32 % der abgeschlossenen Kaufverträge liegen über dem Angebotspreis

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32 % der abgeschlossenen Kaufverträge liegen über dem Angebotspreis

Christian Sindt, Immobilienfachwirt (IHK) und Verkaufsleiter bei OTTO STÖBEN

„Wir erleben immer häufiger, dass die Verkäufer nicht nur von der hohen Nachfrage profitieren, sondern dass sich die Interessenten gegenseitig dann auch noch überbieten“, berichtet Christian Sindt, Immobilienfachwirt (IHK) und Verkaufsleiter bei OTTO STÖBEN. „Das führt dazu, dass die Notarverträge dann meist 10 % und mehr über den schon sehr hohen Angebotspreisen beurkundet werden.“


Kaufinteressenten sind häufig der irrigen Annahme, dass der Kaufpreis einer Immobilie in einer Annonce oder einem Exposé bindend ist und allenfalls nach unten verhandelt werden kann. Dem ist allerdings nicht so. Der angegebene Preis ist ein „Angebot“, das durchaus auch noch steigen kann. Ein rechtlich verbindlicher Kaufpreis kommt erst im Rahmen eines Kaufvertrages zwischen Käufer und Verkäufer zustande.

Zunächst einmal wird der gewünschte Kaufpreis vom Verkäufer der Immobilie festgesetzt und nicht, wie häufig vermutet, vom Immobilienmakler. Der Verkäufer kann sich hierbei z. B. auf ein Gutachten und/oder auf die Einschätzung des mit dem Verkauf beauftragten Immobilienmaklers stützen, der hier unersetzliche Erfahrungen im Bereich der Immobilienbewertung besitzt. Der Fachmann kann den Wert der Immobilie objektiv einschätzen, kennt den Markt und die regionalen Begebenheiten. Häufig spielen allerdings auch subjektive Gründe des Verkäufers für eine Kaufpreisfestsetzung eine Rolle.

„Für welchen Preis ein Käufer das von ihm gewünschte Objekt letztendlich erwerben kann, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, die sich vor allem auch aus der Nachfrage bezüglich des Objektes ergeben“, so Christian Sindt. „Gibt es wie in der jetzigen Marktsituation viele Interessenten, steigt der Preis unweigerlich in die Höhe. Der Makler ist verpflichtet, jedes Angebot an den Verkäufer weiterzuleiten und so kann die Entscheidung beim Verkäufer manchmal auch sehr kurzfristig zugunsten eines anderen Interessenten ausfallen.“

Für Käufer ist es somit wichtig, dieses Szenario bei der Finanzierungsplanung zu berücksichtigen und gut vorbereitet zu sein. Um von vornherein in dieser Situation flexibel und schnell reagieren zu können, ist es bei der Baufinanzierung ratsam, Luft nach oben einzubauen oder einen absoluten Maximalbetrag für sich festzulegen, sonst scheitert der Wunsch von der Traumimmobilie an wenigen tausend Euro.

www.stoeben.de

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Trinavis in Kiel – Ihr Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen

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Trinavis in Kiel

Ihr Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen

V.l.n.r.: Knud Oelerking (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater), Matthias Gierke (Steuerberater), Hendrik Heuser (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, CPA) und Eckart Bröcker (Rechtsanwalt, FA für Handels- und Gesellschaftsrecht, FA für Insolvenz- u. Arbeitsrecht)

Seit 2013 besteht die Kieler Niederlassung der Trinavis GmbH & Co. KG, welche noch weitere Standorte in Berlin, Münster und Düsseldorf besitzt. 

Unsere Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte bieten Ihnen Lösungen aus einer Hand für die Rechnungslegung sowie steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen. Exzellente Qualität, großer persönlicher Einsatz und der interdisziplinäre Ansatz kennzeichnen unsere Leistungen. Auf dieser Basis finden wir effektive Lösungen und unterstützen Sie als unsere Mandanten darin, auch schwierige Situationen in Ihrem individuellen Interesse zu gestalten.

Unsere Unternehmenskultur ist von flachen Hierarchien, Teamgeist und Engagement geprägt. Die Qualität der menschlichen Beziehungen steht dabei im Vordergrund. Unser Verständnis einer guten und langfristigen Geschäftsbeziehung baut daher auf einem offenen und kontinuierlichen Dialog auf.

Unser Kieler Team, bestehend aus ca. 30 Mitarbeitern, setzt sich für Ihre Belange ein – partnerschaftlich, engagiert und persönlich.

Trinavis GmbH & Co. KG
info@trinavis.com
Telefon: 0431 696799-0
www.trinavis-kiel.com

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Formale Voraussetzungen der Mieterhöhung nach dem neuen Kieler Mietspiegel

Verena Meier, Rechtsanwältin

Seit dem 20. Juni 2017 gilt in Kiel ein neuer qualifizierter Mietspiegel. Ein solcher qualifizierter Mietspiegel bietet den Mietvertragsparteien die Möglichkeit, in eigener Verantwortung die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln, ohne Vergleichsobjekte benennen oder erhebliche Kosten für Gutachten aufwenden zu müssen und hat deshalb Vorrang vor den übrigen in § 558 a BGB bezeichneten Begründungsmöglichkeiten des Vermieters. Dem neuen Kieler Mietspiegel kommt folglich eine erhebliche praktische Bedeutung zu. 

Die wesentliche Veränderung zum bisherigen Mietspiegel 2014 besteht darin, dass es sich um einen Regressions- anstelle eines Tabellenmietspiegels handelt. Das bedeutet, dass sich der Aufbau des Mietspiegels an den Wohnwert-kriterien des BGB orientiert. Im Hinblick auf die Eigenschaften der entsprechenden Wohnung ist folglich zu differenzieren nach Art, Größe, Beschaffenheit, Ausstattung und Lage. Die Berechnung des Modells erlaubt die Ermittlung von Zu- und Abschlägen bezogen auf die Basisnettomiete. Darüber hinaus sind zudem noch weitere Merkmale und Besonderheiten zu berücksichtigen, die auf den Seiten 16 und 17 des Mietspiegels genauer bezeichnet sind und ein Abweichen von der ortsüblichen Vergleichsmiete im Rahmen der Mietspanne um bis zu +/- 15 % rechtfertigen können.

Unter Berücksichtigung dessen ist ein Mieterhöhungsverlangen des Vermieters nur dann wirksam, wenn dieser im Rahmen seines Mieterhöhungsschreibens die vorbezeichneten Kriterien einzeln benennt und bei einer entsprechenden Verschiebung zugunsten oder zulasten des Mieters dies gegenüber dem Mieter ausreichend und nachvollziehbar begründet.

Die Landeshauptstadt Kiel bietet auf ihrer Homepage zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete einen Online-Mietspiegelrechner an. Die Kriterien, die im Online-Mietspiegelrechner genannt sind, werden in Anbetracht der vorstehenden Ausführungen voraussichtlich nicht ausreichen, um den formalen Voraussetzungen eines Mieterhöhungsverlangens zu genügen. Dies liegt unter anderem daran, dass der Rechner im Hinblick auf die Berücksichtigung weiterer Merkmale und Besonderheiten keine Angaben enthält und lediglich auf die Erläuterungen in der Broschüre verweist.

Entscheidungen des Amtsgerichts Kiel zu den Voraussetzungen eines wirksamen Mieterhöhungsverlangens nach dem neuen Kieler Mietspiegel liegen aktuell noch nicht vor. Es steht aber zu befürchten, dass eine Vielzahl der Mieterhöhungsverlangen bereits an der formalen Hürde scheitern wird.

Kanzlei im Merkurhaus
Preußerstraße 1 – 9
24105 Kiel
Tel.: 0431 661149-60 / -30
www.kanzlei-merkurhaus.de

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home² begeistert Besucher und Aussteller

Neuer Treffpunkt rund um die Immobilie bringt Angebot und Nachfrage zusammen

Impressionen home² © Hamburg Messe und Congress, Michael Zapf

Hamburg, 28. Januar 2018 – Auf rund 15.000 Quadratmetern gab die home² am letzten Januarwochenende einen Überblick über Produkte und Dienstleistungen rund um den Bau, den Kauf oder die Modernisierung der eigenen vier Wände und bildete das gesamte Themenspektrum zu Immobilien so umfassend ab wie keine andere Messe in der Metropolregion. „Die sehr positive Resonanz der Aussteller und Besucher zeigt, dass auf der home² Angebot und Nachfrage passgenau aufeinander treffen. Der Immobilienmarkt in Hamburg und Umgebung boomt. Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen oder in seine Immobilie investieren möchte, braucht verlässliche Auskünfte. Die home² bündelt umfassende Information, profunde Beratung und Inspiration unter einem Dach. Damit bietet sie unseren Besuchern gleich zu Beginn der Bausaison qualifizierte Hilfestellung und aktuelle Trends zu ganz unterschiedlichen Phasen und Fragen des Immobilienerwerbs oder -baus“, resümiert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Inhaltlich war die home² in die vier Themenbereiche „Immobilien, Finanzierung, Beratung“, „Hausbau und Haustechnik“, „Modernisieren, Sanieren und Renovieren“ sowie „Garten- und Landschaftsbau“ gegliedert. Dieses Konzept ging auf, wie die Besucherbefragung zeigt: Insgesamt 96 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auf der Messe Ideen und Impulse rund um ihre Immobilie erhalten und gute Informationsmöglichkeiten vorgefunden haben. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit vielen Sonderschauen, Aktionen und rund 60 Fachvorträgen ergänzte das Messeangebot und wurde vom Publikum gut angenommen.

Auch die Aussteller zeigten sich mit dem Verlauf der home² sehr zufrieden: „Unsere Erwartungen wurden auch in diesem Jahr übererfüllt. Wir haben viele konkrete Anfragen erhalten, die Qualität der Besucher ist beeindruckend. Unser Vortragsprogramm wurde gut angenommen, was zeigt, dass das Thema biologisch Bauen und Wohnen in den Fokus der Verbraucher rückt.“, sagt z. B. Michael Cordes, Prokurist bei H.J. Mordhorst KG Baubiologischer Fachhandel.

Rund 10.000 Menschen besuchten die Immobilienmesse. Die nächste home² findet vom 25. bis 27. Jan. 2019 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt.

www.home-messe.de

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Ofenkundig – hier ist der Name das Programm

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Ofenkundig – hier ist der Name das Programm

Die Firma Ofenkundig plant und baut jeden Ofen als Einzelstück auf hohem Niveau. Die individuellen Wünsche unserer Kunden sind der Maßstab. Ob zu Fragen der Gestaltung oder der gewünschten Heizleistung – wir beraten Sie fachkundig und finden Lösungen. Sie werden aus einer Hand betreut: vom Entwurf bis zum ersten Anheizen!

Die Konstruktion des Grundofens wird exakt berechnet. Die Größe des Feuerraumes, die genaue Länge und die Querschnitte der Sturz-, Steig- sowie der liegenden Züge werden festgelegt. Die Emissionen werden auf ein Minimum reduziert. Damit erfüllen wir schon heute die Umweltnormen von morgen!

OFENkundig
Südring 50 · 24357 Fleckeby
Telefon: 04354 809411
grundofen-von-ofenkundig.de

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Informationstag KLIMA & ENERGIE

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Informationstag KLIMA & ENERGIE

Energieeffizientes Bauen, Sanieren und Heizen
Sonntag, 18. März, 11 – 17 Uhr – Eintritt frei

Am Sonntag, 18. März 2018, findet in der Business-Lounge der Sparkassen-Arena-Kiel (Zugang über Ziegelteich) zum 3. Mal die eintägige und eintrittsfreie Informationsveranstaltung rund um energieeffizientes Bauen, Sanieren und Heizen statt.

Die Informationsveranstaltung rund um die Themen Klimaschutz und Energie war schon in den vergangenen Jahren  ein voller Erfolg. Ausgewählte Aussteller und ein hochwertiges Vortragsprogramm bieten Fachinformationen aus erster Hand. Die Veranstaltung bietet viel Raum für individuelle Beratungsgespräche mit Ausstellern, Referenten und Vertretern von Vereinen und Verbänden.

Zusatzthemen:

  • von 11 bis 17 Uhr, die Mitmachaktion vom Maker Store Kiel und Brick ‚R‘ Knowledge: „So funktioniert eine Solaranlage“
  • ganztägig kostenlose Energiesparberatung
  • ganztägig kostenfreie Gebäude-Energieberatung

Energieberatungen bitte nur mit Voranmeldung unter: www.klimaschutz@kiel.de oder Tel. 0431 9013743

Das Vortragsprogramm:

11:00 | KfW 40 Plusenergiehaus – so energieeffizient baut man heute
Der Energiebedarf im KAMPA Haus ist so gering, dass er mit einer kleinen Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Stromspeicher gedeckt werden kann. Und zwar inklusive der Energie für Hausgeräte und Beleuchtung. -Torsten Schmidt, KAMPA GmbH

11.30 | Energieeffizient Bauen und Sanieren: Fördermöglichkeiten durch Kredit und Zuschuss
Der Bund fördert mit Programmen der KfW und der BAFA. Birgit Hannebauer, Investitionsbank Schleswig-Holstein

12.00 | Energiewende in Kiel – Masterplan 100 % Klimaschutz
Doris Grondke (Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt) und Frank Meier (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG) 

12.15 | Aktiv die Energiewende gestalten: Elektromobilität und ÖPNV in Kiel
Die Stadtwerke unterstützen mit Ladesäulen innovative Projekte zur Mobilität in der Landeshauptstadt Kiel. Die Zielsetzung: Die CO2-Emissionen in Kiel zu senken und alternative Mobilitätskonzepte zu fördern. Leon Drews, Stadtwerke Kiel AG

12.45 | Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – das ist beim Hausanschluss zu beachten!
Lassen Sie sich rechtzeitig bei der Beantragung oder Änderung Ihres Hausanschlusses von einem Installateur der Elektro-Innung beraten, damit die technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz sichergestellt werden. Albert Overath, Obermeister Elektro-Innung Kiel

13.00 | Mit der „Energie-Vor-Ort-Beratung“ die Sanierung des Hauses planen
Bei der geförderten Vor-Ort-Beratung erstellt ein Energieexperte einen Sanierungsfahrplan für Ihr Haus und hilft die Fördermittel optimal zu nutzen. Matthias Fiedler, Energieberater

13.30 | Optimal gedämmt vom Keller bis zum Dach
An Sanierungsbeispielen aus der Praxis wird vorgerechnet: So dämmen Sie Ihr Haus optimal und profitieren von den Bundes-Fördermitteln. Dipl.- Ing. Jasper Harten, Architekt – Energieberater – Baubiologe – Energieberater Denkmal

14.30 | Schimmel adé – Tipps vom Experten
Schimmelschäden sanieren und ein gesundes Wohnklima schaffen. Dipl.-Ing. Johannes Zink, Schimmelberatung Nord

15.00 | Heizungsoptimierung spart Geld
Die Heizung vom Fachmann optimieren lassen, Energiekosten sparen und Zuschüsse der BAFA für Beratung, hydraulischen Abgleich und Hocheffizienzpumpen erhalten. Fernwärmekunden erhalten zusätzlich Unterstützung durch die Stadtwerke Kiel. Dirk Schmidt, Danfoss GmbH

15.30 | Speichern und managen – Innovative  und dezentrale Photovoltaiksysteme
Mehr Energie aus jedem Sonnenstrahl – mit dem Stromspeicher auch bei Dunkelheit und schlechtem Wetter die Sonne nutzen, den Eigenverbrauch optimieren und Stromkosten nachhaltig senken. Andreas Neitzel, SOLARWATT GmbH

16.00 | Energieberatungspartys – So macht Energiesparen und Klimaschutz Spaß
Das neue Beratungsangebot von Verbraucherzentrale und Landeshauptstadt Kiel wird vorgestellt. Gastgeber für eine kostenlose Energiesparparty können sich bewerben. Es gibt wertvolle Energie- und Stromspartipps, ein Quiz mit Preisen, Verlosung von Stromsparchecks und Zuschüsse für den Austausch alter Kühl- und Gefriergeräte. Nils Christiansen, Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein; Florian Schmölz, Landeshautstadt Kiel

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Neue PotsdamBau mit Sonderschau „Elektro-Mobilität“

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Neue PotsdamBau mit Swonderschau „Elektro-Mobilität“

Vom 02. bis 04. März 2018 heißt es wieder „Clever Bauen, Energie sparen und sicher Wohnen“. Dieses Mal in der Metropolis Halle Potsdam. Die Messe für HAUS, ENERGIE und UMWELT – Neue PotsdamBau – bietet aktuelle Informationen und umfangreiche Beratung für Bauherren und solche, die es werden wollen, für Modernisierer und Energiesparer.

Unter den zahlreichen Angeboten zum Bauen, Modernisieren, Sanieren, Renovieren, Energie sparen sowie zu Wohnsicherheit und Wohngesundheit finden Interessenten hier ihr spezielles Interessengebiet. Vorgestellt werden auch neue Techniken für das Heizen mit Sonnenenergie, Erdwärme, Holz sowie mit herkömmlichen Energieträgern. Eine wichtige Rolle dabei spielt das Thema Unabhängigkeit durch das Speichern und Nutzen selbst erzeugter Energie.

In Ergänzung zu den Angeboten der Messe wird parallel die Sonderschau „Elektro-Mobilität“ mit Elektrofahrzeugen aller Art vorbereitet.

Wertvolle Tipps von unabhängigen Experten gibt es im umfangreichen Besucherfachprogramm.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Messen in Brandenburg sind unter
www.messe-brandenburg.de zu finden oder vom Veranstalter js messe consult – Jens Sabbarz – unter
Tel.: 03338 / 359 69 85 oder E-Mail:
info@messe-brandenburg.de erhältlich.

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Durch das Bieterverfahren den besten Preis erzielen

Themen > Bauen & Wohnen

Durch das Bieterverfahren den besten Preis erzielen

OTTO STÖBEN
Patrick Stöben, Bachelor of Arts mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und Diplom-Sachverständiger (DIA)

Eine in Deutschland noch eher selten genutzte Methode beim Verkauf einer Immobilie ist das sogenannte Bieterverfahren. Es ermöglicht eine Alternative zum herkömmlichen Verkaufsprozess. Dahinter verbirgt sich eine interessante und lohnende Strategie.

 

Patrick Stöben, Bachelor of Arts mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft und Diplom-Sachverständiger (DIA), hält diese Form der Verkaufsstrategie für eine effektive Möglichkeit, schnell Transparenz über den wirklichen Marktwert einer Immobilie zu schaffen. „Gibt es mehrere Interessenten für ein Objekt, so kann mit dem Bieterverfahren zeitnah der bestmögliche Preis erzielt werden.“

Der herkömmliche Verkaufsprozess einer Immobilie orientiert sich in der Regel an einem mehr oder weniger routinierten Ablauf: Der Verkäufer sucht sich einen Makler seines Vertrauens, die Immobilie wird begutachtet, es wird ein Kaufpreis festgelegt, ein aussagekräftiges Exposé erstellt, das Objekt daraufhin per Anzeige beworben, Besichtigungstermine werden abgehalten und es findet sich nach gewisser Dauer hoffentlich ein potentieller Käufer. Mitunter ist es bis zum erfolgreichen Verkaufsabschluss ein recht langer Weg. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen nicht selten in langen, nervigen Verkaufsverhandlungen zwischen Käufer und Verkäufer.

Das Bieterverfahren verspricht einen wesentlich kürzeren Verkaufsprozess.

Der Ablauf des Bieterverfahrens kann hierbei individuell gestaltet werden: Zunächst wird für das Objekt ein bestimmter Mindestwert bzw. eine Preisvorstellung festgelegt. Dann werden in der Regel Sammelbesichtigungstermine anberaumt, an denen die Kaufinteressenten die Möglichkeit haben, die Immobilie in Augenschein zu nehmen. Hier entfällt die zeitraubende Prozedur der Einzelbesichtigungstermine, die beim herkömmlichen Verkauf einer Immobilie anstehen. Danach erhalten alle Kaufinteressenten die Möglichkeit, ein Gebot für die Immobilie abzugeben. Je nach der vom Makler vorgegebenen Struktur verläuft das Bieterverfahren offline, per E-Mail-Kommunikation oder aber im Online-Verfahren.

Beim Offline-Verfahren übergibt der Interessent sein Gebot entweder dem Makler persönlich, über eine postalische Mitteilung oder eine E-Mail-Adresse. Wird ein Nachbieten in Betracht gezogen, werden alle Bieter über das aktuelle Höchstgebot informiert und können in der nächsten Runde ein neues Gebot abgeben.

Findet das komplette Bieterverfahren online statt, erhält jeder Interessent Zugangsdaten zu einem persönlichen Bereich auf einer entsprechenden Webseite. Während der Gebotsrunde, die im Vorfeld zeitlich terminiert wird, können alle die bisher eingegangenen, anonymisierten Gebote einsehen. Dieses Verfahren sichert dem Bieter eine besonders hohe Transparenz, da er sofort mit einem neuen Gebot reagieren kann. Für den Verkäufer kann hier der optimalste Verkaufspreis für die Immobilie erzielt werden.

Obwohl das Bieterverfahren ähnlich einer Auktion abläuft, so ist es mit dieser nicht zu verwechseln. Der entscheidende Unterschied ist der, dass bei einer Auktion die Gebote bindend sind, beim Bieterverfahren stellen sie lediglich ein Angebot dar. So erhält beim Bieterverfahren nicht zwangsläufig der Meistbietende den Zuschlag. Der Verkäufer kann individuell entscheiden, wer seine Immobilie schlussendlich erwirbt. Hier können durchaus auch persönliche Sympathiewerte zum Tragen kommen, wenn der Verkäufer eine hohe persönliche Bindung zur Immobilie besitzt.

Theoretisch kann das Bieterverfahren bei jedem Immobilienverkauf eingesetzt werden. Ursprünglich wurde es entwickelt, um lange am Markt stehende Immobilien doch noch verkaufen zu können. Zumeist scheitern die gängigen Verkaufsstrategien an der besonderen Lage oder Ausstattung eines Objektes. In der heutigen Zeit wird es durch die neuen Auflagen der Energieeinsparverordnung zudem immer schwieriger, ältere Immobilien zu verkaufen, die danach erst aufwändig saniert werden müssen. Aus seiner jahrelangen Berufserfahrung heraus ist sich Patrick Stöben sicher: „Wir als fachlich ausgebildete Makler mit Erfahrung für den Markt haben das Gespür dafür, wann sich für ein Objekt das Bieterverfahren als innovative Strategie anbietet und welche Form des Verfahrens sowohl für Verkäufer als für Käufer die beste Lösung bereithält.“

www.stoeben.de

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Ostsee Schlei – hier lässt es sich leben!

Eine zentrale Lage zwischen Nord- und Ostsee – die Schleiregion ist nicht nur bei Touristen sehr beliebt. Zusammen mit der lokalen Wohnraumsituation ist die einzigartige Lage maßgeblich für die hohe Wohnqualität. Kurze Wege – ob zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Spaziergang in den Wald und ans Wasser – lassen viel Raum für Ausgleich. Und auch das nähere Umland ist für Naturliebhaber ein wahres Paradies.

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Auf dem Prüfstand: Bausparen

Themen > Finanzen

Auf dem Prüfstand: Bausparen

Finanzen
Barbara Hlubek, Geschäftsführerin TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG:
„Vor­urteile ablegen und Bausparen als Finanzierungslösung objektiv vergleichen“

Eine typische Floskel im Beratungsgespräch: „Bloß kein Bausparen, da hat mein Bekannter von abgeraten, da zahlt man doch nur Abschlussgebühren und hat keine direkte Tilgung – das lohnt sich nicht!“ Wir räumen auf mit solchen Vorurteilen und stellen die aktuellen Bausparkonzepte auf den Prüfstand der Immobilienfinanzierung mit den Kriterien Gesamtkosten, Zinssicherheit, Laufzeit, Monatsrate und Flexibilität.

Das Grundprinzip beim Bausparen ist Zinssicherung in der Zukunft durch Ansparung bis zur Zuteilung des Bauspardarlehens. Je nach Tarif ist der Zeitraum bis zur Zuteilung des Bauspardarlehens unterschiedlich und hängt im Wesentlichen von der Ansparhöhe, Ansparzeit, dem Darlehenszins und der Rückzahlungsdauer des Darlehens ab. Einfache Faustregel: Topp-Zins für das Darlehen = hohe Monatsrate und kurze Laufzeit. Interessant sind Bausparmodelle, bei denen bereits nach 5 Jahren eine kostenlose Gesamttilgung möglich ist.

Bei der Baufinanzierung funktioniert Bausparen als Zweiphasenmodell. Phase I: Sie erhalten die gewünschte Summe mit sehr günstigem Zins als Vorausdarlehen. Ihre Monatsrate setzt sich also aus Zins- und Sparrate zusammen. Phase II: das Bauspardarlehen mit garantiertem Zins und fester Tilgungsrate löst das Vorausdarlehen ab. Klarer Vorteil: jederzeitige, unbegrenzte Sondertilgungsmöglichkeit. Der Expertenrechner Ihres unabhängigen Beraters sagt Ihnen über den Gesamtkostenvergleich mit Einbeziehung aller Faktoren ganz genau, wie hoch der Vergleichszins für ein Annuitätendarlehen mit gleicher Laufzeit ist und unter welchen Zins-annahmen sich eine langfristige Absicherung lohnt.

Attraktiv in der aktuellen Niedrigzinsphase kann auch eine darlehensfinanzierte Einmaleinzahlung statt monatlicher Ansparung sein. Der objektive Gesamtkostenvergleich zeigt, ob es sich lohnt oder nicht. Wenn eine niedrige anfängliche Monatsrate bei gleichzeitiger Zinssicherheit bis zur Volltilgung wichtig ist, dann sind Bausparmodelle mit Laufzeiten bis zu fast 40 Jahren fast unschlagbar.

Lange Zinssicherheit heißt nicht unbedingt auch lange Bindung. Egal welche Darlehensform Sie wählen, mit dem gesetzlichen Kündigungsrecht können Sie immer nach 10 Jahren kostenfrei ganz oder teilweise kündigen, aber nicht der Darlehensgeber. Gefährlich sind die auf eine Teilabdeckung des Vorausdarlehens konzipierten Bausparmodelle, bei denen nach Zinsbindungsende der Phase I keine komplette Zinssicherheit durch das folgende Bauspardarlehen besteht!

Liegt der Finanzierungswunsch noch in der Zukunft, wird oft auch ein „Vorsparvertrag“ angeboten. Für zukünftige Eigentümer ist das meist nur begrenzt geeignet. Nur wenn zum Kauf oder Bau das Darlehen in weiterer Zukunft liegt (mind. 5 Jahre), macht das Vorsparen Sinn.

Fazit: Machen Sie Ihre Finanzierungsentscheidung nicht auf der Basis von Vorurteilen, sondern definieren Sie klar Ihre Möglichkeiten und Zielsetzungen. Bei einer ergebnisoffenen Beratung findet Ihr Berater mit Ihnen gemeinsam auf der Basis von Vergleichsrechnungen die für Sie beste Finanzierungslösung, egal ob Bausparmodell oder Annuitätendarlehen.

www.tgi-partner.de

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

Themen > Finanzen Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel ***Aktuelles *** Aktuelles*** Aktuelles *** Aktuelles*** Aktuelles ***Aktuelles***+++ KfW Zuschuss

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

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+++ KfW erhöht Zuschuss beim KfW Energieeffizient Bauen = effektiv - 0,49 % p. a. die ersten zehn Jahre +++ bis 15 Monate bereitstellungszinsfreie Zeit ohne Zinsaufschlag +++ teilweise lange Bearbeitungszeiten durch Corona-Krise bei Banken +++ 30 Jahre Zinsbindung zum Preis von 20 Jahren +++ jetzt Forwarddarlehen abschließen +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld

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Inventar beim Immobilienkauf

Die Immobilienpreise sind hoch, ebenso die Grunderwerbsteuer. Wer hier sparen will, sollte um die damit verbundenen Fallstricke wissen. TGI-Finanzpartner gibt einen Überblick und unterstützt seine Kunden.

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Eigentümer haftet für Schäden am Nachbarhaus

Themen > Recht & Gesetz

Eigentümer haftet für Schäden am Nachbarhaus

Ein Hausbesitzer beauftragt einen Handwerker mit Dacharbeiten. Dabei gerät der Dachstuhl in Brand, der auf das Nachbarhaus übergreift. Die Haftungsfrage führte zu einem langwierigen Rechtsstreit, der nun vom Bundesgerichtshof (BGH) entschieden wurde. Gemäß Urteil vom 9. Februar (Aktenzeichen V ZR 311/16) muss der Auftraggeber der Leistungen für den Schaden aufkommen.

„Bei seiner Entscheidung hat der BGH auf die analoge Anwendung des § 906 Abs. 2 BGB, der Vorschrift über die ‚Zuführung unwägbarer Stoffe‘, zurückgegriffen,“ erläutert Rechtsanwältin Dr. Petra Sterner von der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV). Demnach ist es nicht erforderlich, dass der Nachbar den Schaden verschuldet hat, wie das etwa bei einer Schadenersatzhaftung grundsätzlich der Fall ist. Das besondere nachbarrechtliche Gemeinschaftsverhältnis durch die räumliche Nähe zwischen Eigentümer und Nachbarnbegründet die besondere Haftung. Der Eigentümer muss den Schaden ersetzen, da die Ursache von seinem Grundstück ausgegangen ist, auch wenn er „nichts dafür kann“. Es reicht aus, dass er mit der Beauftragung des Handwerkers den Anlass dafür gegeben hat.

„Das Nachbarrecht hat seine Besonderheiten, denn aufgrund der räumlichen Nähe können schwierige Situationen wie diese entstehen, die irgendwie geregelt werden müssen,“ sagt die Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Streitigkeiten über wuchernde Wurzeln oder fallendes Obst, die sich nicht an Grundstücksgrenzen halten, regelt normalerweise das Bürgerliche Gesetzbuch (§§ 910, 911 BGB). Für Situationen, wie sie der BGH nun zu entscheiden hatte, gelten jedoch andere Rechtsgrundlagen.

www.arge-baurecht.com

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Neues Bauvertragsrecht: 10-Punkte-Plan zum „perfekten“ Bauvertrag

Themen > Recht & Gesetz

Neues Bauvertragsrecht:
10-Punkte-Plan zum „perfekten“ Bauvertrag

Dr. Birgit Franz

Seit dem 1. Januar gilt das neue Bauvertragsrecht, das erstmals auf die Besonderheiten des Bauens eingeht. Vor diesem Hintergrund aktualisiert die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein ihren 10-Punkte-Plan zum „perfekten“ Bauvertrag. Ziel des Leitfadens ist es, die typischen bauvertraglichen Risiken zu minimieren und allen Baubeteiligten einen möglichst störungsfreien Bauablauf zu ermöglichen. „Den perfekten Bauvertrag gibt es zwar nicht wirklich, denn dafür sind Bauprojekte einfach zu komplex“, sagt Rechtsanwältin Dr. Birgit Franz, „aber mit unseren 10 Punkten können die Parteien dem Ideal schon recht nahe kommen“. Die stellvertretende Vorsitzende der ARGE Baurecht macht vor allem bei den Punkten „Leistungsbeschreibung“ und „Vertragspartner“ entscheidende Unterschiede im Vergleich zum vorher geltenden Bauvertragsrecht aus.

Präzise Leistungsbeschreibung bleibt wichtig

„Die Beschreibung der zu erbringenden Bauleistungen ist und bleibt das Kernstück des Bauvertrags“, unterstreicht Franz. Sie kann detailliert oder funktional erfolgen. Bei einer detaillierten Beschreibung sind alle beschriebenen Leistungen vom Unternehmer zu erfüllen – allerdings nur diese. Alle nicht genannten, jedoch zur Fertigstellung notwendigen Leistungen werden gesondert ausgeführt und abgerechnet. Auch Baunebenleistungen wie etwa die Absicherung der Baustelle oder der Anschluss an die Wasserversorgung gehören dazu. „Was die detaillierte Leistungsbeschreibung nicht beinhaltet, kostet im Nachhinein extra“, betont Franz. „Oftmals müssen im Bauablauf Leistungen erbracht werden, die weder beschrieben noch kalkuliert waren. Diese so genannten Nachtragsleistungen treiben Bauzeit und Kosten in die Höhe.“ Eine Besonderheit gilt für den Verbraucherbauvertrag. Dort ist der Unternehmer gesetzlich verpflichtet, dem Verbraucher vorvertraglich eine Baubeschreibung zur Verfügung zu stellen. Zweifel bei der Auslegung des Vertrags bezüglich des vom Unternehmer geschuldeten Leistungsinhalts gehen hier grundsätzlich zu Lasten des Unternehmens. „Ein klarer Vorteil für Verbraucher“, hebt Franz hervor.

Novum Anordnungsrecht

Ein absolutes Novum im neuen Bauvertragsrecht ist das einseitige Anordnungsrecht des Bestellers. Bauherren können während der Bauphase Änderungswünsche äußern, etwa ein geändertes Fundament, die Entsorgung belasteten Bodenaushubs oder auch ein weiteres Fenster. „Finden die Parteien innerhalb von 30 Tagen keine Einigung, kann der Auftraggeber die Änderungen anordnen,“ erläutert die Fachanwältin. Davon ausgenommen sind nur Leistungen, die zur Erreichung des Werkerfolgs nicht notwendig und darüber hinaus dem Bauunternehmer nicht zumutbar sind. „Mit einer qualifizierten, abgeschlossenen Planung und einem auf dieser Grundlage erstellten vollständigen und präzisen Leistungsverzeichnis, lässt sich“, so Franz, „das Risiko der Leistungsänderungen minimieren“.

Verbraucherschutz mit Tücken

„Dem Verbraucher kommen die neu geschaffenen Schutzregelungen nur dann zu Gute, wenn er die Bauleistungen sozusagen aus einer Hand bezieht“, so die Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. Denn das neue Verbraucherbauvertragsrecht gilt nur dann, wenn Verträge über die Errichtung eines kompletten Bauvorhabens oder erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude geschlossen werden. „Beauftragt der Bauherr mehrere Unternehmen mit verschiedenen Bauleistungen, gelten die besonderen Verbraucherschutzvorschriften ebenso wenig wie für Anbauten und Renovierungen ohne erhebliche Umbauten“, betont Franz.

Insgesamt enthält das neue Bauvertragsrecht wesentliche Regelungen zum Schutz des Privaten bei der Beauftragung von Bauleistungen. Darüber hinaus wird das neue Bauvertragsrecht zu schnelleren Lösungen im Falle notwendiger Änderungen der vereinbarten Bauleistungen führen und so das Konfliktrisiko minimieren. Da allerdings jede Änderung auch Abwehrhaltungen begründet, werden insbesondere die Auftraggeber von Bauleistungen bestrebt sein, vertragliche Sonderregelungen zu vereinbaren. „Daher raten wir allen Baubeteiligten, Verträge und Leistungsverzeichnisse von einem Baurechtsexperten prüfen zu lassen. Die im Vergleich zu den Gesamtkosten geringen Gebühren sind gut investiert“, konstatiert Baurechtsanwältin Franz.

www.arge-baurecht.com

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IVD Nord: „Wohnungspolitik verträgt sich nicht mit Ideologie!“

Themen > News

„Wohnungspolitik verträgt sich nicht mit Ideologie!“

Wittlinger_Axel-Hermann
Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des Immobilien­verbands Deutschland IVD Region Nord e. V.

Beim Neujahrsempfang des IVD Nord unterstreicht der Vorsitzende Axel-H. Wittlinger die Notwendigkeit einer investitionsfreundlichen Immobilienpolitik.

„Deutschland als Land der Mieter ist gleichzeitig auch das Land der Vermieter. 60 Prozent aller Mietwohnungen werden von privaten Kleinvermietern angeboten. Das sind Menschen, deren Altersversorgung in der vermieteten Wohnung steckt und die weit mehr an einem stabilen Mietverhältnis interessiert sind als an der Maximierung ihrer Rendite!“ – Mit diesen Worten rückte Axel Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverbands Deutschland IVD Region Nord e. V., das oft bemühte Zerrbild des gierigen und reichen Vermieters zurecht. In seiner Rede anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs des IVD Nord im Hotel Hafen Hamburg, an dem über 400 Gäste aus der norddeutschen Immobilienwirtschaft,  Politik und Verwaltung teilnahmen, appellierte er an die Bundes- und Länderpolitik, für eine „Politik pro Immobilie“ zu sorgen. Eine Überregulierung des Wohnungsbaus bremse dringend erforderliche Investitionen aus, ohne die das Ziel, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, eine populistische Illusion bleibe.

Dass Wohnungseigentum auch in Zukunft eine der beliebtesten Vorsorgeformen für ein finanziell sorgenfreies Alter bleibe, bestätigte der Zukunftswissenschaftler Prof. Dr. Horst Opaschowski in seiner Keynote. In der momentanen fragilen Weltlage sei die Zukunftssorge der Deutschen die Angst vor sozialem Unfrieden und die Zukunftshoffnung Geld, Gesundheit und Geborgenheit. Vor dieser Ausgangssituation entwickelte Opaschowski drei Visionen:

  1. Leben in Krisenzeiten: Sicherheit wird die neue Freiheit der Deutschen
  2. Die Zukunft ist urban: Die Menschen wandern  zum Wohlstand
  3. Total digital – völlig normal: Die digitale Revolution löst Zeitkriege aus

Den Gästen des IVD-Nord-Jahresempfangs gab er „sieben Goldene Regeln im digitalen Zeitalter“ mit auf den Weg:

  1. Hab Mut zur digitalen Diät: Sei öfter offline.
  2. Steig aus dem Erreichbarkeitswahn zeitweilig aus.
  3. Nimm realistisch zur Kenntnis: Im digitalen Zeitalter ist nichts mehr sicher und fast alles manipulierbar.
  4. Pflege echte Freundschaften: Lass mitmenschliche Kontakte und Beziehungen nicht von der digitalen Compunikation verdrängen.
  5. Vertrau auf deinen inneren Stressschutzschalter und halte nach Notausgängen zum -Flüchten aus der Stressrallye des Alltags Ausschau.
  6. Definiere dich nicht über -soziale Medien und lass dich nicht blenden vom Schein des Likens und Geliked-Werdens.
  7. Werde zum eigenen Zeitverteidiger: Entdecke die Hängematte wieder.

Im Anschluss an den Vortrag fanden die Teilnehmer des IVD Nord Neujahrsempfangs noch Zeit zum analogen Netzwerken und persönlichen Gedankenaustausch unter Kollegen und Gästen.

www.ivd-nord.de

Weitere News

Nachbarn sind den Deutschen wichtiger als gedacht

Geht die Zeit der nachbarschaftlichen Streitereien um Hundegebell und falsch geparkte Autos zu Ende? Denn anstatt möglichst ungestört nebeneinanderher zu leben, wünschen sich immer mehr Deutsche, dass es Orte und Gelegenheiten gibt, an denen sie ihren Nachbarn begegnen können. Das zeigen Ergebnisse der repräsentativen Wohnstudie Happy Quest, die im Auftrag von Bonava in acht nordeuropäischen Ländern durchgeführt wurde.

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Rauchwarnmeldertausch alle zehn Jahre

Rauchwarnmelder sind Lebensretter – und daher ist ihre Funktionstüchtigkeit unerlässlich. „Was viele nicht wissen: In Wohnungen und Wohnhäusern müssen Rauchwarnmelder aus Sicherheitsgründen nach spätestens zehn Jahren ausgetauscht werden“, stellt Michael Conradi von der Initiative Elektro+ fest. „Zum einen hat die nicht austauschbare Batterie nur eine Lebensdauer von zehn Jahren, zum anderen altern auch die elektronischen Bauteile des Melders“, so Conradi weiter. Sicherheit hat Vorrang, deshalb muss der Rauchwarnmelder gegen einen neuen ausgetauscht werden. Dabei ist Qualität entscheidend.

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Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

Zweimal im Jahr erstellt die OTTO STÖBEN GmbH ihren Marktbericht, in den die Immobilien- und Vermietungspreise der einzelnen regionalen Bereiche Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes einfließen. Tabellarisch gelistet werden die Werte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen, aufgeführt in den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“. Das Diagramm des Immobilienpreis-Index ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Immobilienpreise der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

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Schonfrist für viele Kamine endet 2020!

In der kalten Jahreszeit genießen es viele Hausbesitzer, in gemütlicher Atmosphäre vor dem wärmenden Kachel- oder Kaminofen zu sitzen. Für den ein oder anderen könnte es allerdings Ende 2020 heißen: Kamin stilllegen oder nachrüsten!

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Abrechnung der Mietkaution bei Mieterwechsel

„Der Mieterwechsel ist für alle Beteiligten eine sensible Phase“, erläutert Axel Wittlinger, Geschäftsführer der Stöben Wittlinger GmbH in Hamburg. „Zuallererst geht es um die gegenseitigen Verpflichtungen, die in gutem Einverständnis aufgelöst werden müssen, und natürlich auch ums Geld. Schließlich ist der bisherige Mieter bereits neue Verpflichtungen eingegangen und möchte schnell Klarheit bekommen über womöglich noch bestehende Forderung haben.

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Entschädigung für Wohnungsnutzung nach Kündigung

Themen > Recht & Gesetz

Entschädigung für Wohnungsnutzung nach Kündigung

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt
Fachanwältin für Miet-/WEG-Recht
Immobilienmediatorin (DIA)

Sachverhalt:

Der Beklagte mietete im Jahr 2000 eine Wohnung, die er mit seiner Ehefrau bewohnte. 2010 zog er im Zuge der Scheidung von seiner Frau aus der Wohnung aus, in der sie verblieb. Jahrelang zahlte der Beklagte weiterhin die monatliche Miete, bis er im Mai 2014 die Kündigung zum 31. August 2014 erklärte. Die Vermieterin teilte ihm mit, dass seine „alleinige Kündigung“ unwirksam sei und forderte weitere Mietzahlung. Die Wohnung wurde nicht zurückgegeben.

Das Amtsgericht bejaht den Anspruch auf Nutzungsentschädigung nach Beendigung des Mietverhältnisses gemäß § 546a BGB, die Berufung hiergegen hat das Landgericht zurückgewiesen.

Entscheidung:

Der BGH hebt diese Entscheidung in der Revision auf. Zwar sei das Berufungsgericht richtigerweise von der Beendigung des Mietverhältnisses zum 31.08.2014 ausgegangen; fehlerhaft sei jedoch die Annahme, der Beklagte halte der Klägerin die Wohnung i.S.d. § 546a Abs.1 BGB vor. Zwar habe der Beklagte die Wohnung nicht zurückgegeben, das Unterlassen der Rückgabe entsprach jedoch auch dem Willen der Klägerin, womit es an dem für die Nutzungsentschädigung erforderlichen Rücknahmewillen fehlt. Denn die Klägerin habe das Mietverhältnis nicht als beendet angesehen und forderte deshalb Zahlung ausstehender und zukünftiger Mieten. Auch eine Nutzungsentschädigung nach §§ 812 ff. BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) sei nur geschuldet, sofern der Mieter die Wohnung auch genutzt habe, der bloße Besitz reiche nicht aus.

Praxishinweis:

Für einen fehlenden Rücknahmewillen muss der Vermieter die Rücknahme nicht grundlegend ablehnen. Es genügt, dass er die Kündigung für unwirksam erachtet und deshalb vom Fortbestand des Mietverhältnisses ausgeht.

Wohnraummiete – BGH, Urteil vom 12.07.2017; VIII ZR 214/16

Breiholdt Voscherau Rechts-anwälte Partnerschaft mbB
www.breiholdt-voscherau.de

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Immobiliensuche: Gute Vorbereitung erhöht die Chance aufs Traumhaus

Themen > Bauen & Wohnen

Immobiliensuche: Gute Vorbereitung erhöht die Chance aufs Traumhaus

Die Idee von einem neuen Zuhause, die Vorstellung vom Traumhaus, ist eine emotionale Angelegenheit. Doch damit dieser Traum wahr werden kann, sollten schon die ersten Schritte ganz rational und dynamisch angegangen werden. Denn wie bei vielen anderen wichtigen Entscheidungen im Leben gilt auch beim Immobilienerwerb: Vorbereitung ist fast alles. Was dann oft noch fehlt? Schnelligkeit!

Also erst einmal die Grundlagen: Wer einen Hauskauf erwägt, sollte die eigene finanzielle Situation klären und einen „Kassensturz“ machen – um zu erfahren, wie viel Eigenkapital tatsächlich zur Verfügung steht. 20 Prozent des Kaufpreises sollten es schon sein. Zu beachten sind übrigens auch Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und die Maklerprovision. Zweitens muss kalkuliert werden, wie hoch eine monatliche Belastung für die Finanzierung der Immobilie sein darf. Empfehlenswert sind hier weniger als 30 Prozent des Netto-Haushaltseinkommens. Seien Sie bei diesen Erwägungen absolut ehrlich zu sich selbst!

Schon bevor die Suche nach geeigneten Angeboten beginnt oder ein Makler beauftragt wird, ist ein Besuch bei der Hausbank angeraten. Denn wenn einmal ein konkretes Objekt ins Auge gefasst wird, muss es in Zeiten von engen Märkten häufig schnell gehen. Wer sich also vor der ersten Besichtigung schon darüber im Klaren ist, wie eine mögliche Finanzierung gestaltet werden und bis zu welchem Preis er gehen kann, ist klar im Vorteil.

Um die nötige Geschwindigkeit an den Tag legen zu können, wenn ein gutes Angebot vorliegt, sollten weitere Vorbereitungen getroffen werden.

Wen wollen Sie zur Besichtigung mitnehmen, einen Architekten oder gar einen Sachverständigen? Nehmen Sie jetzt schon Kontakt auf. Und denken Sie doch noch einen Schritt weiter: Mit welchen Handwerkern wollen Sie zukünftig zusammenarbeiten? Welche weiteren Dienstleister könnten Sie benötigen? Denn seien Sie sich sicher: Wenn es konkret wird, müssen Sie entschlossen und entscheidungsfreudig reagieren können.

Es ist zudem hilfreich, das eigene Kommunikationsverhalten zu optimieren: Gute Erreichbarkeit ist essentiell. Wer beispielsweise nach der Mail vom Makler, der ein unverschämt gutes Angebot unterbreitet, erst einmal zwei Wochen in Urlaub fährt, hat schlechte Karten und ist am Ende der Dumme, ohne Eigenheim.

Wer diese Hinweise beherzigt, ist gut präpariert für eine erfolgversprechende Immobiliensuche.
Diese kann übrigens unter
www.ivd24.de gestartet werden. Viele geprüfte Immobilienprofis des IVD Berlin-Brandenburg stellen ihre Angebote hier etwas früher ein als auf den klassischen kommerziellen Immobilienportalen.

Nils Werner, Geschäftsführer IVD Berlin-Brandenburg

www.ivd.berlin

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Die Jeans, die seit 2010 nicht mehr passt, der Salzstreuer, dem das Pfeffer-Pendant fehlt oder der Kerzenständer, der die Schranktür nur noch von innen sieht – zu Hause häufen sich wohl bei jedem von uns Dinge an, die wir eigentlich nicht mehr brauchen und, getreu dem Gedanken „vielleicht irgendwann wieder“, unnütz herumliegen. Dabei wissen wir doch: Aussortieren befreit!

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Im menschengemachten Klimawandel häufen sich die Wetterextreme: Einem Wintereinbruch folgt frühlingshaftes Tauwetter und lässt Bäche und Flüsse über die Ufer treten; im Sommer sind es lokale Gewitterzellen, die sintflutartig die Kanalisation überfordern. Haus & Grund rät daher Hausbesitzern, über eine Elementarversicherung nachzudenken.

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