Rabauken auf der Spur – Heftige Debatte um Videoüberwachung in Tiefgarage

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Rabauken auf der Spur

Heftige Debatte um Videoüberwachung in Tiefgarage

Die deutsche Rechtsprechung ist sehr streng, wenn es um privat installierte Überwachungskameras geht. Es müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein, um das tun zu dürfen.

Der Fall: Nach einer Sachbeschädigung und einigen weiteren Auffälligkeiten entschlossen sich die Sondereigentümer von zwei nebeneinander liegenden Stellplätzen dazu, diese zur Abschreckung und zur Dokumentation eventueller weiterer Vorfälle mit einer Kamera zu überwachen. Die Gemeinschaft stimmte dem mehrheitlich zu, wenn die Betroffenen die Kosten übernähmen und tatsächlich nur den Bereich der Stellplätze filmten. Eine Eigentümerin war nicht einverstanden. Sie fürchtete um die Persönlichkeitsrechte der Garagennutzer und war außerdem der Meinung, es handle sich um eine bauliche Veränderung, die der Zustimmung aller bedürfe.

Das Urteil: Ähnlich wie zuvor schon die WEG-Versammlung legte das Gericht großen Wert darauf, dass fremdes Sondereigentum und gemeinschaftliches Eigentum nicht von der Kamera erfasst würden. Wenn das der Fall sei, entspreche eine derartige Überwachung innerhalb enger Grenzen einer ordnungsgemäßen Verwaltung und sei nicht zu beanstanden. (Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS)

(Amtsgericht Schöneberg, Aktenzeichen 771 C 82/16)

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IVD-Erschwinglichkeitsindex

Themen > Bauen & Wohnen

IVD-Erschwinglichkeitsindex:

Wohneigentum in Deutschland bleibt trotz steigender Preise erschwinglich

  • Bundesweiter Index jetzt wieder auf dem Niveau von 2012 
  • Weniger als 30 Prozent des Haushaltseinkommens für Käufe in Berlin und Hamburg
  • München teuerster Markt

Bundesweiter IVD-Erschwinglichkeitsindex, Jahresdurchschnittswert 
Quelle: IVD Research

Die Preise für Immobilien sind in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Dennoch ist Wohneigentum in vielen Städten und Regionen in Deutschland erschwinglich. Mit einem aktuellen Indexwert von 122,63 (4. Quartal 2017, Vorjahr 134,29) bleibt der vom Immobilienverband IVD erstellte Erschwinglichkeitsindex auf einem hohen Niveau. Ein hoher Wert zeigt eine gute, ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an. Der Index führt die Faktoren Immobilienpreise, Löhne und Gehälter sowie das Zinsniveau zusammen und gibt Auskunft darüber, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, eine Immobilie zu erwerben.

Damit entspricht der aktuelle Erschwinglichkeitsindex in etwa dem Niveau von 2012 mit damals 121,92 Punkten. Wohneigentum ist demnach so erschwinglich wie nie in den letzten 17 Jahren mit Ausnahme der besonders attraktiven Jahre 2013 bis 2016. Den Höchststand von 134,84 verzeichnete der IVD im zweiten Quartal 2015. IVD-Experten rechnen damit, dass der Index kurz- bis mittelfristig nicht noch einmal steigen wird. Der Erwerb der eigenen vier Wände lohnt sich derzeit in sehr vielen Regionen. Der IVD geht davon aus, dass bei knappem Angebot die Preise auch in Zukunft weiter moderat anziehen. Jedoch haben gestiegene Gehälter und niedrige Zinsen den Preisanstieg aber oftmals kompensiert. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, ein Eigenheim zu erwerben und damit Vermögen aufzubauen und einer drohenden Rentenlücke vorzubeugen, rät der IVD.

Überall in Deutschland ging der Index 2017 etwas zurück. Der Grund: Die Immobilienpreise sind mit ca. 6 Prozent (aus dem aktuellen IVD-Wohnpreisspiegel) stärker gestiegen als die Kaufkraft mit plus 1,65 Prozent im Bundesdurchschnitt. Das Zinsniveau hatte sich nur marginal verschlechtert. 

Im Vergleich der Top 7-Städte landet Berlin mit einem Wert von 94,2 (Vorjahr 102,5) auf Platz eins der erschwinglichsten Großstädte vor Hamburg mit einem Index von 90,8 (Vorjahr: 96,9). In Berlin pendelt der Erschwinglichkeitswert seit 2010 relativ stabil zwischen 89,6 und 110,2 (aus dem Jahr 2014). In Hamburg lag der Wert bis 2012 unterhalb von 90. In der Hansestadt wie auch in Berlin werden noch unter 30 Prozent des Haushaltseinkommens für Immobilienkäufe aufgewendet. Mit deutlich höheren Investitionen müssen Käufer dagegen in der bayerischen Hauptstadt rechnen. Der Index bei München fiel von 51,3 (2016) auf seinen bisher niedrigsten Stand von 46,7. München bleibt damit der teuerste Markt in Deutschland und ist die einzige Metropole, deren Index unterhalb von 50 liegt. Frankfurt am Main hat einen Index von 68,1 und Stuttgart von 56,6.

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Quelle: IVD Research

Städte wie Hannover, Bremen und Leipzig mit hoher Erschwinglichkeit

Mit Ausnahme von Dresden ist der Wert für die Erschwinglichkeit in Städten mit einer Bevölkerung zwischen 500.000 und 600.000 Einwohnern höher als in den Metropolen. So verzeichnet Bremen einen Wert von 122,2 (Vorjahr: 141,3) gefolgt von Hannover mit 108,9 (111,6) sowie Leipzig mit 107,8 (113,3). Unter die 100er-Marke rutschte Dresden. Auf den Index von 112,4 (2016) folgte aktuell ein Wert von 83,1 für die sächsische Landeshauptstadt. Bremen und Dresden waren von besonders hohen Preisanstiegen betroffen. Die zweitgrößte Stadt Bayerns, Nürnberg, bleibt mit einem Wert von 90,2 (Vorjahr 95,7) relativ konstant. 

Freiburg immer unerschwinglicher, Magdeburg bleibt günstig

In der Kategorie unter 500.000 Einwohner verzeichnen insbesondere Freiburg im Breisgau mit 63,5 (Vorjahr: 67,0) und Wiesbaden mit 72,2 (79,5) einen recht niedrigen Wert. Freiburg ist die unerschwinglichste Mittelstadt (zwischen 200.000 bis 500.000 Einwohnern). Obwohl in den Mittelstädten Magdeburg und Erfurt die Preise stark angestiegen sind, ist der jeweilige Index sehr hoch. In Magdeburg liegt er bei 139,5 und in Erfurt bei 128,6. Besonders erschwinglich ist das Eigenheim mit einem Wert von mehr als 130 auch in Städten wie Bremerhaven, Oberhausen, Braunschweig oder auch Oldenburg.

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Quelle: IVD Research

Grundlage des IVD-Erschwinglichkeitsindex

Für den Erschwinglichkeitsindex wurden die Preise für frei stehende Einfamilienhäuser mit mittlerem Wohnwert in Deutschland zugrunde gelegt. Neben den Immobilienpreisen wurden die jeweiligen Zinsen für Wohnungskredite für den Erschwinglichkeitsindex verwendet. Bei der monatlichen Belastung für das Annuitätendarlehen wurde von einem Zeitraum von 30 Jahren für die vollständige Tilgung des Immobilienkredits ausgegangen. Der Berechnung wird zugrunde gelegt, dass das Einfamilienhaus mit 25 Prozent Eigenkapital und 75 Prozent Fremdkapital finanziert wird. Mithilfe der Preisspiegeldaten des IVD, Zeitreihen zu Wohnungskreditzinsen sowie dem verfügbaren Nettohaushaltseinkommen (Daten von MB Research) wurde der IVD-Erschwinglichkeitsindex der vergangenen 17 Jahre berechnet. 

www.ivd-nord.de

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Zudem erfreuen sich Kamine & Kaminöfen mit den stetig steigenden Heizkosten durchaus immer größerer Beliebtheit. Durch den im Vergleich niedrigen Kostenaufwand für Brennmittel wie Holz oder Pellets steigt die Anzahl der Nutzer in Deutschland stetig. Seit dem 01. Januar 2018 müssen neue industriell gefertigte, sogenannte Feuerstätten wie Kaminofen, Heizkamin, Kachelofen mit Heizeinsatz und Pelletofen (Einzelraumheizgeräte mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 50 Kilowatt) mit einem Energielabel versehen sein. Hier gibt es für den energiebewussten Kaminofenkäufer eine Orientierung, die mit ihrer Skala von A++ bis G in den Farben Grün bis Rot den schon bekannten Kennzeichnungen von Hausgeräte wie Waschmaschinen etc. ähnelt.

Um einen Kaminofen und seine Vorzüge genießen zu können, sollte man sich vor dem Kauf fragen, wie und wofür man ihn in erster Linie verwenden möchte: Soll er eher das Wohnzimmer verschönern, welche Räume sollen durch den Kamin beheizt werden und wie häufig möchte man ihn überhaupt befeuern? Im zweiten Schritt ist es unabdingbar, Kontakt zu dem zuständigen Schornsteinfeger aufzunehmen. Dieser kann die Möglichkeiten aufzeigen und genaue Angaben über die Voraussetzungen machen, die für einen Kaminofen im eigenen Haus vonnöten sind. Hierzu können Baugenehmigungen zählen, eine bauliche Anpassung des Schornsteins oder sonstige Sanierungsarbeiten.

Sind alle offenen Fragen diesbezüglich geklärt, stellt sich als nächstes die Frage nach Qualität und Funktionalität des Kaminofens. Da Kaminöfen in jeder Preislage zu erwerben sind, sollte man auf gute Qualität und hochwertige Verarbeitung achten und ebenso darauf, dass der Kaminofen gute Brenneigenschaften ausweist und komfortabel zu handhaben ist. Hier ist ein Gang zum Fachhandel mit gutem, persönlichem Service ratsam.

Checkliste Kaminofenkauf: 

  • Bauliche Gegebenheiten erkunden
  • Eignung des Schornsteins für einen Kaminanschluss in der geplanten Weise abklären
  • Schornsteinfeger im Vorfeld kontaktieren
  • Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen 
  • Kaminleistung in Abhängigkeit der Isolation und der Größe des Raumes wählen
  • Kaminart und Brennmaterial wählen
  •  Angebote für den Einbau einholen
  • Nicht vergessen:
  •    – Feuerfeste Bodenplatte und Funkenschutz 
  •    – Kleinteile wie Rohre, Verbindungsstücke und Rosetten
  •    – Kaminbesteck und Kaminholzschale
  • Abnahme durch den Schornsteinfeger

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Carl Christian Franzen von Carl C. Franzen Hausmakler Seit 1927

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Ich möchte meine Kunden noch kennen

Persönliche Betreuung hat bei Immobilienverwaltung Carl C. Franzen hohen Stellenwert

Carl Christian Franzen von Carl C. Franzen Hausmakler Seit 1927
Carl Christian Franzen

Die Firmenhistorie und die Fakten sind beeindruckend: Bereits in dritter Generation und seit über 90 Jahren bietet das Unternehmen Carl C. Franzen seine Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft an. Hierzu gehören die Verwaltung, die Vermietung und der Verkauf von Privat- und Gewerbeimmobilien ebenso wie die Erstellung von Gutachten und die Beratung und Begleitung bei Haussanierungen. Insgesamt 2.500 Einheiten werden von einem professionellen Team mit Geschäftssitz in Hamburg betreut. Die zu betreuenden Immobilien verteilen sich auf einen Wirkungskreis von Flensburg bis Wiesbaden, der überwiegende Anteil befindet sich aber in Hamburg und im Umland der Hansestadt.

 

Trotz großer Objekte in exponierten Lagen gibt man sich bei dem inhabergeführten Unternehmen bodenständig. „Wir freuen uns über jeden neuen Kunden und sehen uns auch als Partner, wenn es nur um wenige Wohneinheiten und kleinere Objekte geht“, erklärt Carl Christian Franzen und ergänzt, „ich möchte meine Kunden noch kennen“. Wachstum um jeden Preis ist nicht das Ziel für den Geschäftsführer, der seit 1993 gemeinsam mit Regina Franzen die Makler- und Immobilienverwaltungsfirma leitet. Vielmehr legt er Wert auf seinen treuen Kundenstamm, der optimal betreut werden soll. Nebenbei engagiert sich der Immobilienfachmann in der Verbandsarbeit des IVD Nord, in dem er im erweiterten Vorstand tätig ist. Erst vor kurzem konnten die Immobilienverbände nach langen Verhandlungen abwenden, dass die Straßenreinigungskosten von den Hauseigentümern übernommen werden sollen. „Das hätte deren Kosten massiv erhöht und letztendlich auch den Bruttowarmmieten in Hamburg geschadet“, resümiert Carl Christian Franzen. 

Anfragen und eine unverbindliche Beratung gibt es unter der
Telefonnummer 040-320 2266.
Weitere Infos zum Unternehmen auch unter
www.ccfranzen.de

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Rechtlicher Ratgeber für die Bewerbung von Immobilien – jetzt in 11. Auflage

Energieeinsparverordnung, Widerrufsrecht, Bestellerprinzip: Viele neue Regeln schaffen viele neue Fehlerquellen. Deshalb bietet die Werbung in der Immobilienwirtschaft eine breite Angriffsfläche für Abmahnungen.

Das kann teuer werden. Der Gesetzgeber hat zahlreiche Gesetze und Verordnungen für die Werbung geschaffen, die Verbraucher und Mitbewerber schützen sollen. Der Dreh- und Angelpunkt ist das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Ob die alten und neuen Regeln in der Realität eingehalten werden, kontrollieren wirkliche aber auch selbst ernannte Wettbewerbshüter mit Argusaugen. Sie suchen vor allem im Internet nach allen Arten von Verstößen gegen das UWG und andere Gesetze. Auch die Werbung in Zeitungen wird wieder verstärkt beobachtet. Böse Absicht ist den Werbenden in den seltensten Fällen zu unterstellen. Dennoch werden sie wegen kleinster Fehler unter Androhung hoher, zukünftig fälliger Vertragsstrafen kostenpflichtig abgemahnt. Im Wiederholungsfall werden schnell 5.000 Euro fällig oder mehr. Betroffene können meistens kaum erkennen, ob überhaupt ein Verstoß vorliegt und ob der Abmahner überhaupt berechtigt wäre, dagegen vorzugehen.

Deshalb erklärt Rudolf Koch unermüdlich, umfassend und fachkundig, was es mit dem neuen UWG und anderen Gesetzen, Verordnungen und Bestimmungen auf sich hat. Er zeigt in seinem jetzt umfangreich überarbeiteten und ergänzten Buch „Immobilienwerbung – sicher vor Abmahnungen“ anschaulich, welche Aussagen in der Werbung erlaubt oder verboten sind. Er stellt seine jahrzehntelange Erfahrung mit Abmahnern, Wettbewerbsvereinen und Mitbewerbern zur Verfügung und zeigt auf, wie Betroffene reagieren können – besonders dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Er bietet fundiertes Fachwissen, nennt Ross und Reiter und stellt Urteile mit verschiedenen Aussagen gegenüber.

Das gut verständliche Praktiker-Buch liefert Tipps, Musterbriefe sowie Arbeitshilfen und Handlungsvorgaben. Es bietet dem Leser Sicherheit bei der Formulierung von Werbetexten oder Pflichtinhalten auf der Website und dem Juristen die Möglichkeit, sich schnell in die Besonderheiten am Immobilienmarkt einzulesen. Die Regeln rund um das Internet werden so ausführlich behandelt, dass auch andere Branchen davon profitieren können.

Titel: Immobilienwerbung – sicher vor Abmahnungen
Autor: Rudolf Koch 
Vorwort: Jürgen Michael Schick 
11. komplett überarbeitete und umfassend erweiterte Auflage 2015
156 Seiten
Broschur, 15,5 x 22 cm
Herausgeber: IVD Service GmbH Verlag: Grabener Verlag GmbH 
ISBN 978-3-925573-682
Preis 24,00 Euro (D)

www.grabener-verlag.de

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