Die Stöben Wittlinger GmbH stellt ihre Maklerabteilung auf eigene Beine

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Hamburg, 21.12.2020


Moin, Moin! Schön gehört? Die Stöben Wittlinger GmbH stellt ihre Maklerabteilung auf eigene Beine

v. l. Frau Jeanette Kuhnert, Herr Axel-H. Wittlinger und Frau Lisa-Marie Wittlinger

Die Maklerabteilung der Stöben Wittlinger GmbH wird zur Wittlinger & Compagnie GmbH & Co. KG, kurz Wittlinger & Co, und berät ab sofort im Verkauf und in der Vermietung von Gewerbe-, Investment- sowie privaten Wohnimmobilien.
 
Nach 36 erfolgreichen Jahren am Hamburger und norddeutschen Immobilienmarkt erhält die Maklerabteilung der Stöben Wittlinger GmbH frischen Wind. Die geschäftsführenden Gesellschafter Doris und Axel-H. Wittlinger haben ein Konzept entwickelt, um das Unternehmen zukunftssicher zu machen und langfristig in guten Händen zu wissen.
 
Die Maklerabteilung wurde dazu in eine neue Gesellschaft eingebracht. Zum Dienstleistungsportfolio der Wittlinger & Compagnie GmbH & Co. KG, kurz Wittlinger & Co, zählen sowohl der Verkauf als auch die Vermietung von Gewerbe-, Investment- und privaten Wohnimmobilien. Axel-H. und Doris Wittlinger bleiben dem Unternehmen als Gesellschafter weiterhin verbunden.
 
Die Stöben Wittlinger GmbH wurde 1984 durch Axel-H. Wittlinger gegründet. Seitdem ist das Unternehmen auf rund 40 Mitarbeiter gewachsen und hat sich im Hamburger Markt sowie darüber hinaus als Hausverwalter und Makler für Gewerbe- und Privatimmobilien einen Namen gemacht. „An oberster Stelle stand für meine Frau und mich, dem Grundgedanken des Familienunternehmens treu zu bleiben und die traditionellen Werte mit neuen Impulsen der nächsten Generation zu vereinen.“, so Axel-H. Wittlinger.
 
Die Geschäfte von Wittlinger & Co werden durch die beiden ehemaligen Mitarbeiterinnen der Stöben Wittlinger GmbH, Lisa-Marie Wittlinger und Jeanette Kuhnert, als geschäftsführende Gesellschafterinnen verantwortet. Lisa-Marie Wittlinger ist studierte Betriebswirtin, hat die Wittlinger Firmengruppe in den Bereichen Marketing und Controlling modernisiert und die Unternehmensnachfolge auch für die Abteilungen der WEG-Verwaltung und der Zinshausverwaltung strukturiert.
Jeanette Kuhnert ist studierte Immobilienökonomin, langjährige Mitarbeiterin der Maklerabteilung und hat zuletzt als Teamleiterin des Bereichs „Verkauf und Vermietung von Gewerbe- und Investmentimmobilien“ die Weichen für die aktuelle Unternehmensentwicklung gestellt.
 
Durch die Gründung des neuen Unternehmens sollen vor allem die Dienstleistungen für Verkäufer, Vermieter, Käufer und Mieter noch professioneller gestaltet werden. Jeanette Kuhnert ergänzt: „Vor allem die nachhaltige Unternehmensentwicklung und Digitalisierung der Angebote werden unsere obersten Ziele sein.“ Neben den Geschäftsführerinnen zählen drei weitere Mitarbeiter zu Wittlinger & Co. Lisa-Marie Wittlinger: „Wir freuen uns, dass unser Maklerteam, bestehend aus Heike Isemann, Melissa Kammeyer und Burkhard Kastning, geschlossen mit uns gemeinsam in das neue Unternehmen wechselt und die Segel in Richtung  Zukunft setzt.“
 
Ansprechpartnerin:
Lisa-Marie Wittlinger
Geschäftsleitung
Unternehmensentwicklung
l.wittlinger@wittlinger-co.de
+49 40 25401024
+49 151 59064120
www.wittlinger-co.de

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Wie „Eigentum und Klimaschutz“ sowie „Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“ miteinander funktionieren können

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Maklerrecht

Themen > Recht & Gesetz

Maklerrecht

Wirksame Verlängerung eines Makleralleinauftrags

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt

In einem Makleralleinauftrag kann wirksam eine an den Zeitbedarf für eine erfolgversprechende Tätigkeit orientierte Mindestlaufzeit vereinbart werden mit der Maßgabe, dass eine zunächst vereinbarte Vertragslaufzeit sich automatisch verlängert, soweit nicht eine Kündigung erklärt wird. BGH, Urteil vom 28.05.2020 – I ZR 40/19

Sachverhalt

Der klagende Makler hatte mit der beklagten Verkäuferin einen Makleralleinauftrag abgeschlossen. Die Laufzeit war in Ziffer 2 des Alleinauftrags wie folgt vereinbart: „Der Auftrag ist zunächst auf sechs Monate befristet und verlängert sich jeweils um weitere drei Monate, falls er nicht gekündigt wird“.
Im Makleralleinauftrag war auf drei Anlagen hingewiesen, die vom Auftraggeber beachtet werden sollten. In der Anlage 1 „Informationen für den Verbraucher“ heisst es:

„Mindestlaufzeit des Vertrags und Kündigungsregeln

Die Mindestlaufzeit des Vertrags ergibt sich aus der Nr. 2 der beigefügten Vertragsurkunde getroffenen Vereinbarung. Der Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er nicht von einer Partei unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen gekündigt wird. Kündigungsrechte des Auftraggebers aus wichtigem Grund richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 314 BGB).“

Der Kläger verlangt von der Beklagten Schadensersatz, weil diese nach Ablauf der Mindestlaufzeit, ohne eine Kündigung auszusprechen, einen weiteren Makler beauftragt hatte und es über diesen zum Abschluss des Kaufvertrages kam. Der Käufer war ein Kunde, der sich vor Ablauf der Kündigungsfrist auch bei dem klagenden Makler gemeldet hatte. Das OLG Stuttgart hat die Klage abgewiesen mit der Begründung, die Verlängerungsklausel sei unwirksam.

Entscheidung

Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts bejaht der BGH die Frage, dass grundsätzlich eine solche Klausel wirksam sein kann. Der BGH führt aus, dass in einem Formular- Alleinauftrag eine am Zeitbedarf für eine erfolgversprechende Tätigkeit orientierte Mindestlaufzeit vereinbart werden darf mit der Maßgabe, dass diese sich automatisch um drei Monate verlängert, soweit nicht eine Kündigung ausgesprochen wird.

Da aber vorliegend das Erfordernis der Einhaltung der Kündigungsfrist von vier Wochen sich lediglich aus einer der Anlagen zum Makleralleinauftrag ergebe und diese Anlage nicht ausdrücklich zum Vertragsinhalt gemacht worden war, sondern den Hinweis enthielt, dass sie „zu beachten“ sei, sei die Verlängerungsklausel insgesamt unwirksam. Die Regelung zur Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist sei deshalb nicht Bestandteil des Vertrags geworden. Da die Verlängerungsklausel nach dem Willen des Maklers zusammen mit der Regelung der Kündigungsfrist gelten sollte, sei die Verlängerungsklausel damit insgesamt unwirksam.

Fazit:

Mit dieser Entscheidung ist nach früher unterschiedlich vertretenen Rechtsauffassungen zur Wirksamkeit von Laufzeitregelungen in Makleralleinaufträgen nunmehr höchstrichterlich geklärt, dass die in der Mehrzahl der Alleinaufträge verwandte Laufzeitregelung mit automatischer Verlängerung wirksam ist, sofern sie auch die Kündigungsfrist zum Vertragsinhalt macht. Erforderlich ist somit für die wirksame Laufzeitregelung mit automatischer Verlängerung, dass auch die Kündigungsfrist Bestandteil des Makleralleinauftrags wird.

 

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt
Fachanwältin für Miet- /WEG-Recht
Breiholdt Voscherau Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
www.breiholdt-voscherau.de

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BGH, Urt. v. 28.05.2020 – III ZR 58/19

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt

In der Entscheidung des BGH vom 28.05.2020 – III ZR 58/19 war Gegenstand der rechtlichen Prüfung, ob und in welchem Umfang ein Notar gehalten ist, zu überprüfen, ob der Käufer eines Grundstücks Verbraucher ist. Im Rahmen des Kaufvertrages erwarb der Käufer ein Mehrfamilienhaus mit vier teilweise vermieteten Eigentumswohnungen zum Kaufpreis von insgesamt E 140.000,–. Der Käufer hatte den Kaufvertragsentwurf vor dem Beurkundungstermin nicht erhalten. Es ging deshalb um die Frage, ob der Käufer als Verbraucher nach § 17 Abs. 2 a Satz 2 Nr. 2 Beurkundungsgesetz zu belehren war. Der Notar war von einer teilgewerblichen Tätigkeit des Käufers ausgegangen, weil dieser erwogen hatte, einzelne Wohnungen nach Renovierung zu verkaufen. Der BGH hat die Verbrauchereigenschaft des Käufers bejaht und führt hierzu unter anderem folgendes aus:

„Unter einer gewerblichen Tätigkeit versteht man ein planmäßiges, auf eine gewisse Dauer angelegtes Anbieten entgeltlicher Leistungen am Markt unter Teilnahme am Wettbewerb. Eine Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich. Dabei setzt ein solchermaßen planvolles Handeln einen gewissen organisatorischen Mindestaufwand voraus. Die hier in Rede stehende Verwaltung eigenen Vermögens stellt hingegen regelmäßig keine gewerbliche Tätigkeit dar, sondern ist dem privaten Bereich zuzuordnen. Dazu gehört auch der Erwerb oder die Verwaltung einer Immobilie. Die Höhe der verwaltenden Werte ist ebenso wenig maßgeblich wie der Umfang der Fremdfinanzierung, die beim Immobilienerwerb regelmäßig zur ordnungsgemäßen Verwaltung gehören kann. Die Aufnahme von Fremdmitteln lässt daher für sich genommen nicht auf ein Gewerbe schließen.

Ausschlaggebende Kriterien für die Abgrenzung der privaten von der berufsmäßig betriebenen Vermögensverwaltung sind vielmehr der Umfang, die Komplexität und die Anzahl der damit verbundenen Vorgänge. Erfordern diese einen planmäßigen Geschäftsbetrieb – wie etwa die Unterhaltung eines Büros oder einer Organisation – so liegt eine gewerbliche Betätigung vor. Ob der mit der Vermögensverwaltung verbundene organisatorische und zeitliche Aufwand das Bild eines planmäßigen Geschäftsbetriebs vermittelt, ist eine Frage des Einzelfalls. Die Anzahl der erworbenen Immobilien ist für sich betrachtet nicht maßgeblich.

Auch der Weiterverkauf erworbenen Grundbesitzes fällt grundsätzlich in den Bereich privater Vermögensverwaltung; ein unternehmerischer Grundstückshandel kommt erst dann in Betracht, wenn ein bestimmtes Maß überschritten wird. Ob ein bei Erwerb einer oder mehrerer Immobilien bereits geplanter oder potenziell in Betracht gezogener Verkauf – im Gegensatz zur Vermietung – einen gewerbsmäßigen Grundstückshandel darstellen kann, beurteilt sich ebenfalls nach den Umständen des Einzelfalls und insoweit vor allem nach dem erforderlichen Aufwand und der Notwendigkeit einer geschäftsmäßigen Organisation.“

Fazit:

Die Abgrenzung eines Verbrauchergeschäfts zu einer (teil-)gewerblichen Tätigkeit bereitet immer wieder, insbesondere im Immobilienhandel und Maklergeschäft, Schwierigkeiten. Das vorliegende Urteil des BGH macht deutlich, dass die Maßstäbe, die dem Käufer oder im Maklerrecht dem Maklerkunden noch eine Marktverbrauchereigenschaft zubilligen, weit gezogen werden. Der Makler sollte deshalb auch bei geringen Zweifeln an der Verbrauchereigenschaft vorsorglich von einem Verbrauchergeschäft ausgehen und dem Kunden Widerrufsbelehrung und Musterwiderrufserklärung erteilen.

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt
Fachanwältin für Miet- /WEG-Recht
Breiholdt Voscherau Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
www.breiholdt-voscherau.de

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Immobilienwerte der verschiedenen Marktsegmente in der Coronakrise überwiegend stabil

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Immobilienwerte der verschiedenen Marktsegmente in der Coronakrise überwiegend stabil

Bildquelle: Adobe Stock

Im Vergleich mit Investitionen in andere Werte, beispielsweise Aktien, sind Immobilien derzeit von der Coronakrise noch weitgehend unbelastet. Das trifft jedoch nicht auf alle Marktsegmente gleichermaßen zu.

An der Börse gehandelte Immo­bilien­­­i­­nvestments rutschten zunächst deutlich ab. Die Kurse der großen deutschen Immobilien­fonds verloren zu Beginn der Krise um 10 bis 20 Prozent, erholten sich inzwischen aber teilweise.

Wohnimmobilien erscheinender­­zeit sogar noch attraktiver zu sein, als vor der Krise. In Zeiten der Stay at Home-Gesellschaft gewinnt die häusliche Umgebung an Bedeutung. Die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern übersteigt das Angebot seit langem um ein Vielfaches. Ob für eine Wohnung fünf oder drei potenzielle Käufer bereit stehen, wird zunächst kein wesentliches Kriterium für die Preisbildung sein. Maßgeblich wird jedoch die Dauer der Krise sein, die irgendwann den Arbeitsmarkt und damit die Einkommenssituation breiter Käuferschichten beeinflussen kann. Mittelfristig könnten Nachfrage, Fluktuation und Preisentwicklung sinken.
Analysten gehen davon aus, dass sich die aktuelle Krise vor allem auf Einzelhandels- sowie Hotel- und Freizeitimmobilien negativ auswirken wird. Der Markt für Büroimmobilien reagiert traditionell sensibel auf konjunkturelle Schwankungen. In diesem Segment ist laut Forschungsinstitut bulwingesa mit steigenden Leerständen auf moderatem Niveau zu rechnen. Die zunehmende Digitalisierung in den Unternehmen durch die Coronakrise verändert überdies die künftigen Anforderungen an Büroflächen. Der damit einhergehende geringere Flächenbedarf wird zu Veränderungen führen, die allerdings kein Überangebot verursachen werden, meint Andreas Wende, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Büroimmobilien.

Logistikimmobilien könnten durch einen steigenden Lagerflächenbedarf infolge des Trends zur Ad-hoc-Produktion Gewinner der Krise sein.

StöbenWittlinger GmbH
Lübecker Str. 128
22087 Hamburg

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Wann der Vermieter die
Heizung einschalten muss

Bildquelle: Adobe Stock

Das Laub wird langsam bunt und fällt herab – der Herbst hält Einzug und damit sinken auch die Temperaturen. Je nach eigenem Wohlbefinden besteht bei vielen Menschen nun das Bedürfnis, sich mit einem Dreh am Heizventil wohlige Wärme in den 4 Wänden zu verschaffen. Eigenheimbesitzern steht es frei, die Heizung das ganze Jahr über hochzufahren, aber an welche Zeiten ist ein Vermieter gebunden, die Heizung in seinem Mietobjekt anzustellen?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Landläufig wird die Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April als generelle Heizperiode betrachtet, hierzu gibt es auch einige Urteile in der Rechtsprechung. Eine verbindliche gesetzliche Vorgabe gibt es jedoch nicht. In manchen Regionen wird der Zeitraum der Heizperiode auch vom 1. September bis 31. Mai ausgeweitet. In welchem Zeitraum genau der Vermieter die Heizung in Betrieb nimmt, ist in vielen Mietverträgen festgelegt.

Aber auch außerhalb der jeweilig festgelegten Heizperiode muss der Vermieter die Heizung anschalten, wenn es die Temperaturen erfordern. Dies ist der Fall, wenn die Temperaturen tagsüber innerhalb der Wohnung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf unter 18 Grad fallen oder aber unverzüglich, wenn die Temperatur unter 16 Grad fällt.

Grundsätzlich ist das Heizen außerhalb der Heizperiode nicht nur von der Höhe der Temperaturen, sondern auch vom jeweiligen Zimmer und der Tageszeit abhängig. Die meisten Gerichte halten Werte unterhalb von weniger als 18 Grad als unzumutbar. In einer Wohnung sollten tagsüber immer mindestens 20 Grad möglich sein. Differenziert wird hier laut Deutschem Mieterbund zusätzlich auch zwischen den einzelnen Räumen: Wohnzimmer 21 Grad, Schlafzimmer 18 Grad, Küche 18 Grad, Bad 22 Grad.

Nachts in der Zeit zwischen 23 Uhr und 6 Uhr sind meist 18 Grad ausreichend. Hier ist der Vermieter in der Regel zu einer sogenannten Nachtabsenkung berechtigt, die ihren hauptsächlichen Grund in der Energieeinsparung hat. Die Nachtabsenkung muss allerdings mit Augenmaß und im Hinblick auf das jeweilige Gebäude bezüglich der individuellen Wärmedämmung abgestimmt sein. Fällt die Nachtabsenkung zu extrem aus, besteht die Gefahr der Schimmelbildung durch Feuchtigkeit. Des Weiteren fällt die eigentlich erwünschte Energieeinsparung dann negativ aus, da es mehr Energie verbraucht, die ausgekühlten Wohnungen wieder auf die gewünschte Raumtemperatur hoch zu heizen.

Ist die Wohnung dauerhaft zu kalt, so kann ein Recht auf Mietminderung für den Zeitraum, in dem die vorgeschriebenen Raumtemperaturen nicht erreicht wurden, bestehen. Voraussetzung ist, dass der Vermieter im Vorfeld über den Mangel der kalten Wohnung informiert wurde und die Möglichkeit zur Abschaffung des Mangels bekommen hat. Die Höhe der Mietminderung muss hierbei individuell geklärt werden.

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Einbruchschutz: Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt die Hochsaison für Einbrecher. Mechanische und digitale Sicherheitstechniken schützen das eigene Zuhause vor unerwünschten Besuchern – und sorgen nebenbei für ein Komfortplus.

Winterzeit ist Einbruchzeit: Laut Bundeskriminalamt wird in den Monaten November bis Januar fast doppelt so häufig eingebrochen wie in den Sommermonaten Juli und August. Insbesondere am späten Nachmittag, wenn viele Hausbewohner nicht zu Hause sind, bietet die frühe Dunkelheit Einbrechern Schutz und Deckung. Die gute Nachricht: Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 im Zuge der Corona-Pandemie auf den tiefsten Stand seit fast 40 Jahren gesunken, so der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Auch die Vorjahre zeigen: Es wird immer seltener eingebrochen. Nach Angaben des GDV liegt der Grund dafür vor allem an verstärkten Investitionen in Sicherheitstechnik. Denn bei erschwerten Bedingungen geben laut polizeilicher Kriminalstatistik viele Täter auf. Im Jahr 2019 blieben rund 45 Prozent der Einbruchsdelikte bereits im Versuchsstadium stecken. „Maßnahmen, die den Zeit- und Lärmaufwand für Täter gezielt erhöhen, können viele Einbrüche bereits im Keim ersticken“, so LBS-Expertin Monika Grave. „Eigenheimbesitzer haben dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten, um ihr Eigentum vor Einbrüchen zu schützen.“

Eine typische Schwachstelle sind Fenster und Fenstertüren mit herkömmlichen Rollzapfen. Über sie erfolgen in Einfamilienhäusern die meisten Einbrüche. Die Installation von Pilzkopfzapfen erschwert das Aufhebeln deutlich. Zudem können massive Schließbleche, die im Mauerwerk verankert sind, das Aufhebeln von Türen verhindern. Ein Aufbohrschutz für die Griffe schützt Fenster und Türen zusätzlich.

Mechanischen Einbruchschutz smart ergänzen

Neben mechanischen Lösungen setzen immer mehr Eigenheimbesitzer Smart-Home-Technologien ein. Intelligent gesteuerte Systeme können flexibel gehandhabt und bequem aus der Ferne bedient werden – ein Komfortplus. Zudem sind die Smart-Home-Lösungen oftmals deutlich effizienter, weil sie Anwesenheit vortäuschen und Einbrecher abschrecken – etwa durch programmierte oder intelligent gesteuerte Rollläden, Lichter und Elektrogeräte.

Sind die Smart-Home-Geräte über eine zentrale Steuereinheit miteinander verbunden, können Eigenheimbesitzer sogar Abwesenheitsszenarien programmieren, zum Beispiel für den Urlaub. Smarte Bewegungs- und Präsenzmelder registrieren, wenn sich Personen unerlaubt Zutritt zum Grundstück oder der Wohnung verschaffen und benachrichtigen die Hausbewohner sowie autorisierte Personen wie Nachbarn oder Familienangehörige per Push-Nachricht auf das Smartphone.

Dank intelligenter Fenstersysteme dürfte künftig auch diese Schwachstelle der Vergangenheit angehören: Noch vor dem Verlassen des Hauses können die Hausbewohner über das Smartphone einsehen, welche Türen oder Fenster geöffnet sind – und diese dann per Knopfdruck schließen. Mittels eingebauter Sensoren erkennen die intelligenten Fenster außerdem unautorisierte Kontakte, geben akustische und optische Vorwarnsignale aus und lösen im Zusammenspiel mit der Sirene des Rauchmelders einen Alarm aus.

Auch digitalen Einbrüchen vorbeugen

Kameras, Sensoren und andere intelligente Geräte sind bei Smart Home über ein Netzwerk verbunden und stellen damit ein mögliches Angriffsziel für Hacker dar. Smart-Home-Nutzer sollten ihr System gegen solche Angriffe schützen, indem sie die Software regelmäßig aktualisieren und das Netzwerk mit besonders sicheren und regelmäßig wechselnden Passwörtern verschlüsseln.

Gut zu wissen

Mechanische oder elektronische Maßnahmen zum Einbruchschutz werden von der KfW mit bis zu 1.600 Euro gefördert. Darunter fallen auch Smart-Home-Sicherheitstechnologien. Der Umfang des Zuschusses ist abhängig von der Höhe der förderfähigen Investitionskosten. Belaufen diese sich zum Beispiel auf insgesamt 5.000 Euro, erhalten Eigenheimbesitzer für die ersten 1.000 Euro einen Zuschuss von 20 Prozent, für die weiteren 4.000 Euro noch 10 Prozent. Weitere Informationen gibt es auf www.kfw.de. Die Polizei informiert im Internet unter www.k-einbruch.de sowie in polizeilichen Beratungsstellen vor Ort über geeignete Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Quelle: www.lbs.de

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Schimmel und Rohrbruch

Themen > Recht & Gesetz

Schimmel und Rohrbruch

Vermieter durfte Substanzschaden sofort als Werbungskosten absetzen

Bildquelle: Tomicek/LBS

Der Fall:

Als ein Käufer eine vermietete Eigentumswohnung erwarb, be­fand sich diese in einem mängelfreien Zustand. Im Folgejahr häuften sich allerdings die Probleme. Man stritt um die Nebenkosten, es folgte die Kündigung. Es stellte sich heraus, dass die Mieterin in jüngerer Vergangenheit einen Rohrbruch nicht gemeldet und es zugelassen hatte, dass sich Schimmel an den Wänden bildete. Hinzu kamen eingeschlagene Scheiben in den Türen und zersprungene Bodenfliesen. Der Eigentümer machte die Sanierungskosten in Höhe von etwa 20.000 Euro als sofort abzugsfähige Werbungskosten geltend. Der Fiskus ging jedoch von anschaffungsnahen Herstellungskosten aus, die nur über einen längeren Zeitraum abzusetzen seien.

Das Urteil:

Zwar gebe es durchaus viele Situationen, in denen man
von solchen anschaffungsnahen Herstellungskosten ausgehen müsse, entschied der Bundesfinanzhof. Das treffe etwa auf übliche bauliche Maßnahmen im Zusammenhang mit einem Erwerb zu (zum Beispiel Modernisierung oder Schönheitsreparaturen). Doch hier handle es sich um eine ganz andere Ursache für die Renovierungsarbeiten, die als „Erhaltungsaufwand“ gelten müssten und deswegen sofort abziehbar seien.

 

Quelle: www.lbs.de

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Wohnen 65 plus: Gerichtsentscheidungen zum Thema Senioren und Immobilie

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Immer öfter stellt sich die Frage, ob und unter welchen Umständen Senioren weiter in ihrer Immobilie wohnen können, wenn sie betreut werden müssen bzw. wenn Umbauten nötig werden, die auch den Bereich des Gemeinschaftseigentums betreffen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat für seine Extra-Ausgabe einige solcher Fälle gesammelt.

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Schädlicher Schatten

Wer auf seinem Dach eine Solaranlage errichtet, der hofft natürlich auch, dass diese Anlage üppige Erträge an Sonnenenergie erbringt. Bei einem Grundstückseigentümer in Nordrhein-Westfalen drohte das nicht mehr zu funktionieren, weil ein geplanter und genehmigter Neubau das Dach mit der Photovoltaikanlage verschattet hätte.

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