Japanische Gärten und Steingarten

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Japanische Gärten und Steingarten

Von japanischen Gärten geht eine Harmonie, Ruhe und vor allem Faszination aus. Die typischen Japangärten bilden mit dem zugehörigen Haus eine harmonische, stimmige Einheit. Und doch gibt es den eigentlichen japanischen Garten nicht, denn auch in Fernost haben sich verschiedene Gartenstile etabliert. So zum Beispiel der Teegarten, der Zengarten und der Tsubo-Niwa, um nur drei von ihnen zu nennen.

Teegärten:

Der Teegarten soll ein Ort der Ruhe und Entspannung sein. Im Zentrum eines klassischen Teegartens befindet sich als zentraler Punkt ein Pfad, der von außen nach innen durchschritten werden muss, um zu einem Seepavillon zu gelangen. Die Architektur des Pavillons, der umgebende Garten und die Teezeremonie bilden ein Gesamtkunstwerk. Im Idealfall soll diese Gartenform Bergeinsamkeit und Idylle vermitteln. Alle Teile des Gartens sind funktionell, aber dennoch geschmackvoll und ansehnlich.

Zengärten:

Auch diese Gartenform dient in erster Linie der Ruhe und der Entspannung. Charakteristisch sind hier die Splittflächen und die darin zueinander arrangierten Felsgesteine. Hierzulande kennen viele den kleinen Bruder, nämlich die Zengärten im Miniaturformat: Der schwarz gestrichene ca. 20 Zentimeter große Holzrahmen, der weiße Sand, die Edelsteine, welche stellvertretend für die Felsbrocken herhalten müssen, und natürlich der Minirechen. Diese Miniaturform, die eine rein westliche Erfindung und vor allem Vermarktungsstrategie ist, hat mit dem „echten“ Zengarten allerdings nichts zu tun. Der Zengarten ist vor allem ein Betrachtungsgarten. Von einem zentralem Punkt aus wirkt er wie ein gerahmtes Bild. Betreten wird diese Gartenform nur für die Pflege.

Tsubo-Niwa:

Diese besondere Gartenform ist meist nur wenige Quadratmeter groß. Durch geschicktes Arrangieren von Wegen, Steinlaternen, Wasserbecken und Felsen wird die Enge des Raumes aufgelöst und „schnell“ entsteht auch hier ein harmonisches Gesamtbild.

Gemeinsamkeiten:

Allen Gartenstilen gemeinsam sind die japanische Ästhetik und die „Offenlegung“ der innere Haltung des Gestalters.

Der Grundsatz „Weniger ist mehr“ sticht bei allen japanischen Gartenformen prägnant hervor. Es werden nur wenige, dafür aber ausgewählte Materialien verwendet. Auch kommen nur einzelne Pflanzen- und Steinsorten bei der Realisierung zum Einsatz. Das Element Wasser darf in keinem japanischen Garten fehlen. Hier hat man die freie Wahl zwischen beispielsweise einem Lauf, einem Teich, einer Seelandschaft oder auch einem Wasserfall. Möglichkeiten zur „Bewässerung“ gibt es zahlreiche. Aber auch ein Trockenbach aus Kies kann das Element Wasser ersetzen. Die Ordnung darf durch bedachte Überraschungseffekte ins Wanken gebracht werden, denn die Lebendigkeit und Spontanität darf nicht vernachlässigt werden. Das Verwenden von gebrauchten Materialien und Gegenständen stellt bei einem japanischen Garten keine Seltenheit dar, denn sie haben eine Geschichte und können diese dann auch „erzählen“. Erst ihr Einsatz kann zur Vollendung eines echten Japangartens beitragen. Selbst Moos- und Flechtenbildung, auf zum Beispiel Steinlaternen, sowie Gebrauchsspuren eines Holzgeländers sind erwünscht und werden nicht verhindert – geben sie dem Garten doch Tiefe und Reife.

Da die japanische Gartengestaltung ein sehr komplexes Thema ist, empfiehlt es sich, ein kompetentes Expertenteam zu Rate zu ziehen. Doch allzu oft schimpfen sich auch Laien auf diesem Gebiet Experten. Doch worin unterscheiden sich Experten von Laien. In erster Linie sind Wissen und Erfahrung wichtige Punkte. Ein wirklich kompetenter Fachmann auf dem Gebiet der japanischen Gärten ist das Unternehmen ROJI, mit Sitz in Dreetz.

ROJI:

Hinter dem japanischem Wort, welches übersetzt “taubedeckter Wald­­­weg” bedeutet, verbirgt sich das Ehepaar Reiner und Gesine Jochems. Die Unternehmer sind auf keinen fahrenden Zug aufgesprungen, sondern sind im Bereich „Japangärten“ schon lange zu Hause: Bereits seit dem Jahr 1987 haben die Beiden ihren Schwerpunkt auf japanische Gartenanlagen gelegt. 1991 verbrachten sie zwei Monate in Japan und besichtigten an die 100 Gärten. Fasziniert von dem Erlebten, gründete das Paar die Firma ROJI. Seither konnten schon unzählige Projekte realisiert werden. Ob Teegarten, Zengarten, Tsubo-Niwa oder andere japanische Gartenformen, die beiden Fachleute haben seither schon vielen Japanbegeisterten bei der Planung geholfen.

Fazit:

Japanische Gärten sind kein vorübergehender Gartentrend, sondern ein wahres Juwel. Von einem kompetentem Fachmann beraten, kann man sich ein Stück „Japanisches Lebensgefühl“ nach Hause holen. Faszination, Funktionalität und Schönheit sind dann miteinander vereint. Ein Muss für jeden, der das Besondere liebt.


Pressearbeiten Simone Meyer
presseservicemeier.blogspot.com

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Sie wollen Ihr Haus verkaufen? – Darauf sollten Sie beim Garten achten

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Sie wollen Ihr Haus verkaufen? –
Darauf sollten Sie beim Garten achten

Interview mit Eva Reinhold-Postina, Pressesprecherin des VPB e. V.

Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina
Pressesprecherin des VPB e. V.

Zu einem schönen Haus gehört auch ein schöner Garten. Planen Sie, Ihre Immobilie zu verkaufen, wirkt sich ein gepflegter Garten auf den Immobilienwert Ihres Hauses aus. Im folgenden Interview mit dem Verband Privater Bauherren e. V. verrät Pressesprecherin Frau Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina, wie man mit einem gepflegten Garten den Immobilienwert des Hauses steigert und auf was man beim Kauf und Verkauf eines Hauses achten sollte.

1. Inwiefern kann ein schöner und gepflegter Garten den Wert des Hauses steigern? 



Eva Reinhold-Postina: Ein guter, erster Eindruck von einer Immobilie ist sehr wichtig. Denn das Auge isst bekanntlich mit. Und der Rückschluss liegt stets nahe: Ist der Garten ungepflegt, ist vielleicht auch die Immobilie nicht gut in Schuss. Dagegen löst der Anblick eines ordentlichen Gartens bei der Kundschaft meist positive Gefühle aus. Bei einem gepflegtem Garten spricht einiges dafür, dass auch das Haus gepflegt wurde; wobei nur eine ausführliche Begehung mit einem Sachverständigen hier wirklich Klarheit bringen kann.




2. Wie muss der Rasen vor der Besichtigung aussehen? 


Eva Reinhold-Postina: Natürlich muss man den Rasen ordentlich mähen und am besten in den Sommermonaten das Grün einer Verjüngungskur durch Mulchen und Vertikutieren gönnen. Bei einem sehr schönen Rasen fällt so manches Unperfekte drei Meter weiter nicht mehr auf. Es steht und fällt der Verlauf der Besichtigung mit dem bereits erwähnten ersten Eindruck. 




3. Gibt es bestimmte Pflanzen oder Bäume, die „Gold wert“ sind?



Eva Reinhold-Postina: Es gibt alte Baumarten, die einen absoluten Geldwert haben. Steht im Garten z.B. eine alte, gesunde Magnolie? Wunderbar! Wichtig ist, dass Sie den Baum pflegen und regelmäßig zurückschneiden. Jeden Cent wert sind immergrüne Hecken, die keine Stacheln und Dornen haben und somit keine Verletzungsgefahr darstellen. Kommen potentielle Hauskäufer zur Besichtigung und der Nachwuchs verletzt sich versehentlich an der Hecke, sinkt schnell die Chance auf ein zufriedenstellendes Verkaufsergebnis. Mein Tipp: Achten Sie beim Anlegen einer Hecke darauf, dass Sie kein giftiges Gewächs, wie die Kirschlorbeere, wählen. Für den Verkaufserfolg lohnt es sich, darauf Wert zu legen, dass die Hecken in einem Top-Zustand sind. 




4. Stellt ein verstaubtes Gartenkonzept ein Problem dar? 


Eva Reinhold-Postina: Sie leben in einem Gartentraum, der in den 50er Jahren Trend war? Das sollte Ihnen in Hinblick auf einen bevorstehenden Hausverkauf kein Kopfzerbrechen bereiten. Denn eine Gartenanlage ist immer Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass das jeweilige Gartenkonzept konsequent durchgezogen wird. Haben Sie den Eindruck, die 50er Jahre-Idee ist an manchen Stellen unstimmig, sollten Sie hier Schönheitskorrekturen vornehmen – eventuell mit Hilfe eines Fachmanns. 




5. Stichwort Gartenschuppen: Auf was ist hier zu achten? 



Eva Reinhold-Postina: Mein Rat für bauliche Anlagen jeglicher Art lautet: Ob Schuppen, Wintergärten, Pergolen, Loggien oder Carpots – prüfen Sie als Verkäufer den Bau vorab. Ist er baurechtlich genehmigt? Die Auflagen der jeweiligen Bundesbauordnung sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Halten Sie die Genehmigung bei der Besichtigung bereit. 

Hier noch Tipps für Käufer: Achten Sie darauf, ob die Außenanlage von einem Hobbyhandwerker gebaut wurde und lassen Sie ggf. die Statik checken, etwa beim selbstgezimmerten Carport. Bringen Sie auch in Erfahrung, welche Materialien verwendet wurden. Sollten Sie nach dem Kauf das Objekt entfernen wollen, können anschließende Sondermüllkosten sehr hoch ausfallen, beispielweise wenn die alte Gartenhütte mit Asbestplatten gedeckt ist.

 


6. Wie sollte man sich als Gartenbesitzer auf ein Verkaufsgespräch vorbereiten?



Eva Reinhold-Postina: Präsentieren Sie Ihr Haus selbstbewusst – und dessen Potential. Da heißt es, vorab den Bebauungsplan schnappen und eingängig studieren, was alles möglich ist. Sind die Interessenten von der Größe des Gartens nicht überzeugt, können Sie hier mit möglichen Änderungsmaßnahmen, die der Plan nahelegt, punkten. Eventuell gibt es weitere Nutz- oder Gartenbereiche, die noch nicht bebaut sind. Nehmen Sie sich zudem vor einer Besichtigung Zeit und überlegen Sie sich, wo ein Feinschliff möglich ist und weitere Vorzüge Ihres Gartens liegen. Gibt es eine gemütliche Ecke, die noch nicht erschlossen ist, kann ein Gartenteich in einen Naturpool umgeändert werden und wäre das Rosenbeet nicht auch gegenüber denkbar? Öffnen Sie den potentiellen Käufern die Augen, was man noch alles Tolles aus dem Garten erschaffen kann. Wissen Sie, dass unter den Inte­ressenten Familien mit Kindern dabei sind, sollten Sie mögliche Gartengefahren für die Kleinen bedenken: Treppen, offene Pforten zur Straße, Regentonnen, Teiche, ­giftige Pflanzen, Außensteckdosen. Gegebenenfalls sollten Sie auf die problematischen Dinge, wenn möglich, hinweisen oder gleich entfernen. 




7. Gibt es noch einen Extratipp, den Sie uns verraten können? 



Eva Reinhold-Postina: Sind Sie stolzer Besitzer von einem alten Baum, lassen Sie diesen, auch wenn er top gepflegt ist, vorab von einem Experten untersuchen. Denn Anwärter können berechtigterweise nach dem Zustand des Baumes fragen und den Kaufpreis ggf. drücken. Halten Sie daher die Expertise bereit! Muss der Baum demnächst entfernt werden, dann wäre es verkaufsstrategisch geschickt, eine Kostenübernahme vorzuschlagen. 

Zudem halten Sie beim Verkauf von allem, was installiert oder gebaut wurde, wie eine Garage, elektrische Türöffner etc., die Baugenehmigung und die Gebrauchsanweisung bereit. Sagen Sie den Kaufinteressenten auch, in welchem Gartenbereich Elektro- und Wasserleitungen verlegt sind, wie tief diese liegen und wo Wasserleitungen im Winter gegebenenfalls abgesperrt werden müssen. 




8. Was ist ein absolutes ­ No-Go, das vor der Besichtigung aus dem Garten verbannt werden muss?



Eva Reinhold-Postina: Ein absolutes No-Go beim Verkauf eines Hauses in Bezug auf den Garten sind die berühmten Hobby- und Dreckecken, die man irgendwann einmal bereinigen will. Ob Baumstämme, Reifen, schwer zu entsorgendes Bau- und Altmaterial oder Schutt: Es ist immer irritierend und macht keinen guten Eindruck, wenn man als Käufer bei der Besichtigung auf solche Bereiche stößt.




www.al-ko.com
 

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Darf der Nachbar das?

Themen > Garten

Darf der Nachbar das?

Das Recht am und innerhalb des Maschendrahtzauns

Viele Gartenbesitzer können ein Lied davon singen: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Da wachsen die Pflanzen zu hoch oder stehen zu dicht an der Grundstücksgrenze, der Nachbar „klaut“ die Früchte vom Baum, der Komposthaufen duftet streng und der Rasenmäher wird zur Unzeit in Betrieb genommen. Ärger ist schnell vorprogrammiert.

Nachbarschaftliche Auseinandersetzungen werden oft als sehr belastend empfunden. Ist das Verhältnis zwischen Nachbarn erst einmal vergiftet, bleibt die Lebensqualität vielfach auf der Strecke. Das Nachbarrecht ist Landesrecht, das bedeutet, dass jedes Bundesland eigene Regelungen trifft.

 

Hier einige ausgesuchte -Beispiele, wie das Nachbar-recht in Schleswig-Holstein geregelt ist:

Bäume, die dem Nachbarn Licht wegnehmen

Der Grenzabstand hat mindestens ein Drittel der jeweiligen Höhe der Bepflanzung zu betragen, soweit die Pflanze eine Höhe von 1,20 Meter überschreitet. Dringen ein Baum oder einzelne Zweige in den zu berücksichtigenden Freiraum ein, so muss der Grundstückseigentümer nicht nur die Zweige abschneiden, sondern unter Umständen auch die Spitze des Baumes kappen. Hier ist eine Frist zu beachten: Die Klage muss notfalls bis spätestens zum Ende des auf die Abstandsunterschreitung folgenden Kalenderjahres erhoben werden.

Früchte, die auf das Nachbargrundstück fallen

Überhängende Früchte gehören dem Baumbesitzer. Wenn die Früchte vom Baum auf das benachbarte Grundstück fallen, gehören sie dem Nachbarn. Der Nachbar darf Obst aber nicht selbst pflücken oder herunterschütteln (§ 911 BGB).

Wie hoch darf eine Gartenmauer gebaut werden?

Grundsätzlich hat ein Nachbar das Recht, auf seinem eigenen Grundstück eine Grenzbefestigung zu errichten. Dies kann auch eine Mauer oder ein Flechtzaun sein. Hier sind die Vorschriften der Landesbauordnung zu beachten, nach denen eine solche Einrichtung eine bestimmte Länge oder Höhe nicht überschreiten darf. In Schleswig-Holstein ist in der Regel eine Höhe von 1,5 Meter zulässig, im Einzelfall sogar höher. Dabei werden Grundstücksgrenzen zwischen Nachbarn einerseits und zwischen Grundbesitzern und dem öffentlichen Verkehrsraum andererseits unterschieden.

Die Baubehörden schreiten allerdings nur dann ein, wenn öffentlich-rechtliche Bauvorschriften verletzt sind, nicht aber, wenn der Nachbar das Bauwerk lediglich als „störend“ empfindet. Wird die zulässige Höhe um nur zwei Zentimeter überschritten, genügt dies nicht, einen Abriss der Mauer zu verlangen. Im Rahmen der Ermessensausübung würde man dann feststellen, dass der Abriss eine unverhältnismäßige Maßnahme wäre.

Rasenmähen zu jeder Tageszeit? Ruhestörung?

Wann gemäht werden darf, regelt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. Demnach ist das Rasenmähen und Betreiben ähnlicher Maschinen werktags – auch samstags – von 7 bis 20 Uhr erlaubt. Bestimmte Geräte wie beispielsweise Laubbläser und Graskantenschneider dürfen sogar nur von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr betrieben werden. Wer an Sonn- und Feiertagen mäht, zahlt bis zu 50.000 Euro Geldbuße.

Das Anlegen eines Gartenteichs

Bis zu einer bestimmten Größe sind Gartenteiche und sonstige Wasserbecken genehmigungsfrei. Dies geht aus den jeweils geltenden Landesbauordnungen hervor. Grundsätzlich hat jedoch ein Grundstückseigentümer für sämtliche Anlagen auf seinem Grundstück die Verkehrssicherungspflicht. Eine gesetzlich vorgeschriebene Einzäunungspflicht gibt es bisher nicht.

Allerdings wurde ein Grundstückseigentümer von einem Hamburger Gericht strafrechtlich verurteilt, weil in seinem Gartenteich Personen zu Schaden gekommen waren und er es unterlassen hatte, den Teich oder zumindest sein Grundstück ordnungsgemäß gegen das Betreten Dritter abzusichern. Hier sollte man sich bei der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde erkundigen. Auch zivilrechtlich haftet der Eigentümer des Teiches. Er ist verkehrssicherungspflichtig. Eine besondere Gefahr besteht stets, wenn absehbar ist, dass Kinder zu Schaden kommen. Dabei kommt es keinesfalls immer darauf an, ob die Kinder das Grundstück betreten durften oder nicht.

Der stinkende Komposthaufen

Ob ein Nachbar verlangen kann, dass ein Komposthaufen entfernt wird, richtet sich immer nach den örtlichen Gegebenheiten, vor allem aber nach der Lage des Komposthaufens und natürlich nach der Intensität der Geruchsbelästigung (§ 906 BGB). In einer Entscheidung des Landgerichts München wird klargestellt, dass ein Anspruch auf das Entfernen des Haufens nur bei einer wesentlichen Beeinträchtigung besteht.

In den seltensten Fällen wird die Gemeindeverwaltung bei einer solchen Beschwerde tätig werden, da es sich um einen zivilrechtlichen Rechtsstreit handelt, in dem sich die Nachbarn gleichberechtigt gegenüber stehen. -Gleichwohl kann im Einzelfall, wenn es nicht nur um einen riechenden Misthaufen geht, auch ein Anspruch gegen die für den Immissionsschutz zuständige Behörde bestehen, etwa wenn der Nachbar eine nicht genehmigte, aber genehmigungspflichtige Anlage betreibt.

Viel Rauch beim Grillen

Generell gilt, dass im Privatgarten und auf dem Balkon das Grillen erlaubt ist, solange man damit die Nachbarn nicht stört. Im Einzelfall ist die Rechtsprechung jedoch sehr uneinheitlich. Es gibt bereits Urteile, nach denen es zulässig ist, drei- bis viermal jährlich auf dem Balkon zu grillen, und andererseits solche, wo trotz Mehrheitsbeschluss überhaupt nicht gegrillt werden durfte, weil nur ein Wohnungseigentümer in der Gemeinschaft etwas dagegen hatte.

Unzumutbare Lärmbelästigungen können vom Nachbarn grundsätzlich beanstandet werden, wobei der Lärmpegel ab 22 Uhr im Allgemeinen erheblich zu reduzieren ist. Dabei ist stets der Einzelfall zu betrachten, d. h. die Abstände zwischen den Nachbarn, das Wetter, die allgemeine Zusammensetzung des Wohngebietes usw.

Wie weit muss der Carport des Nachbarn
von der Grundstücksgrenze entfernt sein?

Hier gilt Landesrecht. Nach der Landesbauordnung von Schleswig-Holstein ist zum Beispiel der Bau einer Garage oder eines Carports in den Abstandsflächen (drei Meter an der jeweiligen Grundstücksgrenze) direkt an der Grenze zulässig, wenn mit dem Bau eine Grundfläche von 36 Quadratmetern nicht überschritten wird. Die Gesamtlänge des Bauwerkes darf maximal neun Meter betragen, die mittlere Wandhöhe 2,75 Meter über Geländeoberfläche.

Anders als bisher ist hierfür inzwischen keine vorherige Zustimmung des Nachbarn erforderlich. Der Nachbar muss selbst gegen eine entsprechend erteilte Baugenehmigung vorgehen, wenn er der Meinung ist, dass seine Rechte beeinträchtigt sind.

Darf ein Wohnwagen im Bereich der Grundstücksgrenze
dauerhaft abgestellt werden?

Wird ein Wohnwagen über längere Zeit – und sei es nur an Wochenenden – an ein- und demselben Platz abgestellt, fällt er unter den Begriff der „baulichen Anlage“. Dagegen kann bauordnungsrechtlich nicht vorgegangen werden, sofern feststeht, dass der Wohnwagen an dieser Stelle nicht ein Wochenendhaus ersetzt. Aber auch hier gelten die besonderen landesrechtlichen Vorschriften. Nach § 22 des Nachbargesetzes Schleswig-Holstein muss ein Nachbar bei der Errichtung eines Bauwerkes von Fenstern oder einem zum Betreten bestimmten Bauteil auf dem Nachbargrundstück einen Mindestabstand von drei Metern einhalten, wenn ansonsten durch dieses Bauwerk der Lichteinfall mehr als nur geringfügig beeinträchtigt werden würde.

Quelle: Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer

Im Zweifelsfall sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Anwälte nennt auf Anfrage in der Zeit von 9 – 12 Uhr die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer unter der Tel.-Nr. 04621 9391-11 oder der Anwaltsuchdienst im Internet: www.rak-sh.de.

 

Weitere Rechtstipps findet Sie unter:
www.ihr-ratgeber-recht.de

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Winter ade – Gute Laune mit Frühlingsblühern

Strahlendes Gelb, freches Pink und knalliges Himmelblau: Nach Wochen grauen Matschwetters ist die Sehnsucht nach Sonne und leuchtenden Farben groß.

 

Das wird auch die Natur bald spüren: Hier und da werden die ersten Frühlingsblüher ihre zarten Triebe aus dem noch kalten Erdboden schieben und mit ihren anmutigen Blüten Schnee und Minusgraden, Wind und Nieselregen trotzen. Wer im Vorjahr Winterlinge (Eranthis hyemalis), Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) und Traubenhyazinthen (Muscari spec.) in Töpfe, Beete oder unter Bäume und Sträucher gesetzt hat, kann sich bald über weithin sichtbare Farbtupfer freuen.

Buntes Treiben in Gärtnereien und Gartencentern

Doch auch alle anderen werden auf farbenfrohe Frühlingsboten nicht verzichten müssen: In den Einzelhandelsgärtnereien tummeln sich bald Primeln, Stiefmütterchen und Tausendschön (Bellis perennis) neben Zwiebelblumen wie Hyazinthen (Hyacinthus orientalis), Narzissen (Narcissus spec.) und den ersten Tulpen (Tulipa spec.).

Doch obacht, ehe man sich versieht, ist man ihrem Liebreiz ­erlegen und hat eine kunterbunte Schar zu sich nach Hause eingeladen. Dort bringen sie Terrassen und Balkone ebenso zum Aufblühen wie die Wohnung, wo insbesondere mit angenehm duftenden Exemplaren wie den kleinblumigen Tazetten-Narzissen (Narcissus tazetta) ein Hauch von Frühling Einzug hält.

Tipps vom Profi holen

Falls Sie noch nach Anregungen suchen, finden Sie beim Gärtner Ihres Vertrauens viele Gestaltungsbeispiele. Außerdem bekommen Sie dort fachkundigen Rat für die fachgerechte Bepflanzung von Kästen und Kübeln.

Ein Klassiker im Frühling ist etwa eine mit Primeln und Narzissen unterpflanzte Sal-Weide (Salix caprea). Horn-Veilchen (Viola cornuta) in sanften Pastelltönen schmiegen sich gerne an weiße Tulpen und blaue Hyazinthen an. Und schon ein einzelnes ­Töpfchen mit Schneeglöckchen oder einer filigranen Schönheit wie der Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) wird zum Hingucker, wenn
man es mit Moos oder dekorativer Birkenrinde umhüllt.

Frühlingsfreuden für drinnen

Als Tischschmuck oder auf der Fensterbank heben Frühlingsblüher auch im Haus die Stimmung und vertreiben Gedanken an Schnee und Kälte. Besonders lange hält die bunte Pracht, wenn Sie die Töpfe und Schalen hell, aber möglichst weit von der Heizung entfernt platzieren und/oder sie nachts in ein kühleres Zimmer stellen. Wer Verblühtes regelmäßig abschneidet, regt zudem die Bildung neuer Blüten an. Tipp: Verblühte Zwiebelblumen können Sie in den Garten auspflanzen und sich so im nächsten Jahr erneut an ihnen erfreuen.

www.gruenes-medienhaus.de

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Atmosphärischer Garten mit Mauern

Themen > Garten

Atmosphärischer Garten mit Mauern

Fantasievolle Gestaltungsmöglichkeiten

Gemütlicher Rückzugsort

Mauern aus Stein sind seit Menschengedenken ein wichtiges Begrenzungs- und Schutzbauwerk. Die 21.196 Kilometer lange Chinesische Mauer wurde im 7. Jahrhundert vor Christus zur Abschirmung vor nomadischen Reitervölkern gebaut. Im schwedischen Småland und in vielen Gegenden von Schottland und Irland sind heute noch unzählige Steinmauern zu sehen. Sie waren Weidenbegrenzungen und hielten das Vieh zusammen. Für den heimischen Garten sind Steinmauern heute ein beliebtes Stilmittel – sie verleihen dem Außenbereich Struktur und eine ganz besondere Atmosphäre.


Mauern im Garten sind ein beliebtes Stilmittel. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Natürlich anmutende Teicheinfassungen oder idyllische Bruchsteinmauern lassen sich genauso umsetzen wie romantische Bänke an einem Wasserfall oder Grilleinfassungen. Mauerelemente beleben das heimische Grün und machen es interessant. Verwitterte, hohe Mauern haben oft etwas Geheimnisvolles und können als Rückzugsort für die ganze Familie dienen.- Kleinere Mauerstücke werden zum Zaunersatz, fungieren als dekorative Einfassung für Pflanzbeete oder sind ein gemütlicher Sitzplatz.

Natürlich haben Mauern auch weitere praktische Nutzen. Sie spenden Schatten oder schützen vor Wind. Auch für Pflanzen werden sie zu neuem Lebensraum. Bepflanzte Mauern strukturieren den Garten, wirken aber nicht als harte Grenzlinie und lassen die Übergänge eher verschwimmen.

Mauern können mit Geschick und statischem Verständnis selbst im Außenbereich angelegt werden. Egal wie die eigenen Vorlieben aussehen – man findet für jeden Geschmack die passende Produktlinie. Zeitlos elegant sind etwa die Vanity-Mauern und Bradstone-Travino-Walling. Naturnahe Oberflächen mit rustikalem Charme bringen dagegen die Vermont-Serie sowie die Germania Antik-Mauern ins Grün nach Hause. Alle Elemente der verschiedenen Systeme sind aus robustem Betonstein gefertigt und gleichen den natürlichen Vorbildern. Sie sind allerdings widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse, leicht zu pflegen und bleiben darum dauerhaft schön anzusehen.

Auf der Website von Kann können sich Interessierte unter www.kann.de Inspirationen für den Mauerbau im eigenen Garten holen. Zudem ist mit wenigen Klicks auch der nächstgelegene Baustoff-Fachhändler gefunden.

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Robert – arbeitet fleißig, effizient und denkt sogar mit!

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Robert – arbeitet fleißig,
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Wer glücklicher Besitzer eines Mähroboters ist, weiß um die vielen Vorteile im Gegensatz zum Rasenmähertrecker oder auch den herkömmlichen Rasenmähgeräten. Diese Erfahrung konnte auch die Kundin Frau Schröder von Arndt Motorgeräte aus Kiel machen, wie sie dem IMMOBILIENMARKT berichtet. Für sie ist Ihr „Robert“, wie sie Ihren fleißigen Helfer liebevoll nennt, inzwischen nicht mehr aus ihrem Garten wegzudenken.

Bis vor 2 Jahren wurde der Rasen ihres eigenen 2.500 m² großen Grundstückes ausschließlich mit einem Rasenmähertrecker gestutzt. Bei der Grundstücksgröße war das mit viel Zeit verbunden, zudem erzeugt so ein Gefährt eine gewisse Lautstärke und schluckt auch noch Benzin. Alles triftige Gründe, sich für ein elektronisches Schaf, genannt Mähroboter, zu entscheiden.

Robert hat seinen Stall, sprich seine Ladestation, an der Nordwand des Hauses. „Die Verlegung der Führungsdrähte am Rasenrand ging ruckzuck,“ freute sich Frau Schröder, „und die Rasenfläche bliebt dabei absolut unbeschädigt.“ Robert arbeitet ohne zu Murren leise schnurrend rund um die Uhr, fährt selbständig zu seinem Stall zurück, um sich dort mit Futter in Form von Strom zu versorgen, und startet dann erneut zum Mäheinsatz.

„In einer Trockenperiode“, erinnert sich die Kundin, „verweigerte Robert strikt die Arbeit. Alles gute Zureden nützte nichts.“ Ausgehend davon, dass ihr Mähroboter kaputt ist, rief sie aufgebracht Herrn Arndt an. Dieser erklärte ihr, dass Robert durch seine Programmierung eigenständig entscheidet, ob die Fläche gemäht werden muss. Er könne ihn selbstverständlich umprogrammieren, sie solle aber bedenken, dass die Rasenfläche bei längerer Sonneneinstrahlung ohne Regen schnell verbrennt. Ihr Robert war also nicht krank oder gar bockig. Ganz im Gegenteil, äußerst aufmerksam ist ihr kleiner Gartenhelfer.

Amüsiert erzählt die Kundin weiter: „Spaziergänger, die eigentlich kommen, um die Boote auf dem Fluss hinter meinem Haus zu beobachten, widmen ihre Aufmerksamkeit nur noch Robert, sobald sie ihn entdeckt haben. Er ist inzwischen so etwas wie ein kleines Familienmitglied geworden. Und damit Robert nicht weg kommt, ist er sozusagen gechipt, mit einer Diebstahlsicherung.“

Von ihrem Robert will sich Frau Schröder nicht mehr trennen: „Er arbeitet immer zuverlässig, hat nur geringe Inspektionskosten und versorgt sich selbst. Ich habe einen dauerhaft gepflegten Rasen und jede Menge gewonnene Freizeit. Eine Beratung direkt bei Arndt Motorgeräte kann ich nur empfehlen. Es lohnt sich!“

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Eigener Strom – nicht nur vom Hausdach

Themen > Garten

Eigener Strom – nicht nur vom Hausdach

www.solarcarporte.de

Wenn mal wieder eine Stromnachzahlung ins Haus flattert oder der örtliche Stromanbieter über eine Preiserhöhung informiert, wünscht sich so mancher Eigenheimbesitzer mehr Unabhängigkeit vom Netzbetreiber.

Eine gute Lösung, um den eigenen Strom zu erzeugen, sind Solaranlagen – und es ist viel unkomplizierter, als viele glauben.

Der Fokus liegt hierbei in erster Linie auf dem ökonomischen Mehrwert. Der auf diese Weise selbst gewonnene Gleichstrom aus den Solarmodulen wird durch einen Wechselrichter in Wechselspannung umwandelt und danach in das Stromversorgungsnetz einspeist. Nicht benötigter Strom wird für später gespeichert. Auf den gespeicherten Strom hat der Privatbetreiber 20 Jahre Garantie auf die Nutzung. Überschüsse werden gegen eine Vergütung in das örtliche Stromnetz eingespeist. Die jährlichen Stromkosten sinken somit und gleichzeitig ist die Investition in solche Anlagen KfW-Bank förderfähig. Diese Förderung amortisiert sich in der Regel spätestens nach 10 bis 12 Jahren. Langfristig finanzieren sich die Solaranlagen durch Einsparung der Stromkosten von Fremdanbietern über die Jahre selbst.

Allgemein bekannt sind die mehr oder weniger großen Solarfelder auf den Dächern der Häuser. Zusätzlich gibt es aber auch kleinere, optisch ansprechende Lösungen für Carports und Terrassen. Hier kann das Design der Solaranlage der gesamten Optik des Hauses angepasst werden, indem Sonnenschutz und Stromerzeugung kombiniert werden, ohne z. B. den Innenraum oder die danebenliegenden Räume zu sehr zu verdunkeln. In Verbindung mit den Solarzellen können mittels der Sonneneinstrahlung unter anderem durch die erzeugten Licht- und Schattenspiele spektakuläre Effekte auf der Terrasse gezaubert werden.

Lassen Sie sich von einem Team aus Zimmerern, Tischlern und Dachdeckern beraten und entwerfen Sie gemeinsam Ihre Oase der Entspannung oder das kleine, solarbedeckte Häuschen für den flotten Flitzer, ganz nach Ihren Vorstellungen und Wünschen. Ein besonderes Plus: Wer bereits mit einem Elektrofahrzeug ausgestattet ist, hat außerdem noch einen Riesenvorteil – eine eigene Stromtankstelle im Carport kann jederzeit nachgerüstet werden, sodass Sie Ihr Fahrzeug direkt vor der Haustür aufladen können – mit der eigenen erzeugten Sonnenenergie.

Ihr Fachmann vor Ort berät Sie gern bei der Planung und für die Umsetzung!

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