Glücksstudie zeigt: Die Deutschen lieben ihre Wohnungen

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Glücksstudie zeigt: Die Deutschen lieben
ihre Wohnungen

Bild von @neonbrand auf unsplash

Die große Mehrheit der Deutschen – ob Mieter oder Eigentümer – sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Das ist das Ergebnis der Glücksstudie des „Happiness Research Institute“ aus Kopenhagen. Die Glücksforscher haben in insgesamt zehn Staaten 13.500 Personen nach ihrer Wohnsituation befragt. Die tausend Befragten aus Deutschland waren in beinahe jeder Hinsicht glücklicher als die anderen Europäer.

Was wurde in der Glücksstudie untersucht?


Die untersuchten Faktoren kann man in mehrere Kategorien einteilen: Einerseits baulich “materielle” Faktoren in einem weiten Sinne, wie zum Beispiel sanitäre Anlagen, Lichtverhältnisse, klimatische Verhältnisse etc., auf der anderen Seite Gefühle. Glück und Zufriedenheit mit dem Zuhause sind nicht nur eine Frage von Heizung und gutem Licht. Wichtig ist, wie wir uns in unseren Wohnungen fühlen und ob sie Ausdruck unserer Persönlichkeit sind.

“Bauliche” Faktoren

Das folgende (für manche vielleicht überraschenderweise) ist von sehr großer Bedeutung: 97 % der Deutschen gaben an, dass sie mit ihren Badezimmern zufrieden sind. Die Glücksforscher fanden nämlich heraus, dass dem Badezimmer eine besonders große Bedeutung für die Gesamtzufriedenheit zukommt. Ähnlich hoch ist die Zufriedenheit der Deutschen (90 %) mit der Luftqualität, dem natürlichen Licht und der Feuchtigkeit im Haus. Außerdem bescheinigen über zwei Drittel der Befragten Deutschen ihrer Wohnung, insgesamt in einem guten Zustand zu sein.

Fünf Kern-Emotionen, die für die Zufriedenheit mit dem Zuhause wichtig sind

Die Untersuchung ergab, dass es fünf Kern-Emotionen gibt, die für die Zufriedenheit mit dem Zuhause wichtig sind: Wohlbefinden, Identifikation, Stolz, Sicherheit und Kontrolle/Einflussnahme. Die Deutschen sind gemäß den Ergebnissen der Studie nicht nur mit den “baulichen” Faktoren ihrer Wohnung zufrieden, sie sind auch emotional mit den eigenen vier Wänden sehr verbunden. Besonders “Stolz” ist hier wichtig: Sind die Menschen stolz auf ihre Wohnung, sind sie in der Regel auch glücklich und zufrieden damit.

Woher der Stolz rührt, ist dabei nicht mal von Belang. Eigentümer sind vielleicht stolz, dass sie ihre vier Wände durch eigene Leistung erworben haben. Andere sind stolz, weil sie ihren Garten selbst angelegt haben. Und manche sind stolz auf die Einrichtung, die sie gewählt haben. Die Deutschen sind deutlich stolzer als der europäische Durchschnitt: „Je mehr Zeit und Energie man in sein Haus steckt, desto zufriedener ist man gewöhnlich damit. Und die Deutschen sind eben ein Volk von Heimwerkern“, kommentiert Studienautor Alexander Gamerdinger diesen Befund.

Auch bei den anderen “Kern-Emotionen” schneiden die Deutschen überdurchschnittlich gut ab. Sie fühlen sich in ihrem Zuhause zwar sehr wohl, identifizieren sich stark mit ihm und fühlen sich darin auch sehr sicher.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Zwar haben 72 % der Deutschen das Gefühl, sie hätten über ihre Wohnung “Kontrolle”, aber damit liegen sie knapp unter dem europäischen Durchschnitt. Was heißt das? Und woran liegt es? Ein einfaches Beispiel macht es schnell deutlich: Ein Mieter möchte eine Wand einreißen, doch der Eigentümer erlaubt es nicht. Im Mieter-Land Deutschland ist es daher um die “Kontrolle/Einflussnahme” naturgemäß etwas schlechter bestellt als bei den europäischen Nachbarn. (Natürlich können auch Eigentümer das Gefühl haben, die “Kontrolle” zu verlieren. Etwa wenn die Belastung durch Zinsen, Tilgung oder Reparaturen zu hoch sind.)

Mieter in Deutschland sind glücklicher als in anderen Ländern

Sind Eigentümer die glücklicheren Mieter? Eigentum spielt für das Glücksgefühl zu Hause natürlich eine gewisse Rolle, aber ist laut Glücksstudie nicht entscheidend. Wichtiger ist den Menschen erstens, dass ihr Zuhause in einem guten Bauzustand ist, dass es zweitens ihre Bedürfnisse auch in der Zukunft befriedigt und dass es drittens groß genug ist. Eigentum folgt erst an vierter Stelle.

Zudem ist das Mietrecht in Deutschland sehr mieterfreundlich. „Wenn der Mietwohnungsmarkt so gut reguliert ist wie der deutsche, sehen wir, dass Mieter eindeutig glücklicher sind als in anderen Ländern“, erläutert Institutsleiter Meik Wiking.

• Im Europäischen Vergleich landen die Deutschen von den untersuchten zehn Nationen auf Platz zwei der Glücksstudie, nur sehr knapp hinter den Niederlanden.
• Zitiert nach FAZ-Online „Die Deutschen lieben ihre Häuser“, vom 26.06.2019


Weiterführende Informationen
www.immovation-ag.de

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hanseBAU 2020:
Alles auf einen Blick

Baufachmesse mit allerhand Gewerken
in der Messe Bremen

Foto: M3B GmbH/Jan Rathke

Der Dachdecker hier, der Fensterbauer da – Häuslebauer und Renovierungswillige kennen das: Lange Recherche, viele Wege und den richtigen Handwerker noch immer nicht gefunden. Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Januar 2020, versammelt die 11. hanseBAU allerhand Gewerke an einem Fleck. In Halle 5 und 6 der Messe Bremen kommen dann Zimmerer, Trockenbauer, Planer, Architekten und viele weitere Dienstleister zusammen. Bei den 14. Bremer Altbautagen in Halle 7 stehen Experten rund um das energieeffiziente Bauen und Sanieren Rede und Antworten.

Die nötige Wärme verleiht der hanseBAU die Sonderschau zum Thema „Heizen mit Holz“. Was zu beachten ist und wie sich Energiekosten einsparen lassen, das erfahren Interessierte in Halle 5. Bei der Sonderschau der Bremer Altbautage in Halle 7 steht die Energie der Sonne im Fokus: Dort informieren Experten über nachhaltige Solar- und Speichersysteme. Die hanseBAU und Bremer Altbautage haben von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. Januar 2020, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet E 10,–.

Mehr Infos: www.hansebau-bremen.de

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Neues OTTO STÖBEN-Büro in Schönberg eröffnet

Am 10. Oktober 2019 war es soweit: Drei Jahrzehnte nach Eröffnung des ersten Außenbüros in Schleswig-Holstein erweiterte die OTTO STÖBEN GmbH ihre Standorte um ein weiteres Büro. Das neue, inzwischen achte Außenbüro befindet sich in Schönberg (Holstein) nahe der Ostseeküste.

Bei einem kleinen Sektempfang hieß Christian Sindt, Immobilienfachwirt (IHK) und Verkaufsleiter bei OTTO STÖBEN in Kiel, alle Immobilieninteressierte in dem kleinen, aber feinen Büro in der Straße Knüll 1 willkommen. Tatkräftig unterstützt wurde er hierbei von seinem Kollegen Toni Pons sowie seiner Kollegin Stella Manzek.

Christian Sindt: „Seit meinem ersten Lebensjahr lebe ich in Schönberg und liebe diese Gegend nahe des Ostseestrandes. Den Ort und die Umgebung kenne ich wie meine Westentasche. Aufgrund meiner 11-jährigen Maklertätigkeit für OTTO STÖBEN werde ich in meiner Heimat häufig angesprochen. Da lag es nahe, auch hier in Schönberg eine neue Dependance zu eröffnen. Somit haben auch die Menschen hier in der Probstei eine direkte Anlaufstelle für ihre Immobilienangelegenheiten.“

Einen einzigartigen Blickfang in dem neu renovierten Büro bieten die Wände. Hier wurden von dem Probsteierhagener Malermeister Christoph Janke besondere Spachteltechniken angewandt – ein absoluter Hingucker! Wer neugierig geworden ist, kann das fertige Werk gern selbst begutachten.

Christian Sindt und sein Team freuen sich über ihr neues Refugium und über viele immobilieninteressierte Kunden. Das Schönberger Büro hat jeden Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Christian Sindt ist erreichbar unter sindt@stoeben.de oder 0431 66 40 317.

www.stoeben.de

 

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Immobilieneigentum: Gewinne zum richtigen Zeitpunkt realisieren

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Immobilieneigentum: Gewinne zum richtigen Zeitpunkt realisieren

Stöben Wittlinger Immobilien-Management

Axel-H. Wittlinger, Geschäftsführender Gesellschafter

Die Zahlen sprechen eindeutig für Immobilieneigentum: Wer über Immobilieneigentum verfügt, ist im Alter besser gestellt. Schon jetzt geben zwei Drittel der älteren Mieterhaushalte über 30 % ihres Einkommens für Wohnen aus, Eigentümerhaushalte hingegen nur 15 %. Die Wohnkosten stiegen seit 1996 für Mieterinnen und Mieter ab 65 Jahren um 101 %, für Eigentümerinnen und Eigentümer aber nur um 77 %.

Hinzu kommt jedoch ein viel gewichtigeres Argument, sagt Axel Wittlinger, Geschäftsführer der Stöben Wittlinger GmbH in Hamburg: „Immobilieneigentümer haben im Alter einen viel größeren Spielraum, der durch Verkauf, Vermietung, Umbau oder einen Umzug in eine kleinere Wohnung realisiert werden kann. Das frei werdende Geld steht dann zur Verbesserung der Lebensqualität oder für lange gehegte Wünsche zur Verfügung.“

Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass Immobilien regelmäßig einen hohen Erhaltungsaufwand verursachen. Wer längere Zeit versäumt, Wände, Fenster, Dach sowie elektrische und technische Einrichtungen zu warten, instandzusetzen oder zu erneueren, muss das irgendwann nachholen. „Jeder Renovierungsstau mindert den Wert. Größere Investitionen stehen ungefähr alle zehn Jahre an, spätestens aber nach 30 Jahren“, erläutert Axel Wittlinger.

Dieser Zeitpunkt deckt sich oft mit dem Beginn des Rentenalters. Für die Kosten-Nutzen-Rechnung ist das ein wichtiger Zeitpunkt. Jetzt gilt es, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Veräußerungsgewinne sind meistens steuerfrei und können den Aufwand für die geänderten Lebensbedürfnisse im Alter abdecken.
Die gegenwärtige Marktphase ist günstig: Einerseits werden Höchstpreise für Wohnimmobilien erzielt, andererseits machen politische Maßnahmen den Umgang mit Immobilieneigentum immer schwerer, wenn Straßenausbaubeiträge erhoben werden, Energiemaßnahmen durchzuführen sind und Wasserprüfungen oder Leitungs- und Öltankprüfungen anstehen. Die Beratung durch spezialisierte Fachleute sichert den Wert des Immobilienvermögens.

www.stoeben-wittlinger.de

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Die home2 – Hamburgs Verbrauchermesse rund um das Thema Immobilien

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Die home2 – Hamburgs Verbrauchermesse
rund um das Thema Immobilien

Eine für alles: Von der Finanzierung des Hauskaufs bis zur Balkongestaltung

Ob Grundstückssuche, Hauskauf oder Neubau, ob Renovierung, Sanierung oder Modernisierung – es gibt viele Aspekte, wenn es um das eigene Heim geht. Das gilt für Hausbesitzer ebenso wie für Mieter. Möglichst günstig soll es sein, zukunftssicher, schön natürlich und gemütlich. Angesichts der großen Themenvielfalt ist es schwierig, einen Überblick zu gewinnen. Hier setzt Hamburgs Verbrauchermesse home2 an. Vom 24. bis 26. Januar 2020 präsentiert die Messe für Immobilien, Bauen und Modernisieren auf dem Hamburger Messegelände ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot rund um die eigenen vier Wände. Von der Finanzierung einer Immobilie über attraktive Baugebiete in der Metropolregion Hamburg bis hin zur Gestaltung einzelner Räume und der Außenanlagen erhalten die Besucher auf rund 15.000 Quadratmetern Antworten und kompetente Beratung sowie jede Menge Ideen und Inspiration.

Über die home²

Die home² (sprich Home Quadrat) ist Hamburgs Verbraucher­­messe für alle Immobilien­interessierten, Immobilien­besitzer und Immobilienverkäufer. Der Branchentreffpunkt in der Metropolregion Hamburg gibt zu Beginn der Saison einen Überblick über Produkte und Dienstleistungen rund um den Bau, den Kauf oder die Modernisierung einer Immobilie und ist in die Ausstellungsbereiche „Immobilien, Finanzierung, Beratung“, „Neubau, Modernisieren, Sanieren und Renovieren“ sowie „Garten- und Landschaftsbau“ untergliedert. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktionen und informativen Vorträgen rundet das Angebot ab. Geöffnet ist die home² vom 24. bis zum 26. Januar 2020 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände. Eintrittspreise: Tagesticket Erwachsene bei Onlinekauf 10 Euro und an der Tageskasse 11 Euro, ermäßigte Tageskarte (gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises) bei Onlinekauf 8 Euro und an der Tageskasse 9 Euro, 3-Tages-Karte bei Onlinekauf 18 Euro und an der Tageskasse 19 Euro, Last-Minute-Tagesticket (Eintritt ab 15 Uhr) bei Onlinekauf 5 Euro und an der Tageskasse 6 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt.

www.home-messe.de
Frank Bumann
Tel.: 040 3569-2442
frank.bumann@hamburg-messe.de

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Baumesse Mein HAUS und GARTEN – FlämingBau

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Baumesse Mein HAUS und GARTEN – FlämingBau

3. Auflage am 09. + 10. November 2019 in der Fläminghalle Luckenwalde

Teltow-Fläming gehört zu den erfolgreichsten Regionen Deutschlands! Im aktuellen Landkreis-Ranking von Focus-Money wurde zum wiederholten Male der Platz 1 in den neuen Bundesländern und im Deutschland-Vergleich Platz 32 von 375 erreicht. Über die hohe Wirtschaftskraft hinaus zeichnet sich der Landkreis durch attraktive Bau- und Wohnmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Ansprüche und eine hervorragende Infrastruktur mit sehr guter Anbindung nach Potsdam und Berlin aus. Für Bau- und Ansiedlungswillige ist dieses Gebiet in der Metropolregion Berlin-Brandenburg hochinteressant.

In Anbetracht komplexer Angebote und stetig steigender Preise für das Bauen, Wohnen und den Immobilienkauf wird es für Bauherren und solche, die es werden wollen, für Hausbesitzer, Modernisierer, Energiesparer und Fachleute immer wichtiger, sich vor geplanten Maßnahmen möglichst umfassend zu informieren und Angebote zu vergleichen.

Eine erstklassige Gelegenheit dafür bietet die Baumesse Mein HAUS und GARTEN – FlämingBau, am 09. und 10. November in der Fläminghalle, direkt neben der Flämingtherme Luckenwalde.
Nach zweimaliger erfolgreicher Durchführung mit restlos ausgebuchter Fläche und jeweils rund 3.000 interessierten Besuchern werden zur 3. Auflage der Baumesse wieder rund 100 Bau-, Handwerks- und Vertriebsunternehmen erwartet.

Das hochwertige Besucherfachprogramm mit wertvollen Tipps unabhängiger Experten zum Wohnen, Bauen und Energie sparen bietet einen zusätzlichen Mehrwert für das Messepublikum. Kostenfreies Parken, ein einladendes Messerestaurant und kostenfreie Kinderbetreuung gehören zum hohen Standard der Messe.

“Barrierefreies Bauen” und “Smart Home” werden als Sonderthemen der diesjährigen Messe, sowohl im Ausstellungsteil als auch im umfangreichen Informationsprogramm für Besucher, vorbreitet.


Ausführliche Informationen zur Messe sind unter
www.messe-brandenburg.de bzw. beim Veranstalter js messe consult unter
E-Mail: info@messe-brandenburg.de oder
Tel.: 03338 359 69 85 erhältlich.

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Das Klimakabinett der Bundesregierung hat seine Pläne für mehr Klimaschutz vorgelegt. Dazu Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD:

Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD

„Das leitende Prinzip von neuen Klimaschutzinitiativen im Immobiliensektor sollte sein, die Ziele von Wohnungs- und Nachhaltigkeitspolitik miteinander zu vereinbaren. Sonst droht der Umweltschutz zulasten des sozialen Friedens zu gehen. Die Immobilienwirtschaft darf mit gewaltigen Investitionskosten nicht allein gelassen werden. Die Kosten der Energiewende können nicht alleine durch Vermieter und Eigentümer getragen werden. Zudem müssen die Maßnahmen und Vorgaben auch wirtschaftlich und sozial sein.

Die Wohnungswirtschaft steht bereits unter erheblichem Kostendruck. Vorschriften zur klimaneutralen Bestandsmodernisierung und Projekt­­entwicklung werden die Marktpreise weiter in die Höhe treiben und das Vorhaben einer Ausweitung des Angebots an bezahlbarem
Wohnraum konterkarieren. Statt­dessen braucht es ein umfassendes und breit gefächertes Maßnahmenpaket.“

So sollten für Maßnahmen der energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes wie Fassadendämmung und Heizungsaustausch Zuschussprogramme und steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten eingeführt werden. Bei dem Wohnungsneubau sollten bauliche Maßnahmen, die auf die Energieeffizienz der entstehenden Gebäude einzahlen, ebenfalls steuerlich
geltend gemacht werden können. Auch brauche es eine
gezielte Förderung von Techniken zum klimaneutralen Bauen. Um Planung und Genehmigung von umweltschonenden mehrgeschoss­igen Holzbauten zu vereinfachen und zu beschleunigen, sollte der Bund gemeinsam mit den Ländern eine Reform des Bauordnungsrechts anstrengen. Um
die geforderten CO2-Einsparungsziele zu erreichen, müssten auch technologieoffene Wege stärker gefördert werden.
Der IVD-Präsident weiter: „Die Politik hat die Chance, mit durchdachten Fördermaßnahmen und gezielten Investitionsanreizen für ein besseres Klima zu sorgen und an Vertrauen zu gewinnen. Sie sollte das Vertrauen dann aber nicht an anderer Stelle – nämlich dort, wo sie
beispielsweise immer wieder am Mietrecht herumreguliert – wieder verlieren. Darin besteht die derzeitige Krux.“


Immobilienverband
Deutschland IVD
www.ivd.net

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Schütt Immobilien: Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 Prozent / Versachlichung der Debatte dringend erforderlich

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Schütt Immobilien: Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 Prozent / Versachlichung der Debatte dringend erforderlich

  • Untersuchung zur Entwicklung der Mietpreise, Inflation, Instandhaltungs- und Betriebskosten sowie Haushaltsbrutto und –nettoeinkommen in der Landeshauptstadt
  • Geplantes Ende der Mietpreisbremse in Kiel absolut sinnvoll und notwendig

Kiel, 14. Oktober 2019 – Die Hans Schütt Immobilien GmbH hat die Entwicklung der Mietpreise in der Landeshauptstadt Kiel untersucht, um die Diskussion um den Anstieg der Preise zu versachlichen. Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Die viel zu hitzige und emotional geführte Debatte gipfelt dabei in sonderbaren Vorschlägen, die nichts mehr mit unseren marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu tun haben. Ein gefühlter Eindruck wird leider oftmals der nüchternen Betrachtung der tatsächlichen Zahlen vorgezogen.“

 

Schütt weiter: „Die Steigerung des von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobenen, durchschnittlichen Mietpreises ist mit 12,63 Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 bzw. rechnerisch jährlich 6,32 Prozent zweifelsohne beachtlich und führt bei Beschränkung des Blickfeldes auf die letzten Jahre in der Diskussion zum Eindruck, dass Vermieter maßlos die Mieten erhöhen. Das Gegenteil ist der Fall.“

 

In den Jahren nach der Jahrtausendwende ist der von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobene durchschnittliche Mietpreis über Jahre gesunken. Der Tiefpunkt war 2006, als der Durchschnittsmietpreis ca. 7 Prozent unter dem durchschnittlichen Mietpreis aus dem Jahr 2000 bzw. auf etwa dem gleichen Niveau wie schon 1998 lag. Dieses niedrige Preisniveau wurde dann über weitere Jahre nahezu nur gehalten, trotz steigender Bevölkerungszahlen. Erst nach 2010 beginnt der Durchschnittsmietpreis wieder langsam zu steigen. Nach 2014 steigt der Mietpreis über das Niveau des Jahres 2000. Insgesamt ist der Mietpreis im Vergleich 2000 bis 2016 nur um ca. 12 Prozent bzw. rechnerisch jährlich 0,75 Prozent gestiegen.

 

Johann Frederik Stähr, Werkstudent bei Schütt Immobilien und Analyst der Daten: „Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für Vermieter somit insgesamt nicht auskömmlich, denn die Ausgaben stiegen: Die vom statistischen Bundesamt im Verbraucherpreisindex erfasste Inflation sorgte dafür, dass allgemein die Preise anzogen. Im Baugewerbe und somit auch bei den Instandhaltungskosten für Wohngebäude sind die Preise jedoch ab 2007 – also während bei den Kieler Durchschnittsmieten noch Stillstand herrschte – stärker gestiegen, als die allgemeine Inflation. Die enteilenden Kosten machten es vielen Vermietern immer schwerer, in ihre Miethäuser zu investieren.“ Schütt ergänzt: „Die Sanierung einer 50 Quadratmeter großen Wohnung aus den 50er oder 60er Jahren vor Neuvermietung kostet den Eigentümer heute rund 45.000 Euro. Trotz der gestiegenen Kosten sind die Wohnungsausstattung und der energetische Zustand der Gebäude im Vergleichszeitraum deutlich besser geworden.“

 

Aus Mietersicht gab es auf Bundesebene und auch auf Kiel beschränkt hingegen konstante Preissteigerungen fürs Wohnen – allerdings bei den durchschnittlichen Betriebskosten, die für den Vermieter einer vermieteten Wohnung hingegen lediglich einen durchlaufenden Posten darstellen. „Der Vermieter hat zumindest bei den meisten Betriebskosten keinen Einfluss auf diese Preissteigerung. Lediglich die nicht öffentlichen Kosten sind durch sorgfältige Bewirtschaftung beeinflussbar“, so Stähr.

 

Wenn man zu dieser Gesamtbetrachtung noch die durchschnittliche Einkommensentwicklung hinzuzieht, stellt man fest, dass sowohl das monatliche Haushaltsbrutto- wie -nettoeinkommen gestiegen ist, wenn auch zunächst nicht ganz so stark wie die Inflation. In den Jahren 2014 bis 2017 erfuhr die Einkommenssteigerung dann allerdings einen starken Zuwachs und überstieg die Inflationsrate deutlich.

 

Der Mietpreissteigerung von 2000 bis 2016 um 12,05 Prozent steht im gleichen Zeitraum eine mehr als doppelt so starke Steigerung der Inflationsrate um 25,78 Prozent, eine fast dreieinhalb Mal so starke Steigerung der Instandhaltungskosten um knapp 40 Prozent und eine mehr als zweieinhalb Mal so hohe Steigerung des durchschnittlichen Haushaltseinkommens (31,30 Prozent brutto bzw. 30,58 Prozent netto) gegenüber. Der Durchschnittsmieter hat demnach im Vergleich zu 2000 mehr Geld zur Verfügung, während der Durchschnittsvermieter eher noch unter den Nachwirkungen der Zeit seit der Jahrtausendwende zu leiden hat.

 

Selbst wenn man den noch längeren Zeitraum ab 1996 bis 2018 betrachtet, so stellt man fest, dass die Mietpreisentwicklung in Kiel schwächer als die allgemeine Inflation war. Noch alarmierender ist, dass beim Vergleich der Steigerungsraten in diesem Zeitraum zwischen der Steigerung der Instandhaltungskosten für Wohngebäude (53,14 Prozent) und der Steigerung der Mieteinnahmen (32,09 Prozent) eine Lücke von über 20 Prozentpunkten klafft. Doch gerade die Instandhaltungskosten stellen grundsätzlich einen großen Anteil an der Verwendung der Miete bei Bestandsbauten dar.

„Dass in der Mietpreisdiskussion immer wieder der Mythos vom raffgierigen Vermieter bemüht wird, ist in Anbetracht der tatsächlichen Zahlen für Kiel bloßer Populismus, auf den leider zu oft blinder Aktionismus folgt. Das geplante Ende der Mietpreisbremse in Kiel ist absolut sinnvoll und notwendig. Es lässt die Hoffnung zu, dass die zukünftigen Mietpreise notwendige Investitionen der Vermieter ermöglichen und dabei gleichzeitig noch für eine angemessene Rendite sorgen“, so Schütt abschließend.

 

Quellen:

Die Gesamt-Durchschnittsmiete ergibt sich, indem die Summe der Mietpreise aller den Querschnitt bildenden mietspiegelrelevanten Wohnungen durch die Summe ihrer Quadratmeterfläche geteilt wird.

 

Weitere Informationen zur Hans Schütt Immobilien GmbH:

Die Hans Schütt Immobilien GmbH ist ein inhabergeführtes, unabhängiges Immobilienmanagementunternehmen, das in zweiter Generation von der Familie Schütt geleitet wird. Die Hans Schütt Immobilien GmbH wurde 1936 gegründet und ist in den immobilienwirtschaftlichen Bereichen Verwaltung, An- und Verkauf, Vermietung sowie Beratung mit regionalem Schwerpunkt in Norddeutschland tätig. Das Unternehmen zählt private, gewerbliche und institutionelle Nutzer und/oder Eigentümer zu seinen Kunden. Rund 35 Mitarbeiter sind für die Hans Schütt Immobilien GmbH in Kiel tätig. Das Unternehmen ist Mitglied bei DAVE (Deutsche-Anlage-Immobilien-Verbund).
www.schuett.de.

 

Weitere Informationen zu DAVE:

Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) ist ein Zusammenschluss von elf Immobilienberatungsunternehmen, davon zehn inhabergeführten, mit über 560 Mitarbeitern an 29 Standorten in Deutschland. DAVE bietet somit bundesweite Präsenz verbunden mit hoher lokaler Kompetenz. Der Verbund vermittelt die Interessen von Unternehmen, Institutionen, Erbengemeinschaften und Privatpersonen sowohl als Käufer als auch als Verkäufer. DAVE-Kunden profitieren von der Vernetzung der Immobilienberatungsunternehmen in den Bereichen An- und Verkauf, Marktanalysen, Objektbewertung, Bestandsverwaltung sowie Portfolio-Optimierung. Weitere Informationen unter www.dave-net.de.

 

Ansprechpartner:

Hans Schütt Immobilien GmbH
Klaus H. Schütt
Geschäftsführender Gesellschafter
T +49 431 90 69 60
M + 49 171 74 47 042
info@schuett.de
www.schuett.de

 

Martina Rozok
ROZOK GmbH
T +49 30 400 44 68-1
M +49 170 23 55 988
m@rozok.de
www.rozok.de

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René Werner, Dipl.-Kfm. (FH)
Steuerberater
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Das Gesetzgebungsverfahren zur Änderung des Grunderwerbsteuer­gesetzes soll bis zum Ende des Jahres 2019 verabschiedet werden und sieht insbesondere Verschärfungen bei Veräußerung von Anteilen an grundstücksbesitzenden Personen- sowie Kapitalgesell­schaften
vor. Ein entsprechender Referentenentwurf wurde am 8. Mai 2019 veröffentlicht.

Kernpunkte der geplanten Änderungen sind:

• Ausweitung der Spezialvorschrift für Gesellschafterwechsel bei grundstücksbesitzenden Personengesellschaften gem. § 1 Abs. 2a GrEStG auf grundstücksbesitzende Kapital­gesellschaften gem. § 1 Abs. 2b GrEStG-E;

• Absenkung der relevanten Beteiligungsgrenze von 95 % auf 90 % in allen Fiktionstatbeständen (§ 1 Abs. 2a, 2b, 3, 3a GrEStG-E);

• Verlängerung der bisherigen Haltefristen von fünf auf zehn bzw. auf fünfzehn Jahre in den Fiktionstatbeständen und bei den Steuerbefreiungstatbeständen der §§ 5, 6 und 7 GrEStG-E;

• Bei nicht oder nicht rechtzeitiger Erfüllung der Anzeigepflichten keine Deckelung der Höhe des Verspätungszuschlags auf E 25.000,– mehr (§ 19 Abs. 6 GrEStG-E).

Durch die Einführung der Spezialvorschrift des § 1 Abs. 2b GrEStG-E für grundstücksbesitzende Kapitalgesellschaften soll zukünftig ein steuerbarer Erwerbsvorgang vorliegen, wenn innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren mindestens 90 % der Anteile an der grundstücksbesitzenden Kapitalgesellschaft unmittelbar oder mittelbar übertragen werden.

Die Gesetzesänderungen werden mit ihren Verschärfungen und komplexen Übergangsregelungen die betroffenen Unternehmen zu umfangreichen Compliance-Maßnahmen zwingen.

Für nähere Einzelheiten und bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

info@obh-partner.de
0431 69 67 99 0
obh-partner.de

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15.10.2019 – TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel

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Rabattaktionen Eigennutzer +++ Rabattaktion 0,3 % auf KfW 152/153 +++ Aktionen Anschlussfinanzierung und Forward Darlehen

Zinsmarkt Barometer: leichter Anstieg aus dem Allzeittief

Nach dem „all-time-low“ Tiefststand der Hypothekenzinsen Anfang September hat sich das Marktniveau wieder um ca. 30 Basispunkte erhöht. Der Wettbewerb der Produktanbieter um die knappen Margen hält weiter an. Das Credo der Anbieter lautet, lieber eine kleine Marge, als Negativzinsen zahlen. Die Bankenlandschaft leidet weiter und antwortet mit Präsenzabbau, unabhängige Vermittler gewinnen an Bedeutung.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab E 200.000,–, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.


TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · www.tgi-partner.de

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