Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

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Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

Dipl. Kfm. Ralf Colditz, ö.b.u.v. Sachv. für Immobilienbewertung der IHK zu Kiel und Leiter der Gutachten-Abteilung

Immobilienbarometer 2020

In Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite ist der Wunsch nach eigenen Immobilien auch als Kapitalanlage unvermindert hoch. Auffällig ist, dass die Nachfrage vor allem auf Immobilien in einfachen und günstigen Lagen ausweicht. Dieser Trend ist sowohl bei Einfamilienhäusern, als auch bei Eigentumswohnungen und Kapitalanlagen zu sehen. In den guten und mittleren Lagen liegen die Anstiege eher im einstelligen Prozentbereich, während sie in den einfachen Lagen auch in hohe zweistellige Prozentbereiche steigen.

 

„Diese Entwicklung ist vor allem der leichteren Finanzierbarkeit in diesem Preissegment geschuldet“, so Ralf Colditz, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (IHK) sowie Leiter der Gutachtenabteilung bei OTTO STÖBEN.

Betrachtet man die einzelnen Städte in Schleswig-Holstein, so fällt hier vor allem der Großraum Elmshorn mit Steigerungswerten von ca. 30 – 40 Prozent bei
den Einfamilienhäusern (einfach + 33 %), bei Eigentumswohnungen (einfach + 30 %) und bei den Kapitalanlagen (gut + 45 % und mittel + 40 %) ins Auge. Im Hamburger Randgebiet lassen sich in allen Segmenten und Lagen Preissteigerungen beobachten, vor allem bei den Kapitalanlagen (gut + 16 %, mittel + 23  %, einfach + 40 %). Signifikante Steigerungen sieht man ebenso in den Städten Itzehoe, Rendsburg und Schleswig.

Wenig Bewegung zeigt sich (noch) in einigen Umlandgebieten der größeren Städte wie Flensburg, Lübeck, Rendsburg, Schleswig, Eckernförde, Plön sowie in den Ost- und Nordseebädern, Dithmarschen und Ostholstein. In vereinzelten Segmenten und Lagen gibt es allerdings auch hier Ausschläge nach oben.

In der Landeshauptstadt sind vor allem die Preise für Eigentumswohnungen in allen Lagen gestiegen (gut + 3 %, mittel + 8 %, einfach +11%), während es keine Preissteigerungen in den Segmenten Einfamilienhäu- sern und Kapitalanlagen gab. Auch im Kieler Umland sind die Preise soweit stabil geblieben. Auch hier gab es Steigerungen bei den Preisen für Eigentumswohnungen in mittleren (+ 6 %) und einfachen Lagen (+ 8 %).

„Zusammenfassend können wir
bestätigen, dass eine ungebrochene Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Mietwohnungen in den Städten besteht“, berichtet Ralf Colditz. „Allerdings wird nicht mehr jeder Preis gezahlt, weil das Budget bei vielen doch begrenzt ist. Bei den niedrigen Zinsen bleibt die Immobilie ein beliebtes Sparbuch. Garant für ein gutes Investment in Form einer immobilen Kapitalanlage ist vor allem eine professionelle Hausverwaltung, welche OTTO STÖBEN neben der Makler- und Gutachtertätigkeit auch bietet.“

Quo vadis Einzelhandel?

Im Bereich der Vermietungspreise zeigen sich bis auf einige Ausschläge wenig bzw. geringfügige Veränderungen – sowohl bei den Wohnungsmieten (für eine durchschnittliche Wohnung, nettokalt 70 m2, 3 Zimmer) als auch bei den diversen Gewerbeflächen.

Signifikante Änderungen konnten in Flensburg und Itzehoe verzeichnet werden. Auffällig waren die geringeren Vermietungspreise bei den Büroflächen in guter Lage (-  6  %) sowie bei den kleinen Ladenflächen in der Nebenzentrum 1a-Lage (- 11 %). In Itzehoe verbilligten sich die Vermietungspreise in folgenden Bereichen erheblich: Bei den Büroflächen in den einfachen Lagen um - 18  %, in den mittleren Lagen um - 7  % und bei den kleinen Ladenflächen in der 1b-Lage um sogar – 20 %. Einzig bei den großen Ladenflächen (> 100 m2) in der Nebenzentrum 1b-Lage in Itzehoe gab es eine Mietpreissteigerung von + 21 %.

Bei Fragen zur Auswertung:
gewerbe@stoeben.de

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Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 %

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Schütt Immobilien:

Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 %

Versachlichung der Debatte dringend erforderlich

Die Hans Schütt Immobilien GmbH hat die Entwicklung der Mietpreise in der Landeshauptstadt Kiel untersucht, um die Diskussion um den Anstieg der Preise zu versachlichen. Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Die viel zu hitzige und emotional geführte Debatte gipfelt dabei in sonderbaren Vorschlägen, die nichts mehr mit unseren marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu tun haben. Ein gefühlter Eindruck wird leider oftmals der nüchternen Betrachtung der tatsächlichen Zahlen vorgezogen.“

Schütt weiter: „Die Steigerung des von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobenen, durchschnittlichen Mietpreises ist mit 12,63 Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 bzw. rechnerisch jährlich 6,32 Prozent zweifelsohne beachtlich und führt bei Beschränkung des Blickfeldes auf die letzten Jahre in der Diskussion zum Eindruck, dass Vermieter maßlos die Mieten erhöhen. Das Gegenteil ist der Fall.“

In den Jahren nach der Jahrtausendwende ist der von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobene durchschnittliche Mietpreis über Jahre gesunken. Der Tiefpunkt war 2006, als der Durchschnittsmietpreis ca. 7 Prozent unter dem durchschnittlichen Mietpreis aus dem Jahr 2000 bzw. auf etwa dem gleichen Niveau wie schon 1998 lag. Dieses niedrige Preisniveau wurde dann über weitere Jahre nahezu nur gehalten, trotz steigender Bevölkerungszahlen. Erst nach 2010 beginnt der Durchschnittsmietpreis wieder langsam zu steigen. Nach 2014 steigt der Mietpreis über das Niveau des Jahres 2000. Insgesamt ist der Mietpreis im Vergleich 2000 bis 2016 nur um ca. 12 Prozent bzw. rechnerisch jährlich 0,75 Prozent gestiegen.

Johann Frederik Stähr, Werkstudent bei Schütt Immobilien und Analyst der Daten: „Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für Vermieter somit insgesamt nicht auskömmlich, denn die Ausgaben stiegen: Die vom statistischen Bundesamt im Verbraucherpreisindex erfasste Inflation sorgte dafür, dass allgemein die Preise anzogen. Im Baugewerbe und somit auch bei den Instandhaltungskosten für Wohngebäude sind die Preise jedoch ab 2007 – also während bei den Kieler Durchschnittsmieten noch Stillstand herrschte – stärker gestiegen als die allgemeine Inflation. Die enteilenden Kosten machten es vielen Vermietern immer schwerer, in ihre Miethäuser zu investieren.“ Schütt ergänzt: „Die Sanierung einer 50 Quadratmeter großen Wohnung aus den 50er oder 60er Jahren vor Neuvermietung kostet den Eigentümer heute rund 45.000 Euro. Trotz der gestiegenen Kosten sind die Wohnungsausstattung und der energetische Zustand der Gebäude im Vergleichszeitraum deutlich besser geworden.“

Aus Mietersicht gab es auf Bundesebene und auch auf Kiel beschränkt hingegen konstante Preissteigerungen fürs Wohnen – allerdings bei den durchschnittlichen Betriebskosten, die für den Vermieter einer vermieteten Wohnung hingegen lediglich einen durchlaufenden Posten darstellen. „Der Vermieter hat zumindest bei den meisten Betriebskosten keinen Einfluss auf diese Preissteigerung. Lediglich die nicht öffentlichen Kosten sind durch sorgfältige Bewirtschaftung beeinflussbar“, so Stähr.

Wenn man zu dieser Gesamtbetrachtung noch die durchschnittliche Einkommensentwicklung hinzuzieht, stellt man fest, dass sowohl das monatliche Haushaltsbrutto- wie -nettoeinkommen gestiegen ist, wenn auch zunächst nicht ganz so stark wie die Inflation. In den Jahren 2014 bis 2017 erfuhr die Einkommenssteigerung dann allerdings einen starken Zuwachs und überstieg die Inflationsrate deutlich.

Der Mietpreissteigerung von 2000 bis 2016 um 12,05 Prozent steht im gleichen Zeitraum eine mehr als doppelt so starke Steigerung der Inflationsrate um 25,78 Prozent, eine fast dreieinhalb Mal so starke Steigerung der Instandhaltungskosten um knapp 40 Prozent und eine mehr als zweieinhalb Mal so hohe Steigerung des durchschnittlichen Haushaltseinkommens (31,30 Prozent brutto bzw. 30,58 Prozent netto) gegenüber. Der Durchschnittsmieter hat demnach im Vergleich zu 2000 mehr Geld zur Verfügung, während der Durchschnittsvermieter eher noch unter den Nachwirkungen der Zeit seit der Jahrtausendwende zu leiden hat.

Selbst wenn man den noch längeren Zeitraum ab 1996 bis 2018 betrachtet, so stellt man fest, dass die Mietpreisentwicklung in Kiel schwächer als die allgemeine Inflation war. Noch alarmierender ist, dass beim Vergleich der Steigerungsraten in diesem Zeitraum zwischen der Steigerung der Instandhaltungskosten für Wohngebäude (53,14 Prozent) und der Steigerung der Mieteinnahmen (32,09 Prozent) eine Lücke von über 20 Prozentpunkten klafft. Doch gerade die Instandhaltungskosten stellen grundsätzlich einen großen Anteil an der Verwendung der Miete bei Bestandsbauten dar.

„Dass in der Mietpreisdiskussion immer wieder der Mythos vom raffgierigen Vermieter bemüht wird, ist in Anbetracht der tatsächlichen Zahlen für Kiel bloßer Populismus, auf den leider zu oft blinder Aktionismus folgt. Das geplante Ende der Mietpreisbremse in Kiel ist absolut sinnvoll und notwendig. Es lässt die Hoffnung zu, dass die zukünftigen Mietpreise notwendige Investitionen der Vermieter ermöglichen und dabei gleichzeitig noch für eine angemessene Rendite sorgen“, so Schütt abschließend.

Ansprechpartner:
Hans Schütt Immobilien GmbH Klaus H. Schütt Geschäfts-führender Gesellschafter
T +49 431 90 69 60
M + 49 171 74 47 042
info@schuett.de
www.schuett.de

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IVD: Büromärkte trotzen Konjunktursorgen

Themen > Bauen & Wohnen

IVD: Büromärkte trotzen Konjunktursorgen

• Starke Nachfrage nach höherwertigen Büroflächen in Metropolen und Großstädten

• Berlin mit höchstem Preiswachstum

• Leerstände: Berlin, München und Stuttgart mit Vollvermietung

Der deutsche Büromarkt trotzt den Konjunktursorgen. Die anhaltende Nachfrage nach Büroflächen hat die Mietpreise in den vergangenen zwölf Monaten weiter steigen lassen. Die Mietpreise für Büroflächen mit mittlerem Nutzwert stiegen aber deutschlandweit mit durchschnittlich 2,9 Prozent verhaltener als im Vorjahreszeitraum (plus 4,4 Prozent). Für Büroflächen mit gutem Nutzwert dagegen verstärkte sich die Preisdynamik. Mit 3,7 Prozent stiegen die Mieten um 0,8 Prozentpunkte schneller als im Vorjahreszeitraum (plus 2,9 Prozent). Dieser bundesweite Trend spiegelt sich in allen Städteklassen wider. Die größten Preissteigerungen entfielen auf die Top-7-Städte und die Großstädte. Das sind Ergebnisse des aktuellen Gewerbe-Preisspiegels 2019/2020 des Immobilienverbandes IVD. Die Daten wurden im dritten Quartal dieses Jahres erhoben.

„Der Trend steigender Büromieten setzte sich auch in den vergangenen zwölf Monaten fort. Motor dieser Entwicklung waren die Top-7-Städte und die Großstädte. Aber auch in Mittel- und Kleinstädten stiegen die Büropreise. Bundesweit sind Büroflächen weiterhin stark nachgefragt“, erläutert IVD-Präsident Jürgen Michael Schick

Büroflächen mit gutem Nutzwert besonders nachgefragt

Laut IVD-Marktrecherche ergaben sich die höchsten Preissteigerungsraten in den Metropolen, gefolgt von den Großstädten (mehr als 100.000 Einwohner). Dort stiegen die Mieten für Büroflächen mit mittlerem Nutzwert im Durchschnitt um 3,3 Prozent beziehungsweise um 3,2 Prozent, für Büroflächen mit gutem Nutzwert um 6,1 Prozent beziehungsweise um 5,2 Prozent. Ähnlich, wenn auch auf geringerem Niveau, gestaltete sich die Preisdynamik in Mittelstädten (20.000 bis 100.000 Einwohner) und Kleinstädten (5.000 bis 20.000 Einwohner).
„Der aktuelle IVD-Gewerbepreisspiegel weist ein deutliches Muster in der Mietpreisdynamik auf. Büroflächen mit gutem Nutzwert – also modern ausgestattete und repräsentative Büros – weisen höhere Preissteigerungsraten auf als Fläche mit mittlerem Nutzwert, also normaler Ausstattung. Möglicherweise haben die Preise im mittleren Segment die Grenze der Preiselastizität der Nachfrage erreicht. Im guten Segment scheint es dagegen noch Luft nach oben zu geben“, sagt Schick.

Top-7-Städte: Berlin mit höchstem Preiswachstum

Die gewichteten Schwerpunktmieten entwickelten sich in den Metropolen unterschiedlich. Im Segment mittlerer Nutzwert bleibt München, wie in den vergangenen Jahren, der teuerste Bürostandort unter den Top-7-Städten mit einer Schwerpunktmiete von 27 Euro pro Quadratmeter (Vorjahreszeitraum: 26 Euro pro Quadratmeter). Der zweitteuerste Standort ist Frankfurt am Main mit E 15,50,– Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Düsseldorf mit E 13,80,– pro Quadratmeter und Köln mit E 12,75,– pro Quadratmeter. Berlin, mit einem Quadratmeterpreis von E 11,50,–, zählt zu den günstigeren Top-7-Städten. Allerdings hat die Bundeshauptstadt mit einem Plus von 4,5 Prozent das zweitstärkste Preiswachstum hingelegt. Lediglich in Stuttgart stiegen die Preise schneller (plus 6,8 Prozent).

Anders sieht es dagegen im Segment guter Nutzwert aus. In keiner der Metropolen sind die Preise so kräftig gestiegen wie in Berlin (plus 19,4 Prozent). Mit einem Quadratmeterpreis von E 21,50,– steht die Bundeshauptstadt auf einem dritten Platz, hinter München mit E 33,50,– und Düsseldorf mit E 23,50,–.

Sinkende Büroleerstände

Die Preisentwicklung in den Metropolen beruht neben der hohen Nachfrage auf einem deutlich zu geringem Angebot. In der Folge sinken die Leerstandsquoten seit Jahren. In Berlin (1,3 Prozent), München (1,8 Prozent) und Stuttgart (2,0 Prozent) herrscht quasi Vollvermietung. Um die wenigen freien Flächen herrscht Wettkampf, was sich in steigenden Preisen ausdrückt. In Düsseldorf (6,0 Prozent) und Frankfurt am Main (7,0 Prozent) ist die Lage weniger angespannt. Aber auch dort sinken die Leerstandsquoten. „Diese Angebotsknappheit dürfte vorerst anhalten. Denn der Büroneubau kann den Nachfrageüberhang nicht auffangen. Ein Grund dafür ist der Baulandmangel, der im Gewerbesegment nicht weniger stark ausgeprägt ist als im Wohnbereich. Das führt zu steigenden Baulandpreisen und einer Flächenkonkurrenz zwischen Wohn- und Büroprojektentwicklungen“, erläutert Schick.

Stabiler Büromarkt wird vom starken Arbeitsmarkt getragen

„Der deutsche Büromarkt zeigt bisher keinerlei Spuren der sich abschwächenden Konjunktur. Im Gegenteil belegen die steigenden Büromieten bis zum Ende des dritten Quartals eine anhaltend hohe Nachfrage. Auch ist der Dienstleistungssektor von den sinkenden Auftragseingängen der exportorientierten Wirtschaft noch nicht betroffen. Es ist deshalb wahrscheinlich, dass den Büromärkten insbesondere in den großen Zentren erst mal keine Entspannung bevorsteht und die Mietpreise für Büroflächen weiter steigen werden. Mittelfristig bleibt abzuwarten, wie sich die gesamtwirtschaftliche Lage weiterentwickelt“, sagt Schick.

Sie suchen Büroflächen oder einen Immobilienexperten für Gewerbeimmobilien:

unter www.ivd24immobilien.de finden Sie alle IVD-Immobilienexperten und IVD-geprüfte Immobilienangebote.

nord.ivd.net

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Glücksstudie zeigt: Die Deutschen lieben
ihre Wohnungen

Bild von @neonbrand auf unsplash

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Was wurde in der Glücksstudie untersucht?


Die untersuchten Faktoren kann man in mehrere Kategorien einteilen: Einerseits baulich “materielle” Faktoren in einem weiten Sinne, wie zum Beispiel sanitäre Anlagen, Lichtverhältnisse, klimatische Verhältnisse etc., auf der anderen Seite Gefühle. Glück und Zufriedenheit mit dem Zuhause sind nicht nur eine Frage von Heizung und gutem Licht. Wichtig ist, wie wir uns in unseren Wohnungen fühlen und ob sie Ausdruck unserer Persönlichkeit sind.

“Bauliche” Faktoren

Das folgende (für manche vielleicht überraschenderweise) ist von sehr großer Bedeutung: 97 % der Deutschen gaben an, dass sie mit ihren Badezimmern zufrieden sind. Die Glücksforscher fanden nämlich heraus, dass dem Badezimmer eine besonders große Bedeutung für die Gesamtzufriedenheit zukommt. Ähnlich hoch ist die Zufriedenheit der Deutschen (90 %) mit der Luftqualität, dem natürlichen Licht und der Feuchtigkeit im Haus. Außerdem bescheinigen über zwei Drittel der Befragten Deutschen ihrer Wohnung, insgesamt in einem guten Zustand zu sein.

Fünf Kern-Emotionen, die für die Zufriedenheit mit dem Zuhause wichtig sind

Die Untersuchung ergab, dass es fünf Kern-Emotionen gibt, die für die Zufriedenheit mit dem Zuhause wichtig sind: Wohlbefinden, Identifikation, Stolz, Sicherheit und Kontrolle/Einflussnahme. Die Deutschen sind gemäß den Ergebnissen der Studie nicht nur mit den “baulichen” Faktoren ihrer Wohnung zufrieden, sie sind auch emotional mit den eigenen vier Wänden sehr verbunden. Besonders “Stolz” ist hier wichtig: Sind die Menschen stolz auf ihre Wohnung, sind sie in der Regel auch glücklich und zufrieden damit.

Woher der Stolz rührt, ist dabei nicht mal von Belang. Eigentümer sind vielleicht stolz, dass sie ihre vier Wände durch eigene Leistung erworben haben. Andere sind stolz, weil sie ihren Garten selbst angelegt haben. Und manche sind stolz auf die Einrichtung, die sie gewählt haben. Die Deutschen sind deutlich stolzer als der europäische Durchschnitt: „Je mehr Zeit und Energie man in sein Haus steckt, desto zufriedener ist man gewöhnlich damit. Und die Deutschen sind eben ein Volk von Heimwerkern“, kommentiert Studienautor Alexander Gamerdinger diesen Befund.

Auch bei den anderen “Kern-Emotionen” schneiden die Deutschen überdurchschnittlich gut ab. Sie fühlen sich in ihrem Zuhause zwar sehr wohl, identifizieren sich stark mit ihm und fühlen sich darin auch sehr sicher.

Es gibt jedoch eine Ausnahme: Zwar haben 72 % der Deutschen das Gefühl, sie hätten über ihre Wohnung “Kontrolle”, aber damit liegen sie knapp unter dem europäischen Durchschnitt. Was heißt das? Und woran liegt es? Ein einfaches Beispiel macht es schnell deutlich: Ein Mieter möchte eine Wand einreißen, doch der Eigentümer erlaubt es nicht. Im Mieter-Land Deutschland ist es daher um die “Kontrolle/Einflussnahme” naturgemäß etwas schlechter bestellt als bei den europäischen Nachbarn. (Natürlich können auch Eigentümer das Gefühl haben, die “Kontrolle” zu verlieren. Etwa wenn die Belastung durch Zinsen, Tilgung oder Reparaturen zu hoch sind.)

Mieter in Deutschland sind glücklicher als in anderen Ländern

Sind Eigentümer die glücklicheren Mieter? Eigentum spielt für das Glücksgefühl zu Hause natürlich eine gewisse Rolle, aber ist laut Glücksstudie nicht entscheidend. Wichtiger ist den Menschen erstens, dass ihr Zuhause in einem guten Bauzustand ist, dass es zweitens ihre Bedürfnisse auch in der Zukunft befriedigt und dass es drittens groß genug ist. Eigentum folgt erst an vierter Stelle.

Zudem ist das Mietrecht in Deutschland sehr mieterfreundlich. „Wenn der Mietwohnungsmarkt so gut reguliert ist wie der deutsche, sehen wir, dass Mieter eindeutig glücklicher sind als in anderen Ländern“, erläutert Institutsleiter Meik Wiking.

• Im Europäischen Vergleich landen die Deutschen von den untersuchten zehn Nationen auf Platz zwei der Glücksstudie, nur sehr knapp hinter den Niederlanden.
• Zitiert nach FAZ-Online „Die Deutschen lieben ihre Häuser“, vom 26.06.2019


Weiterführende Informationen
www.immovation-ag.de

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Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Carl-C. Franzen

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Für viele Eigentümer bietet die Teilung einer Immobilie viele Vorteile. Mit neuen Mitbewohnern ermöglichen sich neue soziale Kontakte. Im Idealfall bringen sie sogar Hilfe in der Bewältigung des Alltags. Auch stärken sie das Sicherheitsgefühl. Vor allem für Alleinstehende ist das wichtig oder Menschen, die häufig verreisen oder sich des Öfteren in ihrem Zweitwohnsitz aufhalten. Denn es bietet ihnen die Gewissheit, dass immer jemand da ist, der sich um die Immobilie kümmert. Außerdem bedeutet es eine Erleichterung im Unterhalt der Immobilie, da die Belastung geteilt wird – sowohl die Arbeit als auch das Finanzielle. Wer vermietet, verfügt zusätzlich noch über Mieteinnahmen. Ein weiterer Vorteil ist die Unterbringung von Pflegekräften im „neuen Teil“ des Zuhauses. Eigentümer haben so die Möglichkeit, noch viele Jahre in ihrer eigenen Wohnung wohnen zu bleiben und das Wohnen im Pflegeheim zu vermeiden.

Bei der Teilung von Immobilien raten Immobilienexperten Folgendes: Die Wohnungen sollten idealerweise strikt voneinander getrennt sein. Hier ist nicht nur auf eine gute Schallisolierung und möglichst geringe Sichtbeziehungen zu achten wie zum Beispiel getrennte Eingänge. Auch die Zugänge zu den jeweiligen Wohnungen sollten getrennt sein. Am besten ist es, wenn sich Begegnungen und gegenseitige Wahrnehmung nicht aufzwingen, ganz gemäß dem Motto: „Nähe auf Distanz“.

Zur rechtsgültigen Teilung Ihrer Immobilie benötigen Sie eine Teilungserklärung. Diese regelt, welche Flächen des Gebäudes, beziehungsweise des Grundstücks, zum Gemeinschaftseigentum gehören und welche zum Sondereigentum. Zusätzlich legt sie die Rechte und Pflichten der Bewohner fest. Die Teilungserklärung ist auch notwendig, wenn Sie die Immobilie gar nicht selbst bewohnen, sondern vermieten. Denn sie regelt, was gemeinschaftlich genutzt wird und was privat. Eine rechtskräftige Teilungserklärung muss vom Notar beglaubigt sein und ins Grundbuch eingetragen werden.

Eine Immobilienteilung birgt natürlich auch einiges an Kosten. Zu den vergleichsweise geringeren Kosten des Notars kommen in der Regel hohe Kosten für den Umbau. Um herauszufinden, ob sich eine Teilung wirklich lohnt, lassen Sie sich von einem Immobilien-Profi beraten.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienteilung erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.


info@ccfranzen.de
Tel.: 040/320 22 66
www.ccfranzen.de

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Die große Mehrheit der Deutschen – ob Mieter oder Eigentümer – sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Das ist das Ergebnis der Glücksstudie des „Happiness Research Institute“ aus Kopenhagen. Die Glücksforscher haben in insgesamt zehn Staaten 13.500 Personen nach ihrer Wohnsituation befragt. Die tausend Befragten aus Deutschland waren in beinahe jeder Hinsicht glücklicher als die anderen Europäer.

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Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Themen > Bauen & Wohnen

Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

Warum überhaupt Wohneigentum?

 

1. Altersvorsorge

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung kann bei der privaten Altersvorsorge eine maßgebliche Rolle spielen. Gerade heute, da nicht absehbar ist, ob die gesetzliche Rente einen ruhigen Lebensabend leisten kann, ist die Immobilie als Teil der Altersvorsorge nicht zu unterschätzen. Denn Wohneigentum ist eine langfristige und wertsichere Vermögensanlage. Ist die Wohnung oder das Haus erst einmal abbezahlt, sparen Selbstnutzer gegenüber Mietern monatlich Geld. So bleibt mehr von der monatlichen Rente, um den Ruhestand zu genießen. Lediglich die Betriebskosten und Rücklagen für Reparaturen müssen aufgewendet werden. Wer seine Immobilie nicht selbst nutzen kann oder will, kann sie entweder vermieten oder verkaufen. Als Vermieter kann man sich über eine zusätzliche Einnahmequelle freuen. Als Verkäufer profitieren Eigentümer von Wertsteigerungen. Den Erlös können sie gemäß ihrer jeweiligen Lebenssituation investieren – eine andere Immobilie, ein Pflegeplatz, eine Kreuzfahrt.

Hinweis: Wesentlich für diese Form der Altersvorsorge ist, dass die Immobilie bis zum Renteneintritt abbezahlt ist. Erwerber sollten dies bei der Finanzierungsvereinbarung beachten.

2. Lebensqualität

Die eigenen vier Wände sind häufig sehr viel mehr als lediglich eine langfristige und sichere Geldanlage. Für viele Hausbesitzer ist Wohneigentum gleichbedeutend mit Freiheit und Sicherheit. Einmal abbezahlt, ist Wohneigentum wie eine feste Burg. Es gibt keine Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen, keine Genehmigungspflicht für Mitbewohner oder Haustiere. Auch ist man niemandem Rechenschaft schuldig über bauliche Änderungen oder Ergänzungen. Darüber hinaus ist Wohneigentum das kleine Reich des Eigentümers. Er genießt, mit Ausnahme nachbarschaftlicher Rücksichtnahme und baurechtlicher Verordnungen, völligen Gestaltungsspielraum zur ästhetischen und emotionalen Verwirklichung. Investitionen und Mühe kommen einem selbst zu Gute und niemand muss befürchten, nach Auszug zum Rückbau gezwungen zu werden.

Warum jetzt erwerben?

3. Steigende Preise

Seit Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen im Bestand und im Neubau. Dieser Trend hat sich jedoch noch nicht erschöpft. In Großstädten und Ballungsräumen werden die Immobilienpreise auch in den folgenden Jahren noch steigen. Garanten für diese Entwicklung sind das weiterhin robuste Wirtschaftswachstum, die demographische Entwicklung sowie die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Im internationalen Vergleich sind deutsche Immobilienpreise zudem weiterhin relativ niedrig. Von daher ist in vielen Fällen mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Wer jetzt Wohneigentum erwirbt, kann in den kommenden Jahren mit realen Vermögenszuwächsen rechnen.

Hinweis: Wenn der Immobilienkauf primär der Vermögensbildung dienen soll, achten Sie auf die Lage.

4. Günstiges Zinsumfeld

Derzeit befinden sich Kreditzinsen noch auf einem historisch niedrigen Stand. Fremdkapital ist so billig wie selten. Erwerbswillige sollten die Gunst der Stunde daher nutzen. Insbesondere, da die Zeit der Niedrigzinsen nicht ewig währen wird.
Hinweis: Sichern Sie sich eine möglichst langfristige Zinsbindung, damit Ihnen die Zinswende keinen Strich durch die Rechnung macht.

5. Staatliche Förderung

Nicht nur das ökonomische Umfeld macht den Eigentumserwerb aktuell sehr interessant. Es gibt auch eine Reihe von staatlichen Förderprogrammen, die Erwerbswillige bei ihrem Vorhaben unterstützen können: der sogenannte Wohn-Riester, die Bausparförderung für Arbeitnehmer, die Wohnungsbauprämie und günstige Kredite der KfW-Förderbank. Zusätzlich können Erwerberhaushalte mit Kindern unter 18 Jahren seit September 2018 die neueste staatliche Förderung beantragen, das Baukindergeld. Über zehn Jahre wird pro Kind ein fester Förderbetrag gezahlt. Außerdem wird im Innen- und Bauministerium an einem Bürgschaftsprogramm der KfW gearbeitet. Damit soll die Eigenkapitalbasis von erwerbs- und bauwilligen Haushalten gestärkt werden.

www.ivd.berlin


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Frühjahrputz fürs ganze Haus: Warum Eigentümer jetzt eine Sanierung prüfen sollten

Themen > Bauen & Wohnen

Frühjahrputz fürs ganze Haus:
Warum Eigentümer jetzt eine Sanierung
prüfen sollten

Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Hauseigentümer sollten jetzt prüfen, wie sie ihr Gebäude in diesem Jahr sanieren können. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de) hin. Sonst besteht die Gefahr, bis zum nächsten Winter nicht fertig zu werden.

„Je früher Hauseigentümer Pläne machen und Handwerker suchen, desto besser“, erklärt Kampagnenleiterin Kristin Fromholz. „Denn bei vielen Fachleuten wie Energieberatern oder Installateuren sind die Wartelisten bereits jetzt lang.“

Vor dem Sanieren das ganze Haus auf Potenziale prüfen.

Die Experten für Sanierung empfehlen außerdem, immer das komplette Haus zu betrachten – also nicht nur einzelne Gebäudeteile wie das Bad oder das Dach oder einzelne Anforderungen und Wünsche. Besser sei es, alle Möglichkeiten für das Sanieren zu prüfen und dann miteinander zu kombinieren oder nacheinander zu erledigen. So könnten erstens die Kosten wesentlich niedriger ausfallen und zweitens die Potenziale für Komfort und Energiesparen besser ausgeschöpft werden.

4 Tipps zum Frühjahrsputz fürs ganze Haus

Werden Wohngebäude saniert, gibt es laut Fromholz erfahrungsgemäß vier Punkte, denen Eigentümer häufig zu wenig Beachtung schenken. Deshalb empfiehlt die Kampagne, darauf besonderen Wert zu legen:

1. Barrierefreiheit mit energetischer Sanierung verbinden

Wer für weniger Barrieren sorgen möchte, sollte gleichzeitig den Energieverbrauch seines Hauses senken. Viele Eigentümer machen sich zwar Gedanken über ihre Wohnsituation im Alter. Aber nur wenige haben bereits konkret etwas geplant. Erfahrungen zeigen, dass sich Barrierefreiheit und Energieeffizienz gut miteinander kombinieren lassen: www.unser-haus-sanieren.de/effizient-ohne-barrieren.

2. Fördermittel für Effizienz, Barrierefreiheit & Einbruchschutz koppeln

Sanieren Eigentümer gleichzeitig verschiedene Teile ihres Gebäudes, können sie auch verschiedene Förderprogramme nutzen. So lassen sich für eine einzelne Baustellen Fördermittel von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern koppeln: www.unser-haus-sanieren.de/foerdermittel.

3. Auf unabhängige Energieberatung von erfahrenen Experten setzen

Bei umfangreichen Sanierungen ist grundsätzlich eine Beratung durch Fachleute zu empfehlen, die unabhängig von einzelnen Herstellern sind. Soll das komplette Haus betrachtet werden, sind Erfahrungen in allen Bereichen wichtig – auch mit Barrierefreiheit und Einbruchschutz:
www.unser-haus-sanieren.de/beratungsangebote.

4. Energieverbrauch vor und nach Sanierung kontrollieren

Nach einer Sanierung für mehr Energieeffizienz sollten Hauseigentümer prüfen, ob der Energieverbrauch tatsächlich wie geplant gesunken ist. Falls nicht, kann oft mit wenig Aufwand nachgebessert werden. Um den Energieverbrauch vergleichen zu können, sollten Eigentümer schon vor den ersten Bauarbeiten Zählerstände und Rechnungen sammeln. Das hilft auch beim Planen der Sanierung:

www.unser-haus-sanieren.de/erfolgskontrolle.

www.co2online.de

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Herzerfrischendes Raumklima

Themen > Bauen & Wohnen

Herzerfrischendes Raumklima

Raumlüftungssysteme filtern Feinstaub und Straßenlärm – gut für’s Herz!

Gesundheit – ohne Niesen! Kontrollierte Wohnungslüftung filtert nicht nur Pollen aus der Zuluft, sondern auch Feinstaub und Straßenlärm.
(Foto: BDH, Köln/FGK, Bietigheim-Bissingen)

Lärm und Feinstaub sind die größten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen, erklärte Prof. Dr. Münzel, Direktor des Zentrums für Kardiologie an der Uniklinik Mainz in der Allgemeinen Zeitung Mainz. Man geht davon aus, dass die Menschen in den westlichen Industrieländern durch derlei Umweltverschmutzung jedes Jahr zusammengerechnet eine Million gesunder Lebensjahre verlieren. Eine entsprechende Untersuchung hat der Mediziner jüngst zusammen mit einem internationalen Forscherteam aus USA, Kanada und Dänemark im European Heart Journal publiziert, einem der renommiertesten Kardiologie-Magazine weltweit.

Da wir uns jedoch durchschnittlich 80 Prozent unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen aufhalten, haben wir es dort selbst in der Hand, für gesunde Raumluftverhältnisse und Lärmschutz zu sorgen. Die private Gesundheitsformel lautet: Kontrollierte Wohnraumlüftung. Denn moderne Wohnungslüftungsanlagen mit ausgereifter Filtertechnik gewährleisten auch bei geschlossenen Fenstern einen kontinuierlichen Luftaustausch in den eigenen vier Wänden. Straßenlärm und Feinstaub bleiben draußen, Schadstoffe aus Gegenständen im Raum und CO2 werden konsequent abtransportiert, Sauerstoffgehalt und Luft-feuchte auf Idealwerten gehalten.

Es sind nicht nur die 20 Prozent Pollenallergiker in der Bevölkerung, die spürbar unter schlechten Luftverhältnissen leiden – nur im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung merken diese Patienten sofort, wenn ihr persönliches „Unkraut“ blüht. Doch Feinstaub und Lärm setzen uns allen das ganze Jahr über physisch zu, ihr Anteil als Ursache von Herzkreislaufproblemen ist er-schreckend hoch, wie das Team renommierter Spezialisten nun herausfand. Auch wenn man im Alltag der modernen Zivilisation im Freien oft keine Möglichkeiten hat, diesen Negativeinflüssen aus dem Weg zu gehen, so bietet die moderne Haustechnik dagegen einen sehr effi- zienten Lösungsansatz. Nachdem wir uns einen Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten, können wir die ungesunden Einflüsse von Feinstaub und Lärmbelästigung minimieren, wenn wir drinnen für ein gesundes, belastungsfreies Klima sorgen.

„Die meisten modernen Lüftungssysteme lassen sich preiswert mit Feinstaubfiltern ausrüsten, welche die Partikelbelastung der Raumluft minimieren und neben Pollen auch andere mikroskopische schädliche Schwebepartikel abhalten“, erklärt Dr. Lothar Breidenbach, technischer Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH). „Anders als beim Lüften von Hand bleiben Ruß- oder Staubpartikel draußen, ebenso der Straßenlärm.“ Denn die Anlagen sorgen leise und ohne Zugluft für optimale Frischluftzufuhr, trotz geschlossener Fenster.

Doch nicht nur eine zu hohe CO2-Konzentration wird vermieden, die Müdigkeit und Kopfweh auslösen kann. Kommt statt eines Feinstaubfilters ein Aktivkohlefilter zum Einsatz, wird auch Stickstoffdioxid (NO2) aus dem Innenraum ferngehalten. Dieses Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger und kann an stark befahrenen Straßen für Kopfweh, Schwindel und Lungenprobleme sorgen. Laut Umweltbundesamt überschreiten die NO2-Konzentrationen an weit mehr als der Hälfte der Messstationen in Straßenverkehrsnähe den seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert (40 µg/m3 im Jahresmittel).

Lüftungsanlagen verhindern zudem eine zu hohe Raumluftfeuchte im Winter, was Schimmelbildung vermeidet und die Wohnbehaglichkeit erhöht. Überdies kann man die Energie-nebenkosten erheblich reduzieren:
„Durch Wärmerückgewinnung und Bedarfsregelung lassen sich die Heizkosten mit einer modernen Lüftungsanlage um 30 bis 50 Prozent senken“, so Verbandsexperte Dr. Breidenbach. „Da die Geräte viel weniger Strom verbrauchen, als sie an Wärmeenergie im Gebäude zurückhalten, ist die Anschaffung einer Wohnraumlüftung also nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell eine wirklich lohnende Investition.“

Verschiedene Förderprogramme unterstützen den Einbau dieser intelligenten Haustechniklösung. Mehr zum Thema gibt es unter www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucherportal des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).

www.wohnungs-lueftung.de

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Jetzt den Garten „sommerfest“ machen – Ein eigener Pool ist an heißen Tagen das Nonplusultra

Themen > Bauen & Wohnen

Jetzt den Garten „sommerfest“ machen –

Ob mini oder maxi: Ein eigener Pool ist an
heißen Tagen das Nonplusultra

Das bepflanzte und mit Steinen bedeckte Filterbecken reinigt nicht nur das Wasser, sondern passt auch noch wunderbar ins Ambiente. (Foto: epr/Balena GmbH)

(epr) So wie man im Herbst Vorkehrungen für den Winter trifft, sollte man den Garten auch auf den Sommer vorbereiten. Spätestens, wenn die Temperaturen über 20 Grad klettern, möchte man die gepflegte Umgebung zwischen blühenden Sträuchern und duftenden Blumen genießen. Das Nonplusultra ist ein Pool, in dem man sich abkühlen kann, wenn die nächste Hitzewelle anrollt. Damit er dann auch tatsächlich einsatzbereit ist, sollte er bereits jetzt geplant werden. Die ausführenden handwerklichen Unternehmen haben zu dieser Jahreszeit nicht selten volle Auftragsbücher.


Wer sich noch von dem vermeintlich großen Reinigungsaufwand oder den Kosten abschrecken lässt, sich den Traum von kühlen Nass im eigenen Garten zu erfüllen, dem sei gesagt: Es gibt auch pflegearme Pools, die zudem günstig im Betrieb sind. Bio-Pool-Anlagen, wie sie TeichMeister anbietet, benötigen keinen Wasseraustausch. Dank einer speziellen Filtertechnik reinigen sie sich biologisch, sind komplett chlorfrei und kristallklar. Zudem können sie ganzjährig genutzt werden – und das auch in kleinen Gärten in Form eines Mini-Pools. Die Loungebecken, in denen man zwar keine Bahnen schwimmen, sich aber entspannen und abkühlen kann, liegen derzeit voll im Trend. Neben Naturpools gehören auch Schwimm- und Gartenteiche, klassische Pools und Wassergärten zum Repertoire des Experten. Beispiele von Bio-Pools kann man sich übrigens in zahlreichen Schaugärten in ganz Deutschland ansehen. Den nächsten Standort finden Interessierte schnell und bequem unter www.teichmeister.de oder www.facebook.com/teichmeister.de – genauso wie den passenden Fachbetrieb zur Umsetzung der eigenen Wasseroase.

Wer schon einen Pool besitzt, sollte jetzt mit der Pflege und Reinigung beginnen und kann darüber nachdenken, denselben auf- oder nachzurüsten. Zum Beispiel mit einer Beheizung durch eine sehr leise Luftwärmepumpe oder mit einer Rollladenabdeckung. Letztere hält das ganze Jahr über Schmutz und Laub fern, reduziert somit deutlich den Pflegeaufwand und steigert nebenbei auch noch die Sicherheit für die ganze Familie.

www.easy-pr.de

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Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Themen > Bauen & Wohnen

Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Lichtlösungen für die heutige „Indoor Generation“

Die Kombination aus mehreren Dachfenstern lässt extra viel Licht in den Raum. So können Dachgeschossbewohner beim gemütlichen Nachmittags-Kaffee nebenbei auch noch jede Menge Energie tanken. (Foto: epr/Velux)

Aufstehen, der erste Kaffee, ab ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder.

Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag der Velux Gruppe legt jedoch offen, dass der heutigen Gesellschaft gar nicht bewusst ist, dass sie insgesamt durchschnittlich sogar 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringt und so zur „Indoor Generation“ wird.

Dabei ist natürliches Licht wichtig für die eigene Gesundheit. Es hat direkte Auswirkungen auf die Stimmung, Produktivität und Schlafqualität.

Das Problem ist jedoch, dass ein Mangel an Tageslicht vom Körper nicht direkt wahrgenommen wird. Das liegt daran, dass das visuelle System des Menschen deutlich kleinere Lichtmengen benötigt als die körpereigene, sogenannte zirkadiane Rhythmik – die sich beispielsweise im Schlaf-Wach-Rhythmus äußert. So reicht für die meisten Sehaufgaben die übliche Beleuchtung in Räumen mit einer Lichtstärke von 300 bis 500 Lux aus.

Die innere Uhr benötigt jedoch deutlich höhere Lichtstärken, idealerweise Tageslicht, welches draußen eine Stärke von 10.000 bis 100.000 Lux hat, um diesen Rhythmus gut einhalten zu können. Damit auch bei einem „Indoor“-Alltag von den positiven Auswirkungen des Tageslichts profitiert werden kann, sind große Fensterflächen zwingend notwendig.

Im Dachgeschoss kann durch die schräge Position der Dachfenster von Herstellern wie beispielweise Velux bei gleicher Fensterfläche sogar noch mehr Tageslicht in die Räume fallen. Und falls das viele Sonnenlicht doch einmal blenden sollte oder Überhitzung droht, bietet Velux diverse Sonnen- und Hitzeschutzlösungen an.
Für eine besonders einfache Handhabung lassen sich elektrisch betriebene Sonnenschutzprodukte zudem mit dem Smart-Home-System Velux Active bequem per App oder Sprachsteuerung über das Smartphone bedienen. Auch die automatische Steuerung von Sonnenschutz und Fenstern zur Herstellung eines optimalen Raumklimas auf Basis von Sensorwerten ist damit möglich.

www.velux.de

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Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien

Themen > Bauen & Wohnen

Das Bestellerprinzip
für Kaufimmobilien

Drei Fragen an Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des IVD Nord

Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.

Das Bestellerprinzip für Kauf­immobilien ist plötzlich wieder im Gespräch. Ist das ein mediales Strohfeuer oder politische Realität?

Spätestens seit dem Wohngipfel im Kanzleramt ist es politische Realität. Die Grünen haben bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nicht nur die reine Verkäuferprovision vorsieht, sondern auch eine Deckelung auf 1,68 Prozent + MwSt.. Dieser Vorschlag ist schlichtweg anmaßend, weil er das Leistungsbild des Maklers komplett negiert. Der Immobilienmakler ist heute ein moderner Immobilienberater, der sich professionell aufstellen muss, um den hohen Anforderungen der Kunden zu genügen. Er ist Unternehmer, er hat Angestellte, er hat enorme Gemeinkosten. Nach Abzug aller Kosten bleibt – auf heutiger Provisionsbasis nur ein Gewinn von 6 bis 10 Prozent. Bei gedeckelter Provision wird sich also kräftig etwas in der Leistungserbringung ändern müssen. Runter mit allen Kosten, insbesondere aber der Zeitaufwand muss sinken. Das wird einhergehen müssen mit erheblichen Qualitätseinbußen – zulasten von Mitarbeitern und Kunden, von Verkäufern und Käufern. Doch leider ist Politik oft beratungsresistent. So ist zu befürchten, dass Justizministerin Katarina Barley schon in Kürze mit einem Gesetzentwurf nachzieht, der von ähnlicher Realitätsferne zeugt wie der der Grünen und von reiner Ideologie getrieben ist.

Was wird der IVD dagegen unternehmen?

Wir kämpfen! Wir kämpfen für unsere Berufsgruppe und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Für und mit unseren 6.000 Mitgliedsunternehmen – 1.500 davon in der Region Nord – wollen wir Politik und Öffentlichkeit mobilisieren, um den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung des Bestellerprinzips für Kaufimmobilien abzuwehren.

Reicht es denn, gegen etwas zu sein? Oder muss man nicht vielmehr mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag in den Ring steigen?

Reine Fundamentalopposition reicht in der Tat nicht aus, um sich im politischen Betrieb Gehör und Respekt zu verschaffen. Deshalb werbe ich als Vorsitzender des IVD Nord bei unseren Mitgliedern vehement für den Ansatz „Provision fair teilen!“. Derzeit herrschende Marktrealität ist, dass in den meisten Bundesländern regelmäßig eine Käufer- und eine Verkäuferprovision vereinbart wird. Nur in den boomenden Metropolregionen hat sich die Marktüblichkeit der Käuferprovision durchgesetzt, was der Politik jetzt als Vorwand für die Einführung des Bestellerprinzips dient. Wie Erhebungen des IVD ergeben haben, empfinden tatsächlich breite Schichten der Bevölkerung die ausschließliche Käuferprovision als ungerecht, die Teilung des Erfolgshonorars hingegen als gerechtfertigt. Das entspricht auch dem Leistungsbild eines Maklers – wir beraten Käufer und Verkäufer. Deshalb kämpfe ich für eine freiwillige und bundesweite Selbstverpflichtung unserer gesamten Branche, die Provision fair und transparent zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen. Das kommt dem Verbraucherschutz entgegen, das kommt dem Gerechtigkeitsstreben der Politik entgegen und das kommt dem Leistungsbild unserer Branche entgegen. Schließen Sie sich dem Codex „Provision fair teilen“ an!

nord.ivd.net

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Die Immobilie bleibt ein beliebtes Sparbuch

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

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Bereiten Sie Ihre Immobilie auf den Herbst und Winter vor

Themen > Bauen & Wohnen

Bereiten Sie Ihre Immobilie auf den Herbst und Winter vor

Bild von Katarzyna Bialasiewicz

So langsam wird es Zeit, sich von dem wunderschönen Sommer dieses Jahres zu verabschieden. Der Herbst hält so langsam Einzug und somit ist der Winter auch nicht mehr fern. Der ideale Zeitpunkt, die eigenen vier Wände auf die nasse und kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Hier eine kleine Checkliste mit Maßnahmen, das Haus und die Wohnung sowohl außen als auch innen herbst- und winterfest zu machen:

Kontrolle des Daches

Lassen Sie von einem Fachmann prüfen, ob sich Schäden an der Dachdeckung entwickelt haben. Im Herbst und Winter wird das Dach durch Stürme, Hagel und Schnee auf eine harte Probe gestellt. Eindringendes Wasser kann zu Feuchtigkeits- und Frostschäden führen.

Säubern der Regenrinnen

Sind die Regenrinnen durch das herabfallende Laub verstopft, kann das Regenwasser nicht mehr kontrolliert ablaufen und sucht sich seine eigenen Wege – Schäden am Haus durch nasse Wände und Schimmel können entstehen.

Prüfen der Hausfassade und Kellerwände

Mindestens einmal im Jahr sollten die Hausfassade und die Kellerwände auf Risse überprüft werden. Schäden sollten schnellstmöglich behoben werden, um teure Reparaturkosten zu vermeiden.

Entleeren der
Außenwasserhähne

Vor dem ersten Frost müssen die Wasserhähne im Außenbereich geleert werden, um die Leitungen vor dem Platzen zu schützen. Die im Haus liegenden Zuläufe werden hierzu geschlossen und die Wasserhähne außen am Haus aufgedreht, um das restliche Wasser abzulassen.

Reinigen des Gullis im Kellerniedergang

In den Herbst- und Wintermonaten gibt es häufig ergiebige Niederschläge. Ist der Gulli im Kellerniedergang verstopft, läuft der Keller schnell voll. Das Laub sollte regelmäßig entfernt und der Gulli mit Leitungswasser gespült werden.

Säubern der Wege rund um die Immobilie

Stichwort Verkehrssicherungspflicht, welche nicht nur im Winter gilt: Alle häufig genutzten Wege, z. B. zur Haustür, zur Garage, zum Müll sollten regelmäßig von Laub und Unkraut gesäubert werden, um Unfälle und somit rechtlichen Ärger zu vermeiden. Überprüfen Sie auch die Außenlichtanlagen zur besseren Beleuchtung.

Den Garten winterfest machen

Der Rasen muss gemäht, gedüngt und vom Laub befreit werden. Bäume, Sträucher und Stauden sollten zurückgeschnitten werden. Schnittabfälle können klein gehäckselt und als Kompost oder Mulch zum Abdecken verwendet werden. Empfindliche Pflanzen sollten schon vor den ersten Frostnächten geschützt werden. Sind Garten- oder Wasserpumpen z. B. für einen Brunnen oder Teich vorhanden, sollten diese im Keller überwintern. Ist alles erledigt, werden die Gartengeräte gereinigt, eingeölt und vor Frost geschützt verstaut.

Überprüfung und
Pflegen der Fenster-
und Türdichtungen

Frieren Fenster- oder Türdichtungen im strengen Winter fest, so werden sie beim Öffnen beschädigt. Um dies zu vermeiden, sollten die Dichtungen im Herbst gereinigt und mit entsprechenden Mitteln geschmeidig gehalten werden. Des Weiteren sollten Fenster und Türen auf Dichtigkeit geprüft werden und gegebenenfalls ausgebessert werden, damit die warme Heizungsluft auch drinnen bleibt.

Schützen der Wasser- und Heizungsleitungen im Haus

Bei sehr niedrigen Temperaturen können auch die Leitungen im Haus einfrieren. Hier sind vor allem die Leitungen in den nicht geheizten Bereichen wie im Keller sowie in den Abstell- und Vorratsräumen gefährdet. Diese sollten mit Rohrdämmungen verkleidet werden. Um vor dem Einfrieren geschützt zu werden, sollten in der kalten Jahreszeit die Heizventile nicht vollständig zugedreht werden.

Entlüften und Reinigen der Heizkörper

Wurden Heizkörper länger nicht entlüftet, machen sie sich durch gluckernde Geräusche bemerkbar. Spätestens dann wird es Zeit, die Luft entweichen zu lassen. Die Entlüftung sollte bei allen Heizkörpern im Haus bzw. in der Wohnung vorgenommen werden. Bei der Gelegenheit bietet es sich an, die Heizkörper gründlich zu reinigen. Verschmutzungen können die Heizleistung immerhin bis zu 30 % vermindern. Die Heizkörper sollten nicht mit Möbeln zugestellt werden, damit sich die Heizungsluft gut im Raum verteilen kann. Im Wohn- und Esszimmer reicht nach Ansicht von Experten eine Raumtemperatur von 20 Grad. Im Kinder- und Arbeitszimmer sollten es maximal 22 Grad sein, während im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad genügen

Überprüfung des ­Kaminofens

Vor dem ersten Anzünden des Kaminofens sollte dieser einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Hierzu sollte geprüft werden, ob er ausreichend zieht, die Brennkammer gründlich gereinigt ist und ob der Schornstein stark verrußt ist. Sicherheitshalber bestellt man sich doch noch einmal den Schornsteinfeger.

© amoklv
© Sigefride

Sicherung der Immobilie gegen Einbruch

Gerade in der Zeit der frühen Dämmerung schlagen Diebe gern zu. Lassen Sie sich präventiv beraten, ob Ihre Immobilie ausreichend gesichert ist bzw. wie Sie sie effektiv absichern können. Tipps zum Einbruchschutz erhalten Sie kostenfrei bei Ihrer Polizei vor Ort.

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen. Beherzigen Sie diese Punkte, dann können Sie dem Herbst und Winter beruhigt entgegensehen und die dunklen Abende bei wohliger Wärme und einem lodernden Kaminfeuer im warmen Zuhause entspannt genießen, während der Sturm um die Häuser pfeift.

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Nur gute Planung garantiert das perfekte Wintergartenerlebnis

Themen > Bauen & Wohnen

Nur gute Planung garantiert das perfekte
Wintergartenerlebnis

Der Traum vom naturnahen Wohnen

Wenn es am Abend dunkel wird, hat man aus seinem Wintergarten den idealen Blick in den Sternen­himmel und ist doch gut geschützt. (Foto: epr/Bundesverband Wintergarten/Carsten Trier)

Seit Jahrzehnten werden in Deutschland jährlich um die 50.000 Wintergärten gebaut – und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Grund für die „Erfolgsgeschichte Wintergarten“ ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur in idealer Weise verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche „Mehr“ an Licht werden nicht nur ältere Menschen zu schätzen wissen.

Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort – wie etwa Ausrichtung, vorhandener Platz et cetera – müssen der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich an ein Gebäude angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom Profi übernommen. Der Bundesverband Wintergarten e. V. mit Sitz in Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine hohe Qualität im Wintergartenbau einzustehen. Die Mitgliedsbetriebe des Verbandes sind dafür das Qualitätsversprechen eingegangen und verkörpern diese Werte. Als eine erste Orientierungshilfe hat der Bundesverband Wintergarten auf seiner Homepage einen großen Ratgeber veröffentlicht, der private Bauherren über alle wichtigen Aspekte beim Bau eines Wintergartens informiert. Herstellerneutral werden verschiedene Materialien und Lösungen präsentiert, die alle nur zu einem Ziel führen sollen: Ein Wintergarten, der die Nutzungswünsche der Bewohner erfüllt und für dauerhafte Freude sorgt.
(epr)

www.bundesverband-wintergarten.de

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Wohnführerschein für alle Mieter

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnführerschein für alle Mieter

Michael Borchert, Immobilienkaufmann in der Hausverwaltung der OTTO STÖBEN GmbH

Fällt der Begriff „Führerschein“, kommt vielen zuerst der gesetzlich vorgeschriebene Autoführerschein und eventuell noch der Hundeführerschein in den Sinn. Den wenigsten ist bekannt, dass es auch die Möglichkeit gibt, freiwillig einen sogenannten Wohn- oder Mietführerschein zu erwerben.

Etliche Städte, Institutionen und Wohnungsunternehmen bieten inzwischen Seminare an, in denen vor allem junge Menschen, Flüchtlinge und auch Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen alles Wichtige rund um die Wohnungssuche und über die Rechte und Pflichten eines Mieters erfahren können.

Die inhaltlichen Themen dieser Seminare sind vielfältig und reichen von der Wohnungsbewerbung über die Finanzen bis hin zu Pflege und Renovierung sowie zum harmonischen Zusammenleben in der Hausgemeinschaft. Für viele junge Menschen vor dem Bezug einer eigenen Wohnung und auch für Flüchtlinge gestaltet sich das „erste“ Wohnen schwierig, weil sie es entweder noch nicht kennen bzw. das Wohnen, so wie es hier üblich ist, erst kennenlernen müssen. Unkenntnis macht sich hier vor allem in hohen Betriebskosten und einem hohen Verschleiß des technischen und wohnlichen Inventars bemerkbar.

Wichtige Inhalte der Wohnführerschein-Seminare sind u. a. das energieeffizente Heizen und Lüften, das richtige Reinigen einer Wohnung, das Anschließen elektrischer Gerätschaften wie zum Beispiel einer Waschmaschine und vieles mehr, insbesondere auch handwerkliche Anleitungen. Weitere Punkte befassen sich mit rechtlichen Aspekten des Mietvertrages und der Hausordnung. Am Ende des Seminars wird eine Prüfung abgelegt und der erfolgreiche Bewerber erhält ein Zertifikat.

„Ein Wohnführerschein bietet eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, betont Michael Borchert, Immobilienkaufmann in der Hausverwaltung bei OTTO STÖBEN. „Kann der potenzielle Mieter solch einen Wohnführerschein vorweisen, zeigt er, dass er sich mit der Materie ernsthaft auseinandergesetzt hat. Für ihn steigen somit die Chancen, auf dem mitunter hart umkämpften Wohnungsmarkt eine Wohnung zu erhalten.“

Die Vorteile für den Vermieter liegen auf der Hand: Ist der Mieter kompetent, entstehen weniger Probleme sowohl im Mietverhältnis zum Vermieter als auch im Verhältnis zu den Nachbarn, ganz zu schweigen von einem besseren Zustand der Wohnung. Dies wiederum bedeutet eine zeitliche und finanzielle Entlastung für den Vermieter und auch eine geringere Mieterfluktuation sowie weniger Leerstand.
Michael Borchert: „Was wir in der Hausverwaltung bezüglich des Wohnungszustandes und der Unkenntnis über rechtliche Vorgaben alles so erleben, lässt einem mitunter die Haare zu Berge stehen. Vieles könnte vermieden werden, wenn sich die Mieter im Vorfeld mit dem Wohnen auseinandersetzen würden. Dies betrifft aber nicht nur junge Menschen und Flüchtlinge, das beobachten wir quer durch die Mieterschaft. Ein Wohnführerschein wäre somit für alle Mieter sehr wünschenswert!“

www.stoeben.de

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Immobiliensuche: Gute Vorbereitung ist das A und O

Vater, Mutter und zwei Kinder sitzen unter einem Dach.

Themen > Bauen & Wohnen

Immobiliensuche: Gute Vorbereitung ist das A und O

Vater, Mutter und zwei Kinder sitzen unter einem Dach.
© evgenyatamanenko

Die Idee von einem neuen Zuhause, die Vorstellung vom Traumhaus, ist eine emotionale Angelegenheit. Doch damit dieser Traum wahr werden kann, sollten schon die ersten Schritte ganz rational und dynamisch angegangen werden. Denn wie bei vielen anderen wichtigen Entscheidungen im Leben gilt auch beim Immobilienerwerb: Vorbereitung ist fast alles. Was dann oft noch fehlt? Schnelligkeit!

 

Also erst einmal die Grundlagen: Wer einen Hauskauf erwägt, sollte die eigene finanzielle Situation klären und einen „Kassensturz“ machen – um zu erfahren, wie viel Eigenkapital tatsächlich zur Verfügung steht. 20 Prozent des Kaufpreises sollten es schon sein. Zu beachten sind übrigens auch Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und die Maklerprovision. Zweitens muss kalkuliert werden, wie hoch eine monatliche Belastung für die Finanzierung der Immobilie sein darf. Empfehlenswert sind hier weniger als 30 Prozent des Netto-Haushaltseinkommens. „Seien Sie bei diesen Erwägungen absolut ehrlich zu sich selbst“, rät Michel Sawall, Stellvertretender Vorsitzender des Immobilienverbands Deutschland, IVD Berlin-Brandenburg.

Schon bevor die Suche nach geeigneten Angeboten beginnt oder ein Makler beauftragt wird, ist ein Besuch bei der Hausbank angeraten. Denn wenn einmal ein konkretes Objekt ins Auge gefasst wird, muss es in Zeiten von engen Märkten häufig schnell gehen. Wer sich also vor der ersten Besichtigung schon darüber im Klaren ist, wie eine mögliche Finanzierung gestaltet werden und bis zu welchem Preis er gehen kann, ist klar im Vorteil.

Um die nötige Geschwindigkeit an den Tag legen zu können, wenn ein gutes Angebot vorliegt, sollten weitere Vorbereitungen getroffen werden. Der IVD Berlin-Brandenburg gibt eine Reihe von Tipps und stellt Fragen, die Sie sich beantworten sollten: 

„Wen möchte ich zur Besichtigung mitnehmen, einen Architekten oder gar einen Sachverständigen?“

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf, informieren Sie über Ihre Immobiliensuche und dass es ggfs. schnell gehen muss. Denken Sie vielleicht doch noch einen Schritt weiter: 

„Mit welchen Handwerkern möchte ich zukünftig zusammenarbeiten?“

„Welche weiteren Dienstleister benötige ich?“ 

Denn Sie können sich sicher sein. Wenn es konkret wird, müssen Sie entschlossen und entscheidungsfreudig reagieren können.

Es ist zudem hilfreich, das eigene Kommunikationsverhalten zu optimieren. Gute Erreichbarkeit ist essentiell. „Wer beispielsweise nach der Mail vom Makler, der ein unverschämt gutes Angebot unterbreitet, erst einmal zwei Wochen in Urlaub fährt, hat schlechte Karten und ist am Ende der Dumme, ohne Eigenheim“, erläutert Michel Sawall.

Wer diese Hinweise beherzigt, ist gut präpariert für eine erfolgversprechende Immobiliensuche. Diese kann übrigens unter www.ivd24.de gestartet werden. Der Weg zum Traumhaus ist dann nicht mehr weit. 

www.ivd.berlin

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Ganz groß rauskommen – mit dem richtigen Farbton lassen sich kleine Räume optisch strecken

Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)

Themen > Bauen & Wohnen

Ganz groß rauskommen – mit dem richtigen Farbton lassen sich kleine Räume optisch strecken

Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)
Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)

Bei der Wohnungssuche wird schnell klar: Den wirklich perfekten Grundriss gibt es sehr selten. Bevor man sich aber von zu niedrigen, zu kleinen, zu schmalen oder zu schrägen Räumen vom Traumdomizil abbringen lässt, sollte man erst einmal überlegen, ob der erste Eindruck nicht ganz einfach optimiert werden kann. Schon ein wenig Wandfarbe reicht aus, um kleine Mängel zu kaschieren, Raumgrenzen aufzuheben und sie zum Beispiel optisch zu strecken. Dafür benötigt man nur etwas Farbpsychologie.

Wichtig zu wissen ist, dass verschiedene Töne unterschiedliche Wirkungen erzeugen. Helle Farben vermitteln etwa ein Gefühl von Weite und eignen sich daher besonders gut, um lange Flure und verwinkelte Zimmer optisch zu öffnen. Der Farbton beeinflusst zudem die gewünschte Stimmung: Für einen erfrischenden Effekt wählt man am besten kühle, helle Töne wie zum Beispiel Blau. Helle Farben schaffen aber nicht nur Raumhöhe, sondern auch -tiefe. Das kommt besonders Zimmern zugute, die wie in vielen Wohnungen und besonders in beliebten Altbauten klein ausfallen, darunter das Bad sowie das Arbeits- oder Kinderzimmer. Ein zartes Blau oder Grün lässt die Wände scheinbar zurücktreten. Wer es wärmer mag, greift für denselben Effekt zu Vanille- oder Lichtgelbtönen.

Das sanfte Graugrün ist so friedvoll wie ein Tagesanbruch. (Foto: epr/Alpina)
Das sanfte Graugrün ist so friedvoll wie ein Tagesanbruch. (Foto: epr/Alpina)
Der lichte Gelbton lässt Wände scheinbar zurücktreten und wirkt dabei sehr warm. (Foto: epr/Alpina)
Der lichte Gelbton lässt Wände scheinbar zurücktreten und wirkt dabei sehr warm. (Foto: epr/Alpina)

Ebenfalls wärmend und unaufdringlich wirken Beige-Nuancen. Sie scheinen Räume förmlich zu umschmeicheln und schaffen eine besänftigende und behagliche Atmosphäre. Hat das eigene Reich tiefe Decken, dann kann auch hier ein heller Farbton Wunder vollbringen. Der Klassiker Weiß ist nur eine Möglichkeit. Auch ein zurückhaltender Grauton oder helle Blautöne schaffen eine besondere Raumtiefe und scheinen sich optisch auszubreiten. Streicht man Dachschrägen, Fußleisten und Wände im selben Farbton, erweckt man durch die fehlenden Kontraste eine sehr luftige Raumwirkung, in der es sich wunderbar durchatmen und entspannen lässt.

Alle Farbtöne sowie weitere Tipps von Alpina gibt es unter www.alpina-farben.de

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In engen Durchgangsbereichen wie dem Hausflur schaffen Lichtgelbtöne Weite und Helligkeit. (Foto: epr/Alpina)
In engen Durchgangsbereichen wie dem Hausflur schaffen Lichtgelbtöne Weite und Helligkeit. (Foto: epr/Alpina)
Blautöne haben einen besonders erfrischenden Effekt. (Foto: epr/Alpina)
Blautöne haben einen besonders erfrischenden Effekt. (Foto: epr/Alpina)

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Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng – Mieternachfrage hoch selektiv

Kiel Schreventeich, Häuser ©ralfgosch

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng –
Mieternachfrage hoch selektiv

Hans Schütt Immobilien GmbH

Kiel Schreventeich, Häuser ©ralfgosch
©ralfgosch

Die Hans Schütt Immobilien GmbH hat im Jahr 2017 Daten zur Wohnungsknappheit in Kiel erhoben. Dafür hat das Unternehmen untersucht, wie die sofort zur Verfügung stehenden Wohnungen am Markt angenommen wurden. Bei diesen Wohnungen handelte es sich um leerstehende und sofort einzugsbereite Flächen, da sie renoviert oder aus anderen Gründen nicht sofort anschlussvermietet wurden.

Ulrike Beretta, Abteilungsleiterin der Hausverwaltung bei der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Im Ergebnis stellen wir fest, dass von rund 500 Besichtigungen lediglich die Hälfte zu einem verbindlichen Anmietinteresse geführt haben.“

Bei der verbliebenen Hälfte waren 53 Prozent der Mietinteressenten allgemein unschlüssig. Von 20 Prozent wurden als Ablehnungsgrund die Lage und das Wohnumfeld genannt, obwohl neben der Adresse bereits online ein Auszug des Stadtplans zur Verfügung gestellt wurde. 14 Prozent gefiel die Raumaufteilung nicht, obgleich vorab auch ein Grundriss online geliefert wurde.

„Daran zeigt sich, dass der Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng ist, sondern sich die Mieternachfrage hoch selektiv darstellt. 

Es wird kein ‚Dach über dem Kopf‘ benötigt, sondern eine Adresslage gesucht“, so Beretta abschließend.

www.schuett.de

 

Ulrike Beretta, Abteilungsleiterin der Hausverwaltung bei der Hans Schütt Immobilien GmbH

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