Das aktuelle Baufinanzierungsbaromter

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Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer – März 2022

 TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel

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+++ Zinssenkungen bei allen Banken +++ bis 12 Monate bereitstellungszinsfreie Zeit ohne Zinsaufschlag +++ AKTUELL: Antragsstopp in allen KfW Programmen 261/262 +++ jetzt Forwarddarlehen abschließen

Zinsmarkt-Barometer: Verschiedene Faktoren führen zu Zinssteigerungen

Die sich etablierende höhere Inflation lässt den Zins steigen. Die vor uns liegenden Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank FED werden von vielen Marktteilnehmern schon auf die EZB gedanklich übertragen und sind in der Zinsentwicklung schon teilweise eingepreist. Hinzu kommt eine Intervention der BaFin, die die Banken zu einem Aufbau eines Risikopuffers für die Vergabe von Wohnimmobilienkrediten zwingt. Auch dies wirkt sich preistreibend aus.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab 200.000 Euro, eine Beleihung von maximal 54 % des
Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p. a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.

TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Finanzmakler
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980
www.tgi-partner.de
info@tgi-partner.de

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

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Finanzierungsbestätigung beim Immobilienkauf

Unsere Kunden kommen häufig mit der Bitte nach einer Finanzierungsbestätigung zu uns. Eine Finanzierungsbestätigung wird im Rahmen eines Immobilienkaufs zur Vorlage bei den Verkäufern oder dem Maklerbüro benötigt. Es ist die Bereiterklärung eines Kreditinstituts, die Finanzierung einer Investition durchführen zu wollen. Das Kreditinstitut bestätigt, dass der Kreditantrag für den Kauf einer Immobilie geprüft ist und alle Anforderungen erfüllt werden. Die Finanzierungsbestätigung dient als Beleg dafür, dass die Interessierten die geforderte Bonität für den Kauf der Traumimmobilie besitzen. Die Finanzierungsbestätigung wird in der Regel für einen befristeten Zeitraum ausgegeben.

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Themen > Finanzen

Zum eigenen Heim trotz steigender Zinsen

Hendrik Stoltenberg, Geschäftsführer bei TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

Baufinanzierungen sind gefragter denn je, hierzu tragen die hohen Sparguthaben, die steigende Inflationsrate und die bislang niedrigen Zinsen bei. Im vergangenen Jahr stieg das Volumen der Baukredite allein von Januar bis Oktober auf die Rekordsumme von 1,47 Billionen Euro (Gesamtjahr 2020: 1,39 Billionen Euro). Zu diesem Ergebnis kommt die im Dezember veröffentlichte PWC-Studie „Der Baufi-Boom 2021“.

„Allerdings, und hier müssen Bauherren und Immobilienkäufer aufpassen, ist mit steigenden Zinsen zu rechnen“, sagt Hendrik Stoltenberg, Geschäftsführer von TGI Finanzpartner. „Seit vergangenem August sind diese bereits in den langen Zinsbindungen über 15 und 20 Jahre um etwa 0,5 – 0,8 Prozent gestiegen.“ Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht registriert die stark gestiegenen Immobilienpreise und kündigte am Anfang des Jahres 2022 an, dass die Banken einen Kapitalpuffer zur Risikoabfederung aufbauen müssen. Auch dies führt potentiell zu einer restriktiveren Kreditvergabe kombiniert mit höheren Zinsen.

„Für einige Familien kann es problematisch in der Haushaltsrechnung werden, wenn die Zinsen noch weiter steigen“, erklärt Stoltenberg.

Drei Punkte sind dabei entscheidend: eine frühzeitige Vorbereitung, eine vernünftige Fördermittelberatung und Anschlussfinanzierungen.
In Vorbereitung auf die Baufinanzierung sollten Kunden mit Ihrem Dienstleister grundsätzliche Fragen zur persönlichen Situation und das sich daraus ergebende Budget klären.

Eine vernünftige Fördermittelberatung bezieht alle noch vorhandenen Möglichkeiten der Förderung mit ein, wie Förderdarlehen des Landes Schleswig-Holstein, Darlehensprodukte der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) oder aktuell verbleibende und zukünftig neue Förderprodukte der KfW Förderbank.

Bei bestehenden Finanzierungen sollten Immobilienbesitzer jetzt das Gespräch mit Finanzierungsmaklern suchen. Die Anschlussfinanzierung kann bis zu 60 Monate vor dem Ende der Zinsbindung beziehungsweise nach etwa sechs bis sieben Jahren des Abschlusses angegangen werden.

Dabei sichert sich der Darlehensnehmer mit einem sogenannten Forward-Darlehen das aktuelle Zinsniveau idealerweise bis zum Ende der Laufzeit.
Jedes Darlehen, welches bereits zehn Jahre läuft kann mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten umgeschuldet werden kann.

Als unabhängige Berater begleiten wir Sie durch alle Phasen der Finanzierung und haben stets den Überblick über nahezu alle Darlehensgeber und den jeweiligen Sonderaktionen – auch und gerade in dieser speziellen Marktphase. Über 20 Jahre Erfahrung in der Erstellung von Finanzierungskonzepten unter Einbeziehung öffentlicher Fördermittel gibt Ihnen die notwendige Sicherheit.

www.tgi-partner.de

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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Finanzierungsbestätigung beim Immobilienkauf

Unsere Kunden kommen häufig mit der Bitte nach einer Finanzierungsbestätigung zu uns. Eine Finanzierungsbestätigung wird im Rahmen eines Immobilienkaufs zur Vorlage bei den Verkäufern oder dem Maklerbüro benötigt. Es ist die Bereiterklärung eines Kreditinstituts, die Finanzierung einer Investition durchführen zu wollen. Das Kreditinstitut bestätigt, dass der Kreditantrag für den Kauf einer Immobilie geprüft ist und alle Anforderungen erfüllt werden. Die Finanzierungsbestätigung dient als Beleg dafür, dass die Interessierten die geforderte Bonität für den Kauf der Traumimmobilie besitzen. Die Finanzierungsbestätigung wird in der Regel für einen befristeten Zeitraum ausgegeben.

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Heizspiegel: Heizkosten in 2020 gesunken, aber dieses Jahr wird´s deutlich teurer – vor allem mit Öl und Gas

Themen > Klima & Energie

Heizspiegel: Heizkosten in 2020 gesunken, aber dieses Jahr wird´s deutlich teurer – vor allem mit Öl und Gas

5 Prozent weniger Heizkosten im vergangenen Abrechnungsjahr / Prognose für 2021: Kosten steigen im Schnitt um 13 Prozent / Sparpotenzial von 490 Euro pro Jahr in durchschnittlicher Wohnung

Verbraucher müssen mit stark steigenden Heizkosten rechnen. Das geht aus dem neuen Heizspiegel (www.heizspiegel.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hervor. Die umfangreiche Datenanalyse zeigt, dass die Heizkosten zwar im vergangenen Jahr gesunken sind: bei einer durchschnittlichen Wohnung um 35 Euro (5 Prozent). Für das laufende Jahr sind allerdings deutliche Mehrkosten zu erwarten: durchschnittlich 90 Euro (13 Prozent). Gründe dafür sind steigende Energiepreise, kühleres Wetter und der CO2-Preis.

Heizen mit Öl: im Schnitt über 40 Prozent teurer

Hauptgrund für die unterschiedlichen Heizkosten sind Schwankungen bei den Energiepreisen. Vor allem der Preis für Heizöl ist erst gefallen und nun wieder kräftig angestiegen. Das wirkt sich auf die Heizkosten mit Heizöl aus: von minus 27 Prozent im Jahr 2020 zu voraussichtlich plus 44 Prozent in diesem Jahr.

Milderes Wetter hat im Jahr 2020 ebenfalls zu niedrigeren Heizkosten geführt. Der Mehrverbrauch privater Haushalte durch die Corona-Pandemie hat in den Jahren 2020 und 2021 dagegen nur wenig ausgemacht.

Heizkosten 2021: 3 bis 44 Prozent höher

Für 2021 ist bei den gängigsten Heizsystemen mit zum Teil deutlichen Mehrkosten zu rechnen; nicht nur wegen höherer Energiepreise und kühlerem Wetter, sondern auch durch den CO2-Preis. Damit setzt die Bundesregierung einen Anreiz für den Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien. Dadurch sinken die CO2-Emissionen.

Veränderung der Heizkosten einer durchschnittlichen Wohnung gegenüber Vorjahr

Heizkosten senken: 490 Euro pro Jahr sparen

Das Sparpotenzial liegt in einer durchschnittlichen Wohnung laut Heizspiegel bei 490 Euro pro Jahr. Am meisten bringen das Sanieren und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Wie groß das persönliche Sparpotenzial in einer Wohnung oder einem Haus ist, lässt sich auf www.heizspiegel.de berechnen.

Heizen mit erneuerbaren Energien: für niedrigere Kosten und bessere Planbarkeit

„Seit diesem Jahr fällt fürs Heizen ein CO2-Preis an. Der steigt von Jahr zu Jahr. Dadurch werden vor allem Heizöl und Erdgas immer teurer“, sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz: „Dazu kommen starke Preisschwankungen. Langfristiges Planen mit Heizöl und Erdgas wird so immer schwieriger – neben dem Klimaschutz ein Grund mehr, jetzt auch bei der Heizung den Umstieg auf erneuerbare Energien zu prüfen.“

„Der Heizspiegel ist ein wichtiges Instrument für Verbraucher und Verbraucherinnen, um Heizkosten und Einsparpotenziale im Blick zu behalten“, sagt Dr. Melanie Weber-Moritz, Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbunds (DMB). „Ein geringerer Verbrauch spart Geld. Das fällt vor allem dann ins Gewicht, wenn die Heizkosten besonders hoch sind. Doch auch unabhängig von den Kosten sollte nicht unnötig geheizt werden. Denn ein sparsamer Verbrauch bedeutet gleichzeitig einen Beitrag für den Klimaschutz.“

Grundlage für den Heizspiegel sind über 123.000 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland aus dem Jahr 2020. Als durchschnittliche Wohnung wird für den Heizspiegel eine Wohnung in einem typischen Mehrfamilienhaus mit 70 Quadratmetern Wohnfläche und Erdgas-Zentralheizung angenommen.

Quelle:
www.co2online.de

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Mit kleinem CO2-Abdruck in die eigenen vier Wände

Ohne den Gebäudesektor geht es nicht, wenn Deutschland klimaneutral werden will. Nachhaltiges Bauen und Wohnen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Private Bauherren können schon jetzt auf nachhaltige Materialien und moderne Technik setzen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch des Eigenheims und sorgt für den langfristigen Werterhalt der Immobilie, sondern schafft auch ein angenehmes Raumklima.

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Die Heizkostenverordnung wird novelliert. Seit Oktober 2020 sieht die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED für European Energy Directive) eigentlich vor, dass neu installierte Heizkostenzähler fernablesbar sein müssen. Den entsprechenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es seit dem 10.03.2021, dieser muss allerdings noch Bundestag und -rat passieren.

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Bundestag und Bundesrat stimmten Ende Juni über die Novelle des Klimaschutzgesetzes ab. Mit dem Gesetz will der Gesetzgeber die nationalen Klimaschutzziele verschärfen und Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral machen. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt, dass das Gesetz zu abstrakt und unbestimmt ist, inwieweit die neu justierten Zielvorgaben erreicht werden können. Damit wird das Gesetz weiterhin den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht gerecht, welches das vorherige Klimaschutzgesetz auch aufgrund seiner Unbestimmtheit gerügt hat.

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Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen weist eindringlich auf die immensen Kosten des geplanten Klimaschutz-Sofortprogramms der Bundesregierung im Gebäudesektor hin: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Aber die geplanten Maßnahmen werden zu einem drastischen Anstieg der Kosten beim Bau und der Sanierung von Wohnungen führen.“

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Schädlicher Schatten

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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Mit kleinem CO2-Abdruck in die eigenen vier Wände

Themen > Klima & Energie

Mit kleinem CO2-Abdruck in die eigenen vier Wände

Ohne den Gebäudesektor geht es nicht, wenn Deutschland klimaneutral werden will. Nachhaltiges Bauen und Wohnen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Private Bauherren können schon jetzt auf nachhaltige Materialien und moderne Technik setzen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch des Eigenheims und sorgt für den langfristigen Werterhalt der Immobilie, sondern schafft auch ein angenehmes Raumklima.

Ob regionale Lebensmittel, der Griff zur Glas- statt Plastikflasche, oder der Kauf eines E-Autos: Immer mehr Menschen möchten ihren ökologischen Fußabdruck verkleinern und mit Blick auf nachfolgende Generationen und die Auswirkungen des Klimawandels nachhaltiger leben. Wer den Schritt ins Eigenheim plant, hat zahlreiche Möglichkeiten, den Hausbau und die Nutzung nachhaltig und ökologisch zu gestalten. Immerhin ist der Immobilien- und Bausektor einer der weltweit größten Treibhausgasemittenten und in Deutschland für rund 35 Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Allein die Herstellung herkömmlicher Baumaterialien wie Zement oder Stahl ist sehr energie- und ressourcenintensiv.

Ohne nachhaltiges Bauen und Wohnen ist das wichtige Ziel der Bundesregierung für den Gebäudesektor, bis 2050 klimaneutral zu werden, nicht zu erreichen. Dafür muss der Ausstoß von CO2 im Gebäudesektor von aktuell 120.000 Kilotonnen bereits bis in das Jahr 2030 auf 72.000 Kilotonnen reduziert werden. Wer nachhaltig baut, spart wertvolle Ressourcen und schützt die Umwelt. „Nachhaltige Materialien im Zusammenspiel mit innovativer Technik, wie modernen Heizungsanlagen, verringern den Energieverbrauch und damit die Energiekosten des Eigenheims und sorgen zudem für ein angenehmes Raumklima“, sagt Albrecht Luz von der LBS.

Mit der Planung fängt es an

„Nachhaltiges Bauen fängt bei der Planung an. Immobiliengrundriss und -grundstück sollten
flächensparend geplant und dabei möglichst wenig Fläche versiegelt werden“, so der LBS-Experte. Begrünte Dächer wirken temperaturausgleichend und vermindern durch einen Sickereffekt beispielsweise die Versiegelung. „Zudem ermöglichen es flexible und intelligente Grundrisse, die eigenen vier Wände im Laufe der Zeit an sich verändernde Wohnwünsche und -bedürfnisse anzupassen“, ergänzt Luz. Aus einem Kinderzimmer könnte ohne viel Aufwand ein Arbeitszimmer oder ein Hobbyraum werden.

Für den Bau selbst stehen umweltbewussten Bauherren verschiedene Materialien wie Holz, Lehm oder Stroh zur Verfügung. Sie sind nachwachsend, recyclingfähig und punkten mit einer sehr geringen CO2-Bilanz. Holz kann energieintensive Baustoffe wie Stahl oder Beton ersetzen und steht diesen in punkto Tragfähigkeit in nichts nach. Lehm eignet sich besonders als Wandbaustoff, ist feuchtigkeitsregulierend, absorbiert Schadstoffe in der Luft und speichert die Wärme. Diese kann durch eine ökologische Dämmung aus nachwachsenden und recycling-fähigen Stoffen wie Stroh, Schafwolle oder Schilf ergänzt werden.

Natürliche Energiequellen und moderne Technik verbessern Klimabilanz und senken Kosten

Während Häuslebauer bislang bei der Wahl des Baumaterials noch keinen gesetzlichen Vorgaben folgen müssen, bestehen diese bereits für die Energieerzeugung und Dämmung von Wänden, Kellerböden und Dächern. Mit natürlichen und ökologischen Energiequellen für die Wärme- und Energieerzeugung, wie einer Pelletheizung oder einer Photovoltaikanlage, können Immobilienbesitzer den Energieverbrauch zusätzlich langfristig senken. „Eigen-tümer, die auf erneuerbare Energiequellen setzen oder mit moderner Technik ihre Emissionen reduzieren, sparen bei Abgaben wie dem CO2-Preis. Dieser dürfte absehbar weiter steigen. Das macht die im Vergleich höheren Anschaffungskosten mehr als wett“, so Albrecht Luz. Die Mehrkosten schätzt der LBS-Experte für ein in ökologischer Bauweise errichtetes Haus auf mindestens zehn Prozent gegenüber einem konventionell errichteten Eigenheim.
Den Lebenszyklus des Hauses im Blick

Beim nachhaltigen Bauen stehen Energie- und Ressourcenschonung im Fokus, der Endenergieverbrauch des Eigenheims soll auf ein Minimum verringert werden. Dazu gehört, das Gebäude ganzheitlich über seinen gesamten Lebenszyklus zu betrachten: von der Planung über den Bau und die Nutzung bis zum Rückbau.

In jeder dieser Phasen sollten die Auswirkungen des Hauses auf seine Umgebung so gering wie möglich gehalten werden. Etwa durch die Verwendung ökologischer oder wiederverwertbarer Baumaterialien, das Senken des Energiebedarfs und auch die Optimierung von Prozessen, wie beispielsweise die Verkürzung von Transportwegen beim Bau. Je nachhaltiger ein Haus ist, desto zukunftsfähiger und langlebiger ist es.

 

Quelle:
www.lbs.de

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Wann liegt ein wucherischer Grundstückskauf vor

Themen > Recht & Gesetz

Wann liegt ein wucherischer Grundstückskauf vor

Ricarda Breiholdt,  Fachanwältin für Miet-/ WEG-Recht

1. Wird der Benachteiligte vor Vertragsabschluss anwaltlich beraten, liegt keine Sittenwidrigkeit vor.
2. Wenn Parteien auf Wertgutachten vertrauen und dies der Kaufpreisfindung zu Grunde legen, kann von einem „Ausnutzen“ im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB keine Rede sein.
3. Wer nach sofortiger Kaufpreiszahlung sein befristetes Rückkaufsrecht nicht ausübt und sich dennoch auf § 138 BGB beruft, handelt selbst sittenwidrig.

 

OLG Bamberg, Beschluss vom 22.06.2021 – 1 U 494/20

Sachverhalt

Für das Grundstück der Klägerin war das Zwangsversteigerungsverfahren angeordnet. Die Beklagte war am freihändigen Ankauf interessiert. Beide Parteien vertrauten auf das Wertgutachten aus dem Zwangsversteigerungsverfahren. Bei der Kaufpreisfindung wurde dieses berücksichtigt. Die klagende Verkäuferin war anwaltlich beraten. Sie akzeptierte einen niedrigeren Kaufpreis als aus dem Wertgutachten. Die Klägerin hatte sich im notariellen Kaufvertrag ein Rückkaufsrecht zu dem vereinbarten Kaufpreis für 18 Monate einräumen lassen. Dies erfolgte, um die Kosten für den beabsichtigten Rückkauf niedrig zu halten. Die Klägerin nutzte die ihr eingeräumte Frist, um das Objekt zurückzukaufen nicht, sondern erhob nach Ablauf der Frist Klage und beantrage die Feststellung, dass der Kaufvertrag wegen Wuchers nichtig sei.
Das Landgericht hat die Klage zurückgewiesen. Mit Beschluss des OLG Bamberg wurde die Berufung zurückgewiesen.

Entscheidung

Das OLG Bamberg führt aus, dass die Behauptung der Klägerin, es habe ein „auffälliges Missverhältnis“ zwischen Kaufpreis und Gegenleistung vorgelegen, nicht festgestellt werden könne. Der Beklagten war kein unbelastetes Grundstück übereignet, vielmehr war für die Klägerin ein dinglich gesichertes Rückkaufsrecht für 18 Monate in Form einer befristeten Eigentumsvormerkung gem. § 883 BGB vereinbart.
Die beklagte Käuferin konnte mithin in dieser Zeit über das Grundstück nicht in gleicher Weise verfügen wie über ein unbelastetes Grundstück. Auch hatte die Beklagte den Kaufpreis nach Abschluss des Kaufvertrages an die Klägerin sofort ausgekehrt.

Nach der Rechtsprechung kann ein besonders auffälliges Missverhältnis gem. § 138 BGB zwischen Leistung und Gegenleistung vorliegen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung. Bei Grundstücksverkäufen ist diese Voraussetzung erst bei einer Verkehrswertüber- oder -unterschreitung von 90 % erfüllt.
Vorliegend – so das OLG – könne der Wert des übertragenden belasteten Grundstücks nicht überprüft werden, da die Klägerin sich mit dem Verkehrswertgutachten im Rechtsstreit nicht auseinandergesetzt habe, sondern nur eine anderslautende Bewertung vorgelegt habe.

Selbst wenn jedoch ein Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vorgelegen hätte, sei jedoch die Vermutung, die Beklagte habe in „verwerflicher Gesinnung“ einen die Klägerin in ihrer Entscheidungsfreiheit beeinträchtigen Umstand bewusst oder fahrlässig ausgenutzt, nicht festzustellen. Beide Parteien hätten gerade das Wertgutachten aus dem Zwangsversteigerungsverfahren der Kaufpreisfindung zugrunde gelegt und sich dafür für den niedrigeren Kaufpreis entschieden, um die Kosten für den Rückkauf durch die Klägerin niedrig zu halten. Die Klägerin hatte zunächst einen noch niedrigeren Kaufpreis vorgesehen. Deshalb hatte die Rechtsanwältin der Klägerin sogar noch empfohlen, diesen (niedrigen) Kaufpreis zu erhöhen, um die Wirksamkeit des Vertrages nicht zu gefährden.

Fazit

Die Sittenwidrigkeit eines Vertrages lässt sich objektiv bei Vorliegen eines auffälligen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung feststellen und subjektiv, wenn eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten festzustellen ist. Selbst wenn mithin ein Verkehrswertüber- oder -unterschreiten von 90 % entsprechend einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise festzustellen ist, muss subjektiv dem Begünstigten auch ein „verwerfliches Ausnutzen“ vorzuwerfen sein. Daran fehlt es, wenn der Verkäufer selbst die Kaufpreisfindung in Kenntnis aller ihn begünstigenden bzw. möglicherweise
benachteiligenden Umstände mitgestaltet.

www.breiholdt-voscherau.de

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Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Der Unternehmer muss dem Verbraucher eine formell ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular aushändigen. Ausreichend ist, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen. Wird die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular automatisch vom System per E-Mail mit richtiger E-Mail-Adresse versandt, nachdem der Interessent den für den Download des Exposés erforderlichen Button gesetzt hat, und ist die Konfiguration des Unternehmers nicht manipulierbar, so ist der Beweis für den Zugang der E-Mail erbracht.

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Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur (eine Art Spitzel) einzusetzen, um die Pflichtverletzung nachzuweisen. So entschied es nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht in der Bundeshauptstadt.

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Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

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Starke Nachfrage nach Wohneigentum in und um Hamburg – Mieten bleiben stabil

Themen > Bauen & Wohnen

Starke Nachfrage nach Wohneigentum in
und um Hamburg – Mieten bleiben stabil

Jürgen Michael Schick, Präsident des  Immobilienverbandes Deutschland IVD

Anika Schönfeldt-Schulz, Vorsitzende des IVD Nord

• Bundesweite Preisdynamik bei Mieten und Kaufpreisen auf Vor-jahres-Niveau
• Bundesweiter Wert von Eigentumswohnungen plus 9 Prozent, Einfamilienhäuser plus 7,6 Prozent
• Hamburger Eigentumswohnungen gewinnen deutlich an Wert

Der deutsche Wohnungsmarkt ist derzeit von drei wesentlichen Trends gekennzeichnet. Erstens: Die Mietpreisdynamik lässt weiter nach. Das dritte Jahr in Folge fallen die Mietpreissteigerungen im Bundesdurchschnitt geringer aus als zum Vorjahr. Die Mietpreisdynamik liegt weiter im Rahmen der Inflationsrate, derzeit sogar darunter. Zweitens: Die Nachfrage nach Wohneigentum steigt. Die Wertzuwächse bei Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern und Reihenhäusern bewegen sich auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Drittens: In Hamburg und Schleswig-Holstein steigen Mieten etwas stärker an als bundesweit, bleiben aber stabil. Gleichzeitig ist eine Ausweichbewegung in die Hamburger Vororte zu beobachten. Das sind die zentralen Ergebnisse aus dem IVD-Wohn-Preisspiegel 2021/2022 auf Basis von Daten aus 400 Städten aus dem ersten Halbjahr 2021.

Mietenentwicklung

Die Wohnungsmieten in Deutschland stiegen das dritte Jahr in Folge langsamer als zum jeweiligen Vorjahr. Für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert zahlen Mieter 2,7 Prozent im Bestand und 3,2 Prozent im Neubau mehr als im Vorjahreszeitraum (2,8 und 3,2 Prozent). Im bundesweiten Durchschnitt beträgt die Neuvertragsmiete pro Qua-dratmeter für Bestandswohnungen rund 8,55 Euro und rund 11,30 Euro für Neubauwohnungen.

In den Top-6-Städten (ohne Berlin) ist die Mietendynamik bei Bestandswohnungen zum wiederholten Male geringer ausgefallen als in allen anderen Städteklassen. So steigen die Preise für eine Mietwohnung mit mittlerem Wohnwert im Bestand um 2,1 Prozent. Im Neubau liegen die Top-6-Metropolen im deutschlandweiten Trend von 3,2 Prozent Steigerung. Im Durchschnitt beträgt der Mietpreis in den Top-6-Städten je Quadratmeter 12,10 Euro im Bestand und 14,30 Euro im Neubau.

In Hamburg liegen die Mieten von Bestandsimmobilien (mittlerer Wohnwert) mit durchschnittlich 10,85 Euro pro Quadratmeter niedriger als der Top-6-Durchschnitt. Allerdings fällt der Mietenanstieg mit 4,3 Prozent etwas stärker aus als im Bundestrend (2,8). Im Neubau kostet der Quadratmeter in Hamburg 14,35 Euro, die Mietendynamik liegt dabei mit 2,1 Prozent unter der bundesweiten Mietendynamik (3,2 Prozent) Mieten (Bestand, mittlerer Wohnwert) ausgewählter Städte in Schleswig-Holstein: Kiel – 8,70 Euro, Lübeck – 8,50 Euro, Flensburg – 7,40 Euro, Neumünster – 6,95 Euro, Norderstedt – 10,85 Euro, Elmshorn – 9,00 Euro und Ahrensburg – 11,50 Euro.

Kaufpreisentwicklung

Bundesweit profitieren Eigentümer weiter von Wertzuwächsen ihrer Eigentumswohnung, ihres Einfamilienhauses oder Reihenhauses. So ist eine Bestandswohnung mit mittlerem Wohnwert derzeit rund 9 Prozent mehr wert als im Vorjahr (2020: 7,5 Prozent). Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt rund 2.550 Euro je Quadratmeter. In den Top-7-Städten fiel der Wertzuwachs mit 10 Prozent (2020: 8,8 Prozent) am stärksten aus. Die Preisdynamik bewegt sich damit aktuell auf dem Niveau der Jahre 2017, 2018 und 2019. Im ersten Corona-Jahr 2020 war eine leicht abflachende Dynamik zu verzeichnen.
Berlin bleibt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.200 Euro (Bestand, mittlerer Wohnwert) die günstigste der Top-7-Städte. Mit Abstand am teuersten ist weiterhin München mit 6.800 Euro pro Quadratmeter.

Der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen (mittlerer Wohnwert) in Hamburg liegt aktuell bei 3.900 Euro pro Quadratmeter.
Ahrensburg (Schleswig-Holstein) als unmittelbare Vorstadt von Hamburg nähert sich mit einem Qua-dratmeterpreis von 3.600 Quadratmeter an.

In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel (2.500 Euro) sowie in Norderstedt (2.200 Euro) und Elmshorn (2.000 Euro) liegen die Quadratmeterpreise im Vergleich deutlich niedriger als in Hamburg. Vergleichsweise günstig können Eigentumswohnungen in Neumünster (1.140 Euro) und Flensburg (1.650 Euro) erworben werden. Für das Land Schleswig-Holstein liegt der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen mit 1.980 Euro unter dem Bundesdurchschnitt.

Bei Einfamilienhäusern hat der durchschnittliche Wertzuwachs bundesweit im Vergleich zum Vorjahr leicht an Tempo verloren, auch in den Top-7-Städten. Im Bestand mit mittlerem Wohnwert steig der Wertzuwachs um 7,6 Prozent (2020: 8,5 Prozent). In den Top-7-Städten liegt der Zuwachs eines Einfamilienhauses mit mittlerem Wohnwert bei durchschnittlich 7,6 Prozent, also niedriger als im Vorjahr (2020: 10,3 Prozent). Im bundesweiten Durchschnitt kostet ein Einfamilienhaus jetzt rund 450.000 Euro. In Hamburg müssen derweil 540.000 Euro und in Schleswig-Holstein im Schnitt 307.000 Euro für ein Einfamilienhaus bezahlt werden. Auch bei den Hauspreisen liegt die Gemeinde Ahrensburg mit durchschnittlich 480.000 Euro landesweit an der Spitze.

Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes Deutschland IVD: „In den vergangenen acht Monaten ist die Nachfrage nach Wohneigentum noch einmal deutlich gestiegen. Das zeigt eine aktuelle IVD-Umfrage. Dieser Trend spiegelt sich in den Preisdaten wider. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Wohneigentum auch weiterhin hoch bleibt. Vielen Menschen ist in der Corona-Krise bewusster geworden, wie wichtig die eigenen vier Wände sind – sei es als Wohnung, Reihenhaus oder Einfamilienhaus. Diesem Wunsch nach Wohneigentum sollte die neue Bundesregierung gerecht werden. Sie sollte eine möglichst breite Förderung für junge Familien auf die Beine stellen. Unter anderem sollte das erfolgreiche Baukindergeld fortgesetzt und erweitert, die Grunderwerbsteuer gesenkt, Freibeträge gewährt sowie KfW-Bürgschaftsprogramme aufgelegt werden.“

Anika Schönfeldt-Schulz, Vorsitzende des IVD Nord: „Dank des erfolgreichen Neubaus in den vergangenen Jahren liegen die Bestandsmieten in Hamburg heute unter dem Durchschnitt der Top-7-Städte. Gleichzeitig beobachten wir aufgrund der angezogenen Baupreise eine leicht steigende Dynamik bei den Mieten und einen deutlichen Anstieg der Immobilienwerte, weswegen die Stadt ihre Neubauanstrengungen unbedingt fortsetzen sollte. In Schleswig-Holstein sind vor allem die Gemeinden im Hamburger Umland weiterhin äußerst beliebte Wohnorte, abzulesen an der Mietenentwicklung und den Preisen für Wohneigentum. Die Corona-Pandemie verstärkt den Trend zum Umzug in die Umlandgemeinden zusätzlich.“

 

www.ivd-nord.de

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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Fernablesung der Heizkostenzähler ab 2022 voraussichtlich monatlich Pflicht

Die Heizkostenverordnung wird novelliert. Seit Oktober 2020 sieht die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED für European Energy Directive) eigentlich vor, dass neu installierte Heizkostenzähler fernablesbar sein müssen. Den entsprechenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es seit dem 10.03.2021, dieser muss allerdings noch Bundestag und -rat passieren.

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Immobilienmarkt im Check

Die Immobilienpreise steigen weiter. Der Grund hierfür ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohneigentum – insbesondere bei jungen Leuten und Familien. 39 Prozent aller 25- bis 35-Jährigen planen einen Neubau oder Erwerb der eigenen vier Wände innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ein Trend, der auch durch die Corona-Pandemie nicht an Fahrt verloren hat.

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Wohnen wird noch teurer – Gebühren für den Schornsteinfeger steigen

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnen wird noch teurer – Gebühren für den Schornsteinfeger steigen

Bildquelle: unsplash

Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland weist darauf hin, dass die  Schornsteinfegergebühren und damit die Kosten des Wohnens steigen werden. Der Bundesrat wird der vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen  Gebührenerhöhung mit einem jährlichen Volumen von 2,5 Mio. Euro voraussichtlich zustimmen.

„Die neue Bundesregierung muss eine Trendumkehr bei den Wohnkosten schaffen. Zentral wird dabei sein, dass die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung als Pro-Kopf-Klimageld an die Bürger zurückgegeben werden“, forderte Verbandspräsident Kai Warnecke.

Haus & Grund befürchtet, dass die neue Gebührenverordnung Eigentümer von Mehrfamilienhäusern mit Gasetagenheizungen besonders hart treffen werde, wenn diese ihre Gebäude energetisch modernisieren und alte Fenster und Türen gegen moderne dichte Fenster austauschen wollen.
Für die erneute Überprüfung der Verbrennungsluftversorgung durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger könnten Gebühren von 50 bis 64 Euro je Wohneinheit entstehen. Aus Sicht von Haus & Grund ist die Höhe dieser Gebühren nicht zu rechtfertigen.

Quelle:
Haus & Grund Deutschland
www.hausundgrund.de

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Neue Hauptfeststellung zum 1. Januar 2022 im Rahmen der Grundsteuerreform

Themen > Recht & Gesetz

oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB

Neue Hauptfeststellung zum 1. Januar 2022 im Rahmen der Grundsteuerreform

Melanie Quade (Steuerberaterin)

Die Grundsteuerreform zum 1. Januar 2025 wirft bereits zum kommenden Jahreswechsel ihre Schatten voraus. Der Grundbesitz in ganz Deutschland wird neu bewertet und alle Grundstückseigentümer müssen für jedes Grundstück die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwertes elektronisch übermitteln.

 

Die Neubewertung wurde aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts notwendig, da die bisherige Wertfindung auf den
1. Januar 1964 vorgenommen wurde.

Die Grundsteuer wird bis einschließlich Ende 2024 weiterhin auf der Basis der bisherigen Bewertung des Grundvermögens ermittelt und festgesetzt. Ab dem 1. Januar 2025 erfolgt die Festsetzung der Grundsteuer auf Basis der Werte der neuen so genannten “Hauptfeststellung“.
Die neue Bewertung des Grundvermögens wird je nach Bundesland unterschiedlich vorgenommen werden. Neben dem so genannten Bundesmodell wird es voraussichtlich fünf weitere Wertfindungen geben (vereinzelt sind die geplanten Gesetzesentwürfe aber noch nicht durch die jeweiligen Landesparlamente ver-
abschiedet worden). Für das Bundesmodell haben sich folgende Länder entschieden: Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz,
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
und Thüringen.

Das Bundesmodell ist ein wertabhängiges Modell, das sich am Wert des Grundstücks und der Gebäude orientiert. Im ersten Schritt erfolgt eine Unterscheidung zwischen unbebauten und bebauten Grundstücken. Anschließend entscheidet sich, ob das vereinfachte Ertragswertverfahren oder das Sachwertverfahren zur Anwendung kommt. Grundsätzlich werden für die Wertfindung der Bodenrichtwert, die genaue Fläche, die Nutzungsart, eine pauschalisierte Nettokaltmiete und das Baujahr des Gebäudes benötigt.

Darüber hinaus wird auf Grundstückseigentümer eine Erklärungs- und Anzeigepflicht zukommen. Jede Änderung der tatsächlichen Verhältnisse, die sich auf die Höhe des Grundsteuerwerts, die Vermögensart oder die Grundstücksart auswirkt oder zu einer erstmaligen Feststellung führen kann, ist mit Beginn des folgenden Kalenderjahres anzuzeigen. Die Frist für die Abgabe dieser Anzeige beträgt einen Monat und beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert haben.

Gerne stehen wir diesbezüglich für Ihre Fragen zur Verfügung.
www.obh-partner.de
0431 696799-0

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Wann liegt ein wucherischer Grundstückskauf vor

1. Wird der Benachteiligte vor Vertragsabschluss anwaltlich beraten, liegt keine Sittenwidrigkeit vor.
2. Wenn Parteien auf Wertgutachten vertrauen und dies der Kaufpreisfindung zu Grunde legen, kann von einem „Ausnutzen“
im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB keine Rede sein.
3. Wer nach sofortiger Kaufpreiszahlung sein befristetes Rückkaufsrecht nicht ausübt und sich dennoch auf § 138 BGB beruft, handelt selbst sittenwidrig.

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Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Der Unternehmer muss dem Verbraucher eine formell ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular aushändigen. Ausreichend ist, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen. Wird die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular automatisch vom System per E-Mail mit richtiger E-Mail-Adresse versandt, nachdem der Interessent den für den Download des Exposés erforderlichen Button gesetzt hat, und ist die Konfiguration des Unternehmers nicht manipulierbar, so ist der Beweis für den Zugang der E-Mail erbracht.

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Agent Provocateur

Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur (eine Art Spitzel) einzusetzen, um die Pflichtverletzung nachzuweisen. So entschied es nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht in der Bundeshauptstadt.

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Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

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Vorsicht vor „verdeckten Bauträgerverträgen“

Themen > Recht & Gesetz

Vorsicht vor „verdeckten Bauträgerverträgen“

Bildquelle: unsplash

Der angespannte Immobilienmarkt bringt neuartige Vertragskonstruktionen hervor, die Verbraucherrechte umgehen, warnt der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Aus gutem Grund sind Verbraucher, die mit Hilfe eines so genannten Bauträgers ihr Eigenheim planen, besonders geschützt. Da sie sowohl Grundstück als auch Haus aus einer Hand erwerben, werden sie durch die Vorschriften der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) stärker abgesichert.

Nun versucht man diese  Schutzmechanismen für den Käufer zu umgehen, in dem der einheitliche Bauträgervertrag in zwei Verträge, nämlich den Kaufvertrag über das Grundstück und den Bauvertrag, aufgespalten wird.

Mit diesem „verdeckten Bauträgervertrag“ verliert der Käufer den Schutz der MaBV, die unter anderem regelt, dass Zahlungen erst nach dem lastenfreien Erwerb des Grundstücks und der Baugenehmigung fällig werden. Zudem fallen Abschlagsforderungen in „verdeckten Bauträgerverträgen“, weil sie nicht an der MaBV ausgerichtet sind, häufig zu hoch aus.
Die Umgehung der MaBV kann sogar zur Nichtigkeit beider Verträge führen, was massive Auswirkungen im Falle einer Insolvenz des Bauträgers zur Folge hätte.

Quelle:
Bauherrenschutzbund e.V.
www.bsb-ev.de

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Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Geschäftsführer Matthias Kroeger (links) und Matthias Hunger (rechts)

Die Küche ist häufig der zentrale Raum eines Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und gemütlich beisammen gesessen. Viele Familien nutzen sie als Schnittstelle der Kommunikation und als Lebensmittelpunkt. Küchen können so individuell gestaltet werden wie es die Menschen sind, die in ihnen leben und ihre kulinarischen Köstlichkeiten darin zubereiten.

Falke Küchen hat sich die Individualität als Philosophie weit oben auf die Fahne geschrieben. Seit 30 Jahren wird hier ganz nah am Kunden und seinen Wünschen geplant und geliefert. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Ob offene Wohnküche, edles Design, rustikales Ambiente, feine Linien oder praktische Eleganz – hier wird jeder Wunsch detailverliebt umgesetzt.

Auf einer Ausstellungsfläche von 800 m2 kann man bei Falke Küchen einen umfassenden Eindruck über die diversen Möglichkeiten der Küchengestaltung gewinnen und sich jede Menge Inspirationen holen. Wer es zum Beispiel gern minimalistisch mag, findet beim niederländischen Label MiMa eine vielfältige Auswahl von Kleinmöbeln passend zur Küche. Wer vor allem klima-bewusst unterwegs ist, findet in der Ausstellung klimaneutrale Küchen der Firma Häcker „Made in Germany.“ Auch Küchen von Ballerina und der Nobel-Marke Warendorf erweitern das Angebot. Selbstverständlich gibt es für jede Küche die passenden Geräte, zum Beispiel von Miele, Gaggenau und anderen Herstellern.

Neben dem Hauptgeschäft der Kücheneinrichtung hat sich Falke Küchen in jüngster Zeit auch zu einem Spezialisten für Kaffeemaschinen entwickelt.
Nachhaltigkeit ist hier das Stichwort. Denn die schicken Siebträgermaschinen (z. B. von ECM und Rocket) sind äußerst langlebig und können auch nach vielen Jahren noch repariert werden, falls das nötig sein sollte.

Auch Vollautomaten, u. a. von Jura und Miele, finden sich im reichhaltigen Angebot von Falke Küchen – ein Paradies für Kaffeegenießer.

„Den Lebensraum Küche für unsere Kunden individuell zu gestalten und mit Leben zu füllen, ist unsere Leidenschaft“, begeistern sich die Geschäftsführer Matthias Kroeger und Matthias Hunger für Ihren Traumjob.

Heißer Tipp: Falke Küchen bietet Kochabende in der coolen Eventküche an, außerdem können hier Team-
events oder Firmenfeiern abgehalten werden.

Falke Küchen
www.falke-kuechen.de

Weitere Partner stellen
sich vor

Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Die Küche ist häufig der zentrale Raum eines Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und gemütlich beisammen gesessen. Viele Familien nutzen sie als Schnittstelle der Kommunikation und als Lebensmittelpunkt. Küchen können so individuell gestaltet werden wie es die Menschen sind, die in ihnen leben und ihre kulinarischen Köstlichkeiten darin zubereiten.

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Glas – Maßanfertigung kennt keine Grenzen

Das Eigenheim individuell zu gestalten ist ein Traum für jeden Häuslebauer. Vor allem mit dem Baustoff Glas sind hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hochwertiges Glas und Rahmen in den verschiedensten Formen und Farben setzt visuell besondere Akzente und kann in vielen Räumen als sogenannter Eyecatcher dienen.

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OTTO STÖBEN Marktbericht II/2021

Zweimal im Jahr erstellt die Gutachtenabteilung der OTTO STÖBEN GmbH ihren Marktbericht, in den die tatsächlich erzielten Immobilien- und Vermietungspreise der einzelnen regionalen Bereiche Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes einfließen. Tabellarisch gelistet werden die Werte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen, aufgeführt in den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“. Das Diagramm des Immobilienpreis-Index ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Immobilienpreise der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

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Käufer gefunden? Warum Sie anderen Interessenten trotzdem nicht gleich absagen sollten

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Käufer gefunden? Warum Sie anderen Interessenten
trotzdem nicht gleich absagen sollten

Carl C. Franzen

Solange der Kaufvertrag nicht unter Dach und Fach ist, kann der Verkauf immer noch scheitern – sei es, weil die Finanzierung platzt oder weil der Käufer sich plötzlich anders entscheidet. Dann beginnt die Interessentensuche noch einmal von vorn.

Es gibt viele Gründe dafür, dass ein Kaufinteressent noch kurz vor dem Vertragsabschluss abspringen kann, auch wenn er noch so zuverlässig wirkt. Als Verkäufer sind Sie erst dann auf der sicheren Seite, wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist. Bis dahin gilt es, sich andere Interessenten warmzuhalten.

Rund 20 Prozent aller Finanzierungen platzen

Als Verkäufer können Sie oft klar erkennen, wenn ein Kaufinteressent den festen Entschluss fasst, Ihre Immobilie zu kaufen. Er wird vielleicht ohne Umschweife bereit sein, Ihren Angebotspreis zu akzeptieren. Auch bei anderen Details wird er Ihnen entgegenkommen. Er wird Ihnen Nachweise seiner Bonität vorlegen und alles dafür tun, Ihr Vertrauen zu gewinnen. Trotzdem ist es so, dass die Entscheidung über eine Finanzierung von der Bank getroffen wird. Nach Recherchen des Magazins Cash-Online scheiterte bereits vor der Coronakrise jede fünfte Finanzierung von Immobilienkäufen. Seitdem ist es für Banken eher noch schwieriger geworden einzuschätzen, ob ein Käufer auch in Zukunft zur Tilgung seiner Kredite in der Lage sein wird.

Lebensumstände können sich plötzlich ändern

Aber selbst, wenn die Kreditzusage der Bank schon vorliegt, können viele Gründe dazu führen, dass ein Interessent kurz vor dem Notartermin einen Rückzieher macht. Nehmen wir an, ein junges Paar hat Ihre Immobilie besichtigt und sofort Pläne geschmiedet, wie das neue Eigenheim eingerichtet werden soll. Aber können Sie sicher sein, dass ihre Liebe halten wird? Schon kurz nach der Besichtigung könnten die beiden sich trennen. Und auch abgesehen vom Beziehungsstatus kann vieles im Leben Ihres Kaufinteressenten sich plötzlich ändern. Das kann ein beruflicher Wechsel sein, der ihn zum Umzug in eine andere Stadt zwingt, der Tod eines Angehörigen oder eine Krebsdiagnose, die ihn selbst überraschend ereilt. In jedem dieser Fälle löst sich der Plan, eine Immobilie zu kaufen, sehr schnell in Luft auf – und der Verkäufer zieht den Kürzeren.

Beste Lösung: Interessenten vom Profi-Makler betreuen lassen

Deshalb ist es unbedingt ratsam, mit weiteren Kaufinteressenten Kontakt zu halten, auch wenn Sie sich bereits für einen Käufer entschieden haben. Das ist allerdings ganz schön aufwendig und erfordert auch etwas Fingerspitzengefühl. Denn wenn es nach längerer Zeit dann doch zu einer endgültigen Absage kommt, werden viele sehr verärgert reagieren. Auch in dieser Hinsicht ist es äußerst sinnvoll, das Interessentenmanagement an einen Makler und IVD-Experten zu übertragen. Ein Makler kann erstens die Bonität der Interessenten von vornherein richtig einschätzen und prüfen. Zweitens hat er das Know-how, um weitere Interessenten so lange bei der Stange zu halten, bis der Verkauf Ihrer Immobilie endgültig abgeschlossen ist. Und drittens kann er den Interessenten, die nicht zum Zuge gekommen sind, immerhin weitere Objekte zeigen, sodass es nicht zu Wut und Frust kommt.


info@ccfranzen.de
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Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Die Küche ist häufig der zentrale Raum eines Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und gemütlich beisammen gesessen. Viele Familien nutzen sie als Schnittstelle der Kommunikation und als Lebensmittelpunkt. Küchen können so individuell gestaltet werden wie es die Menschen sind, die in ihnen leben und ihre kulinarischen Köstlichkeiten darin zubereiten.

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Fernablesung der Heizkostenzähler ab 2022 voraussichtlich monatlich Pflicht

Themen > Klima & Energie

Fernablesung der Heizkostenzähler ab 2022
voraussichtlich monatlich Pflicht

Fritjof Gebhardt, Immobilienkaufmann

Die Heizkostenverordnung wird novelliert. Seit Oktober 2020 sieht die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED für European Energy Directive) eigentlich vor, dass neu installierte Heizkostenzähler fernablesbar sein müssen. Den entsprechenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es seit dem 10.03.2021, dieser muss allerdings noch Bundestag und -rat passieren.

Geplant ist, dass im Januar 2022 der nächste Schritt der Verordnung in Kraft tritt: Ab Anfang des kommenden Jahres sollen Mieter mit fernablesbaren Heizkosten-zählern monatlich mit Verbrauchsinformationen versorgt werden.

Ziel ist es, den Mietern eine vor allem stets aktuelle Nachvollziehbarkeit ihres Heizkostenverbrauchs zu ermöglichen, damit diese kurzfristig in der Lage sind, gegebenenfalls schon unterjährig den Verbrauch und somit die Energiekosten zu senken. Somit erhofft man sich eine höhere Sensibilisierung der Endverbraucher für ihr Nutzungsverhalten.

„Die Umsetzung der Bereitstellung der unterjährigen Verbrauchsinformationen an die Mieterinnen und Mieter stellt eine große Herausforderung dar“, kommentiert Fritjof Gebhardt, Immobilienkaufmann bei OTTO STÖBEN, die Auswirkungen aus Sicht der Hausverwaltung. „Eine übergreifende Lösung für alle zu finden, wird sich schwierig gestalten, da unterschiedliche Kommunikationswege gefordert werden und die Erwartungshaltung daran breit gestreut sein dürfte. Auch zu beachten ist natürlich die Einhaltung der DSGVO.

Vermutlich wird das Interesse anfänglich recht hoch ausfallen, um dann wieder abzunehmen. Zu vergleichen ist dies womöglich mit der Kontrolle des eigenen Stromverbrauchs: Nur wenige lesen den eigenen Stromzähler monatlich ab, um den Stromverbrauch zu ermitteln, obwohl ein einfacher Blick auf den Stromzähler genügt. Am Ende der Abrechnungsperiode sind viele dann über den Verbrauch überrascht.“

Des Weiteren führt Fritjof Gebhardt aus: „Außerdem werden mehr bereitgestellte Informationen zu mehr Verständnisfragen führen, deren Beantwortung einen zusätzlichen Aufwand darstellt. Um die Bereitstellung von Zahlen in Relation zu setzen und deren Aussagekraft richtig einzuschätzen, bedarf es eines gewissen Hintergrundwissens.“

Wie hoch das Interesse der Mieter an einer zeitnahen Verbrauchsmitteilung in der Praxis wirklich ist und ob das dann auch zu dem gewünschten Effekt führt, ist ungewiss. Sicher ist, dass dieser Mehraufwand Kosten verursacht, der letztendlich von den Mietern bezahlt werden muss.

Bis jetzt muss fernauslesbare Technik nur bei Austausch und Neueinsatz verbaut werden. Dies ändert sich zum 1. Januar 2027. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle Zähler und Heizkostenverteiler fernauslesbar sein. Bereits verbaute manuell ablesbare Mess- und Erfassungsgeräte müssen bis dahin ausgetauscht werden. Einzige Ausnahme: Es wird nachgewiesen, dass ein Austausch nicht wirtschaftlich ist.

Quelle: www.stoeben.de

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Mit kleinem CO2-Abdruck in die eigenen vier Wände

Ohne den Gebäudesektor geht es nicht, wenn Deutschland klimaneutral werden will. Nachhaltiges Bauen und Wohnen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Private Bauherren können schon jetzt auf nachhaltige Materialien und moderne Technik setzen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch des Eigenheims und sorgt für den langfristigen Werterhalt der Immobilie, sondern schafft auch ein angenehmes Raumklima.

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Bundestag und Bundesrat stimmten Ende Juni über die Novelle des Klimaschutzgesetzes ab. Mit dem Gesetz will der Gesetzgeber die nationalen Klimaschutzziele verschärfen und Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral machen. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt, dass das Gesetz zu abstrakt und unbestimmt ist, inwieweit die neu justierten Zielvorgaben erreicht werden können. Damit wird das Gesetz weiterhin den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht gerecht, welches das vorherige Klimaschutzgesetz auch aufgrund seiner Unbestimmtheit gerügt hat.

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Klimaschutz-Sofortprogramm führt zu Kostenexplosion im Wohnungsbau

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen weist eindringlich auf die immensen Kosten des geplanten Klimaschutz-Sofortprogramms der Bundesregierung im Gebäudesektor hin: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Aber die geplanten Maßnahmen werden zu einem drastischen Anstieg der Kosten beim Bau und der Sanierung von Wohnungen führen.“

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Schädlicher Schatten

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

 TGI Finanzpartner – unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung und Fördermittel

***Aktuelles***Aktuelles***Aktuelles***Aktuelles***Aktuelles***Aktuelles***Aktuelles***

+++ Zinserhöhungen bei allen Banken +++ bis 12 Monate bereitstellungszinsfreie Zeit ohne Zinsaufschlag +++ neue KfW Darlehen für Energie-effizienzmaßnahmen mit bis zu 50 % Zuschuss seit 01.07.2021 verfügbar +++ jetzt Forwarddarlehen abschließen

Zinsmarkt-Barometer: Logistikketten und gestiegene Energiepreise schüren Inflation

Die Achterbahnfahrt auf der Zinskurve wird fortgesetzt. Die weltweit gleichzeitige Nachfrage nach verschiedensten Gütern führt einem gesteigerten Energiebedarf. Dies kombiniert mit einem Angebotsschock führt zu anhaltend höherer Inflation, zumindest mittelfristig. Auch die 10-jährigen Bundesanleihen rentieren dadurch wieder bei – 0,22 % p. a. nach – 0,45 % p. a. im August. Dies führt zu einer Zinserhöhung auf breiter Front in den letzten Tagen.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab 200.000 Euro, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p. a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.

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Das aktuelle Baufinanzierungsbaromter

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

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Finanzierungsbestätigung beim Immobilienkauf

Unsere Kunden kommen häufig mit der Bitte nach einer Finanzierungsbestätigung zu uns. Eine Finanzierungsbestätigung wird im Rahmen eines Immobilienkaufs zur Vorlage bei den Verkäufern oder dem Maklerbüro benötigt. Es ist die Bereiterklärung eines Kreditinstituts, die Finanzierung einer Investition durchführen zu wollen. Das Kreditinstitut bestätigt, dass der Kreditantrag für den Kauf einer Immobilie geprüft ist und alle Anforderungen erfüllt werden. Die Finanzierungsbestätigung dient als Beleg dafür, dass die Interessierten die geforderte Bonität für den Kauf der Traumimmobilie besitzen. Die Finanzierungsbestätigung wird in der Regel für einen befristeten Zeitraum ausgegeben.

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Finanzierungsbestätigung beim Immobilienkauf

Themen > Finanzen

Finanzierungsbestätigung beim Immobilienkauf

Hendrik Stoltenberg,  Geschäftsführer bei TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG

Unsere Kunden kommen häufig mit der Bitte nach einer Finanzierungsbestätigung zu uns. Eine Finanzierungsbestätigung wird im Rahmen eines Immobilienkaufs zur Vorlage bei den Verkäufern oder dem Maklerbüro benötigt. Es ist die Bereiterklärung eines Kreditinstituts, die Finanzierung einer Investition durchführen zu wollen. Das Kreditinstitut bestätigt, dass der Kreditantrag für den Kauf einer Immobilie geprüft ist und alle Anforderungen erfüllt werden. Die Finanzierungsbestätigung dient als Beleg dafür, dass die Interessierten die geforderte Bonität für den Kauf der Traumimmobilie besitzen. Die Finanzierungsbestätigung wird in der Regel für einen befristeten Zeitraum ausgegeben.

Diese Art der Finanzierungsbestätigung wäre eine belastbare Finanzierungsbestätigung, die von der Bank bearbeitet werden muss. Die Erstellung der Finanzierungsbestätigung bedarf einer umfangreichen Prüfung und das ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Es müssen die vollständigen Bonitäts- und Objektunterlagen eingereicht werden. Außerdem wird vor der formlosen Zusage für eine Immobilienfinanzierung eine Schufa-Abfrage durchgeführt.

Das kann unter Umständen problematisch werden. Banken haben aktuell recht lange Bearbeitungszeiten aufgrund des hohen Antragsaufkommens für Immobilienfinanzierungen. Sollten potenzielle Käufer mehrfach eine Finanzierung einreichen, aber später zurückziehen, kann es künftig zu einer schnelleren Ablehnung kommen. Das Kreditinstitut stellt in diesem Fall die Ernsthaftigkeit der Anfragen in Frage und versucht, Kapazitäten zu schonen. Interessenten sollten einen Antrag auf eine Finanzierungsbestätigung bei einem Kreditinstitut deshalb nicht leichtfertig stellen oder auf Alternativen
ausweichen.

Neben der Finanzierungsbestätigung durch die Bank können wir bei TGI Finanzpartner eine datenbasierte Bestätigung für die Immobilienfinanzierung ausstellen. Hier werden die entsprechenden Daten der Interessenten und des Objektes als Basis für die Kreditwürdigkeitsprüfung herangezogen und mit den Finanzierungkriterien eines oder mehrerer Kreditinstitute elektronisch abgeglichen.

Die datenbasierte Finanzierungsbestätigung dient den Verkäufern als erster Hinweis auf die Kreditwürdigkeit unserer Kundschaft. Die aufwändige Finanzierungsbestätigung über ein Kreditinstitut muss dann nur noch erfolgen, bevor der endgültige Kaufvertrag zur Traumimmobilie unterschrieben wird. Mittlerweile ist diese Form der Finanzierungsbestätigung bei den meisten Maklern und Verkäufern akzeptiert.

Diese Finanzbestätigung stellen wir bei TGI Finanzpartner sehr gerne für unsere Kunden aus. Für die Finanzierungsbestätigung eines Kreditinstitutes vermitteln wir sehr gerne zwischen potenziellen Käufern und Bank und kümmern uns um die Einreichung aller relevanten Dokumente für die Immobilienfinanzierung.

Als unabhängige Berater begleiten wir Sie durch alle Phasen der Finanzierung und haben stets den Überblick über nahezu alle Darlehensgeber und den jeweiligen Sonderaktionen – auch und gerade in dieser speziellen Marktphase. Über 20 Jahre Erfahrung in der Erstellung von Finanzierungskonzepten unter Einbeziehung öffentlicher Fördermittel gibt Ihnen die notwendige Sicherheit.

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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OTTO STÖBEN Marktbericht II/2021

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

OTTO STÖBEN Marktbericht II/2021

Zu Hause ist es immer noch am schönsten!

Dipl.-Kfm. Ralf Colditz,
ö.b.u.v. Sachverständiger für
Immobilienbewertung der IHK zu Kiel
und Leiter der Gutachten-Abteilung

Zweimal im Jahr erstellt die Gutachtenabteilung der OTTO STÖBEN GmbH ihren Marktbericht, in den die tatsächlich erzielten Immobilien- und Vermietungspreise der einzelnen regionalen Bereiche Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes einfließen. Tabellarisch gelistet werden die Werte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen, aufgeführt in den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“. Das Diagramm des Immobilienpreis—Index ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Immobilienpreise der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

Nach über 1,5 Jahren der Pandemie steht der Immobilienmarkt nicht still. Die Preise haben sich in fast allen Bereichen weiter gesteigert. Die Makler der OTTO STÖBEN GmbH konnten selbst für Immobilien, deren Verkauf aufgrund ihres Zustandes vor Jahren noch fast undenkbar gewesen wäre, einen Käufer finden. Möglich machen das nicht nur sehr hohe Preise der Immobilien in begehrter Lage, die dann Käufer mit niedrigerem Budget auf Immobilien in dezentraler Lage und mit einfacher Ausstattung verweisen, sondern auch die beständig niedrigen Hypothekenzinssätze.

„Wenn ich schon zu Hause sein muss, kann ich es mir auch schön machen“, ist quasi derzeit der Leitspruch. Auch das eigene Feriendomizil rückt durch die Pandemie-Unsicherheiten wieder ins Visier der Käufer. Auch hier hat der Lockdown dafür gesorgt, dass Urlaub im eigenen Zuhause für mehr Reisesicherheit gesorgt hat.

Damit ist nicht nur die Nachfrage nach der eigenen Immobilie ungebrochen, sondern auch die Wohneigentümer selbst haben kräftig in die Modernisierung ihrer eigenen vier Wände investiert.

Die fleißigen Handwerker eilen von Baustelle zu Baustelle und können sich mittlerweile sogar den Luxus erlauben, kleinere Aufträge abzulehnen. Auf dem Immobilienmarkt sorgt das dafür, dass kleine Reparaturen nicht erledigt werden können oder extrem teuer werden. Das bekommen auch die Hausverwaltungen zu spüren, die hier Mieter nur vertrösten können, dass der Schaden bald behoben sein wird. Für den Vermieter dürfte das steigende Instandhaltungskosten bedeuten und die Renditeaussichten kurz- bis mittelfristig dämpfen.

Diese nicht unproblematische Situation lässt nun auch den Blick auf die anstehende Bundestagswahl richten. Welche Partei wird sich mit ihrem Wahlprogramm durchsetzen? Viele Immobilienexperten warnen schon jetzt vor der Überregulierung des Immobilienmarktes. Wenn Gesetze und Verordnungen den Immobilienmarkt gestalten sollen, sorgt das für ein Ausschalten der normalen Triebkräfte der Marktwirtschaft.

Für private Vermieter droht nun die Schere auseinanderzugehen: Zum einen sollen sie in Altimmobilien stark investieren und diese bei steigenden Handwerkerkosten (energetisch) modernisieren und zum anderen sorgt der Ruf nach „bezahlbarem Wohnraum“ mit den Instrumenten der Mietendeckelung und Kostenabwälzung auf den Vermieter für schwindende Renditen. Bei diesen Aussichten kann selbst die sicher geglaubte Rentenvorsorge in Form eines klassischen Mehrfamilienhauses ins Wanken geraten.

Noch erwartet keiner einen so scharfen Eingriff in den Immobi-lienmarkt und die Nachfrage nach Renditeobjekten ist nach wie vor ungebrochen stark, so dass auch auf diesem Marktsegment bei zeitgleich geringem Angebot steigende Preise verzeichnet werden konnten.

Einige Makler wähnen das Preisplateau bereits als erreicht. Der Immobilienmarkt hat mittlerweile verstanden, dass ein Teil der vergangenen Preissteigerungen nur die Folge einer Erholung der stark gesunkenen Preise zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren. Die Nachfrage indes ist nicht mehr bereit, jede Preissteigerung mitzugehen. Generell bleibt aber das Immobilienangebot auf dem Wohnungsmarkt noch knapp.

Verlierer in der Situation sind weiter die Einzelhandelsflächen in den Städten. Die Konkurrenz des Online-Handels fordert weiter ihren Tribut und lässt die Margen sinken. Besonders Geschäftshäuser, die auf der Basis von hohen Mieterwartungen finanziert wurden, konnten auf die fallenden Preise nicht reagieren und warten auf eine Markterholung. Ob diese kommen wird, muss als ungewiss bezeichnet werden.

Das Gesicht der Städte hat sich weitgehend verändert. Der Wunsch der Städter, die Citys grüner und ruhiger werden zu lassen, hat die Menschen vergessen lassen, warum Städte entstanden sind und wer den Wohlstand in die Stadt gebracht hat: die Besucher, Kunden und Käufer. Der Großeinkauf findet inzwischen immer mehr im Internet oder auf der grünen Fläche vor den Städten und Gemeinden statt. Der Einkaufsbummel durch die Stadt vor leeren Schaufenstern wird zunehmend unattraktiver und der Spaziergang mit dem anschließenden Verweilen in der Außengastronomie findet dann in der grünen Natur statt.

Genauere Informationen und Zahlen zur Preisentwicklung des letzten halben Jahres in den verschiedenen Regionen Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes erhalten Sie von Ralf Colditz unter colditz@stoeben.de.

Quelle:
www.stoeben.de

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Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Die Küche ist häufig der zentrale Raum eines Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und gemütlich beisammen gesessen. Viele Familien nutzen sie als Schnittstelle der Kommunikation und als Lebensmittelpunkt. Küchen können so individuell gestaltet werden wie es die Menschen sind, die in ihnen leben und ihre kulinarischen Köstlichkeiten darin zubereiten.

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Glas – Maßanfertigung kennt keine Grenzen

Das Eigenheim individuell zu gestalten ist ein Traum für jeden Häuslebauer. Vor allem mit dem Baustoff Glas sind hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hochwertiges Glas und Rahmen in den verschiedensten Formen und Farben setzt visuell besondere Akzente und kann in vielen Räumen als sogenannter Eyecatcher dienen.

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OTTO STÖBEN Marktbericht II/2021

Zweimal im Jahr erstellt die Gutachtenabteilung der OTTO STÖBEN GmbH ihren Marktbericht, in den die tatsächlich erzielten Immobilien- und Vermietungspreise der einzelnen regionalen Bereiche Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes einfließen. Tabellarisch gelistet werden die Werte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen, aufgeführt in den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“. Das Diagramm des Immobilienpreis-Index ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Immobilienpreise der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

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Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Themen > Recht & Gesetz

Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Zugang der Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular
unter Verwendung der Software OnOffice

Ricarda Breiholdt, Fachanwältin für Miet-/ WEG-Recht

Der Unternehmer muss dem Verbraucher eine formell ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular aushändigen. Ausreichend ist, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen. Wird die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular automatisch vom System per E-Mail mit richtiger E-Mail-Adresse versandt, nachdem der Interessent den für den Download des Exposés erforderlichen Button gesetzt hat, und ist die Konfiguration des Unternehmers nicht manipulierbar, so ist der Beweis für den Zugang der E-Mail erbracht. Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 07.06.2021 – 16 U 139/20

Sachverhalt:

Der klagende Makler weist dem beklagten Kunden ein Objekt nach unter Hinweis auf seine Provisionsforderung. Der notarielle Kaufvertrag wird noch im selben Monat abgeschlossen.
Der Kunde widerruft den Maklervertrag nach Ablauf der Widerrufsfrist und trägt vor, er habe die vom Makler im Rechtsstreit vorgelegte Widerrufsbelehrung nicht erhalten. Zudem seien die im Rechtsstreit vorgelegte Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular leicht manipulierbar. Das Landgericht Itzehoe gibt der Provisionsklage statt. Der Käufer legt Berufung ein.

Entscheidung:

Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht weist die Berufung des Beklagten zurück. Der Kläger habe den Beklagten ordnungsgemäß belehrt und die Belehrung nebst Muster- Widerrufsformular per E-Mail ausgehändigt. Die vorgelegte Widerrufsbelehrung entspreche zudem dem gesetzlich vorgegebenen Muster. Das Muster-Widerrufsformular setze nicht voraus, dass das nach Artikel 246 a § 1 Abs. 2Anlage 2BGBGB vorgesehene Muster-Widerrufsformular „1:1“ übernommen werde. Es genüge, wenn der Makler seinem Kunden einen inhaltlich verständlichen Text anbiete, mit der aus der Widerrufsbelehrung ersichtlichen Maßgabe, dass dieser nicht notwendig zu verwenden ist.
Hierzu führt der Senat in den Entscheidungsgründen u.a. folgendes aus:

„Nach Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 1 BGB zu. Der Unternehmer ist verpflichtet, den Verbraucher zu informieren (1.) über die Bedingungen, die Fristen und das Verfahren für die Ausübung des Widerrufsrechts nach § 355 Abs. 1 BGB sowie das Muster-Widerrufsformular in der Anlage 2.

Nach Abs. 1 Satz 2 kann der Unternehmer diese Informationspflichten dadurch erfüllen, dass er das in der Anlage 1 vorgesehene Muster für die Widerrufsbelehrung zutreffend ausgefüllt in Textform übermittelt. Die Erfüllung der Verpflichtung zur Information über das Muster-Widerrufsformular setzt danach nicht voraus, dass das in der Anlage 2 dargestellte Formular 1 : 1 übernommen wird. (…)

Maßgebend ist danach, ob die Belehrungen in genügender Form überlassen worden sind. Auch das ist zu bejahen. Nach der Entscheidung des BGH (Urteil vom 26. November 2020, a.a.O., Rn. 67) ist der Sinn der formalen Anforderungen an die – hier inhaltlich unstreitig genügende – Widerrufsbelehrung in Form einer Dokumentation, dem Verbraucher die Möglichkeit zu verschaffen, die Bedingungen, die Fristen und das Verfahren zur Ausübung des Widerrufsrechts bei Bedarf jederzeit nach Vertragsschluss nachlesen zu können. Diesem Interesse ist genüge getan, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und damit verbunden die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen.“

Zudem habe der Kläger durch Zeugeneinvernahme den Nachweis erbracht, dass dem Beklagten, nachdem er die für den Download des Exposés erforderlichen Häkchen gesetzt hatte, von onOffice eine automatisch generierte E-Mail mit Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular an seine E-Mail-Adresse zugesandt wurde.

Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme habe der Zeuge nachvollziehbar und glaubwürdig geschildert, dass der Inhalt der Widerrufsbelehrung, der auf die Konfiguration des Klägers zurückgeht, nicht manipulierbar sei; ferner, dass bei der gängigen („…@web.de“) und vom Beklagten selbst zuvor verwandten E-Mail-Adresse ein Fehlgehen der E-Mail „sehr, sehr unwahrscheinlich“ sei. Vielmehr sei davon auszugehen, dass eine E-Mail, wenn die Adresse richtig geschrieben ist, praktisch immer ankommt.

www.breiholdt-voscherau.de

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Wann liegt ein wucherischer Grundstückskauf vor

1. Wird der Benachteiligte vor Vertragsabschluss anwaltlich beraten, liegt keine Sittenwidrigkeit vor.
2. Wenn Parteien auf Wertgutachten vertrauen und dies der Kaufpreisfindung zu Grunde legen, kann von einem „Ausnutzen“
im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB keine Rede sein.
3. Wer nach sofortiger Kaufpreiszahlung sein befristetes Rückkaufsrecht nicht ausübt und sich dennoch auf § 138 BGB beruft, handelt selbst sittenwidrig.

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Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Der Unternehmer muss dem Verbraucher eine formell ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular aushändigen. Ausreichend ist, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen. Wird die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular automatisch vom System per E-Mail mit richtiger E-Mail-Adresse versandt, nachdem der Interessent den für den Download des Exposés erforderlichen Button gesetzt hat, und ist die Konfiguration des Unternehmers nicht manipulierbar, so ist der Beweis für den Zugang der E-Mail erbracht.

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Agent Provocateur

Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur (eine Art Spitzel) einzusetzen, um die Pflichtverletzung nachzuweisen. So entschied es nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht in der Bundeshauptstadt.

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Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Themen > Klima & Energie

Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Jürgen Michael Schick,
IVD-Präsident

Bundestag und Bundesrat stimmten Ende Juni über die Novelle des Klimaschutzgesetzes ab. Mit dem Gesetz will der Gesetzgeber die nationalen Klimaschutzziele verschärfen und Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral machen. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt, dass das Gesetz zu abstrakt und unbestimmt ist, inwieweit die neu justierten Zielvorgaben erreicht werden können. Damit wird das Gesetz weiterhin den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht gerecht, welches das vorherige Klimaschutzgesetz auch aufgrund seiner Unbestimmtheit gerügt hat.

„Es kann nicht sein, dass der Gesetzgeber die Ziele erhöht, gleichzeitig aber kein Konzept vorlegt, wie das erfolgen soll. Die beschlossenen Fördermittel auch für die energetische Sanierung sind zu begrüßen, sie sind aber nur ein Baustein. Was mir fehlt, ist ein klares politisches Bekenntnis zum Wirtschaftlichkeitsgebot“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

Mit seiner immobilienpolitischen Reform-Agenda 2025 zeigt der IVD konkrete Lösungsansätze auf, um die gesamtgesellschaftliche Aufgabe beim Klimaschutz zu meistern und einen umfassenden Sanierungszwang zu verhindern. „Diese Herausforderungen müssen von allen gesellschaftlichen Gruppierungen und Milieus sowie vom Staat finanziert werden. Dabei müssen folgende Prämissen berücksichtigt werden: Die Investitionen müssen für den Vermieter finanzierbar und wirtschaftlich sein. Die Mieterhöhungen dürfen die Mieter nicht überfordern. Die Maßnahmen, die für den Neubau und den Bestand gelten sollen, müssen effektiv sein. In Bezug auf die investierte Summe muss der höchstmögliche Vorteil für die Umwelt erreicht werden“, sagt IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

Unter dieser Maßgabe hat der IVD unter Beteiligung namhafter Wissenschaftler und Immobilienexperten Lösungsansätze entwickelt, die unter anderem „Eigentum und Klimaschutz“ und „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ in Einklang bringen.

Eigentum und Klimaschutz

Die meisten Wohngebäude in Deutschland sind Ein- und Zweifamilienhäuser (15,7 Mio. von 18,9 Mio. Wohngebäuden). Hier sieht der IVD großes Potenzial. Jährlich erwerben nach Angaben des Kantar Instituts rund 410.000 Haushalte in Deutschland selbstgenutztes Wohneigentum. In den vergangenen Jahren waren 77 Prozent der erworbenen Objekte entweder freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften oder Reihenhäuser. Der Anteil der neugebauten Objekte liegt bei rund 20 Prozent.
Die Fokussierung der Energiepolitik auf den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser im Bestand kann die Sanierungsquote, die zum Erreichen der Klimaziele erforderlich ist, steigern, wenn man dabei den Zeitpunkt des Eigentümerwechsels berücksichtigt. An einem ungenutzten Gebäude können leichter entsprechende Sanierungsarbeiten durchgeführt werden als an einem bewohnten Haus. Der IVD schlägt deshalb eine Förderung der energetischen Sanierung zum Zeitpunkt des Eigentumsübergangs vor.
Zudem könnte das Baukindergeld mit einer energetischen Komponente neu aufgelegt werden. So ist denkbar, dass eine zusätzliche Prämie nur ausgezahlt wird, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes oder der Heizungsanlage ergriffen werden.
Der IVD nimmt auch die Grunderwerbsteuer ins Visier. Derjenige, der nach Erwerb einer selbstgenutzten Wohnimmobilie energetische Modernisierungen innerhalb einer bestimmten Zeit vornimmt, könnte die Grunderwerbsteuer ganz oder teilweise erstattet bekommen, so der Vorschlag.

Klimaschutz und Sozialverträglichkeit

Aus Sicht des IVD sollte alles, was der Fiskus aus der CO2-Bepreisung im Gebäudebereich einnimmt, zweckgebunden für die energetische Modernisierung des Gebäudebestands zur Verfügung stehen, damit die Investition für den Vermieter wirtschaftlich ist und für den Mieter warmmietenneutral bleibt.
Der Zugang zu Förderprogrammen sollte auch hinsichtlich des neu aufgelegten Klima-Sofortprogramms erleichtert werden. Kurze Anträge, Reduzierung der Anforderungen zum Erhalt der Mittel, unabhängiger verlässlicher Ratschlag für Eigentümer durch Handwerker würden Sicherheit geben und Kosten senken.

Handlungsbedarf sieht der IVD unter anderem auch beim geförderten Wohnungsbau. Mit dem Absenken der zulässigen Flächen des sozialen Wohnungsbaus bei der Ausschreibung von Fördermitteln ließen sich nicht nur mehr, sondern auch energetisch effizienter, schneller und kostengünstiger Wohnungen errichten.
Weitere Vorschläge des IVD, um den Klimaschutz und die Sozialverträglichkeit in Einklang zu bringen, umfassen zum Beispiel auch die Bauordnung, in der ein Wirtschaftlichkeitsgebot verankert werden sollte oder die Privilegierung des Umbaus gegenüber dem Neubau.

Quelle: IVD Bundesverband
www.ivd.net

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Mit kleinem CO2-Abdruck in die eigenen vier Wände

Ohne den Gebäudesektor geht es nicht, wenn Deutschland klimaneutral werden will. Nachhaltiges Bauen und Wohnen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Private Bauherren können schon jetzt auf nachhaltige Materialien und moderne Technik setzen. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch des Eigenheims und sorgt für den langfristigen Werterhalt der Immobilie, sondern schafft auch ein angenehmes Raumklima.

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Fernablesung der Heizkostenzähler ab 2022 voraussichtlich monatlich Pflicht

Die Heizkostenverordnung wird novelliert. Seit Oktober 2020 sieht die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED für European Energy Directive) eigentlich vor, dass neu installierte Heizkostenzähler fernablesbar sein müssen. Den entsprechenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es seit dem 10.03.2021, dieser muss allerdings noch Bundestag und -rat passieren.

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

Bundestag und Bundesrat stimmten Ende Juni über die Novelle des Klimaschutzgesetzes ab. Mit dem Gesetz will der Gesetzgeber die nationalen Klimaschutzziele verschärfen und Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral machen. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt, dass das Gesetz zu abstrakt und unbestimmt ist, inwieweit die neu justierten Zielvorgaben erreicht werden können. Damit wird das Gesetz weiterhin den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nicht gerecht, welches das vorherige Klimaschutzgesetz auch aufgrund seiner Unbestimmtheit gerügt hat.

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Klimaschutz-Sofortprogramm führt zu Kostenexplosion im Wohnungsbau

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen weist eindringlich auf die immensen Kosten des geplanten Klimaschutz-Sofortprogramms der Bundesregierung im Gebäudesektor hin: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif. Aber die geplanten Maßnahmen werden zu einem drastischen Anstieg der Kosten beim Bau und der Sanierung von Wohnungen führen.“

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Schädlicher Schatten

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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Immobilienmarkt im Check

Themen > Bauen & Wohnen

Immobilienmarkt im Check

Was Ersterwerber wissen sollten

Junge Familien träumen vom eigenen Zuhause. Die Entwicklung von Preisen, Zinsen und Nachfrage verunsichert viele.
(Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)

Die Immobilienpreise steigen weiter. Der Grund hierfür ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohneigentum – insbesondere bei jungen Leuten und Familien. 39 Prozent aller 25- bis 35-Jährigen planen einen Neubau oder Erwerb der eigenen vier Wände innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ein Trend, der auch durch die Corona-Pandemie nicht an Fahrt verloren hat.

In einem hochdynamischen Marktumfeld sehen sich viele Ersterwerber jedoch auch mit Unsicherheiten konfrontiert und stellen sich Fragen: Wie entwickeln sich Preise und Nachfrage? Bleiben die Zinsen günstig? Lohnt sich der Erwerb einer Immobilie noch? Wenn ja, wo? Ralf Oberländer, Finanzierungexperte von Schwäbisch Hall, beantwortet die zentralen Fragen:

1. Steigen die Preise auch in Zukunft weiter?

Davon ist definitiv auszugehen. Allein im letzten Jahr haben wir wieder einen deutlichen Zuwachs gesehen. So sind die Preise für Wohneigentum im 1. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 9,4 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum sind die Kaufnebenkosten sogar um 0,3 Prozent gesunken. Bis zum Jahr 2030 könnte es – regional durchaus unterschiedlich – einen anhaltenden Anstieg der Immobilienpreise geben, der sich aufgrund der gestiegenen Preise für Baumaterial insbesondere auch beim Hausbau bemerkbar machen dürfte. Diese haben sich im Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahr bereits um 7,2 Prozent verteuert.

2. Wie entwickeln sich die Zinsen?

Das Zinsniveau bleibt günstig. Vor zehn Jahren waren die durchschnittlichen Bauzinsen bis zu dreimal so hoch wie heute. So liegt 2021 die Zinsersparnis bei einem Investitionsvolumen von 354.000 Euro, einem Anteil von ca. 15 Prozent Eigenkapital und einer Laufzeit von 20 Jahren bei rund 133.000 Euro verglichen mit 2008. Das motiviert zum Immobilienerwerb. 59 Prozent der Mieter, die den Kauf einer Immobilie planen, sehen die niedrigen Baugeldzinsen positiv.

3. Ist der Neubaubedarf bald gedeckt?

Der Bedarf nach Wohnraum bleibt auch in Zukunft hoch. Das Wohnraum-Angebot reicht nicht aus, um die hohe Nachfrage zu decken. Insgesamt werden ca. 350.000 Wohnungen im Jahr benötigt – die Zahl der Wohnungsfertigstellungen liegt in den nächsten Jahren weiterhin deutlich darunter. Den erforderlichen 350.000 Wohnungen dürften laut Prognosen im Jahr 2023 lediglich 295.000 Wohnungsfertigstellungen gegenüberstehen.

4. Was ist für Ersterwerber derzeit attraktiver: Stadt oder Land?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Hier sind in erster Linie die persönliche Präferenz für das Lebensumfeld, die Nähe zur Arbeit und die Familienplanung entscheidend. Da bieten ländliche Regionen sicherlich Chancen. Die Aussicht auf ein Haus mit Garten spricht insbesondere junge Familien an. Mehr Flexibilität durch Homeoffice und Homeschooling verstärkt die Landlust. Ein weiterer Aspekt macht den Erwerb von Immobilien auf dem Land besonders attraktiv: Die Chance auf Wertsteigerungen. In Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart sind die Preise im Umland seit 2017 stärker gestiegen als in den Metropolen selbst. Dazu kommt ein günstiges Preisniveau. Die Kosten für Wohneigentum in den Städten sind im Vergleich zum Umland im Schnitt 47 Prozent höher.

5. Kann die Miete ein Risikofaktor sein?

Hier bestehen definitiv Ängste bei vielen Mietern. Drei von zehn Mietern sorgen sich darum, die Miete ihrer jetzigen Wohnung in Zukunft nicht mehr tragen zu können. Und tatsächlich: Seit Jahren steigt der Anteil der Miete am Haushalts-nettoeinkommen – von 16,6 Prozent 2007 auf 20,7 Prozent 2019. Somit kann die Miete durchaus als Risikofaktor gesehen werden, den man im Blick haben sollte.

6. Was spricht noch für den Erwerb von Wohneigentum?

Ganz klar die Robustheit des Marktes. Der Wohnimmobilienmarkt hat auf die Veränderungen der wirtschaftlichen Lage weniger stark und mit Verzögerung reagiert. Daher bleibt der Ausblick für Ersterwerber positiv. Finden Ersterwerber ihre im Marktvergleich nicht überteuerte Traumimmobilie, ist genügend
Eigenkapital vorhanden und ist das Einkommen sicher, dann gilt: kaufen! Außerdem: Jeder Monat, in dem man einen Immobilienkredit tilgt, statt Miete zu zahlen, kommt der Altersvorsorge und der Vermögensbildung zugute.

Quelle:
https://newsroom.schwaebisch-hall.de

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Fernablesung der Heizkostenzähler ab 2022 voraussichtlich monatlich Pflicht

Die Heizkostenverordnung wird novelliert. Seit Oktober 2020 sieht die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED für European Energy Directive) eigentlich vor, dass neu installierte Heizkostenzähler fernablesbar sein müssen. Den entsprechenden Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gibt es seit dem 10.03.2021, dieser muss allerdings noch Bundestag und -rat passieren.

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Immobilienmarkt im Check

Die Immobilienpreise steigen weiter. Der Grund hierfür ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohneigentum – insbesondere bei jungen Leuten und Familien. 39 Prozent aller 25- bis 35-Jährigen planen einen Neubau oder Erwerb der eigenen vier Wände innerhalb der nächsten 10 Jahre. Ein Trend, der auch durch die Corona-Pandemie nicht an Fahrt verloren hat.

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Agent Provocateur

Themen > Recht & Gesetz

Agent Provocateur

Vermieter darf unter Umständen detektivische Mittel einsetzen

Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur (eine Art Spitzel) einzusetzen, um die Pflichtverletzung nachzuweisen. So entschied es nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht in der Bundeshauptstadt. (Landgericht Berlin, Aktenzeichen 63 S 309/19)

Der Fall:

Eine Mieterin hatte ohne Rücksprache mit dem Eigentümer Teile ihrer Wohnung an Touristen untervermietet. Nach einer Abmahnung löschte die Betroffene zwar ein entsprechendes Profil im Internet, betrieb aber trotzdem weiterhin ihre Untervermietung. Daraufhin setzte der Eigentümer verdeckt eine Person an, die ein Zimmer buchte. Anschließend sprach er der Mieterin die Kündigung aus.

Das Urteil:

Eine Zivilkammer billigte das Auftreten des Agent Provocateur und ebenso die anschließende Kündigung des Mietverhältnisses. Von dem in Frage stehenden Hausfriedensbruch könne keine Rede sein, denn diese Person habe sich mit Wissen und in Anwesenheit der Mieterin in der Wohnung aufgehalten.

Quelle: www.lbs.de

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Wann liegt ein wucherischer Grundstückskauf vor

1. Wird der Benachteiligte vor Vertragsabschluss anwaltlich beraten, liegt keine Sittenwidrigkeit vor.
2. Wenn Parteien auf Wertgutachten vertrauen und dies der Kaufpreisfindung zu Grunde legen, kann von einem „Ausnutzen“
im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB keine Rede sein.
3. Wer nach sofortiger Kaufpreiszahlung sein befristetes Rückkaufsrecht nicht ausübt und sich dennoch auf § 138 BGB beruft, handelt selbst sittenwidrig.

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Wichtiges Urteil für Makler und Immobilienwirtschaft

Der Unternehmer muss dem Verbraucher eine formell ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular aushändigen. Ausreichend ist, wenn die Widerrufsbelehrung dauerhaft abrufbar ist und die jederzeitige Möglichkeit besteht, sich das Muster-Widerrufsformular hervorzurufen. Wird die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular automatisch vom System per E-Mail mit richtiger E-Mail-Adresse versandt, nachdem der Interessent den für den Download des Exposés erforderlichen Button gesetzt hat, und ist die Konfiguration des Unternehmers nicht manipulierbar, so ist der Beweis für den Zugang der E-Mail erbracht.

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Agent Provocateur

Bei Hinweisen auf ein erhebliches vertragswidriges Verhalten kann es dem Vermieter einer Wohnung erlaubt sein, einen sogenannten Agent Provocateur (eine Art Spitzel) einzusetzen, um die Pflichtverletzung nachzuweisen. So entschied es nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht in der Bundeshauptstadt.

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Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

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Möbliert vermieten – lohnt sich das?

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Möbliert vermieten – lohnt sich das?

Carl C. Franzen

Wer eine möblierte Wohnung mit einem unbefristeten Mietvertrag vermietet, muss sich prinzipiell an die gleichen Vorschriften halten wie bei der Vermietung unmöblierter Wohnungen. Worin besteht dann eigentlich der Vorteil?

Unbefristete Vermietung möblierter Wohnungen

Zum einen darf der Vermieter einen Möblierungszuschlag auf die monatliche Miete aufschlagen. Hierfür gibt es keine feste gesetzliche Obergrenze, zur Orientierung kann man jedoch das Berliner Modell oder Hamburger Modell heranziehen, die jeweils nach entsprechenden Gerichtsurteilen be-
nannt sind und im Wesentlichen eine Orientierung des Zuschlags am Zeitwert bzw. Anschaffungspreis der Möbel festschreiben. Zum anderen können die Kosten der Möblierung von der Steuer abgesetzt werden. Möbel im Wert von unter € 800,– sind direkt im Jahr der Anschaffung als Werbungskosten absetzbar, bei teureren Einrichtungsgegenständen erfolgt eine lineare Abschreibung über die angenommene Lebensdauer des Gegenstandes. Auch wenn etwas repariert werden muss, lassen sich die anfallenden Handwerkerkosten in der Regel in voller Höhe von der Steuer absetzen. Zu beachten ist, dass die Bezeichnung „möblierter Wohnraum“ auch im Mietvertrag stehen muss. Die genaue Berechnung des Möblierungszuschlags muss nicht separat im Mietvertrag aufgeschlüsselt werden. Eine Inventarliste im Mietvertrag hilft, die Vollständigkeit des Inventars jeweils bei der Wohnungsübergabe überprüfen zu können.

Möblierte Wohnung auf Zeit vermieten

Häufig werden möblierte Wohnungen auf Zeit vermietet. Diese Möglichkeit wird in vielen Städten mittlerweile durch das Zweckentfremdungsverbot eingeschränkt. Es liegt keine Zweckentfremdung vor, wenn der Mieter für einen begrenzten Zeitraum seinen Lebensmittelpunkt verlegt hat. Um nicht unter den Verdacht der Zweckentfremdung zu fallen, ist es sinnvoll, in einem zeitlich befristeten Mietvertrag auch den Aufenthaltsgrund des Mieters schriftlich festzuhalten. Dauert das Mietverhältnis insgesamt länger als ein Jahr, ist Vorsicht angebracht. Die zeitliche Befristung könnte dann ungültig werden und der Mietvertrag sich unbeabsichtigt in einen unbefristeten verwandeln.

Ausnahmen vom sozialen Wohnraummietrecht ergeben sich, wenn es sich beim vermieteten Wohnraum um eine Einliegerwohnung oder um einen Teil der vom Vermieter selbst bewohnten Wohnung handelt. In diesen Fällen ist es dennoch wichtig, sich vor einer Vermietung gründlich zu informieren, was genau als Einliegerwohnung gilt und auch, welche Spezialfälle es gibt, die auch hier beispielsweise zu einem Verbot kurzfristiger Kündigungen führen können.
Sowohl beim Wohnen auf Zeit als auch bei unbefristeten Verträgen bleiben die typischen Mieter einer möblierten Wohnung in der Praxis meist nur für einen relativ kurzen Zeitraum. Für Sie als Vermieter bedeuten häufigere Mieterwechsel natürlich etwas mehr Aufwand. Umso wichtiger ist eine professionelle Verwaltung, die Ihnen, gerade wenn es um Mietersuche, Besichtigungen und Wohnungsabnahmen geht, sehr viel Arbeit abnehmen kann.

info@ccfranzen.de
www.ccfranzen.de

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt
und / oder Steuerberater klären.

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Falke Küchen – das ganz besondere Küchenstudio

Die Küche ist häufig der zentrale Raum eines Hauses. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und gemütlich beisammen gesessen. Viele Familien nutzen sie als Schnittstelle der Kommunikation und als Lebensmittelpunkt. Küchen können so individuell gestaltet werden wie es die Menschen sind, die in ihnen leben und ihre kulinarischen Köstlichkeiten darin zubereiten.

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Glas – Maßanfertigung kennt keine Grenzen

Das Eigenheim individuell zu gestalten ist ein Traum für jeden Häuslebauer. Vor allem mit dem Baustoff Glas sind hier der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hochwertiges Glas und Rahmen in den verschiedensten Formen und Farben setzt visuell besondere Akzente und kann in vielen Räumen als sogenannter Eyecatcher dienen.

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OTTO STÖBEN Marktbericht II/2021

Zweimal im Jahr erstellt die Gutachtenabteilung der OTTO STÖBEN GmbH ihren Marktbericht, in den die tatsächlich erzielten Immobilien- und Vermietungspreise der einzelnen regionalen Bereiche Schleswig-Holsteins und des Hamburger Randgebietes einfließen. Tabellarisch gelistet werden die Werte für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen, aufgeführt in den Kategorien „gut“, „mittel“ und „einfach“. Das Diagramm des Immobilienpreis-Index ermöglicht einen Überblick über die Entwicklung der Immobilienpreise der letzten Jahre in Schleswig-Holstein.

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Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Themen > Recht & Gesetz

Erbbaurechte vorzeitig verlängern

Bild: @katemangostar von freepik

Bei 22 Prozent aller deutschen Erbbaurechtsgeber laufen bis 2030 Verträge in großem Umfang aus. Eine zweite Welle ist von 2040 bis 2060 zu erwarten. Das ergab eine Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands e. V. Er rät Erbbaurechtsnehmern und -gebern dazu, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung anzustoßen.

Die Erbbaurechtsverträge, die in den nächsten Jahren auslaufen, wurden zum Großteil nach dem zweiten Weltkrieg abgeschlossen, um unter anderem Geflüchteten die Bildung von Wohneigentum zu ermöglichen. Wenn sie nun enden, erhalten die Erbbaurechtsnehmer eine Entschädigung für das Gebäude – üblicherweise in Höhe von zwei Dritteln des Verkehrswertes zum Zeitpunkt des Vertragsablaufs. „Das möchten die meisten Erbbaurechtsnehmer aber nicht“, weiß Ingo Strugalla, Vizepräsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, aus seiner Erfahrung als Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau aus Heidelberg, die mit rund 13.000 Verträgen bundesweit zu den größten Erbbaurechtsgebern zählt. „Wir raten deshalb dazu, frühzeitig das Gespräch mit dem Erbbaurechtsgeber zu suchen. Das gibt Planungssicherheit und kann sich finanziell für den Erbbaurechtsnehmer auszahlen.“

Denn: Viele Erbbaurechtsgeber haben größere Verhandlungsspielräume, wenn sie die Verträge vorzeitig verlängern. Das ist jederzeit während der Vertragslaufzeit möglich. Dabei wird der künftige Erbbauzins üblicherweise anhand des aktuellen Grundstückswerts, des derzeitigen Erbbauzinses, des Verlängerungszeitraums und der Restlaufzeit neu berechnet. Der neue Erbbauzins gilt ab dem Zeitpunkt der Vertragsverlängerung.

„Natürlich können die Verträge auch kurz vor Ablauf noch verlängert werden. Der Erbbauzins wird dann ebenfalls auf Basis des aktuellen Grundstückswertes berechnet. Er fällt aufgrund der kurzen Restlaufzeit des alten Vertrags aber meist höher aus als bei einer vorzeitigen Verlängerung“, sagt Ingo Strugalla.

Auf großen Erbbaurechtsgrundstücken kommen auch Nachverdichtungen infrage, wenn die Verträge neu verhandelt werden. Dabei werden die Grundstücke geteilt, sodass mehrere Häuser darauf errichtet werden können. Dadurch kann sich der neue Erbbauzins erheblich verringern. Denn viele Grundstücke, die in den 1950er- und -60er-Jahren vergeben wurden, sind sehr groß, weil die Gärten für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse genutzt wurden.

Auch Genossenschaften sind betroffen

Das Thema der vorzeitigen Verlängerung von Erbbaurechtsverträgen wird in den nächsten Jahren auch viele Genossenschaften beschäftigen, die Wohnungen auf Erbbaurechtsgrundstücken besitzen. Wenn diese Verträge auslaufen, könnten die Mieten für die Bewohnerinnen und Bewohner steigen, weil der neue Erbbauzins auf Basis des aktuellen Verkehrswertes des Bodens berechnet wird. Ihnen empfiehlt der Deutsche Erbbaurechtsverband ebenfalls, rechtzeitig die Konditionen für eine Vertragsverlängerung auszuhandeln.

Quelle:
www.erbbaurechtsverband.de

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Wittlinger & Co für den Deutschen Immobilienpreis nominiert

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Wittlinger & Co für den Deutschen Immobilienpreis nominiert

Bild: v. l. Frau Jeanette Kuhnert und
Frau Lisa-Marie Wittlinger

Die Wittlinger & Compagnie GmbH & Co. KG ist nominiert für den Deutschen Immobilienpreis. Im Segment „Commercial Player“ steht das Team von Wittlinger & Co neben zwei weiteren Nominierten in der finalen Runde.

Und das sagt die Jury: „Das Unternehmen fokussiert sich auf den Verkauf und die Vermietung von Immobilien im Gewerbe- und Anlagesegment. Das Team ist geprägt durch weibliche Fachkompetenz: Ca. 80 Prozent der Belegschaft sind Frauen. Die Kombination aus „Frauenpower“, Kundennähe und der klaren Ausrichtung auf qualitativ hochwertige Dienstleistungen ist das Erfolgsrezept des Unternehmens.“ (Quelle: https://www.deutscher-immobilienpreis.de)

Die Maklerabteilung der Stöben Wittlinger GmbH wurde im Oktober 2020 ausgegliedert und wurde zu Wittlinger & Co! Das von Jeanette Kuhnert und Lisa-Marie Wittlinger geführte Unternehmen verbinden fast 40 Jahre Erfahrung und Tradition mit frischen Impulsen der neuen Generation. Wittlinger & Co berät seine Kunden im Verkauf und in der Vermietung von Gewerbe-, Investment- sowie privaten Wohnimmobilien.

www.wittlinger-co.de

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Zukunft der Innenstädte mit privaten Eigentümern gestalten

Themen > Bauen & Wohnen

Zukunft der Innenstädte mit privaten Eigentümern gestalten

Haus & Grund: Neue Innenstadtstrategie
sinnvoll nutzen

Dr. Kai H. Warnecke,
Haus & Grund Deutschland,
© Die Hoffotografen

Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hält die vom Bundesinnenministerium vorgestellte Innenstadtstrategie für einen wichtigen Impuls. „Die nächsten Schritte in der Praxis vor Ort müssen mit den privaten Eigentümern geplant und umgesetzt werden – und nicht über ihre Köpfe hinweg“, betonte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke in Berlin.

Er verwies darauf, dass viele Immobilien in den Innenstädten privaten Klein-eigentümern gehören. Sie hätten daher ein vitales Interesse an lebendigen Innenstädten. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell unsere Innenstädte verblassen können, wenn wir dem Strukturwandel tatenlos zusehen. Die Menschen wollen aber weiterhin hier gut leben, arbeiten, einkaufen und verweilen können. Die Politik und alle anderen Akteure sind aufgefordert, ihren Teil beizutragen“, sagte Warnecke.

Er hob hervor, dass die neue Innenstadtstrategie die Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren auf Augenhöhe betont: „Das Papier bietet also keine Grundlage für Kommunen, mit weiteren regulatorischen Eingriffen die Bewirtschaftung von Immobilien in den Innenstädten weiter zu erschweren.“

Haus & Grund ist mit rund 900.000 Mitgliedern der mit Abstand größte Vertreter der privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Deutschland. Den Zentralverband mit Sitz in Berlin tragen 22 Landesverbände und 867 Ortsvereine. Die privaten Immobilieneigentümer verfügen über 80,6 Prozent aller Wohnungen in Deutschland. Sie bieten 66 Prozent der Mietwohnungen und knapp 30 Prozent aller Sozialwohnungen an. Sie stehen zudem für 76 Prozent des Neubaus von Mehrfamilienhäusern.


Quelle: www.hausundgrund.de

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Eigenheim trotz steigender Zinsen

Der Boom bei Baufinanzierungen hält an, allerdings zeichnet sich erstens ein weiteres Ansteigen der Zinsen ab und zweitens wurde seitens der Bundesregierung von jetzt auf gleich die KfW – Förderung im Bereich des energetischen Bauens und Sanierens gestoppt.

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Wohnung adieu

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnung adieu

Bei Trennung und Scheidung geht es oft auch um Immobilien

Wenn sich Paare trennen, dann hat das viele Konsequenzen, zum Beispiel Unterhalts- und Sorgerechtsfragen. Aber auch die gemeinsam bewohnte Immobilie ist häufig Gegenstand der Auseinandersetzungen. Denn aus einem Haushalt werden plötzlich zwei, ein Beteiligter muss sich eine neue Wohnung suchen und auch das bestehende Mietverhältnis kann betroffen sein. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS stellt in seiner Extra-Ausgabe einige Urteile deutscher Gerichte zu diesem Themenkreis vor.

Urteile im Detail

Geldgeschenke der Eltern sind im Zusammenhang mit der Immobilienfinanzierung durchaus üblich. In einem Fall hatten Schwiegereltern einem Ehepaar einen Geldbetrag geschenkt, damit das Darlehen für einen Hauskauf abgelöst werden könne. Doch dann wurde die Ehe geschieden. Das Oberlandesgericht Bremen (Aktenzeichen 4 UF 52/15) urteilte, in solch einer Situation könne ein Anspruch auf Rückzahlung des hälftigen an das Ehepaar geschenkten Geldbetrages gegenüber dem Schwiegerkind entstehen. Denn die Grundlage für die ehebezogenen Geldzahlungen sei weggefallen.

Eine bevorstehende Scheidung kann Auslöser für eine Eigenbedarfskündigung sein. Wenn beide Partner eine räumliche Trennung anstreben, ist es möglich, eine bislang vermietete Immobilie zu beanspruchen. Das Landgericht Heidelberg (Aktenzeichen 5 S 42/12) stellte klar, dass dazu die häusliche Gemeinschaft nicht schon aufgelöst oder die Scheidung eingereicht sein muss. Es genügt die ernsthafte räumliche Trennungsabsicht.

Überlässt ein Ehegatte nach einer Trennung die gemeinsam gemietete Wohnung dem anderen Partner zur alleinigen Nutzung, dann entstehen daraus gewisse Ansprüche. Der Betroffene kann nach Ansicht des Oberlandesgerichts Hamm (Aktenzeichen 12 UF 170/15) verlangen, dass bereits in der Trennungsphase und nicht erst nach erfolgter Scheidung eine gemeinsame Erklärung an den Vermieter formuliert wird. In dieser wird ein Ausscheiden des Ausgezogenen aus dem Mietverhältnis bei der Scheidung festgelegt.

Manche Paare sind in der Lage, auf eine Zweitwohnung zurückgreifen zu können, wenn sie eine räumliche Trennung anstreben. Zwei Partner praktizierten das innerhalb einer Stadt. Die Ehefrau blieb im Einfamilienhaus, der Ehemann wechselte in eine kleinere Wohnung, die er allerdings nicht als Hauptwohnsitz anmeldete. Die Kommune zog daraufhin den Mann für die Zweitwohnungssteuer heran. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen 14 A 2608/05) hatte daran nichts zu beanstanden.
Im Zuge einer Scheidung kann jeder der Betroffenen einen Anspruch auf Zuweisung der Ehewohnung zur alleinigen Nutzung stellen. So tat es eine Frau, die seit 16 Monaten rechtskräftig geschieden war. Sie lebte immer noch mit ihrem Ex-Ehemann im gemeinsamen Haus – er im ersten Stock, sie im Erdgeschoss. Das Oberlandesgericht Bamberg (Aktenzeichen 2 UF 154/16) lehnte diesen Antrag ab. Die Begründung: Solch ein Anspruch könne lediglich innerhalb eines Jahres nach der Scheidung geltend gemacht werden.

Im Rahmen eines Ehescheidungsverfahrens kommt es immer wieder vor, dass von Fachleuten ein Wertgutachten für eine Immobilie erstellt wird. Ein Ehemann veranlasste das, es entstanden Kosten in Höhe von knapp 1.900 Euro. In seiner Einkommensteuererklärung machte er dies als außergewöhnliche Belastung geltend. Doch mit dieser Auffassung konnte er sich vor dem Finanzgericht Hessen (Aktenzeichen 13 K 985/13) nicht durchsetzen. Es fehle hier an der Zwangsläufigkeit der Ausgabe, denn das Gutachten sei nicht verpflichtend gewesen, sondern nur als sinnvoll betrachtet worden.

Weitere Urteile finden Sie unter:
www.lbs.de

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