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Immobilien: Gefühlte Preisexplosion verunsichert den Markt

 

Aufgescheucht durch diverse Berichte in den Medien häufen sich in der Gutachtenabteilung der OTTO STÖBEN GmbH in jüngster Vergangenheit besorgte Fragen zu dem Thema „Platzt bald die Immobilienblase?“.

„Hierzu müsste zunächst einmal geklärt werden, ob sich überhaupt eine Immobilienblase gebildet hat oder bilden wird“, so Ralf Colditz, Dipl.-Kaufmann und ö.b.u.v. Sachverständiger für Immobilienbewertung mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft der IHK zu Kiel und Leiter der Gutachtenabteilung bei OTTO STÖBEN. „Um diese Frage zu beantworten, haben wir einmal einen Blick auf die Historie der Immobilienpreise für Einfamilienhäuser in Kiel gerichtet.“

Bis zur Deutschen Einheit 1989/90 konnte man einen 7-Jahres-Rhythmus beobachten, in welchem sich Schwankungen der Immobilienpreise sowohl in die steigende bzw. die fallende Richtung zeigten. In den 60er und 70er Jahren gab es schon einmal drastische Preissteigerungen. In Kiel konnte ein Neubau von 1969 mit einem Ankaufswert von rund 150.000 DM schon in 1979 wieder für rund 310.000 DM verkauft werden.

Beim Betrachten der Zahlen seit ca. 1994 ist erkennbar, dass die Preise für Einfami­lienhäuser über 14 Jahre stagnierten und sogar sanken. Erst 2010 begann eine leichte Preissteigerung, welche seit 2012 bis zum heutigen Tage vor allem in den mittleren, guten und sehr guten Wohnflächengrößen einen starken Anstieg verzeichnet.

„Der Immobilienmarkt ist somit nur dabei, sich zu erholen“, interpretiert Ralf Colditz die Zahlen aus seiner beruflichen Erfahrung heraus. „Er holt lediglich auf, was im letzten Jahrzehnt nicht umgesetzt wurde.“
Falls der 7-Jahres-Rhythmus wie eine alte Bauernregel wieder greift, gibt es 2017 vielleicht erneut eine Wende am Immobilienmarkt.

Fazit: Eine Immobilienblase ist nicht in Sicht und das Eigenheim ist nach wie vor auf langfristige Sicht zu Recht eine verlässliche „Rentensäule“.

www.stoeben.de

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