Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

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Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

Dipl. Kfm. Ralf Colditz, ö.b.u.v. Sachv. für Immobilienbewertung der IHK zu Kiel und Leiter der Gutachten-Abteilung

Immobilienbarometer 2020

In Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite ist der Wunsch nach eigenen Immobilien auch als Kapitalanlage unvermindert hoch. Auffällig ist, dass die Nachfrage vor allem auf Immobilien in einfachen und günstigen Lagen ausweicht. Dieser Trend ist sowohl bei Einfamilienhäusern, als auch bei Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen zu sehen. In den guten und mittleren Lagen liegen die Anstiege eher im einstelligen Prozentbereich, während sie in den einfachen Lagen auch in hohe zweistellige Prozentbereiche steigen.

 

„Diese Entwicklung ist vor allem der leichteren Finanzierbarkeit in diesem Preissegment geschuldet“, so Ralf Colditz, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (IHK) sowie Leiter der Gutachtenabteilung bei OTTO STÖBEN.

Betrachtet man die einzelnen Städte in Schleswig-Holstein, so fällt hier vor allem der Großraum Elmshorn mit Steigerungswerten von ca. 30 – 40 Prozent bei
den Einfamilienhäusern (einfach + 33 %), bei Eigentumswohnungen (einfach + 30 %) und bei den Kapitalanlagen (gut + 45 % und mittel + 40 %) ins Auge. Im Hamburger Randgebiet lassen sich in allen Segmenten und Lagen Preissteigerungen beobachten, vor allem bei den Kapitalanlagen (gut + 16 %, mittel + 23  %, einfach + 40 %). Signifikante Steigerungen sieht man ebenso in den Städten Itzehoe, Rendsburg und Schleswig.

Wenig Bewegung zeigt sich (noch) in einigen Umlandgebieten der größeren Städte wie Flensburg, Lübeck, Rendsburg, Schleswig, Eckernförde, Plön sowie in den Ost- und Nordseebädern, Dithmarschen und Ostholstein. In vereinzelten Segmenten und Lagen gibt es allerdings auch hier Ausschläge nach oben.

In der Landeshauptstadt sind vor allem die Preise für Eigentumswohnungen in allen Lagen gestiegen (gut + 3 %, mittel + 8 %, einfach +11%), während es keine Preissteigerungen in den Segmenten Einfamilienhäu- sern und Kapitalanlagen gab. Auch im Kieler Umland sind die Preise soweit stabil geblieben. Auch hier gab es Steigerungen bei den Preisen für Eigentumswohnungen in mittleren (+ 6 %) und einfachen Lagen (+ 8 %).

„Zusammenfassend können wir
bestätigen, dass eine ungebrochene Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Mietwohnungen in den Städten besteht“, berichtet Ralf Colditz. „Allerdings wird nicht mehr jeder Preis gezahlt, weil das Budget bei vielen doch begrenzt ist. Bei den niedrigen Zinsen bleibt die Immobilie ein beliebtes Sparbuch. Garant für ein gutes Investment in Form einer immobilen Kapitalanlage ist vor allem eine professionelle Hausverwaltung, welche OTTO STÖBEN neben der Makler- und Gutachtertätigkeit auch bietet.“

Quo vadis Einzelhandel?

Im Bereich der Vermietungspreise zeigen sich bis auf einige Ausschläge wenig bzw. geringfügige Veränderungen – sowohl bei den Wohnungsmieten (für eine durchschnittliche Wohnung, nettokalt 70 m2, 3 Zimmer) als auch bei den diversen Gewerbeflächen.

Signifikante Änderungen konnten in Flensburg und Itzehoe verzeichnet werden. Auffällig waren die geringeren Vermietungspreise bei den Büroflächen in guter Lage (-  6  %) sowie bei den kleinen Ladenflächen in der Nebenzentrum 1a-Lage (- 11 %). In Itzehoe verbilligten sich die Vermietungspreise in folgenden Bereichen erheblich: Bei den Büroflächen in den einfachen Lagen um - 18  %, in den mittleren Lagen um - 7  % und bei den kleinen Ladenflächen in der 1b-Lage um sogar – 20 %. Einzig bei den großen Ladenflächen (> 100 m2) in der Nebenzentrum 1b-Lage in Itzehoe gab es eine Mietpreissteigerung von + 21 %.

Bei Fragen zur Auswertung:
gewerbe@stoeben.de

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Themen > Klima & Energie

Schonfrist für viele Kamine endet 2020!

In der kalten Jahreszeit genießen es viele Hausbesitzer, in gemütlicher Atmosphäre vor dem wärmenden Kachel- oder Kaminofen zu sitzen. Für den ein oder anderen könnte es allerdings Ende 2020 heißen: Kamin stilllegen oder nachrüsten!

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) schreibt seit dem Jahr 2010 bestimmte Grenzwerte bezüglich Feinstaub und Kohlenmonoxid vor, welche Kachel- und Kaminöfen nicht überschreiten dürfen. Je nach Generation mussten schon in den vergangenen Jahren Öfen umgerüstet, außer Betrieb genommen oder ausgetauscht werden.

Die Fristen für die bestimmten Ofen-Generationen laufen wie folgt ab:

• Zum 31.12.2020: Modelle bis Baujahr 1985 – 1994

• Zum 31.12.2024: Modelle bis Baujahr 1995 – 21. März 2010

Historische Modelle, die vor 1950 hergestellt wurden sowie offene Kamine und Kochherde sind von diesen Fristen ausgenommen.

Experten sehen in einer Nachrüstung alter Öfen nur wenig Sinn, da deren Verbrennungstechnik nicht für die geforderten Emissionswerte ausgelegt ist. Moderne Geräte haben einen Emissionsausstoß, der bis zu 80 Prozent unter dem der alten Öfen liegt. Schon aus diesem Grund sollte man sich überlegen, ob sich eine Neuanschaffung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnt. Die moderne Technik erzeugt neben einem wesentlich verbesserten Wirkungsgrad und einem deutlich geringeren Brennstoffverbrauch eine höhere Energieeffizienz.

Jeder Kamin- und Ofenbesitzer ist gut beraten, sich über die eigenen Fristen zu informieren. Sollte der Bezirksschornsteinfeger ein altes Gerät vorfinden, welches nicht die vorgeschriebenen Grenzwerte einhält, wird es stillgelegt. Und er ist verpflichtet, bei der zuständigen Behörde eine Meldung zu machen. Es können dann Bußgelder bis zu E 50.000,– € fällig werden.

Ob der eigene Ofen betroffen ist, kann schnell durch einen Blick auf das Typenschild festgestellt werden. Ist ein solches Schild nicht mehr vorhanden, muss der Bezirksschornsteinfeger den Schadstoffwert ermitteln. Weitere Informationen lassen sich auch über die Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik www.cert.hki-online.de einholen.

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Dürfen nur Profis reinigen?

Themen > Recht & Gesetz

Dürfen nur Profis reinigen?

Eine solche Vertragsklausel ist unwirksam

Wenn ein Vermieter darauf besteht, dass die Endreinigung der Wohnung nach dem Auszug nur durch eine von ihm selbst beauftragte professionelle Reinigungsfirma erledigt werden darf, dann ist solch ein Vertragspassus nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS unwirksam. (Amtsgericht Hamburg-Blankenese, Aktenzeichen 531 C 60/17)
Das Urteil im Detail

Der Fall:

Wie so oft stritten Eigentümer und Mieter nach dem Ende ihrer Vertragsbeziehung um die Rückzahlung der Kaution. Unter anderem ging es darum, ob das Objekt – wie vereinbart – auf Kosten des Mieters von Profis hätte gereinigt werden müssen. Eine Selbstvornahme durch den Mieter war ausdrücklich ausgeschlossen. Mit dieser starren, ihn komplett entmündigenden Regelung wollte sich der Betroffene nicht abfinden.

Das Urteil:

Auch das Gericht akzeptierte den Vertragspassus nicht. Dem Mieter werde sowohl verweigert, die Wohnung selbst zu reinigen als auch, eigenständig eine Reinigungsfirma zu beauftragen. Das sei rechtlich unwirksam. Im konkreten Fall sei wegen des Wegfalls dieser Vertragsbestimmung lediglich eine besenreine Rückgabe der Wohnung erforderlich gewesen.

www.lbs.de/presse

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„Beginn eines schwierigen Immobilienjahrzehnts?“

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„Beginn eines schwierigen Immobilienjahrzehnts?“

Beim Neujahrsempfang des IVD Nord am 31. Januar unterstrich der Vorsitzende Axel-H. Wittlinger die Notwendigkeit einer sachorientierten Immobilienpolitik.

Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverbandes Deutschland IVD Region Nord e.V.

Das Jahr 2020 begann bereits mit einer Fülle von gesetzlichen Änderungen und Vorhaben für die Immobilienbranche: Verschärfung der Mietpreisbremse; Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete; Reduzierung der Anforderung an eine Mietpreisüberhöhung nach § 5 Wirtschafts­strafgesetz; Berliner Mietendeckel; WEG-Reform; Gebäudeenergiegesetz; Novellierung des Geldwäschegesetzes etc. sowie das kommende Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten. „Mit letzterem Gesetzentwurf können wir – trotz eines eigentlich inakzeptablen Eingriffs in die Vertragsfreiheit – recht gut umgehen, da diese Regelung im Wesentlichen dem Selbstverständnis unserer Maklerbranche, die sich als fairer Vermittler zwischen den Parteien eines Kaufvertrags versteht, entspricht“, so Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.

In seiner Rede anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs des IVD Nord im Hotel Hafen Hamburg, an dem knapp 400 Gäste aus der norddeutschen Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung, u. a. Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld, Staatsrat Matthias Kock sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete, teilnahmen, appellierte er an die Bundes- und Länderpolitik, für eine „Politik pro Immobilie“ zu sorgen. Eine Überregulierung des Wohnungsbaus gefährde dringend erforderliche Investitionen, ohne die das Ziel, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, eine populistische Illusion bleibe. „Der gestern verabschiedete Berliner Mietendeckel ist dafür ein Musterbeispiel. Das wird ein Gesetz, das nur Verlierer kennt; eine Katastrophe für Mieter und Vermieter. Viele Experten prophezeien bereits heute, dass dieses Gesetz zukünftig für nichtig erklärt werde. Mit allen nachgelagerten Konsequenzen für Mieter und Vermieter, wie z. B. Rückzahlungsansprüche, Kündigungsrecht, etc.“, so Wittlinger. „Ein Rückgang von Investitionsvorhaben in den Berliner Wohnungsbau war bereits vor Inkrafttreten des Mietendeckel-Gesetzes eine der ersten Auswirkungen. Dass es auch besser geht, zeigt das Bündnis für Wohnen in Hamburg“, erklärt Wittlinger. „Hier hat das Hamburger Bündnis für das Wohnen erfolgreich bewiesen, wie eine sachorientierte Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft, Verwaltung und Politik funktioniert. Seit Beginn des Bündnisses im Jahr 2011 wurden in Hamburg rund 100.000 neue Wohnungen genehmigt, über 12.700 allein im Jahr 2020“, berichtet Wittlinger.

„Eine besondere Herausforderung an Immobilieneigentümer, Verwalter, Bauträger und auch Mieter stellen die Klimaschutzziele, die unsere Branche die kommenden Jahre bzw. Jahrzehnte beschäftigen werden“, so Axel-H. Wittlinger.

Über Chancen und Risiken der Immobilienwirtschaft vor den Herausforderungen der 2020er Jahre informierte Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Ökonom und Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg, in seiner Keynote. Fazit: „Bei aller Unsicherheit und Risiken gibt es für die Immobilienbranche mehr Gründe für Optimismus als Pessimismus“, so Prof. Straubhaar.

Im Anschluss an den Vortrag fanden die Teilnehmer des IVD-Nord-Neujahrsempfangs noch Zeit zum Netzwerken und persönlichen Gedankenaustausch unter Kollegen und Gästen.

www.nord.ivd.net

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Abrechnung der Mietkaution bei Mieterwechsel

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Abrechnung der Mietkaution bei Mieterwechsel

„Der Mieterwechsel ist für alle Beteiligten eine sensible Phase“, erläutert Axel Wittlinger, Geschäftsführer der Stöben Wittlinger GmbH in Hamburg. „Zuallererst geht es um die gegenseitigen Verpflichtungen, die in gutem Einverständnis aufgelöst werden müssen, und natürlich auch ums Geld. Schließlich ist der bisherige Mieter bereits neue Verpflichtungen eingegangen und möchte schnell Klarheit bekommen über womöglich noch bestehende Forderung haben.

Dazu gibt es ein höchstrichterliches Urteil

(BGH, 24.7.2019, VIII ZR 141/17):

Der Bundesgerichtshof hat ein weiteres Mal bestätigt, dass es nach dem Ende des Mietverhältnisses keine festen Fristen für die Abrechnung der Kaution gibt, sondern dass diese „innerhalb angemessener, nicht allgemein bestimmbarer Frist“ erfolgen muss.

Die Hauptaussage der Entscheidung betrifft aber die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruchs. Nach der älteren Rechtsprechung wurde die Rückzahlung erst dann fällig, wenn feststand, dass keine Ansprüche mehr bestehen. Der BGH hat nun entschieden, dass der Rückzahlungsanspruch mit der Abrechnung des Vermieters fällig wird. Diese kann konkret oder auch durch schlüssiges Verhalten erfolgen, etwa durch eine erklärte Aufrechnung oder durch Klageerhebung.

Für die Praxis ist wichtig, dass der Vermieter auch auf die Kaution zugreifen darf, wenn in der Abrechnung vom Mieter bestrittene Forderungen enthalten sind. Bisher hatte der BGH diese Frage offen gelassen und nur entschieden, dass während des laufenden Mietverhältnisses ein Zugriff auf die Kaution wegen strittiger Forderungen nicht zulässig ist.

Diese Regelung entspricht dem beiderseitigen Interesse von Vermieter und Mieter, das beendete Mietverhältnis so schnell wie rechtlich und tatsächlich möglich endgültig abzuschließen.

Wenn der Vermieter nach der Abrechnung von seiner Verwertungsbefugnis keinen Gebrauch macht, kann der Mieter mit dem fälligen Kautionsrückzahlungsanspruch seinerseits gegen die vom Vermieter erhobenen Forderungen aufrechnen.

Tipp: 
Bei einem Wohnungswechsel müssen Mieter in der Regel für die neue Wohnung wiederum eine Mietsicherheit hinterlegen, obwohl sie die für die alte Wohnung noch nicht zurückerhalten haben. Um die finanzielle Belastung zu mildern, dürfen Mieter nach § 551 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) die Kaution in drei gleich großen monatlichen Teilzahlungen begleichen, wobei die erste Rate mit Beginn des Mietverhältnisses fällig wird.

Quelle:
StöbenWittlinger GmbH
www.stoeben-wittlinger.de

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Carl. C. Franzen

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

Wann Eigentümer haften

Immobilieneigentümer, Vermieter und WEGs sind rechtlich dazu verpflichtet, Gefahren, die von einem Grundstück ausgehen können, von Dritten abzuwenden. Das heißt, sie sind dafür verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt, der an der Immobilie vorbeiläuft, das Grundstück betritt oder als Mieter oder als Besucher die Immobilie nutzt. Kommt ein Bewohner, Besucher oder Passant zu Schaden, muss der Eigentümer nachweisen, dass er seiner Verkehrssicherungs­pflicht nachgekommen ist. Ist das der Fall, so haftet er für den entstanden Schaden nicht.

Vielfältige Gefahrenquellen

Vielen Eigentümern und WEGs ist nicht bewusst, wie viele
Gefahrenquellen es auf ihrem eigenen Grundstück gibt
und wie sie dieses schützen. Denn hier geht es nicht nur um Schnee oder Glatteis. Zu sichern sind unter anderem Gehwege, Dachkonstruktionen, Fassaden, Balkone, Bäume, Beleuchtung, Gas- und Feuerungsanlagen, Wasserstellen, Spiel- und Müllplätze. Viele Gefahrenquellen können durch regelmäßige Wartung eingedämmt werden.
Eigentümer müssen bei der Sicherung ihrer Immobilie die gesetzlichen Vorgaben beachten. Beispielsweise die örtliche Straßenreinigungssatzung, die Richtlinie zu Feuerstätten, die Aufzugsverordnung oder die Trinkwasserverordnung sind wichtige Rechtsgrundlagen. Darüber hinaus finden Eigentümer weitere Informationen beim Deutschen Institut für Normung darüber, worauf sie bei ihrer Sicherungspflicht achten müssen.

Verkehrssicherungspflichten delegieren

Eigentümer und WEGs können die Verkehrssicherungspflicht auch zu einem gewissen Teil delegieren. Hausmeister, Wartungsunternehmen oder Streudienste können beispielsweise damit beauftragt werden. Komplett freigestellt werden können Eigentümer aus rechtlicher Sicht jedoch nicht. Das betrifft auch Versicherungen. Denn werden die Verkehrssicherungspflichten grob vernachlässigt, treten Versicherungen nicht für den entstandenen Schaden ein. Ebenso ist es ein Irrglaube, dass das Aufstellen eines Schildes mit der Aufschrift „Auf eigene Gefahr“ Eigentümer grundsätzlich aus der Verantwortung entlässt. Wer bei der Verkehrssicherungspflicht auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich deshalb professionell beraten lassen.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wenden Sie sich für ein individuelles und unverbindliches Beratungsgespräch an www.ccfranzen.de oder info@ccfranzen.de

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer 29.01.2020

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungs­baromete

29.01.2020 – TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles ***aktuelles*** +++ KfW erhöht Zuschuss beim KfW Energieeffizient Bauen = effektiv - 0,49 % p. a. die ersten zehn Jahr +++ bis 15 Monate bereitstellungs-zinsfreie Zeit ohne Zinsaufschlag +++ Aktion 17 für 15 Jahre Zinssicherheit +++ Zinsrabatt bei einigen Banken +++ attraktive Zinsgarant Modelle mit Bausparhinterlegung +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld

Zinsmarkt Barometer: Aktuell weiterhin niedrige Zinsen

Die EZB Maßnahmen stabilisieren das Niedrigzinsniveau. Die Umlaufrendite ist gerade Anfang des Jahres wieder in Richtung - 0,40 % p. a. gesunken. Durch die Änderungen des Tilgungszuschusses bei Neubauten durch die KfW kann jetzt jeder beim Neubau eines KfW 55er Hauses von einem effektiven Zins von - 0,49 % p. a. profitieren.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab E 200.000,–, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.


TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · www.tgi-partner.de · info@tgi-partner.de

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Schädlicher Schatten

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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Eigentumswohnung: Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum

Wer eine Eigentumswohnung kauft, erwirbt nicht nur die Wohnung selbst – das sogenannte Sondereigentum – sondern auch Gemeinschaftseigentum, also z. B. Anteile am Grundstück, am Treppenhaus, an Strom- und Wasserleitungen. Für die ordnungsgemäße Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums sind alle Eigentümer gemeinsam zuständig.

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Landschaftsarchitektur-Auszeichnung für Holstenfleet Kiel

Das Holstenfleet ist an den vielen Sonnentagen zum beliebten Treffpunkt in Kiels neuer Mitte geworden. Auch bundesweit kommt die neugestaltete Holstenbrücke sehr gut an: Im Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2021 erhielt das Bauwerk mit dem Arbeitstitel Kleiner Kiel-Kanal und dem heute genutzten Namen Holstenfleet die Auszeichnung in der Kategorie „Öffentlicher Raum als Zentrum“.

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Massive Unterschiede bei Stromverbrauch und Stromkosten

Bei Strompreisen, dem Stromverbrauch und den dadurch resultierenden Stromkosten privater Haushalte in Deutschland gibt es je nach Bundesland massive Unterschiede. Während im Bundesdurchschnitt der Stromverbrauch pro Kopf bei 1.281 Kilowattstunden (kWh) liegt, ist der Stromverbrauch pro Kopf in Sachsen um 13,8 Prozent darunter, während er im Saarland um 13,9 Prozent über dem Durchschnitt liegt.

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Verwaltervertrag muss die wesentlichen Aspekte der Arbeit beinhalten

Die Verwalterin bzw. der Verwalter spielen für eine Eigentümergemeinschaft eine große Rolle, denn eine Reihe von Alltagsgeschäften werden von dieser Person erledigt. Deswegen ist es nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nötig, die Eckpunkte der Vertragsbeziehung wie Vergütung und Laufzeit in wesentlichen Umrissen zu benennen.

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Baufachmesse NordBau bietet Übersicht

Mit gutem Rückenwind laufen die Planungen für die NordBau 2021 auf Hochtouren. Der Termin für die 66. NordBau in den Holstenhallen Neumünster in Schleswig-Holstein ist der 8. bis 12. September 2021. Mit fortschreitend guter Entwicklung der Pandemie können sich Bauwirtschaft und Bauherren auf Nordeuropas größte Kompaktmesse fürs Bauen freuen.

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Mein HAUS und GARTEN – Neue PotsdamBau 2020

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Mein HAUS und GARTEN – Neue PotsdamBau 2020

Die Vorbereitungen für die Neue PotsdamBau – Baumesse Mein HAUS und GARTEN unter dem Motto clever BAUEN, ENERGIE sparen, sicher WOHNEN laufen auf Hochtouren. Das größte Forum für Anbieter und Interessenten aus der Region lädt vom 6. bis 8. März wieder in die Metropolis Halle im Filmpark Babelsberg ein.

Nicht nur der Mietwohnungs- und Eigenheimbau sowie die Nachfrage nach Modernisierungs- und Sanierungsleistungen boomen in der Region. Auch die Neue PotsdamBau wächst kontinuierlich.

Die Angebotspalette ist breit und reicht von Grundstücken, Architekten-, Fertig- und Massivhäusern verschiedenster Typen und Bauweisen über modernste Baustoffe und Bauelemente, umfassende Sanierungskonzepte und –angebote, Handwerkerleistungen bis hin zu innovativen Lösungen zur rationellen Verwendung von Energie, zur Nutzung regenerativer Energieformen und zum energetischen Bauen und Sanieren.

Wie kann ich selbst die klimapolitischen Maßnahmen der Bundesregierung im Gebäudesektor umsetzen, was wird gefördert, wie wird gefördert, wie setze ich Maßnahmen sinnvoll um, wann geht es los? Das sind Fragen, die Hausbesitzer umtreiben. Fachleute aus dem Handwerk, Finanzdienstleister und unabhängige Experten informieren und beraten auf der Messe.

Das hochwertige Besucherfachprogramm bietet zusätzlichen Nutzen für Messebesucher. Produktvorstellungen und Neuheiten ausstellender Unternehmen wechseln hier mit firmenneutraler Beratung und wertvollen Tipps von der Verbraucherzentrale, dem Bauherren-Schutzbund und der Polizei.

www.messe-brandenburg.de

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Nur Mut zum eigenen Zuhause!

Themen > Finanzen

Nur Mut zum eigenen Zuhause!

Hendrik Stoltenberg

 

Sicherheit und Beständigkeit sind gefragte Werte in Zeiten der Veränderung. Und wo kann man sich sicherer fühlen als in den eigenen vier Wänden? „Aber soll ich gerade jetzt das Wagnis eines Immobilienkaufs bei den Preisen auf mich nehmen?“, fragen sich viele, die gerne in den eigenen vier Wänden wohnen wollen.

Sicherlich wird es immer Gründe für und gegen die eigenen vier Wände geben. Wir empfehlen die Fragstellung: Wie viel Immobilie kann ich mir vernünftig leisten? Hier gilt der Grundsatz, je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto leichter ist es, die Finanzierung auf ein solides Fundament zu stellen. Aber auch die Förderprogramme des Landes und der KfW können als „Eigenheimzulage“ den Wunsch nach dem eigenen Heim erfüllbar machen. Aktuelle hohe Tilgungszuschüsse geben quasi einen Rabatt auf den Neubaupreis. Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Jeder angehende Eigentümer sollte sich einen realistischen Überblick über die monatlichen Ausgaben machen und diese den Einnahmen gegenüberstellen. Wie kann das monatliche Budget umgestaltet werden, um eine Mehrbelastung aus der Immobilienfinanzierung zu schultern? Welche Ausgaben sind dafür verzichtbar? Die unabhängigen Baufinanzierungsexperten von TGI Finanzpartner empfehlen dabei, das Budget nicht auszureizen und Reserven zu lassen. Was ist, wenn das Auto mal plötzlich in die Werkstatt muss oder die Heizung oder die Waschmaschine den Geist aufgibt?

So individuell, wie Ihr Leben und Ihre Wohnwünsche ist auch die zu Ihnen passende Immobilien­finanzierung. Das erfahrene Beraterteam erarbeitet mit Ihnen zusammen die optimale Lösung für die wahrscheinlich größte Investition Ihres Lebens. Eine Investition, die sich auch wirtschaftlich lohnt: eine heutige Miete von E 850,– ergibt in 35 Jahren ein Gesamtmietaufwand von über E 350.000,– (ohne Mietsteigerungen). Geld,
mit dem Ihr Vermieter die Immobilie abbezahlt und nicht Sie, um im Alter mietfrei zu wohnen.
Die Finanzierungsexperten von TGI Finanzpartner stehen für eine persönliche Beratung, auch außerhalb der banküblichen Zeiten zur Verfügung. Über 20 Jahre Erfahrung in der Erstellung von Finanzierungskonzepten unter
Einbeziehung öffentlicher Fördermittel gibt Ihnen die Sicherheit, die Sie benötigen. Die banken- und produktunabhängigen Finanzierungsvermittler finden für die Kunden die besten Konditionen und begleiten die Finanzierung von der Beantragung bis zur Auszahlung. Als Partner der Investitionsbank übernehmen sie auch die Beantragung und Abwicklung der Fördermittel.

TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
www.tgi-partner.de
www.baufinanzierung-sh.de

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