglichen es Bausparern, ihr Heim schneller abzuzahlen und später mietfrei zu wohnen. Die Grundzulage beträgt maximal E 175,– pro Jahr. Für Kinder gibt es bis zu E 300,–. Einkommensgrenzen gelten nicht.

Die Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent der Sparrate gibt es derzeit für Bausparer mit einem Jahreseinkommen bis E 25.600,– (Singles) bzw. E 51.200,– (Ehepaare). Ab 2021 werden Förderungen und Einkommensgrenzen übrigens deutlich angehoben: Die Prämie erhöht sich auf 10 Prozent der Einzahlungen, die Einkommensgrenzen steigen auf E 35.000,– (Singles) bzw. E 70.000,– Euro (Ehepaare).

www.lbs.de/presse/bausparen

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Kein zivilrechtliches Gewohnheitsrecht zwischen Grundstücksnachbarn

Themen > Recht & Gesetz

Kein zivilrechtliches Gewohnheitsrecht
zwischen Grundstücksnachbarn

Quelle: Pixabay

BGH, Urteil vom 24.01.2020, V ZR 155/18

Sachverhalt:

Die Beteiligten des Rechtsstreits sind Grundstücksnachbarn. Der Kläger ist Eigentümer von drei Grundstücken, die mit einer Reihenhausanlage bebaut sind. Im rückwärtigen Bereich befinden sich Garagen, die nicht unmittelbar über die eigenen Grundstücke erreicht werden können, sondern über einen Weg erschlossen sind, der sich auf dem nachbarlichen Grundstück der Beklagten befindet. Der Weg zu den Garagen wurde über Jahrzehnte bereits durch die Rechtsvorgänger der Beteiligten genutzt.

Zum Ablauf des Jahres 2016 erklärte die Eigentümerin des Wegegrundstückes, dass eine weitere Mitbenutzung des Weges nicht mehr geduldet werde und beabsichtigte die Sperrung der Zuwegung. Das Landgericht hatte die Eigentümerin des Wegengrundstückes verpflichtet, die Nutzung weiterhin zu dulden, da ein entsprechendes Gewohnheitsrecht entstanden sei, das zum Mitgebrauch des Weges berechtige. Die hiergegen gerichtete Berufung der Beklagten blieb bei dem Oberlandesgericht ohne Erfolg. Vor dem für das Grundstücksrecht zuständigen V. Zivilsenates des Bundesgerichtshofes verfolgte die Beklagte ihren Anspruch auf Klagabweisung weiter.

Entscheidung:

Die Revision hat Erfolg. Das Berufungsurteil wurde aufgehoben und die Sache zur neuen Verhandlung an das Oberlandesgericht zurückverwiesen. Der Bundesgerichtshof stellt klar, dass das umgangssprachlich häufig angeführte Gewohnheitsrecht als Einzelfall bezogene Berechtigung nicht gegeben ist. Ein zivilrechtliches Gewohnheitsrecht kann nur durch eine längere tatsächliche Ausübung entstehen, die zu einer dauernden, gleichmäßigen, vor allem allgemeine Berechtigung durch die Beteiligten anerkannt wird. Als ungeschriebenes Recht enthält das Gewohnheitsrecht eine generell-abstrakte Regelung, die über den Einzelfall hinausweisen muss. Zur Annahme eines zivilrechtlichen Gewohnheitsrechts als ungeschriebene Rechtsnorm ist es erforderlich, dass die Beteiligten als verbindlich anerkennen, alle Rechtsverhältnisse einer bestimmten Art dergestalt regeln zu wollen. Als dem Gesetz gleichwertige Rechtsquelle allgemeiner Art kann mithin ein Gewohnheitsrecht nur dort angenommen werden, wo zwischen einer Vielzahl von Rechtsindividuen und in Bezug auf eine Vielzahl von Rechtsverhältnissen ungeschriebene verbindliche Regelungen etabliert werden.

Für eine konkrete nachbarliche Grundstückssituation, wie sie hier Gegenstand der gerichtlichen Überprüfung ist, kommt mithin die Annahme eines Gewohnheitsrechts nicht in Betracht. Es fehlt an der generell abstrakten Bildung eines Rechtssatzes, der für die Beteiligten verbindlich gelten soll. Die lediglich auf die konkrete Grundstückssituation sich beschränkende Duldung eines Mitgebrauches kann keine generell-abstrakte Rechtssetzung auslösen. Es gibt mithin kein Gewohnheitsrecht zwischen zwei Nachbarn.
Da aufgrund der Rechtsfehlerhaftigkeit der vorangegangenen Entscheidungen eine Prüfung eines etwaigen Notwegerechts nach § 917 BGB in den Vorinstanzen ausblieb, hat der Bundesgerichtshof die Angelegenheit an das Oberlandesgericht zurückverwiesen, damit die Voraussetzung für die etwaige Einräumung eines Notwegerechts zur Sicherstellung der Erreichbarkeit der Garagen erfolgen kann.

Fazit:

Der Bundesgerichtshof bekräftigt mit der hier erörterten Entscheidung, dass auch langjährige Gepflogenheiten nicht stillschweigend zu durchsetzbaren materiell-rechtlichen Ansprüchen eines Nachbarn führen können. Das Eigentumsrecht des Grundstückseigentümers, der einen Mitgebrauch auch über einen langen Zeitraum duldet, wird nicht eingeschränkt, sofern die Parteien nicht ausdrückliche Vereinbarungen treffen oder die Berechtigungen an dem Grundstück zum Gegenstand von Grunddienstbarkeiten in dem Grundbuch machen. Das umgangssprachlich häufig angeführte Gewohnheitsrecht ist zwar in der Rechtsordnung bekannt, beschränkt sich jedoch auf einen engen Anwendungsbereich, z. B. als so genannte Observanz im landwirtschaftlichen Segment bei der Aufrechterhaltung und Mitbenutzung von Graben­systemen zur Entwässerung von landwirtschaftlichen Grundstücken bei einer Mehrzahl von Beteiligten Grundstückseigentümern.

Im nachbarlichen Bereich bebauter Grundstücke ist ein Gewohnheitsrecht als rechtliches Instrument hingegen untauglich. Eine verlässliche Sicherstellung eines Wegerechts kann mithin nur über eine entsprechende Bestellung einer Grunddienstbarkeit erfolgen, anderenfalls bleibt der auf den Weg angewiesene Grundstücksnachbar auf das good will des Grundstückseigentümers angewiesen

www.breiholdt-voscherau.de

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OTTO STÖBEN klärt Eigentumsverhältnis

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OTTO STÖBEN klärt Eigentumsverhältnis

Kieler Zentrale der OTTO STÖBEN GmbH seit 1956

Nach der im Jahre 2018 erfolgten Geschäftsübernahme erwirbt OTTO STÖBEN nun auch die Immobilien­anteile der ausgeschiedenen Gesellschafter. Der traditionelle Firmensitz in Kiel ist somit nun vollständig im Eigentum der Gesellschafter Patrick und Carsten Stöben.

„Damit haben wir unseren Standort in Kiel bestätigt und können ihn jetzt uneingeschränkt in die Zukunft führen. Pläne für Erneuerung, Renovierung oder Aufstockung liegen bereits vor“, berichtet Patrick Stöben, geschäftsführender Gesellschafter der OTTO STÖBEN GmbH.

Immobilieneigentum ist gerade in Krisenzeiten ein hohes Gut – auch für ein alteingesessenes und krisenerprobtes Maklerunternehmen wie OTTO STÖBEN. Es bedeutet Standortsicherheit für die Mitarbeiter und Kunden im ganzen Land.

Vor allem in unsicheren Zeiten kann eine gemietete Gewerbeimmobilie katastrophale Folgen haben. Wenn die Miete für eine Immobilie, wie es sich in der aktuelle Corona-Krise erschreckend häufig gezeigt hat, unverhofft nicht mehr bezahlt werden kann, verliert man schnell die vertraglich zugesicherten Rechte zur weiteren Nutzung. Hier kann es zum Sonderkündigungsrecht kommen. Die Verträge werden in der Regel mit einer festen Laufzeit abgeschlossen, meistens ist ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag nicht möglich. Sollte der Mieter aber in Zahlungsverzug kommen, kann der Vermieter den Vertrag vorzeitig kündigen und die Immobilie anderweitig verwerten.
Da gerade in Krisenzeiten die Sicherheit für einen Überbrückungskredit oder ein langfristiges Darlehen fehlt, läuft man Gefahr, die Nutzung der Immobilie aufgeben zu müssen. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie bleiben die Zeiten und Entwicklungen auch in Zukunft eher ungewiss.
Patrick Stöben: „Aus diesem Grund sind wir dazu übergegangen, unsere Büroimmobilien aus der bisherigen Eigentümergemeinschaft herauszukaufen. Der Anfang wurde mit der Kieler Zentrale gemacht und im Laufe des Jahres werden die Regionalbüros folgen. Unternehmen sind in ihren eigenen Betriebsräumen immer besser aufgestellt.“


www.stoeben.de

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Bungalows erleben ihre Renaissance nicht nur bei Bauherren 50plus

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Bungalows erleben ihre Renaissance
nicht nur bei Bauherren 50plus

Beim zweiten Eigenheim wird alles besser: Wer bereits Hausbesitzer ist, weiß genau, welche Wünsche im Ersthaus offen geblieben sind oder was man bei der Planung eines weiteren Neubaus anders machen würde. Rund um die Lebensmitte entschließen sich daher viele, noch einmal komplett neu zu bauen und sich ein maßgeschneidertes Refugium für den Ruhestand zu schaffen. Dabei zeichnet sich ein klarer Trend ab: Wohnen auf einer Ebene im klassischen Bungalow erlebt eine echte Renaissance und steht insbesondere bei Bauherren der Generation 50plus hoch im Kurs.

Gemütliches Wohnen auf einer Ebene

Ein solcher Grundriss mit Winkel bietet viele praktische Vorteile: Das lästige Treppensteigen gehört der Vergangenheit an, kurze Wege sind garantiert und das Haus ist schon aufgrund seiner Eingeschossigkeit auf Barrierefreiheit ausgelegt – das ist gleichermaßen praktisch für den späteren Ruhestand oder wenn die Enkelkinder zu Besuch sind.

Beim Winkelbungalow Seeland des Fertighausanbieters Danhaus beispielsweise konzentriert sich das gesamte Leben auf das 135 Quadratmeter große Erdgeschoss mit seinen sechs Zimmern: Den Lebensmittelpunkt bildet der großzügig konzipierte Wohn- und Essbereich. Helle 49 Quadrat­meter bieten viel Platz für gemütliche Stunden und individuelle Wohnträume. Durch die bodentiefen Fensterelemente, die sich bis hoch in die Kathedralendecke erstrecken, lässt sich besonders bei schönem Wetter bequem die Sonnenterrasse erreichen.

Ein weiterer Vorteil: Durch die rechtwinklige Bauweise des Bungalows ist die Terrasse vor Wind und fremden Blicken bestens geschützt.

Individuelle Wünsche bis zur Barrierefreiheit verwirklichen

Einen im Bau kostspieligen Keller braucht der Bungalow nicht: Ein großer Wirtschaftsraum und auf Wunsch eine zusätzlich in der Küche eingeplante Speisekammer können dies mehr als wettmachen. Wer zudem weiter in die Zukunft planen will, kann bereits die Ausstattung von Bad und Küche altersgerecht vornehmen. Das gilt ebenfalls für eine behindertengerechte Ausgestaltung der Wohnräume mit extra breiten Türen und Fensterelementen ohne lästige Schwellen.

Unter www.danhaus.de gibt es ausführliche Informationen dazu sowie eine Kontaktmöglichkeit für eine persönliche Beratung. Die skandinavischen Wurzeln des Bungalows sind augenfällig: Zu erkennen ist dies zum einen an der besonders energiesparenden Polarwand, zum anderen an der Verwendung natürlicher Materialien und nicht zuletzt am Design.

Insbesondere der hohe Anteil von Holz hat viele Vorteile: Kaum ein anderes Material wirkt sich so positiv auf ein gesundes Raumklima aus und schafft eine so gemütliche Wohnatmosphäre.

www.danhaus.de

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Welche Unterlagen brauche ich für den Hausverkauf und wo finde ich sie?

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Welche Unterlagen brauche ich für
den Hausverkauf und wo finde ich sie?

Carl C. Franzen

Fehlen wichtige Unterlagen, werden Kaufinteressenten oft skeptisch. Wer sich also entschlossen hat seine Immobilie zu verkaufen, endet meist damit im ganzen Haus nach den erforderlichen Unterlagen zu suchen. Fehlt dann doch noch etwas oder sind Dokumente abgelaufen, bleibt einem der Gang zu Ämtern und Behörden leider nicht erspart. Damit Sie nicht lange nach Ihren Unterlagen suchen müssen, haben wir die wichtigsten Unterlagen und wo Sie sie finden, für Sie zusammengestellt.

Grundbuchauszug:

Zum Verkauf Ihrer Immobilie brauchen Sie den Grundbuchauszug. Darin ist vermerkt, wer der Eigentümer ist und ob das Grundstück mit Schulden oder einer Hypothek belastet ist. Sie erhalten den Grundbuchauszug beim Grundbuchamt.

Flurkarte:

Neben dem Grundbuchauszug ist die Flurkarte ein wichtiges Dokument. Sie ist nämlich der amtliche Nachweis für die Existenz eines Grundstücks. Auf der Flurkarte findet man die Lage des Grundstücks, die Bebauung, sowie die Flur- und Flurstücknummer, welche zur Identifizierung des Grundstückes dient. Für die Flurkarte ist das Katasteramt zuständig.

Baupläne:

Ein weiteres Puzzleteil zu Ihren vollständigen Unterlagen sind die Baupläne. Dazu gehören die Baugenehmigungsurkunde, eine Baubeschreibung und bei neueren Gebäuden eine Abnahmebescheinigung. Das alles bekommen Sie als kompletten Satz beim Bauamt.

Wohn- und Nutzfläche:

Für die Interessenten Ihrer Immobilie ist auch die Berechnung der Wohn- und Nutzfläche wichtig. Oftmals wird man nach dem UR (umbauten Raum) beziehungsweise dem BRI (Brutto-Rauminhalt), also dem Volumen Ihres Objekts, gefragt. Diese Angaben finden Sie ebenfalls beim Bauamt oder bei Ihrem Architekten.

Baulastenverzeichnis: 

Der Auszug aus dem Baulastenverzeichnis wird von den Verkäufern gerne mal vergessen. Im Baulastenverzeichnis sind die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers verzeichnet. Dazu gehören zum Beispiel der Aufstellungsort der Mülltonnen oder bei An- oder Umbauten eine Abstandsfläche zum Nachbarn.

Energieausweis:

Pflicht, und somit das wichtigste Dokument, ist der Energieausweis. Fehlt dieser bei der Besichtigung oder wird gegen die Vorgaben des Gesetzgebers verstoßen, drohen Bußgelder von bis zu 15.000 Euro. Einen Energieausweis stellen in der Regel qualifizierte Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Energieberater oder auch Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung aus.

Aufstellung über Instand­haltungsmaßnahmen:

Weiterhin benötigen Sie eine Aufstellung aller Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, sowie der Betriebskosten der letzten zwei Jahre, zum Beispiel Steuern und Versicherungen. Sollte man ein Mehrfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung veräußern wollen, kommen noch Teilungserklärungen, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und eventuelle Miet- oder Pachtverträge sowie der Nachweis über Wohn- und Nutzungsrechte hinzu. Diese Unterlagen erhalten Sie beim Grundbuchamt, der Hausverwaltung oder dem WEG-Verwalter.

www.ccfranzen.de

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Landschaftsarchitektur-Auszeichnung für Holstenfleet Kiel

Das Holstenfleet ist an den vielen Sonnentagen zum beliebten Treffpunkt in Kiels neuer Mitte geworden. Auch bundesweit kommt die neugestaltete Holstenbrücke sehr gut an: Im Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2021 erhielt das Bauwerk mit dem Arbeitstitel Kleiner Kiel-Kanal und dem heute genutzten Namen Holstenfleet die Auszeichnung in der Kategorie „Öffentlicher Raum als Zentrum“.

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Massive Unterschiede bei Stromverbrauch und Stromkosten

Bei Strompreisen, dem Stromverbrauch und den dadurch resultierenden Stromkosten privater Haushalte in Deutschland gibt es je nach Bundesland massive Unterschiede. Während im Bundesdurchschnitt der Stromverbrauch pro Kopf bei 1.281 Kilowattstunden (kWh) liegt, ist der Stromverbrauch pro Kopf in Sachsen um 13,8 Prozent darunter, während er im Saarland um 13,9 Prozent über dem Durchschnitt liegt.

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Verwaltervertrag muss die wesentlichen Aspekte der Arbeit beinhalten

Die Verwalterin bzw. der Verwalter spielen für eine Eigentümergemeinschaft eine große Rolle, denn eine Reihe von Alltagsgeschäften werden von dieser Person erledigt. Deswegen ist es nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nötig, die Eckpunkte der Vertragsbeziehung wie Vergütung und Laufzeit in wesentlichen Umrissen zu benennen.

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Baufachmesse NordBau bietet Übersicht

Mit gutem Rückenwind laufen die Planungen für die NordBau 2021 auf Hochtouren. Der Termin für die 66. NordBau in den Holstenhallen Neumünster in Schleswig-Holstein ist der 8. bis 12. September 2021. Mit fortschreitend guter Entwicklung der Pandemie können sich Bauwirtschaft und Bauherren auf Nordeuropas größte Kompaktmesse fürs Bauen freuen.

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

02.04.2020 – TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles ***aktuelles*** +++ KfW erhöht Zuschuss beim KfW Energieeffizient Bauen = effektiv - 0,49 % p. a. die ersten zehn Jahre +++ bis 15 Monate bereitstellungs-zinsfreie Zeit ohne Zinsaufschlag +++ teilweise Zinserhöhungen durch Corona-Krise +++ Zinsrabatt bei einigen Banken +++ jetzt Forwarddarlehen abschließen +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld

Zinsmarkt Barometer: aktuell stabil, leicht sinkende Tendenz

Die weiteren Maßnahmen der Regierungen stabilisieren das Niedrigzinsniveau zusammen mit denen der Zentralbanken, um Gefahren der unkontrollierten Zinserhöhung durch die Corona-Krise weiterhin zu vermeiden. Die KfW und auch einige Präsenzbanken haben die aktuellen Konditionen etwas gesenkt. Wir raten Forwarddarlehen in Betracht zu ziehen zur Sicherung der Anschlussfinanzierung.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab E 200.000,–, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens E 400.000,– vorausgesetzt.


TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · www.tgi-partner.de · info@tgi-partner.de

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Die eher unbekannten Förderprogramme

Themen > Finanzen

Die eher unbekannten Förderprogramme

Hendrik Stoltenberg, Geschäftsführer bei TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG

Von den allgemein bekannten Programmen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) haben die allermeisten schon einmal gehört. In der konkreten Umsetzung eines Finanzierungskonzeptes werden aber oftmals nicht alle Förderungsmöglichkeiten von Banken und Beratern ausgeschöpft. Sicherlich macht das auch nicht in jedem Fall Sinn, da Sie auf (bezahltes) Fachwissen von Ingenieuren oder Energiesachverständigen angewiesen wären. In vielen Fällen ist aber auch diese Baubegleitung extra förderfähig.

Nehmen wir an, ein gebrauchtes Haus weist durch eine umfangreiche Sanierung einen aktuelleren energetischen Standard auf, so können Sie einen vergünstigten Kredit bis zu E 120.000,– beantragen und noch einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu E 48.000,– erhalten. Selbst für einzelne Maßnahmen gibt es einen Zuschuss von 20 %, bis zu E 10.000,–. Nur selten sind die Landesförderprogramme der Investitionsbank Schleswig-Holstein für die Kunden ein Begriff. Das Land Schleswig-Holstein plant beispielsweise eine Neuauflage des „Zuschusses für den Einbruchschutz“ – auch auf Bundesebene kann hierfür ein Zuschuss bei der KfW beantragt werden. Für den Umbau bestehender Immobilien mit Maßnahmen zur sogenannten Barrierereduzierung lassen sich ebenfalls zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse beantragen.

Das Baukindergeld des Bundes über die KfW kennen viele als Zuschuss für Familien mit Kindern. Das Darlehen IB.SH Baukindergeld in Höhe von E 12.000,–, kann als Eigenkapitalersatz genutzt werden und wird zusätzlich zinslos vergeben. Auch die Erweiterung durch das IB.SH Baukindergeld Plus mit einem zinsgünstigen Darlehen von E 50.000,– und 25 Jahren Zinssicherheit kann für einige Familien beantragt werden. So ist das Thema Baukindergeld nicht nur als ein Zuschuss des Bundes zu sehen, sondern kann möglicherweise auch in ein Finanzierungskonzept integriert werden.

Als unabhängige Berater begleiten wir Sie durch alle Phasen der Finanzierung und haben stets den Überblick über nahezu alle Darlehensgeber und die jeweiligen Sonderaktionen – auch und gerade in dieser speziellen Marktphase zur Corona-Zeit. Über 20 Jahre Erfahrung in der Erstellung von Finanzierungskonzepten unter Einbeziehung öffentlicher Fördermittel gibt Ihnen die notwendige Sicherheit.

TGI Finanzpartner
GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige
für Baufinanzierung
& Fördermittel
Tel.: 04307 824980
www.tgi-partner.de

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