ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

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ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

28. und 29. September 2019 – Informieren. Kaufen. Verkaufen. Anlegen. Verwalten. Finanzieren

Symbolfoto © shutterstock

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.

Parallel zur Landes­bau­messeRo­Bau am 28. und 29. September 2019 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Tagungsrotunde der HanseMesse findet die Messe als separate Veranstaltung statt. Überlegungen für das Konzept einer Wohnimmobilienmesse sind über einen längeren Zeitraum entstanden und wurden nun mit unseren Partnern aus der regionalen Immobilienwirtschaft konkret. Grundgedanke der ImmoNord ist die Konzentration von Ausstellern aus der Immobilienbranche und das Zusammenführen von privaten Käufern und Verkäufern. Die ImmoNord versteht sich als Marktplatz aus Angebot und Nachfrage und ist gleichzeitig Informationsplattform für zukünftige Immobilienbesitzer oder Besucher mit Verkaufsinteresse.

Die ImmoNord bietet Besuchern, welche eine Wohn­immobilie erwerben oder verkaufen möchten, einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt. Bis zu 20 ausgewählte Makler, Bauträger, Sachverständige und Finanzierer präsentieren eine Vielzahl an aktuellen Immobilien­angeboten
wie Häuser, Eigentumswohnungen, Grund­stücke, Ferienhäuser, Anlageobjekte sowie zukünftige Bauprojekte.

Den Messebesuchern bietet sich zudem die Möglichkeit, an informativen Fachvorträgen von Branchenexperten teilzunehmen. Das ImmoForum ist ein begleitendes Fachprogramm zur Ausstellung. Zahlreiche Vorträge und Informationsveranstaltungen branchenrelevanter Themen werden angeboten und diskutiert. Profis geben Tipps zum Immobilienkauf/ -verkauf, zu Baufinanzierungen und Fördermöglichkeiten.

Die Kombination der Messen RoBau, Wohnideen & Lifestyle sowie der neuen ImmoNord garantiert eine perfekte Branchen­symbiose aus Bau- und Immo­bilien­wirtschaft. Der Eintritt von nur € 8,– ermöglicht den Besuch aller drei Messen.

inRostock GmbH – Messen,
Kongresse & Events
Thomas Walter
Zur HanseMesse 1 – 2,
18106 Rostock
Tel.: 0381 44 00 611
E-Mail: t.walter@inrostock.de

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ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.

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29. Baumesse RoBau

Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.

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Anwaltskanzlei im historischen Packhaus

Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.

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Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Themen > Bauen & Wohnen

Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Carl-C. Franzen

Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

Für viele Eigentümer bietet die Teilung einer Immobilie viele Vorteile. Mit neuen Mitbewohnern ermöglichen sich neue soziale Kontakte. Im Idealfall bringen sie sogar Hilfe in der Bewältigung des Alltags. Auch stärken sie das Sicherheitsgefühl. Vor allem für Alleinstehende ist das wichtig oder Menschen, die häufig verreisen oder sich des Öfteren in ihrem Zweitwohnsitz aufhalten. Denn es bietet ihnen die Gewissheit, dass immer jemand da ist, der sich um die Immobilie kümmert. Außerdem bedeutet es eine Erleichterung im Unterhalt der Immobilie, da die Belastung geteilt wird – sowohl die Arbeit als auch das Finanzielle. Wer vermietet, verfügt zusätzlich noch über Mieteinnahmen. Ein weiterer Vorteil ist die Unterbringung von Pflegekräften im „neuen Teil“ des Zuhauses. Eigentümer haben so die Möglichkeit, noch viele Jahre in ihrer eigenen Wohnung wohnen zu bleiben und das Wohnen im Pflegeheim zu vermeiden.

Bei der Teilung von Immobilien raten Immobilienexperten Folgendes: Die Wohnungen sollten idealerweise strikt voneinander getrennt sein. Hier ist nicht nur auf eine gute Schallisolierung und möglichst geringe Sichtbeziehungen zu achten wie zum Beispiel getrennte Eingänge. Auch die Zugänge zu den jeweiligen Wohnungen sollten getrennt sein. Am besten ist es, wenn sich Begegnungen und gegenseitige Wahrnehmung nicht aufzwingen, ganz gemäß dem Motto: „Nähe auf Distanz“.

Zur rechtsgültigen Teilung Ihrer Immobilie benötigen Sie eine Teilungserklärung. Diese regelt, welche Flächen des Gebäudes, beziehungsweise des Grundstücks, zum Gemeinschaftseigentum gehören und welche zum Sondereigentum. Zusätzlich legt sie die Rechte und Pflichten der Bewohner fest. Die Teilungserklärung ist auch notwendig, wenn Sie die Immobilie gar nicht selbst bewohnen, sondern vermieten. Denn sie regelt, was gemeinschaftlich genutzt wird und was privat. Eine rechtskräftige Teilungserklärung muss vom Notar beglaubigt sein und ins Grundbuch eingetragen werden.

Eine Immobilienteilung birgt natürlich auch einiges an Kosten. Zu den vergleichsweise geringeren Kosten des Notars kommen in der Regel hohe Kosten für den Umbau. Um herauszufinden, ob sich eine Teilung wirklich lohnt, lassen Sie sich von einem Immobilien-Profi beraten.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienteilung erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.


info@ccfranzen.de
Tel.: 040/320 22 66
www.ccfranzen.de

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Aufstehen, der erste Kaffee, ab ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder.

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29. Baumesse RoBau

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29. Baumesse RoBau

27. – 29. September 2019

Projektleiter Marco Haase (r.) beim jährlichen Messerundgang mit dem Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel

Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.

Insgesamt werden etwa 300 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Sie präsentieren sich auf dem Gelände der HanseMesse und zeigen dabei die ganze Palette rund um den privaten Hausbau, Immobilien, Modernisierung und Energieeinsparung. „Wir haben zusammen mit vielen Partnern und Betrieben des Handwerks, der Immobilienwirtschaft und aus den Industriebetrieben eine interessante Messe vorbereitet, die den Besuchern ein attraktives Angebot unterbreiten wird.“, sagte Marco Haase, Projektleiter der wichtigsten Baumesse im Nordosten Deutschlands.
Dazu gehören zum Beispiel auch
die Sonderthemen Sicherheitstechnik und Holz. Zwei ganz wichtige Bereiche der RoBau, die sich den Gästen und Fachbesuchern auf Extraflächen präsentieren werden. „Einbrüche in den eigenen vier Wänden – das darf nicht unterschätzt werden. Wir wollen auf der RoBau zeigen, wie man sich dagegen schützen kann und wie man sich richtig verhält, wenn es vielleicht doch zu einem Einbruch gekommen ist.“, so Haase.

Auch Holz als Baustoff, Energieträger, Dämmmaterial oder für Möbel und Einrichtungen wird auf der RoBau eine wichtige Rolle spielen. „Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Ökobilanz beeindruckend. Wer Holz für seine eigenen vier Wände benutzen möchte, der baut auch auf eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Auf die wollen wir mit unserer Sonderfläche aufmerksam machen“, sagte Haase.

Neu in diesem Jahr ist die Begleitausstellung „ImmoNord“. In
der Tagungsrotunde des Rostocker Messegeländes können sich Besucher in exklusiver Atmosphäre über Kauf, Verkauf und Vermarktung privater Immobilien informieren.

Die RoBau, die vom 27. bis zum 29. September zusammen mit der Messe Wohnideen & Lifestyle stattfinden wird, hat aber noch mehr zu bieten. Fachvorträge zu interessanten Themen, Präsenta­tionen von Berufsbildern, ein kurzweiliges Rahmenprogramm,
eine umfangreiche Baumaschinenausstellung auf 2.500 Quadrat­metern im Außenbereich.

inRostock GmbH – Messen,
Kongresse & Events
Marco Haase
Zur HanseMesse 1 – 2,
18106 Rostock
Tel.: 0381/44 00 604
E-Mail: m.haase@inrostock.de

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ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.

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29. Baumesse RoBau

Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.

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Anwaltskanzlei im historischen Packhaus

Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Themen > Bauen & Wohnen

Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

Warum überhaupt Wohneigentum?

 

1. Altersvorsorge

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung kann bei der privaten Altersvorsorge eine maßgebliche Rolle spielen. Gerade heute, da nicht absehbar ist, ob die gesetzliche Rente einen ruhigen Lebensabend leisten kann, ist die Immobilie als Teil der Altersvorsorge nicht zu unterschätzen. Denn Wohneigentum ist eine langfristige und wertsichere Vermögensanlage. Ist die Wohnung oder das Haus erst einmal abbezahlt, sparen Selbstnutzer gegenüber Mietern monatlich Geld. So bleibt mehr von der monatlichen Rente, um den Ruhestand zu genießen. Lediglich die Betriebskosten und Rücklagen für Reparaturen müssen aufgewendet werden. Wer seine Immobilie nicht selbst nutzen kann oder will, kann sie entweder vermieten oder verkaufen. Als Vermieter kann man sich über eine zusätzliche Einnahmequelle freuen. Als Verkäufer profitieren Eigentümer von Wertsteigerungen. Den Erlös können sie gemäß ihrer jeweiligen Lebenssituation investieren – eine andere Immobilie, ein Pflegeplatz, eine Kreuzfahrt.

Hinweis: Wesentlich für diese Form der Altersvorsorge ist, dass die Immobilie bis zum Renteneintritt abbezahlt ist. Erwerber sollten dies bei der Finanzierungsvereinbarung beachten.

2. Lebensqualität

Die eigenen vier Wände sind häufig sehr viel mehr als lediglich eine langfristige und sichere Geldanlage. Für viele Hausbesitzer ist Wohneigentum gleichbedeutend mit Freiheit und Sicherheit. Einmal abbezahlt, ist Wohneigentum wie eine feste Burg. Es gibt keine Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen, keine Genehmigungspflicht für Mitbewohner oder Haustiere. Auch ist man niemandem Rechenschaft schuldig über bauliche Änderungen oder Ergänzungen. Darüber hinaus ist Wohneigentum das kleine Reich des Eigentümers. Er genießt, mit Ausnahme nachbarschaftlicher Rücksichtnahme und baurechtlicher Verordnungen, völligen Gestaltungsspielraum zur ästhetischen und emotionalen Verwirklichung. Investitionen und Mühe kommen einem selbst zu Gute und niemand muss befürchten, nach Auszug zum Rückbau gezwungen zu werden.

Warum jetzt erwerben?

3. Steigende Preise

Seit Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen im Bestand und im Neubau. Dieser Trend hat sich jedoch noch nicht erschöpft. In Großstädten und Ballungsräumen werden die Immobilienpreise auch in den folgenden Jahren noch steigen. Garanten für diese Entwicklung sind das weiterhin robuste Wirtschaftswachstum, die demographische Entwicklung sowie die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Im internationalen Vergleich sind deutsche Immobilienpreise zudem weiterhin relativ niedrig. Von daher ist in vielen Fällen mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Wer jetzt Wohneigentum erwirbt, kann in den kommenden Jahren mit realen Vermögenszuwächsen rechnen.

Hinweis: Wenn der Immobilienkauf primär der Vermögensbildung dienen soll, achten Sie auf die Lage.

4. Günstiges Zinsumfeld

Derzeit befinden sich Kreditzinsen noch auf einem historisch niedrigen Stand. Fremdkapital ist so billig wie selten. Erwerbswillige sollten die Gunst der Stunde daher nutzen. Insbesondere, da die Zeit der Niedrigzinsen nicht ewig währen wird.
Hinweis: Sichern Sie sich eine möglichst langfristige Zinsbindung, damit Ihnen die Zinswende keinen Strich durch die Rechnung macht.

5. Staatliche Förderung

Nicht nur das ökonomische Umfeld macht den Eigentumserwerb aktuell sehr interessant. Es gibt auch eine Reihe von staatlichen Förderprogrammen, die Erwerbswillige bei ihrem Vorhaben unterstützen können: der sogenannte Wohn-Riester, die Bausparförderung für Arbeitnehmer, die Wohnungsbauprämie und günstige Kredite der KfW-Förderbank. Zusätzlich können Erwerberhaushalte mit Kindern unter 18 Jahren seit September 2018 die neueste staatliche Förderung beantragen, das Baukindergeld. Über zehn Jahre wird pro Kind ein fester Förderbetrag gezahlt. Außerdem wird im Innen- und Bauministerium an einem Bürgschaftsprogramm der KfW gearbeitet. Damit soll die Eigenkapitalbasis von erwerbs- und bauwilligen Haushalten gestärkt werden.

www.ivd.berlin


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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

Zinsmarkt Barometer: Zinstief hält an

+++ KfW senkt Bereitstellungszins und verlängert bereitstellungszinsfreie Zeit auf 12 Monate (Prg. 152 und 153) +++ Auslauf Regional­rabatte für Plön und Flensburg +++ attraktive Forwardkonditionen +++ Volltilgerrabatte +++ 100 % Sondertilgungsoption mit Zinsaufschlag möglich +++

Zinsmarkt Barometer: Zinstief hält an

Die Umlaufrendite als Indikator für die Hypothekenzinsen ist jetzt seit einem Monat stabil im Negativbereich und in der Tendenz weiter abnehmend. Der gedrosselte Anleihenaufkauf durch die EZB hat bisher keine Trendwende gebracht. Ein Blick nach Japan sei erlaubt – hier ist der Kapitalmarktzins seit 20 Jahren im Niedrigzinsmodus mit dem Ergebnis gebremstes Wachstum, zunehmende Staatsverschuldung und weiter steigende Immobilienpreise –ungesunde Aussichten.

 
Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.
 
Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab 200.000 Euro, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 4,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.

TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · www.tgi-partner.de

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Der frühe Vogel bekommt das Nest

Kaum online gestellt und schon wieder aus dem Netz rausgenommen. Wer auf den einschlägigen Immobilien-Plattformen keinen Such­assistenten geschaltet hat, bekommt die besten Angebote gar nicht erst mit. Gerade private Anbieter fühlen sich von einer „Anfrage­lawine“ überfordert und nehmen die Anzeige schnell wieder raus.

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Beim Baukindergeld unbedingt auf die Fristen achten!

Formalitäten sind lästig, vor allem, wenn man ohnehin schon viele Termine hat. Aber oft bedeuten sie auch bares Geld! Wie beim Baukindergeld – denn den Zuschuss erhält nur, wer den Antrag fristgerecht stellt und die Nachweise rechtzeitig hochlädt. Die Termine für die Förderung sollten Familien unbedingt ernst nehmen! Denn werden Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf den Zuschuss.

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Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles***
+++ kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld, Vergabe so lange das Geld reicht +++ KfW Zinssenkungen +++ Rabattaktion Anschluss- finanzierung +++ Übernahme Grundbuchkosten bei Umfinanzierung +++ Aktion 12 Monate kostenfreie Forwardzeit +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld bis 30T € ab 3,49 % +++ erhöhte Anforderungen an Objektunterlagen zur Kreditentscheidung +++ optimaler Zeitpunkt für Anschlussfinanzierungen +++

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Ungefördert sollst Du nicht wohnen

Egal ob Neubau, Kauf, Wohnung oder Haus –
kein selbstgenutztes Wohnobjekt muss ungefördert bleiben.
„Wer sich bei Fördermitteln nicht unabhängig beraten lässt und auf öffentliche Mittel verzichtet, verschenkt bares Geld!“

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Erwerb einer Eigentumswohnung – Tipps vom IVD Berlin-Brandenburg

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Erwerb einer Eigentumswohnung – Tipps vom IVD Berlin-Brandenburg

Photo von Paige Cody auf Unsplash

Wer eine Eigentumswohnung kauft, erwirbt ja nicht nur die vier Wände, sondern auch Anteile des Gemeinschaftseigentums. Worauf hierbei vor dem Kauf der Wohnung achten?

Ein Käufer erwirbt zum einen das Sondereigentum, d.h. alles, was nicht zum Gemeinschaftseigentum gehört oder per Teilungserklärung wirksam zu Sondereigentum erklärt wurde (Grundsatz die eigene Wohnung mit deren Bestandteilen, die nicht zwingend Gemeinschaftseigentum sind). Daneben erwirbt der Eigentümer auch einen Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (insbesondere Grund und Boden, Außenflächen, Dach und Fassade des Hauses, gemeinschaftliche Räume, wie Keller, Waschküche, Garten, Fahrradabstellplatz, Garagen). Dieses Gemeinschaftseigentum steht allen Eigentümern der Gemeinschaft nur gemeinschaftlich zu. Das bedeutet, dass nur die Gemeinschaft wirksam über diesen Anteil verfügen kann bzw. Entscheidungen das Gemeinschaftseigentum betreffend (z.B. Sanierung, Reparatur) nur von den Eigentümern per Vereinbarung (alle Eigentümer stimmen zu) oder Beschlussfassung (das Gesetz sieht verschiedene Beschlus- smehrheiten für bestimmte Maßnahmen vor) getroffen werden können.

Vor dem Erwerb sollte der Zustand des Gemeinschaftseigentums genau geprüft werden.

Vor dem Erwerb sollte die Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung und die Beschlusssammlung geprüft werden, um die Zuordnung von Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum, aber auch die aktuelle Beschlusslage zu kennen.

Soweit möglich sollte auch die bestehende Instandhaltungsrücklage in Erfahrung gebracht werden, welche einen Hinweis auf den finanziellen Status der Gemeinschaft zulässt.

Sollte man einen Gutachter einschalten, der den Zustand des Gemeinschaftseigentums bewertet?

Der IVD empfiehlt bei Gebäuden im Bestand immer die Zuhilfenahme eines Gutachters oder Sachverständigen, der die bauliche Situation und einen etwaigen Instandhaltungsrückstau (Heizung, Keller, Feuchtigkeit in Wänden) beurteilen kann. So erhält man Kenntnis über die möglicherweise notwendigen Arbeiten und Kosten.

Auch aus diesem Grund sollte man die Beschlusssammlung (alle gefassten Beschlüsse) kennen, denn es ist nicht selten, dass bereits vor Erwerb ggf. eine umfangreiche Sanierung beschlossen wurde und die Umsetzung noch aussteht. Da man in die Rechte und Pflichten als Erwerber eintritt und an die Beschlussfassungen gebunden ist, muss dies bekannt sein.

Gebrauchte Objekte werden üblicherweise „gekauft wie gesehen“. Entscheidend beim Kauf ist daher die Besichtigung der Immobilie und das Erkennen, ob Probleme vorliegen, die den Wert mindern oder sogar zum völligen Wertverlust führen könnten.

Hat ein eher schlechter Zustand des Gemeinschaftseigentums Einfluss auf den Kaufpreis einer Eigentumswohnung?

Der Kaufpreis ist grundsätzlich Verhandlungssache. Er wird aber u.a. auch vom jeweiligen Instandhaltungszustand beeinflusst. Dies ist ein wertbildendes Merkmal, insofern beeinflusst der bauliche Zustand und die technische Ausstattung einer Immobilie auch den Kaufpreis. Hier kann der Interessent wichtige Verhandlungsweichen stellen.

Welche Unterlagen vom Gemeinschaftseigentum muss der Hausverwalter jemanden, der eine Eigentumswohnung kaufen will, offenlegen? Worauf muss geachtet werden?

Grundsätzlich steht nur dem Eigentümer selbst ein Einsichtsrecht in die Verwaltungs- und Hausunterlagen zu. Der Verwalter ist hingegen nicht gesetzlich verpflichtet, dem Erwerber Unterlagen über die Liegenschaft herauszugeben oder eine Einsichtnahme zu ermöglichen. Dies dürfte auch aus datenschutzrechtlichen Gründen bereits ausscheiden. Der Anspruch kann sich allenfalls gegen den Verkäufer richten. Möchte der Erwerber die sog. Hausunterlagen (u.a. Statik, Wohnflächenberechnung, Bauausführung, Baupläne, Wartungsverträge, etc.) einsehen, sollte er dies im Kaufvertrag auch vereinbaren, da die Herausgabe nicht bzw. nur in gewissem Umfang verpflichtend ist. Gegen den Verwalter besteht kein Anspruch des Erwerbers.

Der IVD empfiehlt, die laufenden Unterhaltskosten vorab zu klären, so u.a. Heizkostenabrechnung, Strom- und Wasserabrechnung, Grundsteuerbescheid, Müllentsorgungskosten, Versicherungskosten, Straßenreinigung, Gartenpflege, Wartungsverträge. Dies kann durch Einsicht in die letzte Jahresabrechnung und den Wirtschaftsplan (über den Verkäufer) erfolgen.

Da der Erwerber mit dem Lasten-Nutzen-Wechsel noch nicht Volleigentümer wird, sondern dies erst einige Wochen später erfolgt (Umschreibung im Grundbuch), sollte im notariellen Kaufvertrag auf diese Zwischensituation besonders Wert gelegt werden. Der Zeitpunkt der tatsächlichen Inbesitznahme sollte ebenso geregelt werden, wie die Möglichkeit die Stimmrechte bei der Eigentümerversammlung in Vertretung für den Eigentümer/Verkäufer wahrnehmen zu können.

Soweit möglich, sollte man sich als Erwerber auch die Miteigentümer anschauen. Eine WEG kann sehr konfliktbeladen sein, was häufig schlicht an der Zusammensetzung der verschiedenen Charaktere liegen kann.

www.ivd.berlin.net

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Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.

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Mahnmale der Immobilienspekulation und Vernachlässigung

Themen > News

Mahnmale der Immobilienspekulation und Vernachlässigung

Bild von Frank Winkler auf Pixabay

Verwahrloste und vernachlässigte Wohnungseigentumsanlagen – Schrottimmobilien oder soziale Brennpunkte – gibt es inzwischen in vielen Städten Deutschlands. Allerdings wird nicht wahrgenommen, dass sie in der Hand von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) liegen. Somit wird auch nicht erkannt oder gesehen, dass es seit langem politischen Handlungsbedarf gibt – bei der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes ebenso wie bei anderen Gesetzgebungsverfahren und in den Kommunen. Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) hat das Problem analysiert und eine Studie mit Fallbeispielen hierzu herausgegeben. Um nicht heute die Probleme der Zukunft zu schaffen, fordert WiE gesetzliche Vorgaben für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen sowie für Untergemeinschaften von WEGs.

Obwohl fast 25  % aller Wohnungen bundesweit Eigentumswohnungen sind, sind Probleme dieser Rechtsform wenig bekannt

Die Wohnungspolitik steht wieder im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Bezahlbares Wohnen ist für viele Menschen in den großen Städten zunehmend schwieriger bis unerschwinglich geworden, die Sozialwohnungen nehmen seit Jahrzehnten ab, die Mietpreise steigen, Zuziehende finden überhaupt keine Wohnungen. Am Wochenende demonstrierten viele Menschen für schärfere staatliche Eingriffe, um die Misere zu beheben.

Fast 25  % aller Wohnungen in Deutschland sind inzwischen Eigentumswohnungen, von denen etwas mehr als die Hälfte vermietet ist. Obwohl also fast jede vierte Wohnung in Deutschland eine Eigentumswohnung ist, ist selbst in der Fachöffentlichkeit und Politik wenig bekannt über diese Eigentumsform und ihre spezifischen Probleme. Das sehr komplexe bis komplizierte Rechtssystem wird vielfach ignoriert. Auch vielen Fachjournalisten sind die Probleme nicht bekannt.

Die Vernachlässigung von Wohnungseigentumsanlagen schafft soziale Brennpunkte und Schrott-Immobilien

Der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum bringt mit seiner aktuellen Studie dieses weitere Wohnungsproblem in die politische Diskussion und in die geplante Reform des Wohnungseigentumsgesetzes ein: die Vernachlässigung und Verwahrlosung von Wohnungseigentumsanlagen. Viele dieser Immobilien in der Hand von WEGs haben sich in soziale Brennpunkte oder sogar Schrott-Immobilien verwandelt und entwickeln sich weiter dahin, sind sehr beständig und „kontaminieren“ ihr Viertel auf Jahrzehnte. Die WEGs schaffen es nicht aus eigener Kraft, sich aus der Abwärtsspirale zu lösen. Es fehlen Instrumente im Wohnungseigentumsgesetz und in anderen Gesetzen sowie für den Krisenfall bewährte und bekannte Problemlösungsstrategien.

In der Studie „Mahnmale der Immobilienspekulation und Vernachlässigung“ stellt Wohnen im Eigentum den Entwicklungsweg von neun WEGs zur Schrottimmobilie oder zum sozialen Brennpunkt vor und weist auf Gesetzmäßigkeiten hin, die Strukturprobleme erkennen lassen. Einige dieser Anlagen wurden inzwischen zwangsgeräumt und müssen abgerissen werden mit hohen Kosten für den Steuerzahler und herben Verlusten für die Eigentümer. In anderen WEGs hat sich eine komplexe, schwierige Eigentümer- und Bewohnerstruktur herausgebildet. Aus den Erkenntnissen der Beispielsammlung werden Diskussionsvorschläge und erste Schritte für die Problemlösung – Auflösung oder Wieder-Inwertsetzung der Anlage – entwickelt, auch mit dem Ziel, dass sich solche Anlagen nicht „vermehren“.

Immobilienspekulation ausbremsen, Untergemeinschaften regeln

Wohnen im Eigentum fordert: Die Immobilienspekulation bei der Umwandlung und dem Neubau von WEGs ist auszubremsen – nicht nur, indem für eine gewisse Zeit die Umwandlung von Miet- in Wohnungseigentum in bestimmten angesagten Wohnquartieren der größten Städte untersagt oder verboten wird, sondern auch, indem bereits im WEGesetz Vorgaben für eine geregelte Umwandlung gerade unsanierter Mietwohnungen gemacht werden. Bisher gibt es keine Vorgaben hierzu.

Ebenso ist es erforderlich, die häufige Praxis von Bauträgern zu regeln, wieder große WEGs mit deutlich mehr als hundert Wohnungen zu bauen – so kann stärker verdichtet gebaut werden – und sie durch die Schaffung von Untergemeinschaften attraktiv zu machen. Da es keinerlei gesetzliche Vorgaben für Untergemeinschaften gibt, werden hier die Probleme der Zukunft – und zwar hochkomplexe Probleme – geschaffen, die dann später von den Eigentümern und den Steuerzahlern zu bezahlen sind. „Wirkungsvolle Lösungsansätze, um Entwicklungen zu Schrott- oder Problemimmobilien vorzubeugen, können nur gelingen, wenn diese Immobilien als WEGs sichtbar und eine Vielzahl an Sanierungsmaßnahmen miteinander kombiniert werden“, erklärt Gabriele Heinrich, Vorstand von Wohnen im Eigentum. „Daran müssen sich viele Akteure beteiligen.“

Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden:
www.wohnen-im-eigentum.de/politik/problem-immobilien

Wohnen im Eigentum e.V.
Thomas-Mann-Str. 5
53111 Bonn

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Immobilien-Almanach 01

Die Immobilienbranche ist in wenigen Jahren zu einem Motor der deutschen Wirtschaft geworden. Sie beeinflusst die ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes so stark wie seit der Nachkriegszeit nicht mehr. Der Immobilien-Almanach bietet einen Überblick über diese starke, dynamische Branche.

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Neue Geschäftsführung beim IVD Nord

Am 23. April 2019 trat Christian Karow (54) die Position als Geschäfts-führer des Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e.V. an. Der erfahrene Kaufmann und Immobilienexperte war langjährig in leitender Ebene bei der Hamburger Sparkasse AG tätig, unter anderem als Geschäftsführer im Bereich der digitalen Immobilienvermarktung.

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Immobilien – eine eigene Welt

Wer mit Immobilien zu tun hat, weiß, dass damit ein weites Feld verbunden ist. Zwischen dem Wohnen als Grundbedürfnis und Immobilien als Luxus, zwischen wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Interessen öffnet sich der Raum – im Wortsinn und zugleich symbolisch.

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Mahnmale der Immobilienspekulation und Vernachlässigung

Verwahrloste und vernachlässigte Wohnungseigentumsanlagen – Schrottimmobilien oder soziale Brennpunkte – gibt es inzwischen in vielen Städten Deutschlands. Allerdings wird nicht wahrgenommen, dass sie in der Hand von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) liegen. Somit wird auch nicht erkannt oder gesehen, dass…

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Herzerfrischendes Raumklima

Themen > Bauen & Wohnen

Herzerfrischendes Raumklima

Raumlüftungssysteme filtern Feinstaub und Straßenlärm – gut für’s Herz!

Gesundheit – ohne Niesen! Kontrollierte Wohnungslüftung filtert nicht nur Pollen aus der Zuluft, sondern auch Feinstaub und Straßenlärm.
(Foto: BDH, Köln/FGK, Bietigheim-Bissingen)

Lärm und Feinstaub sind die größten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen, erklärte Prof. Dr. Münzel, Direktor des Zentrums für Kardiologie an der Uniklinik Mainz in der Allgemeinen Zeitung Mainz. Man geht davon aus, dass die Menschen in den westlichen Industrieländern durch derlei Umweltverschmutzung jedes Jahr zusammengerechnet eine Million gesunder Lebensjahre verlieren. Eine entsprechende Untersuchung hat der Mediziner jüngst zusammen mit einem internationalen Forscherteam aus USA, Kanada und Dänemark im European Heart Journal publiziert, einem der renommiertesten Kardiologie-Magazine weltweit.

Da wir uns jedoch durchschnittlich 80 Prozent unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen aufhalten, haben wir es dort selbst in der Hand, für gesunde Raumluftverhältnisse und Lärmschutz zu sorgen. Die private Gesundheitsformel lautet: Kontrollierte Wohnraumlüftung. Denn moderne Wohnungslüftungsanlagen mit ausgereifter Filtertechnik gewährleisten auch bei geschlossenen Fenstern einen kontinuierlichen Luftaustausch in den eigenen vier Wänden. Straßenlärm und Feinstaub bleiben draußen, Schadstoffe aus Gegenständen im Raum und CO2 werden konsequent abtransportiert, Sauerstoffgehalt und Luft-feuchte auf Idealwerten gehalten.

Es sind nicht nur die 20 Prozent Pollenallergiker in der Bevölkerung, die spürbar unter schlechten Luftverhältnissen leiden – nur im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung merken diese Patienten sofort, wenn ihr persönliches „Unkraut“ blüht. Doch Feinstaub und Lärm setzen uns allen das ganze Jahr über physisch zu, ihr Anteil als Ursache von Herzkreislaufproblemen ist er-schreckend hoch, wie das Team renommierter Spezialisten nun herausfand. Auch wenn man im Alltag der modernen Zivilisation im Freien oft keine Möglichkeiten hat, diesen Negativeinflüssen aus dem Weg zu gehen, so bietet die moderne Haustechnik dagegen einen sehr effi- zienten Lösungsansatz. Nachdem wir uns einen Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten, können wir die ungesunden Einflüsse von Feinstaub und Lärmbelästigung minimieren, wenn wir drinnen für ein gesundes, belastungsfreies Klima sorgen.

„Die meisten modernen Lüftungssysteme lassen sich preiswert mit Feinstaubfiltern ausrüsten, welche die Partikelbelastung der Raumluft minimieren und neben Pollen auch andere mikroskopische schädliche Schwebepartikel abhalten“, erklärt Dr. Lothar Breidenbach, technischer Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH). „Anders als beim Lüften von Hand bleiben Ruß- oder Staubpartikel draußen, ebenso der Straßenlärm.“ Denn die Anlagen sorgen leise und ohne Zugluft für optimale Frischluftzufuhr, trotz geschlossener Fenster.

Doch nicht nur eine zu hohe CO2-Konzentration wird vermieden, die Müdigkeit und Kopfweh auslösen kann. Kommt statt eines Feinstaubfilters ein Aktivkohlefilter zum Einsatz, wird auch Stickstoffdioxid (NO2) aus dem Innenraum ferngehalten. Dieses Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger und kann an stark befahrenen Straßen für Kopfweh, Schwindel und Lungenprobleme sorgen. Laut Umweltbundesamt überschreiten die NO2-Konzentrationen an weit mehr als der Hälfte der Messstationen in Straßenverkehrsnähe den seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert (40 µg/m3 im Jahresmittel).

Lüftungsanlagen verhindern zudem eine zu hohe Raumluftfeuchte im Winter, was Schimmelbildung vermeidet und die Wohnbehaglichkeit erhöht. Überdies kann man die Energie-nebenkosten erheblich reduzieren:
„Durch Wärmerückgewinnung und Bedarfsregelung lassen sich die Heizkosten mit einer modernen Lüftungsanlage um 30 bis 50 Prozent senken“, so Verbandsexperte Dr. Breidenbach. „Da die Geräte viel weniger Strom verbrauchen, als sie an Wärmeenergie im Gebäude zurückhalten, ist die Anschaffung einer Wohnraumlüftung also nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell eine wirklich lohnende Investition.“

Verschiedene Förderprogramme unterstützen den Einbau dieser intelligenten Haustechniklösung. Mehr zum Thema gibt es unter www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucherportal des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).

www.wohnungs-lueftung.de

Weitere Artikel zum Thema Bauen & Wohnen

Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Aufstehen, der erste Kaffee, ab ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder.

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Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

03. April 2019

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles*** +++ kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld, Vergabe so lange das Geld reicht +++ KfW Zinssenkungen +++ Rabattaktion Anschluss- finanzierung +++ Übernahme Grundbuchkosten bei Umfinanzierung +++ Aktion 12 Monate kostenfreie Forwardzeit +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld bis 30T € ab 3,49 % +++ erhöhte Anforderungen an Objektunterlagen zur Kreditentscheidung +++ optimaler Zeitpunkt für Anschlussfinanzierungen +++

Zinsmarkt Barometer: Zinstief in Deutschland

Trotz eines stabilen Leitzinses von 0 % ist die Umlaufrendite als Indikator für den Hypothekenzinsmarkt seit Oktober von 0,40 % auf jetzt - 0,01 % gefallen. Die Banken zahlen wieder dafür, dass sie Geld anlegen dürfen. Die großen Geldmengen im Umlauf suchen verstärkt sichere Anlagen mit dem Effekt weiterer Immobilienpreissteigerungen.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z. B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab 200.000 Euro, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 2,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.

TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · Fax: 04307 824981 · info@tgi-partner.de www.tgi-partner.de

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

+++ KfW senkt Bereitstellungszins und verlängert bereitstellungszinsfreie Zeit auf 12 Monate (Prg. 152 und 153) +++ Auslauf Regional­rabatte für Plön und Flensburg +++ attraktive Forwardkonditionen +++ Volltilgerrabatte +++ 100 % Sondertilgungsoption mit Zinsaufschlag möglich +++

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Der frühe Vogel bekommt das Nest

Kaum online gestellt und schon wieder aus dem Netz rausgenommen. Wer auf den einschlägigen Immobilien-Plattformen keinen Such­assistenten geschaltet hat, bekommt die besten Angebote gar nicht erst mit. Gerade private Anbieter fühlen sich von einer „Anfrage­lawine“ überfordert und nehmen die Anzeige schnell wieder raus.

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Beim Baukindergeld unbedingt auf die Fristen achten!

Formalitäten sind lästig, vor allem, wenn man ohnehin schon viele Termine hat. Aber oft bedeuten sie auch bares Geld! Wie beim Baukindergeld – denn den Zuschuss erhält nur, wer den Antrag fristgerecht stellt und die Nachweise rechtzeitig hochlädt. Die Termine für die Förderung sollten Familien unbedingt ernst nehmen! Denn werden Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf den Zuschuss.

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Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles***
+++ kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld, Vergabe so lange das Geld reicht +++ KfW Zinssenkungen +++ Rabattaktion Anschluss- finanzierung +++ Übernahme Grundbuchkosten bei Umfinanzierung +++ Aktion 12 Monate kostenfreie Forwardzeit +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld bis 30T € ab 3,49 % +++ erhöhte Anforderungen an Objektunterlagen zur Kreditentscheidung +++ optimaler Zeitpunkt für Anschlussfinanzierungen +++

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Ungefördert sollst Du nicht wohnen

Egal ob Neubau, Kauf, Wohnung oder Haus –
kein selbstgenutztes Wohnobjekt muss ungefördert bleiben.
„Wer sich bei Fördermitteln nicht unabhängig beraten lässt und auf öffentliche Mittel verzichtet, verschenkt bares Geld!“

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Ehrenurkunde der IHK für Carsten Stöben

Themen > News

Ehrenurkunde der IHK für Carsten Stöben

Carsten Stöben

Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel verleiht dem emeritierten geschäftsführenden Gesellschafter der OTTO STÖBEN GmbH, Herrn Carsten Stöben, die Ehrenurkunde für 26 Jahre als Mitglied in der Vollversammlung sowie die IHK-Ehrennadel in Gold in Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeit in diesem Gremium.

Nach zweieinhalb Jahrzehnten beendet Carsten Stöben nun seine aktive Mitarbeit in der Vollversammlung und resümiert:

„Die Mitarbeit in den unterschiedlichen Gremien und Arbeitskreisen gewährt intensive Einblicke in die verschiedensten Bereiche. Der ständige Informationsaustausch fördert das Verständnis für die Probleme anderer Wirtschaftszweige und ermöglicht der Vollversammlung basierend darauf für die Zukunft
konstruktiv zu wirken. Die IHK ist unverzichtbar für die Stimme der Immobilienwirtschaft in der Politik.“

Bei der Vollversammlung handelt es sich um das höchste beschlussfassende Organ einer Industrie- und Handelskammer. Hier werden die Richtlinien der Arbeit der IHK bestimmt und es wird über Anliegen beschlossen, die für die IHK zugehörige gewerbliche Wirtschaft oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Die Vollversammlungsmitglieder bringen dabei ihren unternehmerischen Sachverstand und ihre spezifischen, unternehmerischen Erfahrungen in die Arbeit der IHK ein. Sie tragen so ganz wesentlich zu den praxisorientierten Entscheidungen der IHK bei. Zudem sind sie ein wichtiges Bindeglied der IHK zur unternehmerischen Basis der insgesamt etwa 65.000 zur IHK gehörigen Unternehmen im IHK-Bezirk Kiel. Von diesen nehmen sie weitere Anregungen auf, die sie in die Arbeit der IHK und ihrer Gremien einspeisen und informieren, jeder in seinem Bereich, vor Ort über die Arbeit der IHK.
(Quelle: www.ihk-schleswig-holstein.de)

 

Weitere News

20 Jahre OTTO STÖBEN in Lübeck

Wie die Zeit vergeht! Vor genau 20 Jahren eröffnete die OTTO STÖBEN GmbH nach Flensburg und Itzehoe ihr drittes Außenbüro in der Hansestadt Lübeck. Im historischen Ambiente empfängt das OTTO STÖBEN-Team um Büroleiterin Ramona Irlich seine Kunden direkt an der Obertrave mit Blick auf das Tor zur Welt, das Lübecker Holstentor.

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Immobilien-Almanach 01

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Neue Geschäftsführung beim IVD Nord

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Immobilien – eine eigene Welt

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Mahnmale der Immobilienspekulation und Vernachlässigung

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Änderungen im Mietrecht durch das Mietrechtsanpassungsgesetz

Themen > Recht & Gesetz

Änderungen im Mietrecht durch das
Mietrechtsanpassungsgesetz

Rechtsanwältin Ricarda Breiholdt

1. Mietpreisbremse: Auskunftspflicht des Vermieters über Vormiete und andere Ausnahmen

Gemäß § 556g Abs. 1 a BGB sind Vermieter in Gebieten, in denen die
sogenannte Mietpreisbremse gilt, verpflichtet, den Mieter vor Abschluss des Mietvertrages unaufgefordert und in Textform darüber zu informieren, wenn sich die Miete auf einen der Ausnahmetatbestände der §§ 556e oder 556f BGB bezieht.
Unterbleibt die Auskunft oder erfolgt sie fehlerhaft, kann der Vermieter höchstens die nach der Mietpreisbremse zulässige Miete (Mindestmiete = ortsübliche Vergleichsmiete zzgl. 10 %) verlangen. Wird die Auskunft nachgeholt, können Vermieter sich erst nach zwei Jahren auf die Ausnahme berufen.

Achtung:

Offen ist, in welcher Form der Vermieter die erhöhte Miete nach Ablauf der zweijährigen Frist verlangen kann. Vorsorglich sollten Vermieter mit Nachholen der Auskunft sogleich auch auf die erhöhte Miete ab dem Zeitpunkt des Ablaufs der 2-Jahres-Frist hinweisen und den Mieter zu gegebener Zeit nochmals darüber informieren.
Verstößt der Vermieter (nur) gegen das Textformerfordernis, kann er diesen Formverstoß mit der Wirkung nachholen, dass er sich nach Heilung für die Zukunft wieder auf die Ausnahme beruft, § 556g Abs. 2 Satz 4 BGB.

c) Ausnahme-Tatbestände

Die nunmehr seit dem 01.01.2019 neu normierte Auskunftspflicht umfasst folgende Tatbestände:

Vormiete im Sinne des § 556e Abs. 1 BGB:

Nach dem Gesetz ist lediglich anzugeben, der Betrag der Vormiete ein Jahr vor Beendigung des Vormietverhältnisses.
Empfehlenswert ist es jedoch, zusätzlich die Vormiete zum Ende des Vormietverhältnisses mitzuteilen, wenn im letzten Jahr vor Beendigung des Mietverhältnisses eine Erhöhung der Indexmiete, eine Staffelmieterhöhung oder eine Modernisierungsmieterhöhung vorgenommen wurde.

Achtung:

Einvernehmliche Mieterhöhungen im letzten Jahr vor Beendigung des Mietverhältnisses bleiben unberücksichtigt.

• Modernisierung im Sinne des § 556e Abs. 2 BGB:

Sind in den letzten drei Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des § 555 b BGB durchgeführt und fertiggestellt worden, ist dies anzugeben.

Neubau nach § 556f Satz 1 BGB:

Diese Ausnahme gilt, wenn die Wohnung, die Gegenstand des Mietvertrages ist, vor dem 2. Oktober 2014 weder genutzt noch vermietet wurde.

Umfassende Modernisierung nach § 556f Satz 2 BGB:

Wenn es sich um das erste Mietverhältnis nach einer umfassenden Modernisierung handelt, greift dieser Tatbestand.
Praxistipp: Die Informationen müssen dem Mieter vor Abgabe seiner Vertragserklärung in Textform ausgehändigt werden. Zulässig ist, die Hinweise auch im Mietvertrag aufzunehmen. Im Zweifel ist der Vermieter darlegungs- und beweisbelastet, dass er den Mieter vor Abschluss des Mietvertrages unaufgefordert und in Textform auf eine dieser Ausnahmen hingewiesen hat.

b) Rüge des Mieters

Gemäß § 556g Abs. 2 BGB kann der Mieter die sog. einfache Rüge erheben. Beruft sich der Vermieter hingegen auf eine der Ausnahmen und hat hierüber auch pflichtgemäß informiert, ist der Mieter gehalten, sich auf die erhaltenen Informationen zu beziehen und eine qualifizierte Rüge zu erteilen, wenn er die Miete als für zu hoch erachtet. In diesem Fall ist der Vermieter dann seinerseits gehalten, darzulegen und ggf. auch zu beweisen, dass kein Verstoß gegen die Mietpreisbremse vorliegt.

c) Rückforderungsrecht des Mieters

Ein Rückforderungsrecht des Mieters besteht – auch weiterhin – nur dann, wenn der Mieter die fehlerhafte oder unterlassene Auskunftspflicht gerügt hat und diese nach der Rüge fällig geworden ist. Das bisher Gezahlte muss nicht zurückgewährt werden.

Achtung:

Im Falle der fahrlässigen oder vorsätzlich fehlerhaften Auskunft kann jedoch eine Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht zu sehen sein, die den Vermieter gemäß §§ 280 Abs. 1, 241 Abs. 2 BGB zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet, der in der Differenz zwischen zulässiger und gezahlter Miete besteht (ähnlich bereits LG Berlin, NJW 2018, 2898).

2. Modernisierungsmieterhöhung

Lange angekündigt und jetzt vom Gesetzgeber umgesetzt ist die Herabsetzung der Umlagefähigkeit von Modernisierungskosten. Seit dem 01.01.2019 können nur noch 8  % geltend gemacht werden. Diese Regelung gilt bundesweit, ist also unabhängig von der Mietpreisbremse zu sehen.

Der Gesetzgeber hat zudem eine zusätzliche Kappungsgrenze in
§§ 559 Abs. 3a BGB normiert: Danach sind Modernisierungsmieterhöhungen begrenzt auf höchstens 3,00 €/m² innerhalb von sechs Jahren. Wenn die Miete 7,00 €/m² unterschreitet, liegt die Grenze bei 2,00 €/m² innerhalb von sechs Jahren.

Achtung:

Die Absenkung der Modernisierungsumlage greift für Modernisierungen, die ab dem 01.01.2019 vollständig angekündigt werden.

3. Modernisierung im vereinfachten Verfahren,§ 559c BGBy

Übersteigen die Modernisierungskosten einen Betrag von 10.000,00 € nicht, kann der Vermieter künftig das sog. vereinfachte Verfahren nutzen:
Im Rahmen des Ankündigungsschreibens hat der Gesetzgeber kaum Erleichterungen in dem Verfahren vorgesehen. Wichtig ist, dass der Vermieter den Mieter im Ankündigungsschreiben darauf hinweist, dass er die Modernisierung im vereinfachten Verfahren vornimmt. Er ist in diesem Fall nicht gehalten, Angaben zu den künftigen Betriebskosten zu machen.

Achtung:

Die für die Ankündigung in § 555c Abs. 1 BGB genannten Voraussetzungen sind
auch weiterhin zu erfüllen: So muss der Vermieter auch weiterhin über die Art und den voraussichtlichen Umfang der Modernisierungsmaßnahmen in wesentlichen Zügen informieren, den voraussichtlichen Beginn und die voraussichtliche Dauer der Modernisierungsmaßnahmen mitteilen und den Betrag der zu erwartenden Mieterhöhung.

Erleichterungen ergeben sich hingegen bei der Mieterhöhungserklärung im vereinfachten Verfahren: Auch hier ist der Vermieter zunächst gehalten, den Mieter darauf hinzuweisen, dass er die Mieterhöhung nach dem vereinfachten Verfahren berechnet.

Die Investitionen dürfen 10.000,00 € nicht übersteigen. Als Anteil für Erhaltungsmaßnahmen sind pauschal 30 % von den Gesamtkosten in Abzug zu bringen. Die maximale Miet-
erhöhung beträgt damit 560,00 € jährlich bzw. 46,67 € monatlich (7.000,00 € x 8 %).
Wendet der Vermieter das vereinfachte Verfahren an, ist die Härtefalleinrede des Mieters nicht
anwendbar. Er kann sich mithin nicht auf finanzielle Härtegründe berufen.

Auch entfällt die Anrechnung von Drittmitteln gem. § 559a BGB. Zinsverbilligte oder zinslose Darlehn aus öffentlichen Haushalten müssen nicht mehr in die Berechnungen mit einbezogen werden.

Zu beachten ist § 559c Abs. 2 BGB: Innerhalb von fünf Jahren darf der Betrag von 10.000,00 € nicht überschritten werden. Im Einzelfall ist deshalb ggf. ein Abzug von früheren Modernisierungskosten erforderlich, wenn der Vermieter nunmehr das vereinfachte Verfahren geltend machen möchte. Zwei Ausnahmen von der Sperrfrist von fünf Jahren hat der Gesetzgeber vorgesehen:

• Die Modernisierung ist aufgrund
einer gesetzlichen Verpflichtung
durchzuführen und der Vermie-
ter kennt diese Verpflichtung bei
Geltendmachung der Mieterhöh-
ung im vereinfachten Verfahren
nicht bzw. musste diese nicht
kennen oder:

• Die Modernisierungsmaßnahme
wird aufgrund eines Beschlusses
von Wohnungseigentümern durch-
geführt, der frühestens zwei Jahre
nach Zugang der Modernisie-
rungsmieterhöhung beim Mieter
gefasst wurde.

4. „Herausmodernisieren“ als
Pflichtverletzung § 559 d
BGB

Ebenfalls neu im Gesetz findet sich eine gesetzliche Vermutung, nach der der Vermieter seine Pflichten aus dem Schuldverhältnis verletzt, wenn

• mit der baulichen Veränderung
nicht innerhalb von 12 Monaten
nach deren angekündigten Be-
ginn, oder, wenn Angaben hier-
zu nicht erfolgt sind, nach Zugang
der Ankündigung der baulichen
Veränderung begonnen wird oder:

• in der Ankündigung nach
§ 555c Abs. 1 BGB ein Betrag
für die zu erwartende Mieter-
höhung angegeben wird, durch
den die monatliche Miete min-
destens verdoppelt würde oder:

• die bauliche Veränderung in
einer Weise durchgeführt wird,
die geeignet ist, zu erheblichen,
objektiv nicht notwendigen Belas-
tungen des Mieters führen oder:

• die Arbeiten nach Beginn der
baulichen Veränderungen mehr
als 12 Monate ruhen.

Diese Vermutungen gelten jeweils dann nicht, wenn der Vermieter darlegen kann, dass für sein Verhalten im Einzelfall ein nachvollziehbarer objektiver Grund vorliegt.

Achtung: Das gezielte „Herausmodernisieren“ stellt eine Ordnungs-
widrigkeit im Sinne des § 6 Wirtschaftsstrafgesetz dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 100.000,00 € geahndet werden kann.

5. Änderung bei Zwischenmiet-Verträgen für Sozialträger

Vollkommen überraschend und ohne erkennbaren Sinn und Zweck hat der Gesetzgeber in letzter
Sekunde eine Änderung bei der gewerblichen Zwischenvermietung vorgenommen. Ergänzt wurde
§ 578 BGB um einen Absatz 3, der nunmehr regelt, dass die wohnraummietrechtlichen Vorschriften zu Kündigungsschutz, Zeitmietvertrag und Mieterhöhung auch auf gewerbliche Mietverhältnisse Anwendung finden, die abgeschlossen werden, um die Räume bedürftigen Personen zur Verfügung zu stellen.

Auswirkungen wird dies vor allem für Sozialträger haben, denen es künftig deutlich erschwert wird, geeigneten Wohnraum für ihre Klienten zu finden.

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Nachweistätigkeit des Verkäufermaklers

Weist der Verkäufermakler seinem Kunden einen Kaufinteressenten nach und kommt der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande, entsteht kein Provisionsanspruch gegen den Verkäufer, auch wenn zwischen dem Erwerber und dem nachgewiesenen Kaufinteressenten eine feste, auf Dauer angelegte gesellschaftsrechtliche Bindung besteht. BGH, Urteil vom 21.11.2018 – I ZR 10/18

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Wohnraummietrecht

Im Falle einer dem Mieter unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung hält die formularvertragliche Überwälzung der nach der gesetzlichen Regelung den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen der Inhaltskontrolle am Maßstab des BGB nicht stand, sofern der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt, der ihn so stellt, als habe der Vermieter ihm eine renovierte Wohnung überlassen.

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Keine fiktiven Schadenskosten mehr im Werkvertragsrecht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit veränderte der Bundesgerichtshof zuletzt die Baubranche. Seit dem Urteil vom 22.02.2018 ist Schluss mit der Geltendmachung sogenannter fiktiven Mängelbeseitigungskosten in einem Baurechtsprozess. Konnte der Auftraggeber in der Vergangenheit aufgrund der jahrzehntelangen Rechtsprechung noch ohne Durchführung der Mangelbeseitigungsarbeiten die fiktiven Kosten der Mangelbeseitigung geltend machen, ist diese Möglichkeit nunmehr für alle Bauverträge, die ab dem 1. Januar 2002 geschlossen wurden beendet.

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Herausgabe von Eigentümerlisten

Ein Wohnungseigentümer hat keinen Anspruch auf Herausgabe einer Liste mit den E-Mail-Adressen der übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber der Verwaltung. Zwar ist der Verwalter gegenüber den Wohnungseigentümern und dem Verband gehalten, eine „Eigentümerliste“ – mit Namen und Anschrift – zu führen und ggf. zu übergeben, hierunter fallen jedoch keine E-Mail-Adressen.

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Umzug ins Heim

Manchmal muss der Umzug in ein Pflegeheim aus gesundheitlichen Gründen relativ schnell erfolgen. Doch selbst in solchen Fällen können Mieter nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ihren Vertrag nicht fristlos kündigen.

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Anwohner contra Ladensäule

Ein Grundstücksbesitzer kann es der zuständigen Gemeinde nicht verbieten, öffentliche Parkplätze vor seinem Haus mit E-Ladesäulen auszustatten. Für eine solche Maßnahme ist nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS keine Baugenehmigung nötig.

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Informationstag: Energieeffizientes Bauen, Sanieren und Heizen

Themen > Klima & Energie

Informationstag: Energieeffizientes Bauen,
Sanieren und Heizen

Sonntag, 17. März 2019, 10.30 – 17 Uhr, in der BUSINESS-LOUNGE/Sparkassen-Arena

Doris Grondke, Stadträtin für Stadtentwicklung und Umwelt

Sehr geehrte Aussteller*innen,
sehr geehrte Messe-Gäste,

herzlich willkommen zur „Klima & Energie 2019“, dem Kieler Informationstag für Energieeffizientes Bauen, Sanieren und Heizen.

Der Informationstag richtet sich an Familien, Hausbesitzer*innen und Wohnungseigentümer*innen, die über einen Neubau oder die nachhaltige Sanierung ihrer Immobilie nachdenken, Energiekosten sparen wollen oder über die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges nachdenken.

In einem Messerundgang erhalten Sie umfassende Informationen rund um das energieeffiziente Haus: die effiziente Heizungsanlage, die optimale Dämmung der Außenwände, das gedämmte, sturmsichere Dach und die Stromerzeugung mit der Solaranlage oder der Brennstoffzelle. Die Zunahme an Stürmen, Hochwassern und Starkregenereignissen sind nicht nur Vorboten eines Klimawandels, sondern auch Anlass, um Hausbesitzer*innen und Grundstückseigentümer*innen
über Rechte und Pflichten sowie Gefahren und Schutzmaßnahmen zu informieren.

Die Klimaschutzstadt Kiel hat mit dem Masterplan 100 % Klimaschutz einen Fahrplan erstellt, um bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Die Inbetriebnahme des Küstenkraftwerkes durch die Stadtwerke Kiel AG in diesem Jahr ist ein Meilenstein für Kiel um Kieler Haushalte klimafreundlicher mit Strom und Wärme zu versorgen. In der Landeshauptstadt Kiel werden sämtliche Maßnahmen und Projekte zur Verwirklichung einer nachhaltigen Klimaschutzpolitik regelmäßig bilanziert, weiterentwickelt und zertifiziert. Und das mit mess- und sichtbarem Erfolg, denn die Stadt hat wieder belegt, dass sie auch im europäischen Vergleich zu den vorbildlichsten Kommunen gehört: 2018 konnte erneut die GOLDZertifizierung des European-Energy-Award® erreicht werden.

Kiel hat erfolgreich am Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2018“ des Bundesumweltministeriums teilgenommen und ein Preisgeld in Höhe von 25.000 € gewonnen. Dieses Geld wird über den Kieler Klimaschutzfonds zur Förderung von innovativen Klimaschutzprojekten in Kiel eingesetzt.

Der Gebäudesektor gehört in Kiel zu den größten Energieverbrauchern. Zum Erreichen der Klimaschutzziele ist es daher wichtig, neue Gebäude besonders energieeffizient zu bauen, den Gebäudebestand nachhaltig zu sanieren und zur Energieversorgung klimafreundliche Fern- und Nahwärme oder erneuerbare Energieträger einzusetzen.

Liebe Kielerinnen und Kieler und auswärtige Gäste, nutzen Sie die tollen Beratungsangebote und Förderprogramme und machen Sie mit bei der Energiewende für 100 % Klimaschutz.

Doris Grondke

Organisation/Umsetzung: Birgit Zwicklinski
Promotion und Eventagentur: www.fabrik10.de Kreienbarg 5, 24598 Boostedt
Tel: 04393-970 927 – 0 Fax: 04393-970 927 – 29 E-Mail: info@fabrik10.de
www.fabrik10.de  www.klima-energie-kiel.de

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Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

Bei vier von fünf Heizkostenabrechnungen gibt es Auffälligkeiten oder Mängel. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online rund 100 aktuelle Heizkostenabrechnungen von Finanztip-Lesern geprüft hat. Zudem wird in mehr als der Hälfte der Häuser deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. So entstehen unnötig hohe CO2-Emissionen und Kosten.

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Tipps zum Reduzieren der Heizkosten

Wer als Mieter oder Hauseigentümer seine Energiekosten senken will, sollte den Auftakt der Heizsaison nutzen. Rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung.

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Leg doch mal das Handy weg…

Themen > Finanzen

Leg doch mal das Handy weg…

Thomas Gogolock

…möchte man so manchem Kunden sagen, der die besten Zinsen für seine Finanzierung gegoogelt hat. Ist ja auch schnell gemacht – einfach ein paar Klicks und schon steht die Finanzierung. Nur die Realität der Banken bei der Kreditvergabe funktioniert anders. Wovon hängt denn die Kreditentscheidung der Bank ab und warum ist der Zinssatz unterschiedlich hoch? Warum sich der Gang zum unabhängigen Finanzierungsexperten lohnt, wird schnell klar, wenn man weiß, worauf die Banken schauen.

Die persönliche Bonität

ist aus Sicht der Bank entscheidend für die Kreditvergabe. Jeder Kreditgeber muss prüfen, ob Sie sich den Kredit auch leisten können und zwar über die gesamte kalkulierte Laufzeit also auch z. B. nach Renteneintritt. Es kommt auch auf die Nachhaltigkeit der Einkommenserzielung an, Probezeiten und Befristungen sind oft ein Problem. Bei der Haushaltsrechnung werden Pauschalen für die Lebenshaltungskosten angesetzt und die Bank interessiert es nicht, ob Sie persönlich sparsamer leben. Der Finanzierungsexperte weiß genau, welche Bank wie rechnet und wie z. B. auch mit den Themen Befristung, Selbständigkeit und Rente umgegangen wird.

Die persönliche
Vermögenssituation

wird bankseitig genau geprüft. Wer in der Vergangenheit über seine Verhältnisse gelebt hat, kein Eigenkapital aufgebaut hat
und seinen Lebensstandard durch
immer neue Ratenkredite finanziert hat, sollte das Thema Eigen-
tumsfinanzierung erst einmal zu-
rückstellen und Kredite abbauen. Steht die Verschuldung, z. B. mit einem Autokredit in einem vernünftigen Verhältnis zum Einkommen ist das kein Problem. Einige Banken wollen auch die Kontoauszüge der letzten Wochen sehen. Wenn da Rücklastschriften drauf sind gibt es keinen Kredit. Keine Bank möchte einen Kunden, der seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Eine schlechte Kredithistorie – Stichwort SCHUFA wird meist ein KO Kriterium sein. Seien Sie komplett offen mit dem Finanzierungsexperten Ihres Vertrauens, nur so lässt sich eventuell auch in besonderen Fällen eine Lösung finden.

Das Finanzierungsobjekt

dient als Sicherheit für den Kredit. Für eine Bank steht nicht der Kaufpreis für Ihr Traumobjekt im Vordergrund, sondern was zukünftig im Falle eines Verkaufs zur Rückführung des Kredits zu erzielen ist. Je spezieller die Immobilie, desto größer ist das Risiko beim Wiederverkauf. Die tolle Einzellage mitten im Wald oder das „Handwerkerhaus“ mag für Sie ja das Nonplusultra sein, aber für wie viele Käufer sonst noch? Der Finanzierungsexperte berät Sie, wie Sie mit den richtigen Objektunterlagen den Immobilienwert optimal darstellen können.

Der Eigenkapitaleinsatz

ist entscheidend für den Zinssatz, den Sie bekommen. Das Verhältnis von Kreditsumme zu dem von der Bank festgestellten Wert ist entscheidend für die Zinskondition – hohes Risiko heißt hohe Zinsen. Ganz ohne Eigenkapital wird es zunehmend schwieriger aber vor allem auch teurer eine Finanzierung zu bekommen. Schon mit recht überschaubaren Eigenmitteln und durch öffentliche Kredite lassen sich Topkonditionen erzielen, um mit tragbarer Rate Eigentümer zu werden. Der Finanzierungsexperte kennt die Möglichkeiten und findet hier gemeinsam mit Ihnen das Optimum.

Quintessenz: nicht die Zinsen googeln sondern gemeinsam mit dem Finanzierungsexperten die für Sie optimale Finanzierung für Ihr Traumobjekt auch bekommen!

www.tgi-partner.de

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

+++ KfW senkt Bereitstellungszins und verlängert bereitstellungszinsfreie Zeit auf 12 Monate (Prg. 152 und 153) +++ Auslauf Regional­rabatte für Plön und Flensburg +++ attraktive Forwardkonditionen +++ Volltilgerrabatte +++ 100 % Sondertilgungsoption mit Zinsaufschlag möglich +++

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Der frühe Vogel bekommt das Nest

Kaum online gestellt und schon wieder aus dem Netz rausgenommen. Wer auf den einschlägigen Immobilien-Plattformen keinen Such­assistenten geschaltet hat, bekommt die besten Angebote gar nicht erst mit. Gerade private Anbieter fühlen sich von einer „Anfrage­lawine“ überfordert und nehmen die Anzeige schnell wieder raus.

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Beim Baukindergeld unbedingt auf die Fristen achten!

Formalitäten sind lästig, vor allem, wenn man ohnehin schon viele Termine hat. Aber oft bedeuten sie auch bares Geld! Wie beim Baukindergeld – denn den Zuschuss erhält nur, wer den Antrag fristgerecht stellt und die Nachweise rechtzeitig hochlädt. Die Termine für die Förderung sollten Familien unbedingt ernst nehmen! Denn werden Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf den Zuschuss.

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Das aktuelle Baufinanzierungsbarometer

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles***
+++ kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld, Vergabe so lange das Geld reicht +++ KfW Zinssenkungen +++ Rabattaktion Anschluss- finanzierung +++ Übernahme Grundbuchkosten bei Umfinanzierung +++ Aktion 12 Monate kostenfreie Forwardzeit +++ Modernisierungsdarlehen ohne Grundschuld bis 30T € ab 3,49 % +++ erhöhte Anforderungen an Objektunterlagen zur Kreditentscheidung +++ optimaler Zeitpunkt für Anschlussfinanzierungen +++

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Ungefördert sollst Du nicht wohnen

Egal ob Neubau, Kauf, Wohnung oder Haus –
kein selbstgenutztes Wohnobjekt muss ungefördert bleiben.
„Wer sich bei Fördermitteln nicht unabhängig beraten lässt und auf öffentliche Mittel verzichtet, verschenkt bares Geld!“

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Immobilienmesse home² erfolgreich geendet

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Immobilienmesse home² erfolgreich geendet:

Aktuelle Trends rund um die eigenen vier Wände und ein breites Beratungsangebot überzeugten Besucher

Eröffnung home 2019: Torsten Flomm (Vorsitzender des Grundeigentümer-Verband Hamburg von 1832 e.V.), Staatsrat Matthias Kock, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Bereich Stadtentwicklung und Wohnen) und Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der HMC

Hamburg, 27. Januar 2018 – Umfangreiche Beratung zu den Themen Immobilien, Bauen und
Modernisieren bot am Wochenende die home² auf dem Gelände der Hamburg Messe und
Congress. Auch in diesem Jahr informierten sich rund 10.000 Besucher über aktuelle Wohn- und Bautrends und nutzten das Angebot der 200 Aussteller zur Planung ihres persönlichen
Wohntraums.

Zukunftsweisende Entwicklungen unter einem Dach


Mit den drei Schwerpunkten ‚Immobilien, Finanzierung, Beratung‘,  ‚Neubau, Modernisieren,
Sanieren und Renovieren‘ sowie ‚Garten- und Landschaftsbau‘ bündelt die home² die vielfältigen
Themen und Trends bei der Immobiliengestaltung unter einem Dach. Über die fachliche Beratung
hinaus überzeugte die Messe mit bekannten Branchenexperten wie TV-Architekt John Kosmalla
und Gartenbotschafter John Langley®, die den Besuchern effektive Lösungen beim Bauen und
Renovieren sowie die Themen Gartengestaltung und Naturschutz näher brachten. „Die home² war
ein voller Erfolg. Besonders die neuen Ausstellungsbereiche zur Küchen- und Badgestaltung und
Tiny Houses kamen sehr gut an. Das zeigt uns, dass wir die vielfältigen Besucherinteressen im
Blick haben und die home² im Sinne von Bauherren und Wohninteressierten weiterentwickeln“,
resümiert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und
Congress GmbH.


Messekonzept geht auf


Auch das Publikum bewertet das inhaltliche Angebot der Immobilienmesse sehr positiv: 92% der
Besucher lobt den umfassenden Überblick zum Thema Bauen, Kaufen und Modernisieren. Dabei
sind 85% bereits Eigentümer von Immobilien oder Grundstücken und kamen mit konkreten
Modernisierungsvorhaben (94%). Die Aussteller zeigen sich mit dem Verlauf der home² ebenfalls
sehr zufrieden: „Wir hatten viele Kunden, vom Häuslebauer bis zum Renovierer, bei uns am Stand,
die sich für unsere Produkte interessieren. Daher konnten wir viele Beratungsgespräche führen.
Wir ziehen ein positives Fazit“, sagt Jan Overbeck, Verkaufsberater für Sanitärausstellung und
Design bei der Geberit Vertriebs GmbH. Und Alexander Belz, Vertrieb bei der FingerHaus GmbH,
ergänzt: „Auf der home² trafen wir viele Familien mit Bauinteresse und konkreten Bauvorhaben.
Wir konnten qualitative Gespräche führen und Termine für den Nachgang der Messe vereinbaren.“


Im kommenden Jahr findet die home² vom 24. bis 26. Januar 2020 auf dem Gelände der Hamburg
Messe und Congress GmbH statt.

Weitere Informationen zur home² finden Sie unter www.home-messe.de

Weitere Partner stellen
sich vor

ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.

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29. Baumesse RoBau

Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.

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Anwaltskanzlei im historischen Packhaus

Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.

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Die Kosten der Verwalterzustimmung

Themen > Recht & Gesetz

Die Kosten der
Verwalterzustimmung

In vielen, gerade älteren Teilungserklärungen ist vorgesehen, dass der Verkauf einer Eigentumswohnung der Zustimmung des Verwalters bedarf.

Ulf Schönenberg-Wessel Rechtsanwalt und Notar Fachanwalt für Versicherungsrecht Fachanwalt für Sozialrecht

Die Zustimmung durch den Verwalter soll verhindern, dass wirtschaftlich oder im Zusammenleben unzuverlässige Personen in die Eigentümergemeinschaft    hineingelangen. Der Verwalter darf seine Zustimmung nur aus einem wichtigen Grund verweigern. Zulässig ist die Verweigerung etwa, wenn von vornherein absehbar ist, dass der Erwerber das Hausgeld nicht zahlen kann. Wenn kein wichtiger Grund vorliegt, muss der Verwalter seine Zustimmung erklären. Die Zustimmung muss vom Verwalter vor einem Notar erklärt werden.
Bisher war es üblich, dass die Kosten der Zustimmung des Verwalters zum Verkauf einer Wohnung vom Erwerber der Eigentumswohnung ausgeglichen wurden. Nach Auffassung der Bundesnotarkammer müssen diese Kosten jedoch (zukünftig) in der Regel vom Verwalter bzw. der Eigentümergemeinschaft getragen werden. Denn der Verwalter und nicht etwa der Erwerber beauftragt den Notar mit der Beglaubigung der Unterschrift. Somit hat auch der Verwalter für die entstandenen Notarkosten einzustehen. Der Verwalter bekommt die Kosten dann von der Eigentümergemeinschaft erstattet. Sie werden im Hausgeld auf die einzelnen Wohnungseigentümer nach dem allgemeinen Kostenschlüssel verteilt.
Sofern die Eigentümergemeinschaft von diesem Regelfall abweichen will, muss sie hierzu in der Eigentümerversammlung eine Regelung treffen. Die Eigentümer können durch eine entsprechende Regelung die Kosten der Verwalterzustimmung auf den veräußernden Eigentümer abwälzen. Nur wenn die Eigentümerversammlung einen entsprechenden Beschluss gefasst hat, kann durch eine entsprechende Vereinbarung im Kaufvertrag der Käufer auf Erstattung der Kosten der Verwalterzustimmung in Anspruch genommen werden.
Solange ein entsprechender Beschluss von den Eigentümern nicht gefasst wurde, werden die Kosten der Verwalterzustimmung also nicht vom Käufer zu tragen sein.

Kanzlei im Merkurhaus
Preußerstraße 1– 9 · 24105 Kiel
Tel.: 0431 661149-60
www.kanzlei-merkurhaus.de

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zum Thema Recht & Gesetz

Nachweistätigkeit des Verkäufermaklers

Weist der Verkäufermakler seinem Kunden einen Kaufinteressenten nach und kommt der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande, entsteht kein Provisionsanspruch gegen den Verkäufer, auch wenn zwischen dem Erwerber und dem nachgewiesenen Kaufinteressenten eine feste, auf Dauer angelegte gesellschaftsrechtliche Bindung besteht. BGH, Urteil vom 21.11.2018 – I ZR 10/18

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Wohnraummietrecht

Im Falle einer dem Mieter unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung hält die formularvertragliche Überwälzung der nach der gesetzlichen Regelung den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen der Inhaltskontrolle am Maßstab des BGB nicht stand, sofern der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt, der ihn so stellt, als habe der Vermieter ihm eine renovierte Wohnung überlassen.

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Keine fiktiven Schadenskosten mehr im Werkvertragsrecht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit veränderte der Bundesgerichtshof zuletzt die Baubranche. Seit dem Urteil vom 22.02.2018 ist Schluss mit der Geltendmachung sogenannter fiktiven Mängelbeseitigungskosten in einem Baurechtsprozess. Konnte der Auftraggeber in der Vergangenheit aufgrund der jahrzehntelangen Rechtsprechung noch ohne Durchführung der Mangelbeseitigungsarbeiten die fiktiven Kosten der Mangelbeseitigung geltend machen, ist diese Möglichkeit nunmehr für alle Bauverträge, die ab dem 1. Januar 2002 geschlossen wurden beendet.

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Herausgabe von Eigentümerlisten

Ein Wohnungseigentümer hat keinen Anspruch auf Herausgabe einer Liste mit den E-Mail-Adressen der übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber der Verwaltung. Zwar ist der Verwalter gegenüber den Wohnungseigentümern und dem Verband gehalten, eine „Eigentümerliste“ – mit Namen und Anschrift – zu führen und ggf. zu übergeben, hierunter fallen jedoch keine E-Mail-Adressen.

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Umzug ins Heim

Manchmal muss der Umzug in ein Pflegeheim aus gesundheitlichen Gründen relativ schnell erfolgen. Doch selbst in solchen Fällen können Mieter nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ihren Vertrag nicht fristlos kündigen.

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Anwohner contra Ladensäule

Ein Grundstücksbesitzer kann es der zuständigen Gemeinde nicht verbieten, öffentliche Parkplätze vor seinem Haus mit E-Ladesäulen auszustatten. Für eine solche Maßnahme ist nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS keine Baugenehmigung nötig.

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IVD-Mitglieder mit klarem Votum gegen das unechte Bestellerprinzip

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

IVD-Mitglieder mit klarem Votum gegen das unechte Bestellerprinzip

Makler ist fairer Mittler zwischen Käufer und Verkäufer

Jürgen Michael Schick Präsident des IVD

Der Immobilienverband IVD lehnt die Einführung eines sogenannten Bestellerprinzips bei Kaufimmobilien, wonach der Makler nur noch als Vertreter des Verkäufers arbeiten darf, entschieden ab. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. November in Kassel sprachen sich die IVD-Mitglieder geschlossen gegen diese völlig ungerechtfertigte Einschränkung in die Vertrags- und Berufsfreiheit aus. Gleichzeitig verabschiedete die Mitgliederversammlung eine „Erklärung aus Kassel“, wonach der Makler fairer Mittler zwischen Käufer und Verkäufer ist.

„Für eine bundeseinheitliche Regulierung gibt es keinen Bedarf, da in 75 Prozent der Märkte in Deutschland die Provision ohnehin zwischen Verkäufer und Käufer geteilt wird“, so Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD. Das sei nicht nur aus Sicht des IVD eine faire und transparente Regelung und werde den unterschiedlichen Entwicklungen der Immobilienpreise in den Regionen gerecht. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Verbraucher empfindet die Teilung der Provision gerecht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen IVD-Umfrage unter mehr als 1.600 Verbrauchern.

„Die Immobilienpreise steigen nicht in allen Gebieten, in kleineren und mittelgroßen Städten fallen sie teilweise sogar. Die Preisdynamik in Frankfurt/Main, Hamburg und Berlin kann nicht als Maßstab für ganz Deutschland gesehen werden und sollte nicht zu unangemessenem Aktionismus der Politik führen, zumal die Zielstellung der Politik, den Käufer mit dem Bestellerprinzip zu entlasten, nicht erreicht wird“, so der IVD-Präsident.

Schick weiter: „Verkäufer würden etwaige Mehrbelastungen auf den Kaufpreis aufschlagen und die Käufer müssten auf den erhöhten Kaufpreis die Grunderwerbsteuer zahlen. Würde der Gesetzgeber die Immobilienmakler zwingen, nur noch einseitig für die Verkäuferseite zu arbeiten, verlören die Käufer die dringend benötigte Beratung beim Immobilienkauf. Das kann nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein.“
Diesen Einschätzungen folgten auch die mehr als 400 Teilnehmer auf der außerordentlichen Mitglie-derversammlung und verabschiedeten die „Erklärung von Kassel“. Dieses Leitbild des Maklers wurde vom Vorsitzenden des IVD Nord, Axel-H. Wittlinger, in Kassel vorgestellt. Dem Selbstverständnis folgend arbeitet der Makler für Käufer und Verkäufer gleichermaßen und weist seine Vertragspartner entsprechend darauf hin. Damit ist ein gesetzgeberischer Eingriff einmal mehr überflüssig. Die Makler streben an, bis zur Beurkundung eine Honorarvereinbarung in Textform mit Käufer und Verkäufer zu schließen. Beide Vertragspartner sollten in der Regel in gleicher Höhe eine Provision leisten. Zur Schaffung von Transparenz sollen im notariellen Kaufvertrag das Gesamterfolgshonorar und die jeweilige Aufteilung als Honoraranspruch des Maklers wiedergegeben werden.

nord.ivd.net

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Biber und Fiskus

Themen > Recht & Gesetz

Biber und Fiskus

Beseitigung von Tierschäden ist nicht steuermindernd

Wenn Biber ein privates Grundstück untergraben, dann kann der Eigentümer die Beseitigung der daraus entstandenen Schäden nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Denn derartige Tierschäden betrachtet die Finanzrechtsprechung nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nicht als existenziell für einen Hausbesitzer. (Finanzgericht Köln, Aktenzeichen 3 K 625/17)

Der Fall: Es war nicht gerade einfach, den aufgegrabenen Garten und die abgesackte Terrasse eines Grundstücks wieder in Ordnung zu bringen und zur Vermeidung zukünftiger „Überfälle“ eine sogenannte Bibersperre einbauen zu lassen. Insgesamt machte der Eigentümer in seiner Steuererklärung rund 4.000 Euro geltend, die er als außergewöhnliche Belastung anerkannt haben wollte. Seine Begründung: Diese Ausgaben seien zwangsläufig entstanden und überstiegen klar das, was die überwiegende Zahl der Steuerpflichtigen treffe. Genau für solche Situationen habe der Gesetzgeber das Instrument der außergewöhnlichen Belastung geschaffen.

Das Urteil: Das Finanzgericht Köln entschied so wie vorher bereits die Steuerverwaltung. Nicht jeder größere Schaden sei bereits als existenzielle Betroffenheit zu bewerten. Diese liege zum Beispiel dann vor, wenn die Nutzung eines Hauses zu Wohnzwecken in Frage gestellt sei. Es sei „mehr als zweifelhaft“, hieß es im Urteil, ob Schäden an der Terrasse und im Garten dazu zählten. Auch müsse man sich fragen, ob es sich um ein unabwendbares Ereignis handle, wo doch bei einem in der Nähe eines Gewässers gelegenen Grundstück mit solchen Gefahren gerechnet werden müsse.

LBS Infodienst Recht und Steuern

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer 26. November 2018

Themen > Finanzen

Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

26. November 2018

+++ kein Rechtsanspruch auf Baukindergeld, Vergabe so lange das Geld reicht +++ lange Zinsfestschreibung mit Zinserhöhungen +++ individuelle Tilgungsgestaltung möglich +++ Rabattaktion Anschlussfinanzierung +++

Zinsmarkt Barometer: Zinstendenz leicht schwankend

Nach einer kurzen Aufwärtsphase im Oktober hat sich der Zinsmarkt in Richtung Jahresende wieder ein wenig beruhigt. Es ist allerdings zu beobachten, dass sich die Darlehensgeber durch eine kongruente Refinanzierung von langen Zinsfestschreibungen in Richtung Zukunft stärker absichern mit der Folge einer Erhöhung im langfristigen Bereich.

Die aktuellen Zinskonditionen der Anbieter sind abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Dazu gehören z.B. Objektbesonderheiten, persönliche Bonität, Darlehenshöhe, Tilgungshöhe und das Beleihungsrisiko. Bei der aktuellen Marktinformation handelt es sich nicht um ein konkretes Finanzierungsangebot von TGI Finanzpartner.

Die oben genannten Konditionen unterstellen einen Nettodarlehensbetrag ab 200.000 Euro, eine Beleihung von maximal 54 % des Kaufpreises, eine anfängliche Tilgung von 2,00 % p.a. und eine erstrangige Absicherung des Darlehens durch eine eigengenutzte Immobilie ohne erhöhten Modernisierungsaufwand und Auszahlung des Darlehensbetrags in einer Summe. Wie bei der Vergabe von Immobilienkrediten üblich, werden außerdem eine einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers, ein gesichertes Angestelltenverhältnis sowie ein bankseitig festgestellter Objektwert von mindestens 400.000 Euro vorausgesetzt.

TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Unabhängige Sachverständige für Baufinanzierung & Fördermittel
Bahnhofstr. 28 · 24223 Schwentinental
Tel.: 04307 824980 · www.tgi-partner.de

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