Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Jürgen Michael Schick,
IVD-Präsident

Bundestag und Bundesrat stimmten Ende Juni über die Novelle des Klimaschutzgesetzes ab. Mit dem Gesetz will der Gesetzgeber die nationalen Klimaschutzziele verschärfen und Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral machen. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt, dass das Gesetz zu abstrakt und unbestimmt ist, inwieweit die neu justierten Zielvorgaben erreicht werden können. Damit wird das Gesetz weiterhin den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht gerecht, welches das vorherige Klimaschutzgesetz auch aufgrund seiner Unbestimmtheit gerügt hat.

„Es kann nicht sein, dass der Gesetzgeber die Ziele erhöht, gleichzeitig aber kein Konzept vorlegt, wie das erfolgen soll. Die beschlossenen Fördermittel auch für die energetische Sanierung sind zu begrüßen, sie sind aber nur ein Baustein. Was mir fehlt, ist ein klares politisches Bekenntnis zum Wirtschaftlichkeitsgebot“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

Mit seiner immobilienpolitischen Reform-Agenda 2025 zeigt der IVD konkrete Lösungsansätze auf, um die gesamtgesellschaftliche Aufgabe beim Klimaschutz zu meistern und einen umfassenden Sanierungszwang zu verhindern. „Diese Herausforderungen müssen von allen gesellschaftlichen Gruppierungen und Milieus sowie vom Staat finanziert werden. Dabei müssen folgende Prämissen berücksichtigt werden: Die Investitionen müssen für den Vermieter finanzierbar und wirtschaftlich sein. Die Mieterhöhungen dürfen die Mieter nicht überfordern. Die Maßnahmen, die für den Neubau und den Bestand gelten sollen, müssen effektiv sein. In Bezug auf die investierte Summe muss der höchstmögliche Vorteil für die Umwelt erreicht werden“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

Unter dieser Maßgabe hat der IVD unter Beteiligung namhafter Wissenschaftler und Immobilienexperten Lösungsansätze entwickelt, die unter anderem „Eigentum und Klimaschutz“ und „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ in Einklang bringen.

Eigentum und Klimaschutz

Die meisten Wohngebäude in Deutschland sind Ein- und Zweifamilienhäuser (15,7 Mio. von 18,9 Mio. Wohngebäuden). Hier sieht der IVD großes Potenzial. Jährlich erwerben nach Angaben des Kantar Instituts rund 410.000 Haushalte in Deutschland selbstgenutztes Wohneigentum. In den vergangenen Jahren waren 77 Prozent der erworbenen Objekte entweder freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser. Der Anteil der neugebauten Objekte liegt bei rund 20 Prozent.
Die Fokussierung der Energiepolitik auf den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand kann die Sanierungsquote, die zum Erreichen der Klimaziele erforderlich ist, steigern, wenn man dabei den Zeitpunkt des Eigentümerwechsels berücksichtigt. An einem ungenutzten Gebäude können leichter entsprechende Sanierungsarbeiten durchgeführt werden als an einem bewohnten Haus. Der IVD schlägt deshalb eine Förderung der energetischen Sanierung zum Zeitpunkt des Eigentumsübergangs vor.
Zudem könnte das Baukindergeld mit einer energetischen Komponente neu aufgelegt werden. So ist denkbar, dass eine zusätzliche Prämie nur ausgezahlt wird, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes oder der Heizungsanlage ergriffen werden.
Der IVD nimmt auch die Grunderwerbsteuer ins Visier. Derjenige, der nach Erwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie energetische Modernisierungen innerhalb einer bestimmten Zeit vornimmt, könnte die Grunderwerbsteuer ganz oder teilweise erstattet bekommen, so der Vorschlag.

Klimaschutz und Sozialverträglichkeit

Aus Sicht des IVD sollte alles, was der Fiskus aus der CO2-Bepreisung im Gebäudebereich einnimmt, zweckgebunden für die energetische Modernisierung des Gebäudebestands zur Verfügung stehen, damit die Investition für den Vermieter wirtschaftlich ist und für den Mieter warmmietenneutral bleibt.
Der Zugang zu Förderprogrammen sollte auch hinsichtlich des neu aufgelegten Klima-Sofortprogramms erleichtert werden. Kurze Anträge, Reduzierung der Anforderungen zum Erhalt der Mittel, unabhängiger verlässlicher Ratschlag für Eigentümer durch Handwerker würden Sicherheit geben und Kosten senken.

Handlungsbedarf sieht der IVD unter anderem auch beim geförderten Wohnungsbau. Mit dem Absenken der zulässigen Flächen des sozialen Wohnungsbaus bei der Ausschreibung von Fördermitteln ließen sich nicht nur mehr, sondern auch energetisch effizienter, schneller und kostengünstiger Wohnungen errichten.
Weitere Vorschläge des IVD, um den Klimaschutz und die Sozialverträglichkeit in Einklang zu bringen, umfassen zum Beispiel auch die Bauordnung, in der ein Wirtschaftlichkeitsgebot verankert werden sollte oder die Privilegierung des Umbaus gegenüber dem Neubau.

Quelle: IVD Bundesverband
www.ivd.net

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Klimaschutz-Sofortprogramm führt zu Kostenexplosion im Wohnungsbau

Quelle: iStock

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen weist eindringlich auf die immensen Kosten des geplanten Klimaschutz-Sofortprogramms der Bundesregierung im Gebäudesektor hin: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Aber die geplanten Maßnahmen werden zu einem drastischen Anstieg der Kosten beim Bau und der Sanierung von Wohnungen führen. Die geplanten Förderungen reichen nicht aus, die Kostenexplosion abzufedern“, erklärte BFW-Präsident Andreas Ibel in Berlin.

„Klimaschutz muss wirtschaftlich tragfähig bleiben, damit die Maßnahmen durchgeführt werden können und es nicht zu sozialen Verwerfungen kommt. Wohnen soll und muss für die Menschen in unserem Land bezahlbar bleiben. Für mehr energetische Sanierungen braucht es deshalb gezielte Anreize und nicht noch höhere Standards für Neubau und Bestand“, so Ibel weiter. „Dem Wirtschaftlichkeitsgebot muss weiter gefolgt werden. Eine einseitige Belastung der Immobilienwirtschaft würgt die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ab. Die ambitionierten Ziele beim Klimaschutz rücken damit in weite Ferne“, sagte der BFW-Präsident. Ibel fügte hinzu: „Wenn Wohnungen nicht mehr wirtschaftlich gebaut und vermietet werden können, bleibt nur noch der Staat als Vermieter über. Das ist dann Planwirtschaft im Öko-Sozialismus“.

Ibel fordert von der Politik differenzierte Lösungsansätze für den Klimaschutz im Gebäudesektor: „Klimaneutrale Energie muss kostengünstig und einfach umsetzbar in die Gebäude kommen. Dafür braucht es den Quartiersansatz und echte Sektorkopplung. Wir

müssen weg von der Betrachtung einzelner Häuser und wir brauchen weiterhin Technologieoffenheit.“ Dieses findet sich aber im nun diskutierten Sofortprogramm Klimaschutz nicht wieder. „Deshalb ist es wichtig, dass auch Erfahrungen aus der Praxis gehört und Verbände am Klimaschutz beteiligt werden. Wenn wir ernsthaft etwas erreichen wollen, dann muss Schluss sein mit der Politik, die einseitig zulasten der mittelständischen Immobilienunternehmen geht“, erklärte der BFW-Präsident.

Dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Interessenvertreter der mittelständischen Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Als Spitzenverband wird der BFW von Landesparlamenten und Bundestag bei branchenrelevanten Gesetzgebungsverfahren angehört. Die Mitgliedsunternehmen stehen für 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent des Gewerbeneubaus. Sie prägen damit entscheidend die derzeitigen und die zukünftigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit einem Wohnungsbestand von 3,1 Millionen Wohnungen verwalten sie einen Anteil von mehr als 14 Prozent des gesamten vermieteten Wohnungsbestandes in der Bundesrepublik. Zudem verwalten die Mitgliedsunternehmen Gewerberäume von ca. 38 Millionen Quadratmetern Nutzfläche.


www.bfw-bund.de

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Schädlicher Schatten

Eigentümer einer Solaranlage wandte sich
gegen seinen Nachbarn

Tomicek/LBS

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte. Er klagte dagegen vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit, denn hier liege ein Verstoß gegen das Gebot der Rücksichtnahme vor. Doch die Richter wiesen nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS darauf hin, dass die landesrechtlichen Abstandsvorschriften eingehalten worden seien. Sie dienten ja gerade dazu, die Nachbarn vor zu großen Übergriffen zu schützen. Eine teilweise Verschattung des Solardaches sei hinzunehmen. (Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Aktenzeichen 7 B 1616/20) 
Quelle: www.lbs.de

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bei Stromverbrauch und Stromkosten

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Nimmt man zum Verbrauch die durchschnittlichen Strompreise, die in den einzelnen Ländern ebenfalls massive Preisunterschiede aufweisen, zeigt sich, dass die Haushalte in Bayern (978 Euro), Sachsen (1.014 Euro) und Berlin (1.095 Euro) die geringsten Stromkosten pro Jahr haben, während die Stromkosten für die Menschen in Rheinland-Pfalz (1.291 Euro), Schleswig-Holstein (1.311 Euro) und im Saarland (1.401 Euro) am höchsten sind. Damit zahlt ein Haushalt im Saarland 43 Prozent mehr pro Jahr für Strom als ein Haushalt in Bayern.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online mit dem Vergleichsportal Verivox, die die Strompreise, den Stromverbrauch und die daraus resultierenden Stromkosten nach Bundesländern analysiert hat.

Selbstcheck und Anbieterwechsel können hunderte Euro sparen

„Wir hatten nicht erwartet, dass die Unterschiede so massiv sind“, so Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Verbraucher sind dem aber nicht hilflos ausgeliefert. Als gemeinnützige Gesellschaft ermöglicht co2online Verbrauchern mit dem Selbsttest des Stromspiegels zu schauen, wie sie den Verbrauch senken und den Anbieter wechseln können. Interessanterweise zeigt sich, dass der Strom vieler Ökostromanbieter günstiger ist als der von den Grundversorgern. Verbraucher haben also ein riesiges Potential, die Umwelt und ihren Geldbeutel zu schonen.“

Wie die anderen Bundesländer im Vergleich abschneiden, zeigt eine interaktive Karte auf www.stromspiegel.de/bundeslaender. Der Stromspiegel bietet außerdem die Möglichkeit, den eigenen Stromverbrauch zu prüfen und Stromtarife zu vergleichen.

Quelle: www.co2online.de

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Neues EU-Energielabel ab März: Vergleich von Geräten wird leichter

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Neues EU-Energielabel ab März: Vergleich von Geräten wird leichter

Ab 1. März 2021 gibt es ein neues Energielabel für Haushaltsgeräte. Die Kennzeichnung der Europäischen Union (EU) soll das Vergleichen und Auswählen von Geräten erleichtern und für mehr Effizienz sowie mehr Klimaschutz sorgen. Darauf weist die Initiative „Label 2020“ (de.label2020.eu) hin, die von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online unterstützt wird.

Die wichtigste Neuerung betrifft die farbige Skala des EU-Energielabels. Sie reicht ab dem 1. März wieder von A bis G. Dabei steht „A“ für besonders effiziente und „G“ für wenig effiziente Geräte. Bisher reicht die Skala meist von „A+++“ bis „D“. Grund dafür ist, dass viele Geräte in den vergangenen Jahren deutlich effizienter geworden sind. Das heißt, sie verbrauchen vor allem weniger Strom. Deshalb war die Skala angepasst worden: Einige Klassen sind hinzugekommen („A+“, „A++“ und „A+++“), andere entfallen („E“, „F“ und „G“).

Mit der neuen Skala werden alle Geräte strenger bewertet. So kann es sein, dass zum Beispiel ein Kühlschrank nicht mehr mit „A++“, sondern mit „C“ gekennzeichnet ist. Das bedeutet aber nicht, dass das Gerät ab 1. März weniger effizient ist. Die neue Skala soll das Vergleichen erleichtern. Beim alten Label haben die vielen Pluskennzeichnungen die Unterschiede zwischen den Geräten kaum noch deutlich gemacht. Mit dem neuen Label will die EU auch die Hersteller motivieren, für noch mehr Effizienz zu sorgen, um wieder die höchste Energieeffizienzklasse „A“ zu erreichen.
QR-Code und neues Design für das EU-Label

Zu den weiteren Verbesserungen des EU-Energielabels ab dem 1. März zählt ein neues Design. Es enthält unter anderem leichter verständliche Piktogramme, etwa zur Lautstärke – und einen QR-Code. Darüber lassen sich mit einem Smartphone weitere Informationen zum Gerät abrufen.

Neues EU-Label für einige Geräte erst später

Das neue EU-Energielabel kommt nicht für alle Produktgruppen gleichzeitig. Ab 1. März gilt es für
• Geschirrspüler,
• Waschmaschinen,
• kombinierte Waschtrockner,
• Kühl- und Gefriergeräte sowie
• Fernseher und Monitore.
Lampen kommen am 1. September hinzu, Trockner, Staubsauger und Backöfen im Jahr 2024, Heizungen ab 2026. Tipps zu einzelnen Geräten und zum Stromsparen gibt es auf www.stromspiegel.de.

Das EU-Energielabel gibt es bereits seit dem Jahr 1994. Es gilt als eine der erfolgreichsten Initiativen der Europäischen Union für Verbraucher. Das EU-Label erleichtert die Auswahl effizienter Haushaltsgeräte und trägt so dazu bei, die europäischen Ziele für Energie und Klimaschutz zu erreichen.

www.co2online.de

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Heizspiegel für Deutschland 2020 – Heizkosten steigen

Quelle: www.heizspiegel.de

Verbraucher müssen für das Abrechnungsjahr 2019 mit höheren Heizkosten rechnen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2020, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online veröffentlicht hat. Die Kosten für eine erdgasbeheizte 70-Quadratmeter-Wohnung liegen durchschnittlich bei € 720,–.

Damit stiegen die Heizkosten im Jahr 2019 im Schnitt um € 20,–
(+ 2,9 %). Maßgeblich dafür waren das kühle Wetter und die mäßig gestiegenen Erdgaspreise (+ 3,4 %). Für die Analyse wurden mehr als 147.000 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland ausgewertet.

Auch Heizen mit Öl, Fernwärme und Wärmepumpe teurer

Die Kosten für das Heizen mit Öl, Fernwärme und Wärmepumpe zogen in der Heizsaison 2019 ebenfalls an (Heizöl: € 855,–/+ 1 %, Fernwärme: € 890,–/+ 3,5 %, Wärmepumpe: € 735,–/+ 7,3 %). Erstmals wurden Holzpellets in die Analyse aufgenommen. Mit diesem Energieträger kostete das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt € 590,–. Grund für die gestiegenen Kosten waren neben dem kühleren Wetter auch die höheren Preise für Fernwärme (+ 2,2 %) und Strom für Wärmepumpen
(+ 3,8 %). Der Preis für Heizöl sank leicht (- 2 %).

Prognose: Erdgas-Heizkosten voraussichtlich stabil

Die Vorausschau für den Abrechnungszeitraum 2020 zeigt: Verbraucher, die mit Erdgas heizen, können mit stabilen Kosten rechnen. Wie die Heiz-Experten von co2online prognostizieren, steigen die Kosten für das Heizen mit Wärmepumpen weiter (circa + 4 %), während die für Fernwärme (circa - 2 %), Holzpellets (ca. - 4 %) und Heizöl
(ca. - 18 %) voraussichtlich sinken.

Umstieg auf Erneuerbare hilft, Geld und CO2 zu sparen

Auf erneuerbare Energieträger zu setzen lohnt sich: Ab 2021 sparen Eigentümer, die auf nicht fossile Energieträger umsteigen, den CO2-Preis. Zudem sind bis zu 45 % der Kosten für den Umstieg staatlich förderfähig. Wie der Blick auf den aktuellen Heizspiegel zeigt, bleibt auch die energetische Sanierung ein wesentlicher Baustein fürs Energiesparen: Bewohner einer durchschnittlichen Wohnung in sanierten Gebäuden zahlen bis zu € 545,– weniger fürs Heizen als die in unsanierten.

„Sanierung ist der schlummernde Riese fürs Energiesparen“

„Die energetische Gebäudesanierung und Optimierungen im Bestand sind der schlummernde Riese fürs Energiesparen und für den Klimaschutz“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Wir erleben immer wieder, dass vielen Verbrauchern dieses Potenzial noch nicht bewusst ist. Mit co2online können sie den ersten Schritt gehen, um ihren CO2-Fußabdruck ein ganzes Stück zu verkleinern.“
„Um Mieter nicht zusätzlich zu belasten, sollten Sanierungen warmmietenneutral erfolgen“, sagt Dr. Melanie Weber-Moritz, Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbundes (DMB). „Nur Eigentümer können die Heizungsanlage erneuern und so die Voraussetzungen für einen geringeren Verbrauch schaffen. Durch bewusstes Heizen und Lüften können auch Mieter geringfügig sparen, allerdings ist dafür eine transparente Heizkostenabrechnung mit der korrekten Angabe der individuellen Verbräuche elementar.“

Weitere Informationen auf:
www.co2online.de

 

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Heizung einschalten muss

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Das Laub wird langsam bunt und fällt herab – der Herbst hält Einzug und damit sinken auch die Temperaturen. Je nach eigenem Wohlbefinden besteht bei vielen Menschen nun das Bedürfnis, sich mit einem Dreh am Heizventil wohlige Wärme in den 4 Wänden zu verschaffen. Eigenheimbesitzern steht es frei, die Heizung das ganze Jahr über hochzufahren, aber an welche Zeiten ist ein Vermieter gebunden, die Heizung in seinem Mietobjekt anzustellen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Landläufig wird die Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April als generelle Heizperiode betrachtet, hierzu gibt es auch einige Urteile in der Rechtsprechung. Eine verbindliche gesetzliche Vorgabe gibt es jedoch nicht. In manchen Regionen wird der Zeitraum der Heizperiode auch vom 1. September bis 31. Mai ausgeweitet. In welchem Zeitraum genau der Vermieter die Heizung in Betrieb nimmt, ist in vielen Mietverträgen festgelegt.

Aber auch außerhalb der jeweilig festgelegten Heizperiode muss der Vermieter die Heizung anschalten, wenn es die Temperaturen erfordern. Dies ist der Fall, wenn die Temperaturen tagsüber innerhalb der Wohnung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 18 Grad fallen oder aber unverzüglich, wenn die Temperatur unter 16 Grad fällt.

Grundsätzlich ist das Heizen außerhalb der Heizperiode nicht nur von der Höhe der Temperaturen, sondern auch vom jeweiligen Zimmer und der Tageszeit abhängig. Die meisten Gerichte halten Werte unterhalb von weniger als 18 Grad als unzumutbar. In einer Wohnung sollten tagsüber immer mindestens 20 Grad möglich sein. Differenziert wird hier laut Deutschem Mieterbund zusätzlich auch zwischen den einzelnen Räumen: Wohnzimmer 21 Grad, Schlafzimmer 18 Grad, Küche 18 Grad, Bad 22 Grad.

Nachts in der Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr sind meist 18 Grad ausreichend. Hier ist der Vermieter in der Regel zu einer sogenannten Nachtabsenkung berechtigt, die ihren hauptsächlichen Grund in der Energieeinsparung hat. Die Nachtabsenkung muss allerdings mit Augenmaß und im Hinblick auf das jeweilige Gebäude bezüglich der individuellen Wärmedämmung abgestimmt sein. Fällt die Nachtabsenkung zu extrem aus, besteht die Gefahr der Schimmelbildung durch Feuchtigkeit. Des Weiteren fällt die eigentlich erwünschte Energieeinsparung dann negativ aus, da es mehr Energie verbraucht, die ausgekühlten Wohnungen wieder auf die gewünschte Raumtemperatur hoch zu heizen.

Ist die Wohnung dauerhaft zu kalt, so kann ein Recht auf Mietminderung für den Zeitraum, in dem die vorgeschriebenen Raumtemperaturen nicht erreicht wurden, bestehen. Voraussetzung ist, dass der Vermieter im Vorfeld über den Mangel der kalten Wohnung informiert wurde und die Möglichkeit zur Abschaffung des Mangels bekommen hat. Die Höhe der Mietminderung muss hierbei individuell geklärt werden.

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Themen > Klima & Energie

Hauseigentümer: Mehrheit will trotz Corona-Krise modernisieren und fordert mehr Klimaschutz

Die Corona-Krise hat nur wenig Einfluss auf das Modernisieren von Wohngebäuden. Das geht aus einer Verbraucher-Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor. Rund 88 Prozent der Befragten gaben an, dass die Corona-Krise ihre Entscheidung für eine Sanierung nicht beeinflusst hat.

Neue Heizung mit Abstand häufigste Maßnahme

Die mit Abstand häufigste Maßnahme, die die befragten Verbraucher aktuell planen, ist eine neue Heizanlage (43 Prozent); gefolgt vom hydraulischen Abgleich und einer Photovoltaikanlage (jeweils 27 Prozent). Dann folgt das Sanieren des Bades bei etwa 24 Prozent der Befragten.
Klimaschutz und Fördermittel motivieren Verbraucher

Bei der Motivation fürs Modernisieren steht neben ohnehin fälliger Maßnahmen (74 Prozent) der Beitrag zum Klimaschutz (73 Prozent) ganz oben. Besonders motivierend sind für die Verbraucher außerdem vorhandene Fördermittel (70 Prozent), Wirtschaftlichkeit (65 Prozent) und Wertsteigerung der Immobilie (62 Prozent).

Hauseigentümer für mehr Klimaschutz und kostenlose Beratung

Trotz der Corona-Krise spricht sich die große Mehrheit der Befragten für mehr Klimaschutz aus (80 Prozent). Für sehr sinnvoll in Sachen Klimaschutz halten die Hauseigentümer eine kostenlose Energie­beratung (57 Prozent) und eine erfolgsorientierte Förderung (49 Prozent).

An der Umfrage im Mai 2020 haben sich rund 680 Hauseigentümer beteiligt. Die Befragten sind Nutzer von co2online und wurden per E-Mail zur Online-Umfrage eingeladen.

Die Umfrage wurde fachlich unterstützt durch das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. Sie ist eine der Grundlagen für eine neue Ak-tivierungskampagne von co2online zum Berliner Förderprogramm HeiztauschPLUS. Fördergeberin ist die Berliner Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

www.co2online.de

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Themen > Klima & Energie

Interview: Schutz vor Risiken im Smart Home

Daniel Wulf, Geschäftsführer
homenandsmart GmbH

Zunehmend werden in unserer digitalen Welt auch die eigenen 4 Wände vernetzt. Die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt: Beleuchtung und Raumtemperatur lassen sich per Sprachbefehl einschalten und anpassen, intelligente Schlösser und Tore öffnen und schließen sich per Geisterhand bzw. Zuruf, über eine App lassen sich Haus und Grundstück auch von unterwegs jederzeit überwachen. Wie sagt man so schön: Zeit ist Geld und somit für viele kostbar. Da kann es eine Ersparnis sein, wenn am Morgen die Kaffeemaschine per Timer schon den morgendlichen Muntermacher parat hält, die Rollläden im ganzen Haus vollautomatisch die Morgensonne ins Haus lassen und in den üblicherweise genutzten Zimmern das Licht angeht.
Neben der schnellen und einfacheren Anwendung und Nutzung vieler Gerätschaften im Haus, kann also auch durch ein durchdachtes und fehlerfrei angewendetes System die Sicherheit der häuslichen Privatsphäre erhöht werden. Aber man sollte auch Vorsicht walten lassen, damit man nicht sich selbst und andere gefährdet. Über die Risiken eines voll vernetzten Zuhauses und wie man sich vor ihnen schützen kann, haben wir mit Herrn David Wulf, Geschäftsführer der homeandsmart GmbH, gesprochen.

IMMOBILIENMARKT:

Herr Wulf, Sie als Smart Home-Experte kennen die Schwachstellen durch eine zentrale Steuerung von vernetzten Komponenten sehr genau. Welches ist die größte Gefahr beim Nutzen von Smart Home-Anwendungen?

David Wulf:

Wenn Nutzer ihre Daten nicht effektiv schützen, können sie Opfer von Hackern werden, die sich damit Zugang zu durchaus sehr sensiblen Daten wie z. B. Bankdaten verschaffen können. Ein sehr häufiger Anwenderfehler sind unsichere Passwörter für das eigene WLAN-Netz. Man mag es kaum glauben, aber es gibt immer noch Nutzer, die einfache Passwörter wie aufeinanderfolgende Zahlenreihen oder schnell zu knackende Begriffe wie „admin“, „password“ und persönlich schnell zu erratende Codes wie Eigennamen verwenden. Hier empfehlen wir dringend, sichere Passwörter mit Kombinationen aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen zu verwenden. Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit sollte jeder Account sein eigenes Passwort erhalten.

IMMOBILIENMARKT:

Welche weiteren Gefahren lauern außerdem beim Smart Home?

David Wulf:

Es gibt natürlich auch die rein technischen Probleme, die die Nutzer im normalen Alltag gefährden oder auch einfach nur nervig sind: Nichts ist ärgerlicher, wenn sich elektronische Türschlösser zum Beispiel nicht mehr öffnen lassen oder die Aufzeichnungsgeräte auch Fremden einen Einblick ins Privatleben ermöglichen.

Des Weiteren existieren keine allgemeinen Sicherheitsbestimmungen für die Datenübertragung. Die Sicherheit der Verbindung hängt somit immer mit dem individuellen Anbieter zusammen. Ich empfehle hier dringend, dass man auf eine verschlüsselte Ende-zu-Ende-Übertragung achtet. Auch andere Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel die lokale Datenspeicherung sind zu empfehlen.

IMMOBILIENMARKT:

Die Tücke liegt ja häufig im Detail – was ist mit den Nutzungsvereinbarungen im Vertrag?

David Wulf:

Auch hier lohnt sich ein kritischer Blick. Der ein oder andere Hersteller holt sich hierüber die Erlaubnis zur gewerblichen Datennutzung oder Weitergabe derselben. Ganz misstrauisch sollte man werden, wenn eine Smart Home App beim Einrichten zur Einwilligung auf die Zugriffsrechte bezüglich Kameras, Standortdaten und sogar die Kontakte im Telefon auffordert. Diese sind für die Steuerung der vernetzten Geräte gar nicht erforderlich.

IMMOBILIENMARKT:

Welche Tipps können Sie Interessierten für ein sicheres Smart Home geben?

David Wulf:

Kaufen Sie keine No-Name-Produkte aus Fernost. Deutsche Markenhersteller haben exzellente und vor allem sichere Angebote in ihrem Portfolio. Sie sollten das voreingestellte Passwort sofort nach dem Kauf ändern. Die Geräte selbst vorzugsweise über ein Gäste-Netzwerk anstatt über das Standard-WLAN laufen lassen. Führen Sie unbedingt immer regelmäßige Sicherheitsupdates durch. Am besten sind Anwendungen, die sich automatisch updaten. Vergleichen Sie die verschiedenen Hersteller – es lohnt sich. Lesen Sie sich hierzu auch die Kundenbewertungen im Internet durch.

IMMOBILIENMARKT:

Herr Wulf, wir danken Ihnen für das Gespräch.

www.homeandsmart.de

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Energetische Sanierung, Photovoltaikanlagen und BHKW aus steuerlicher Sicht

Themen > Klima & Energie

Energetische Sanierung,
Photovoltaikanlagen und BHKW aus steuerlicher Sicht

von oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB

Vor Ausbruch der Corona-Krise hat das Thema Umweltschutz und Klimawandel für viele Wochen die Medien dominiert. Neue Umweltziele wurden vereinbart, um mittelfristig eine klimaneutrale Zukunft zu realisieren. Dies ist nur mit Hilfe umfangreicher Maßnahmen zur energetischen Sanierung und Nutzung klimaneutraler Energieerzeugung möglich. Die technische Weiterentwicklung von Photovoltaikanlagen und Energiespeichern sowie Blockheizkraftwerk-Modulen stellt dabei einen wichtigen Eckpfeiler der energetischen Erneuerung dar. Mittlerweile macht sich diese Entwicklung auch in sinkenden Anschaffungspreisen bemerkbar, die es ermöglichen, dass auch kleinere Einheiten wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden können.

Neben der betriebswirtschaftlichen Komponente darf der steuerliche Blick auf die durchgeführten Investitionen nicht vernachlässigt werden. Grundsätzlich wird jeder Betreiber einer solchen Anlage zum Unternehmer. Dabei gilt es zwischen den ertragsteuerlichen und umsatzsteuerlichen Folgen zu differenzieren. Beide Steuerarten haben hier unterschiedliche Zielsetzungen. Kommt es zur Einspeisung von Energie oder Wärme in das Netz des Energieversorgers, findet ein Leistungsaustausch statt, welcher als solches den umsatzsteuerlichen Regelungen unterliegt. Die Einkommensteuer besteuert in der Folge die Einkünfte aus diesem Leistungsaustausch, also den Gewinn. Besonders bei der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung besteht die Gefahr der gewerblichen Prägung durch den Betrieb entsprechender Anlagen.

In jedem Fall ist der Betrieb einer Anlage in Abstimmung mit dem Netzbetreiber im sog. Marktstammdatenregister anzumelden. Darüber hinaus hat eine Anmeldung beim zuständigen Finanzamt zu erfolgen. In der Folge sind zahlreiche steuerliche Einzelfragen zu klären, zu denen wir die Konsultation Ihres Steuerberaters dringend empfehlen. Bereits zu Beginn der Energieerzeugung können auf diese Weise negative steuerliche Folgen vermieden werden.

Erwähnung finden sollte an dieser Stelle der neue § 35c Einkommensteuergesetz, der eine Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden vorsieht. Dieser neue Paragraph sieht Sonderabschreibungen in Höhe von insgesamt bis zu 20 % der Anschaffungskosten vor, sofern die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Erfasst werden bspw. die Erneuerung der Heizungsanlage, Wärmedämmung von Dachflächen sowie die Erneuerung der Fenster oder Außentüren.

Sollten Sie Hilfestellung bei der Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen benötigen, sprechen Sie uns gern an. Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Bleiben Sie gesund.

info@obh-partner.de
0431 69 67 99 0
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Eigentumswohnungen: 30 Prozent weniger Energieverbrauch möglich – höhere Förderung und Beratung nutzen

Themen > Klima & Energie

Eigentumswohnungen:
30 Prozent weniger Energieverbrauch möglich –
höhere Förderung und Beratung nutzen

©www.wegderzukunft.de

Studie zeigt große Chancen für niedrigere laufende Kosten und mehr Klimaschutz / neue Fördermittel-Suche für Eigentumswohnungen / Hilfe für Wohnungseigentümer­gemeinschaften, die sanieren wollen

Wohnungseigentümergemeinschaften können ihre laufenden Kosten deutlich senken und einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Das zeigt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) für die Kampagne „WEG der Zukunft“. im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Fast ein Viertel aller Wohnungen in Deutschland ist Teil von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Das Sparpotenzial liegt laut Studie bei den meisten untersuchten Gebäuden mit Eigentumswohnungen zwischen 16 und 30 Prozent, wenn sie gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. In jedem fünften Gebäude könnte der Energieverbrauch auf diesem Wege sogar um mehr als 30 Prozent sinken. Ein erheblicher Sanierungsstau besteht demnach vor allem bei der Dämmung von Außenwand, Fußboden und Kellerdecke. Noch mehr könnten Wohnungseigentümergemeinschaften sparen, wenn sie auch die Heizung optimieren oder austauschen.

Sanieren rechnet sich oft schnell – Ausfall von Heizungen vermeiden

Wohnungseigentümer haben verschiedene Möglichkeiten, um dieses Sparpotenzial zu nutzen, wie von geringinvestiven Maßnahmen wie dem Pumpentausch über eine neue Heizung bis hin zum Dämmen. Entsprechend unterschiedlich fallen die Kosten aus; von wenigen hundert bis mehreren zehntausend Euro. Je nach Maßnahme kann sich das Sanieren schon innerhalb weniger Jahre rechnen, zum Beispiel mit einem Pumpentausch.

Bei etwa 40 Prozent der Gebäude sind die Heizungen laut der Studie mit dem Titel „Energetische Sanierungen in Wohnungseigentümergemeinschaften“ schon älter als 20 Jahre; bei mehr als 10 Prozent sogar älter als 30 Jahre. Für viele Wohnungseigentümer besteht daher die Gefahr, dass die Heizung kurzfristig ausfällt und eine schnelle Reparatur an fehlenden Ersatzteilen scheitert. Außerdem gibt es ein großes Potenzial für den Klimaschutz; vor allem wenn bei neuen Heizungen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Das ist allerdings bei Wohnungseigentümergemeinschaften bisher nur selten der Fall.

Wohnungseigentümer wünschen sich mehr Beratung und Förderung

Fast die Hälfte der für die Studie Befragten fühlt sich nicht gut beraten, wenn es um das Sanieren von Eigentumswohnungen geht. Es gibt ein großes Interesse der Eigentümer an Angeboten zur Beratung und eine große Bereitschaft, diese in Anspruch zu nehmen. Bei vielen Wohnungseigentümergemeinschaften gibt es zudem Schwierigkeiten bei der Finanzierung.
In beiden Fällen kann eine von Handwerkern und Herstellern unabhängige Energieberatung weiter helfen. Energieberater können auch Fördermittel suchen und an Eigentümerversammlungen teilnehmen, um Pläne fürs Sanieren vorzustellen – und sie können die Sanierung von Anfang bis Ende begleiten. Damit lassen sich die Qualität der Sanierung und der Erfolg beim Energiesparen sicherstellen.

In der Region Freiburg, in Hannover und Bremen/Bremerhaven sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar werden neue Angebote zur Beratung für Wohnungseigentümergemeinschaften entwickelt und erprobt. Details dazu sind auf www.wegderzukunft.de/service zu finden.

Höhere Zuschüsse für Energieberatung und neue Heizung

Mit dem Klimapaket gibt es seit vergangenem Monat auch mehr Fördermittel für eine unabhängige Energieberatung: einen Zuschuss von 80 Prozent, maximal 1.700 Euro für Wohnungseigentümergemeinschaften. Für die Teilnahme des Energieberaters an der Eigentümerversammlung gibt es einen Extra-Zuschuss von 500 Euro. Beim Austausch der Heizung übernimmt der Staat jetzt bis zu 45 Prozent der Kosten. Für geringinvestive Maßnahmen wie den Pumpentausch gibt es 30 Prozent vom Staat.

Fördermittel für Eigentumswohnungen finden

Um die Suche nach Förderprogrammen für Wohnungseigentümergemeinschaften zu erleichtern, hat co2online den FördermittelCheck erweitert. Die kostenlose Fördermittel-Datenbank auf www.co2online.de/foerdermittel können Verbraucher nun auch gezielt nach Zuschüssen und Krediten für Eigentumswohnungen durchsuchen.

Quelle
www.co2online.de

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Keine Mieterhöhung

Themen > Klima & Energie

Keine Mieterhöhung

Energetisch saniert und gleichzeitig das Gegenteil getan

Bild: Tierra Mallorca auf Unsplash.com

Im Prinzip hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass Immobilieneigentümer die Kosten für die energetische Sanierung eines Objekts auf die Mieter umlegen können. Es gibt aber laut Infodienst Recht und Steuern der LBS auch Ausnahmen – zum Beispiel dann, wenn die durchgeführten Energiesparmaßnahmen mit anderen Umbauten einhergehen, die das Gegenteil bewirken.

(AmtsgerichtBerlin-Charlotten­burg, Aktenzeichen 202 C 374/17)

Der Fall:

Ein Vermieter hatte den Fußboden des Dachbodens dämmern lassen, was als energiesparende Maßnahme zu verstehen war. Die monatliche Mieterhöhung sollte rund 25 Euro betragen, was die Mieterin allerdings verweigerte. Sie wies darauf hin, dass gleichzeitig andere Arbeiten stattgefunden hätten (Umwandlung des bislang geschlossenen Dachs in eine belüftete Dachkonstruktion), welche die Vorzüge der Energieeinsparung wieder zunichtegemacht hätten.

Das Urteil:

Wenn eine energetische Sanierung durch gegenteilige Maßnahmen aufgehoben werde, rechtfertige das keine Mieterhöhung, entschied das Amtsgericht. „Ohne einen vollständigen Vortrag“ des Eigentümers, welche Arbeiten genau ausgeführt worden seien und wie das insgesamt zu einer Einsparung geführt habe, seien die Voraussetzungen für eine Umlage nicht zu prüfen und sie könne deswegen nicht genehmigt werden, hieß es im Urteil.

Quelle: www.lbs.de

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Schonfrist für viele Kamine endet 2020!

Themen > Klima & Energie

Schonfrist für viele Kamine endet 2020!

In der kalten Jahreszeit genießen es viele Hausbesitzer, in gemütlicher Atmosphäre vor dem wärmenden Kachel- oder Kaminofen zu sitzen. Für den ein oder anderen könnte es allerdings Ende 2020 heißen: Kamin stilllegen oder nachrüsten!

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) schreibt seit dem Jahr 2010 bestimmte Grenzwerte bezüglich Feinstaub und Kohlenmonoxid vor, welche Kachel- und Kaminöfen nicht überschreiten dürfen. Je nach Generation mussten schon in den vergangenen Jahren Öfen umgerüstet, außer Betrieb genommen oder ausgetauscht werden.

Die Fristen für die bestimmten Ofen-Generationen laufen wie folgt ab:

• Zum 31.12.2020: Modelle bis Baujahr 1985 – 1994

• Zum 31.12.2024: Modelle bis Baujahr 1995 – 21. März 2010

Historische Modelle, die vor 1950 hergestellt wurden sowie offene Kamine und Kochherde sind von diesen Fristen ausgenommen.

Experten sehen in einer Nachrüstung alter Öfen nur wenig Sinn, da deren Verbrennungstechnik nicht für die geforderten Emissionswerte ausgelegt ist. Moderne Geräte haben einen Emissionsausstoß, der bis zu 80 Prozent unter dem der alten Öfen liegt. Schon aus diesem Grund sollte man sich überlegen, ob sich eine Neuanschaffung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnt. Die moderne Technik erzeugt neben einem wesentlich verbesserten Wirkungsgrad und einem deutlich geringeren Brennstoffverbrauch eine höhere Energieeffizienz.

Jeder Kamin- und Ofenbesitzer ist gut beraten, sich über die eigenen Fristen zu informieren. Sollte der Bezirksschornsteinfeger ein altes Gerät vorfinden, welches nicht die vorgeschriebenen Grenzwerte einhält, wird es stillgelegt. Und er ist verpflichtet, bei der zuständigen Behörde eine Meldung zu machen. Es können dann Bußgelder bis zu E 50.000,– € fällig werden.

Ob der eigene Ofen betroffen ist, kann schnell durch einen Blick auf das Typenschild festgestellt werden. Ist ein solches Schild nicht mehr vorhanden, muss der Bezirksschornsteinfeger den Schadstoffwert ermitteln. Weitere Informationen lassen sich auch über die Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik www.cert.hki-online.de einholen.

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Klimaschutz und bezahlbaren Wohnungsbau in Einklang bringen

Themen > Klima & Energie

Klimaschutz und bezahlbaren Wohnungsbau in Einklang bringen

Das Klimakabinett der Bundesregierung hat seine Pläne für mehr Klimaschutz vorgelegt. Dazu Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD:

Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD

„Das leitende Prinzip von neuen Klimaschutzinitiativen im Immobiliensektor sollte sein, die Ziele von Wohnungs- und Nachhaltigkeitspolitik miteinander zu vereinbaren. Sonst droht der Umweltschutz zulasten des sozialen Friedens zu gehen. Die Immobilienwirtschaft darf mit gewaltigen Investitionskosten nicht allein gelassen werden. Die Kosten der Energiewende können nicht alleine durch Vermieter und Eigentümer getragen werden. Zudem müssen die Maßnahmen und Vorgaben auch wirtschaftlich und sozial sein.

Die Wohnungswirtschaft steht bereits unter erheblichem Kostendruck. Vorschriften zur klimaneutralen Bestandsmodernisierung und Projekt­­entwicklung werden die Marktpreise weiter in die Höhe treiben und das Vorhaben einer Ausweitung des Angebots an bezahlbarem
Wohnraum konterkarieren. Statt­dessen braucht es ein umfassendes und breit gefächertes Maßnahmenpaket.“

So sollten für Maßnahmen der energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes wie Fassadendämmung und Heizungsaustausch Zuschussprogramme und steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten eingeführt werden. Bei dem Wohnungsneubau sollten bauliche Maßnahmen, die auf die Energieeffizienz der entstehenden Gebäude einzahlen, ebenfalls steuerlich
geltend gemacht werden können. Auch brauche es eine
gezielte Förderung von Techniken zum klimaneutralen Bauen. Um Planung und Genehmigung von umweltschonenden mehrgeschoss­igen Holzbauten zu vereinfachen und zu beschleunigen, sollte der Bund gemeinsam mit den Ländern eine Reform des Bauordnungsrechts anstrengen. Um
die geforderten CO2-Einsparungsziele zu erreichen, müssten auch technologieoffene Wege stärker gefördert werden.
Der IVD-Präsident weiter: „Die Politik hat die Chance, mit durchdachten Fördermaßnahmen und gezielten Investitionsanreizen für ein besseres Klima zu sorgen und an Vertrauen zu gewinnen. Sie sollte das Vertrauen dann aber nicht an anderer Stelle – nämlich dort, wo sie
beispielsweise immer wieder am Mietrecht herumreguliert – wieder verlieren. Darin besteht die derzeitige Krux.“


Immobilienverband
Deutschland IVD
www.ivd.net

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Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

Themen > Klima & Energie

Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

Photo by Andre Guerra on Unsplash

Bei vier von fünf Heizkostenabrechnungen gibt es Auffälligkeiten oder Mängel. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online rund 100 aktuelle Heizkostenabrechnungen von Finanztip-Lesern geprüft hat. Zudem wird in mehr als der Hälfte der Häuser deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. So entstehen unnötig hohe CO2-Emissionen und Kosten.

Besonders bei der Abrechnung des Warmwasserverbrauchs und beim Betriebsstrom gab es Unregelmäßigkeiten. „Bei 60  % aller untersuchten Abrechnungen wird der Energieanteil für Warmwasser nicht korrekt, also nach den Vorgaben der Heizkostenverordnung, gemessen“, erklärt Energie-Expertin Ines Rutschmann von Finanztip. „In solchen Fällen können Mieter die Kosten fürs warme Wasser pauschal um 15 Prozent kürzen.“

Ein weiterer Mangel, der häufig auftritt: Bei jeder fünften Abrechnung überschreiten die Kosten für Betriebsstrom vertretbare Werte. „Mieter haben dann das Recht, die entsprechenden Belege einzusehen“, erklärt Rutschmann. „Als Faustregel gilt: Kostet der Betriebsstrom mehr als fünf Prozent der Brennstoffkosten, muss der Vermieter die hohen Ausgaben nachweisen können.“ Macht er das nicht, können Mieter der Abrechnung widersprechen.

Heizenergieverbrauch ist oft deutlich zu hoch

In vielen untersuchten Gebäuden wird zudem deutlich zu viel Heizenergie verbraucht. Nur bei 13  % der Gebäude entspricht der Verbrauch den Schulnoten „sehr gut“ oder „gut“. Das sind Werte, die im Hinblick auf die zugrunde liegende Gebäudeklasse erreicht werden können. Knapp zwei Drittel der Gebäude waren hingegen nur „ausreichend“, „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

Besonders auffällig ist: In einem Drittel der untersuchten Wohnungen liegt der Verbrauch deutlich höher, als es der eigentlichen Wohnungslage entsprechen sollte. Haushalte sollten deshalb immer ihren eigenen Verbrauch online prüfen – zum Beispiel mit dem kostenlosen Heizkostenrechner auf  :
www.heizspiegel.de. „Der hohe Verbrauch zeigt deutlich, dass viele Gebäude ein hohes Sparpotenzial haben – bei den Kosten und bei den CO2-Emissionen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Die Bewohner können mit Änderungen ihres Nutzerverhaltes den Verbrauch und die Kosten senken. Vermieter und Verwalter sollten stets ihrer Instandhaltungspflicht nachkommen, zusätzlich geringinvestive Maßnahmen umsetzen und energetisch sanieren – im eigenen Interesse und im Interesse ihrer Mieter.“

Brennstoff wird zu teuer eingekauft

Die Stichprobe zeigt weiter, dass viele Haushalte zu viel fürs Heizen bezahlen, weil der Einkaufspreis des Brennstoffs zu hoch ist. In mehr als einem Drittel der Fälle lagen die Kosten für Erdgas mehr als 10  %
über einem günstigen Tarif. Die höchste Abweichung: dreimal so teuer wie in einem günstigen Tarif. Bei Fernwärme gab es noch häufiger hohe Einkaufskosten. Mehr als die Hälfte der untersuchten Gebäude mit Fernwärme beziehen den Brennstoff zu Kosten, die mehr als 10  % über dem Durchschnitt der jeweiligen Region liegen. Die Ursache: eine zu hohe Anschlussleistung. Durch eine Korrektur könnten die Bewohner eines Gebäudes jedes Jahr mehrere 100  w sparen, bezogen auf eine Wohnung etwa 50 bis 100  w jährlich.

Betroffene Verbraucher sollten ihren Verwalter oder Vermieter deshalb auffordern, den Brennstoff günstiger einzukaufen oder die Fernwärme-Anschlussleistung anzupassen. Schließlich untersagt das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch Vermietern und Hausverwaltungen, unnötig hohe Kosten an die Mieter weiterzugeben.

Die Heiznebenkosten steigen

Die Heiznebenkosten der untersuchten Haushalte liegen im Durchschnitt bei 156  w pro Jahr. Vor fünf Jahren waren es noch gut 40  w weniger. Zu den Heiznebenkosten gehören zum Beispiel die Kosten für die Heizungswartung, die Gebühren für den Messdienstleister sowie die Betriebsstromkosten der Anlage. Ein Grund für die steigenden Kosten: Immer mehr Hausverwaltungen leasen Messgeräte, statt diese zu kaufen. Das ist zwar zulässig, für die Mieter allerdings meist teurer. In der Stichprobe waren drei Viertel aller Geräte geleast.

Tipps von „Mein Klimaschutz“ für Bewohner von Mehrfamilienhäusern

Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Verbraucher auf www.heizspiegel.de, wo sie mit ihren Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten stehen; außerdem können sie ihre Wohnung mit dem Gebäude vergleichen.

Programmierbare Thermostate sorgen für effizientes Heizen – beispielsweise weil die Temperatur in der Nacht automatisch abgesenkt wird. Im Jahr lassen sich so in einer durchschnittlichen Wohnung rund 65  w sparen.

Wer richtig lüftet spart im Jahr im Schnitt rund 85  w. Der Grund: Beim Stoßlüften wird die Luft schnell ausgetauscht, aber die Wände kühlen nicht aus. Verbraucher, die Zweifel an der Richtigkeit der Abrechnung haben, sollten sich beim örtlichen Mieterverein beraten lassen.

Tipps von „Mein Klimaschutz“ für Vermieter und Hausverwaltungen

Zufriedene Mieter und ein höherer Verkehrswert der Gebäude – auch Vermieter und Hausverwaltungen profitieren, wenn ihre Gebäude energetisch effizient sind. Außerdem leisten sie damit einen Beitrag zum Klimaschutz und werden stärker als nachhaltig agierendes Unternehmen wahrgenommen. Diese Tipps können Vermieter und Hausverwaltungen umsetzen:

Damit die Heizungsanlage optimal läuft, muss sie regelmäßig gewartet und instandgehalten werden.

Viele geringinvestive Maßnahmen machen das Heizen effizienter. Dazu zählen das Dämmen der Heizungsrohre, ein hydraulischer Abgleich, die Erneuerung alter Thermostatventile sowie die Installation einer Witterungsprognosesteuerung.

Die Heizanlage erneuern, das Dach, die Fassade oder die Kellerdecke dämmen, Isolierglasfenster einbauen – energetische Modernisierungen senken den Heizenergieverbrauch, die Kosten und die CO2-Emissionen deutlich.

Über die Stichprobe

Für die Stichprobe hat die Beratungsgesellschaft co2online 87 von 104 eingesandten Heizkostenabrechnungen untersucht, die die Leser von Finanztip im November 2018 eingesandt hatten. Für den Vergleich wurde das Heizspiegel-Angebot von co2online genutzt. Die Vorstellung der Ergebnisse ist Teil der Kampagne „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann auf www.heizspiegel.de/presse und www.finanztip.de/presse heruntergeladen werden.

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Neuer Heizspiegel zeigt: Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

Themen > Klima & Energie

Neuer Heizspiegel zeigt: Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

Berlin, 10. Oktober 2018. 790 Euro – so hoch waren die durchschnittlichen Heizkosten in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung mit Erdgas-Zentralheizung im vergangenen Jahr. Während in energetisch guten Häusern 520 Euro gezahlt wurden, mussten Bewohner von energetisch schlechteren Wohnungen 1.110 Euro zahlen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2018, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online heute im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht hat.

Verbraucher können auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de kostenlos prüfen, wo sie mit ihren Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten stehen. Der Heizspiegel-Flyer ist ab Mitte Oktober bundesweit bei vielen Mietervereinen sowie Städten und Gemeinden erhältlich.

 

Prognose: Heizen mit Heizöl teurer als mit Erdgas

Die Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr je nach Energieträger uneinheitlich entwickelt. In einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung sind die Kosten wegen höherer Heizöl-Preise im Schnitt um 85 Euro gestiegen – auf 750 Euro pro Jahr. In einer Wohnung mit Erdgasheizung sanken die durchschnittlichen Kosten auf 790 Euro (minus 20 Euro). Bei Fernwärme waren es 895 Euro (minus 35 Euro).

Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in diesem Jahr fortsetzen: Bewohner von ölbeheizten Häusern müssen aufgrund steigender Preise wahrscheinlich mit 8 Prozent Mehrkosten rechnen. In Häusern mit Erdgas- und Fernwärmeheizung dürften die Kosten um etwa 3 Prozent sinken. Damit würde das Heizen mit Heizöl seinen Kostenvorteil verlieren und wieder teurer sein als das Heizen mit Erdgas.

Sanierungsstand: wichtigster Faktor für Heizkosten und Klimaschutz

Der Heizspiegel macht deutlich: Die Entwicklung der Energiepreise ist für die Heizkosten zwar auf den ersten Blick relevant – wesentlich wichtiger ist jedoch der Sanierungsstand eines Hauses.

„Der Sanierungsstand ist der meistunterschätzte Faktor für Heizkosten. In einem energetisch schlechteren Haus sind die Heizkosten im Schnitt doppelt so hoch wie in einem energetisch besseren Haus“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Auch die CO2-Emissionen sind in besser sanierten Gebäuden deutlich geringer.“ In einem energetisch besseren Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung entstehen in einer 70-Quadratmeter-Wohnung pro Jahr etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 durchs Heizen. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es 4,1 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten rund 200 Bäume gepflanzt werden.

Mieterbund: Mieter können Heizkosten senken

Die Höhe der Heizkosten hängt maßgeblich vom Witterungsverlauf, dem Sanierungsstand des Hauses, aber auch vom konkreten Verbrauchsverhalten der Mieter ab. Das bestätigt Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten: „Der Heizspiegel gibt Mietern einen Überblick über die Verbräuche und Heizkosten des eigenen Wohngebäudes. Online können Sie sogar ihre eigene Wohnung vergleichen und herausfinden wie hoch ihr persönliches Sparpotenzial ist. Viele Mieter können durch ein anderes Verhalten ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten.“

Rechner für Heizkosten
und Tipps zum Sparen

Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Mieter und Eigentümer auf www.heizspiegel.de, wie ihre Wohnung oder ihr Haus bei Heizkosten und Heizenergieverbrauch abschneidet. Außerdem finden sie dort zahlreiche Tipps zum Senken ihrer Heizkosten.

www.co2online.de

Weitere Daten und Hintergründe aus dem Heizspiegel

Was ist die „durchschnittliche Wohnung“?

Als durchschnittliche Wohnung wird eine 70 Quadratmeter große Wohnung bezeichnet, die in einem 501 bis 1.000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus liegt. Sofern nicht anders bezeichnet wird sie zentral mit Erdgas beheizt.

Wie hoch waren die ­durch­schnittlichen ­Heizkosten 2017?

In der durchschnittlichen Wohnung zahlten die Bewohner mit Erdgasheizung 2017 im Schnitt rund 790 Euro. In Wohnungen mit Heizöl-Heizung waren es etwa 750 Euro, bei Fernwärme rund 895 Euro. Andere Energieträger wie Strom oder Biomasse werden nur in etwa elf Prozent aller Haushalte genutzt. Deswegen sind sie bisher nicht Teil der Heizspiegel-Auswertung.

Prognose: Welche ­Heizkosten sind für das Abrechnungsjahr 2018 ­
zu erwarten?

In erdgas- und fernwärmebeheizten Gebäuden werden die Heizkosten 2017 voraussichtlich um etwa 3 Prozent sinken. Bewohner von Häusern mit Heizöl-Heizung müssen mit einem Anstieg der Heizkosten um 8 Prozent rechnen.

Wie wird die Prognose
für 2018 berechnet?

Die Prognose für 2018 berücksichtigt wetterbedingte Veränderungen und die Entwicklung der Energiepreise. Die Temperaturen in der Heizperiode 2018 werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 3,7 Prozent höher sein. Die mittleren Energiepreise entwickeln sich aus aktueller Sicht unterschiedlich: Bei Erdgas und Fernwärme dürften die Preise 2018 durchschnittlich um 1,5 Prozent sinken, bei Heizöl um rund 13 Prozent steigen.

Welchen Einfluss haben die Emissionswerte ­­der Energieträger auf die CO2-Emissionen eines Gebäudes?

Die Energieträger Erdgas, Heizöl und Fernwärme haben unterschiedliche CO2-Emissionswerte.­ Das heißt: Pro Kilowattstunde (kWh) erzeugter Energie entstehen je nach Energieträger unterschiedlich viele Kilogramm (kg) klimaschädliches CO2.

• Erdgas: 0,25 kg/kWh
• Heizöl: 0,319 kg/kWh
• Fernwärme: 0,261 kg/kWh

Heizöl-Heizungen schneiden hier also vergleichsweise schlecht ab. Hinzu kommt, dass ölbeheizte Häuser im Schnitt älter sind als Häuser mit Erdgas- oder Fernwärmeheizung. Deshalb haben sie oft einen vergleichsweise hohen Verbrauch.

Wie wird die Spanne der ­Heizkosten berechnet?

Die Spanne der Heizkosten ergibt sich aus einem Vergleich der Heizspiegel-Kategorien „niedrig“ und „zu hoch“. Dabei werden die in der jeweiligen Kategorie angegebenen Kosten pro Quadratmeter mit 70 multipliziert (70 Quadratmeter beträgt die Größe der durchschnittlichen Wohnung). Für das Abrechnungsjahr 2017 ergeben sich folgende Spannen:

• Erdgas: 520 bis 1.110 Euro
• Heizöl: 520 bis 1.040 Euro
• Fernwärme: 620 bis ­
1.380 Euro

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Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung Pflicht

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Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige
Kaltwasserabrechnung Pflicht

Wasser erfassen mit System

Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung ist bereits seit 1981 bundesweit Pflicht und regelt die verbrauchsgerechte Aufschlüsselung der Gesamtkosten auf den individuellen Verbrauch jeder einzelnen Wohnung. Neben den Kosten für Wärmeenergie enthält diese auch die Kosten für Warmwasser. Die Erwärmung  des Kaltwassers wird somit aufgeführt, allerdings nicht die Kosten für den tatsächlichen Wasserverbrauch.

 

Ein wichtiger Unterschied: Denn der durchschnittliche Verbrauch an Wasser bei einem Zwei-Personenhaushalt beträgt rund 160 Liter pro Tag.

Weltweit zählt Wasser zu einer der wichtigsten Ressourcen. Ein sparsamer Umgang damit ist somit notwendig. Aber: Wieviel Wasser verbrauchen wir eigentlich und was kostet uns das Ganze?

Die Installation von Kaltwasserzählern und die darauf basierende verursachungsgerechte Abrechnung der Wasserkosten hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Und: Wassersparen beginnt im Kopf. Ob im Badezimmer oder in der Küche: unbedachtes Verhalten bringt das Wasser gehörig zum Laufen, viel bleibt so auf der Strecke. Dabei ist es einfach, Wasser einzusparen und den gewohnten Komfort zu erhalten. Halten Sie Ihren Verbrauch im Blick – denn dies führt nachweislich zu einem bewussteren Umgang mit der Ressource.

Viele Bundesländer haben schon beschlossen, eine verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung einzuführen – so auch Schleswig-Holstein. Bis zum 31. Dezember 2020 sind Sie als Eigentümer(innen) bestehender Gebäude dazu verpflichtet, jede Wohnung nachträglich auszurüsten.

Dafür benötigen Sie einen starken Partner, der durch Erfahrung und ausgereifte Produkte überzeugt. ista Deutschland GmbH berät Sie gerne und unterstützt Sie in der Umsetzung der Nachrüstung mit Kaltwasserzählern. Sofern Sie Mitglied von Haus & Grund Schleswig-Holstein sind, sichern Sie sich die vereinbarten Vorteilskonditionen.

 

www.ista.de

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Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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Heizspiegel für Deutschland 2020 – Heizkosten steigen

Verbraucher müssen für das Abrechnungsjahr 2019 mit höheren Heizkosten rechnen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2020, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online veröffentlicht hat. Die Kosten für eine erdgasbeheizte 70-Quadratmeter-Wohnung liegen durchschnittlich bei € 720,–.

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