Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

Doch Vorsicht ist geboten, da sich nicht jede Immobilie wirklich zur Altersabsicherung eignet. Unabhängig davon, ob es sich um eine eigengenutzte Immobilie oder eine vermietete Kapitalanlage handelt, gibt es Faktoren, die über deren Nutzen entscheiden.
In diesem Buch werden die wichtigsten Aspekte einer Immobilie im Alter behandelt. Gerade im Alter ist Planung wichtig, unter Berücksichtigung der eigenen Gesundheit und mit einer perspektivischen Betrachtung der kommenden Lebensjahre. Wer nicht rechtzeitig die richtigen Weichen stellt, macht sich abhängig von der Entscheidung anderer.

Mit vielen Beispielen und umsetzbaren Ratschlägen wird es einfacher, das Machbare zu realisieren. Nur wer aus einer Situation der Ruhe heraus plant und zum richtigen Zeitpunkt agiert, kann seinen Lebensabend genießen.

Mit freundlicher Unterstützung der Grabener Verlag GmbH verlosen wir 5 Bücher.

Einfach Postkarte oder E-Mail mit dem Stichwort „stayhome“ an: IMMOBILIENMARKT Verlagsgesellschaft, Königsweg 1, 24103 Kiel oder an verlosung@derimmomarkt.de. Bitte geben Sie Ihre vollständige Adresse an. Einsendeschluss: 30.06.2020

Grabener Verlag GmbH
Stresemannplatz 4 | 24103 Kiel
Telefon 0431 560 1 560
info@grabener-verlag.de
www.grabener-verlag.de

ISBN 978-3-925573-828

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

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Professionelle Hausverwaltung:
Darum lohnt sie sich

Carl C. Franzen

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

Mieteingang prüfen

Eigentümer, die ihre Immobilie vermieten, müssen jeden Monat darauf achten, dass die Miete pünktlich und in voller Höhe eingeht. Geschieht das nicht, sind eventuell rechtliche Schritte einzuleiten oder gar ein Inkasso-Unternehmen zu beauftragen. Profi-Hausverwalter wissen, was hier zu tun ist.

Mit den Mietern kommunizieren

Finden Mieter Mängel oder möchten sie bauliche Änderungen vornehmen, wie beispielsweise eine Satellitenschüssel anbringen, oder möchten sie sich ein Haustier zulegen, wenden sie sich an den Vermieter. Die Kommunikation mit den Mietern ist nicht zu unterschätzen. Viele Eigentümer sind froh, wenn sie diesen zeitaufwendigen Teil der Immobilienverwaltung an einen Profi abgeben können.

Auf dem Laufenden sein über aktuelle Gesetzesänderungen

Jährlich ändern sich die Gesetze im Bereich Vermietung. Besonders in Zeiten von Mietpreisbremse und Mietendeckel ist es für viele Eigentümer wichtig, einen kompetenten Partner an ihrer Seite zu haben, der mit den aktuellen Gesetzesänderungen vertraut ist und weiß, welche Auswirkungen diese auf beispielsweise Mietverträge haben und worauf zu achten ist.

Mieter finden

Aktuell haben Eigentümer kaum Probleme, Mietinteressenten zu finden. Allerdings ist nicht jeder Mietinteressent auch der passende Mieter. Für viele Eigentümer ist es nicht leicht, aus den vielen Anfragen einen zuverlässigen Mieter auszuwählen. Profi-Hausverwaltungen wissen durch ihre tägliche Arbeit bestens, worauf hierbei zu achten ist.

Nebenkostenabrechnungen

Die Nebenkostenabrechnung ist für viele Vermieter aufwendiger Papierkram. Eine Profi-Hausverwaltung kümmert sich um die Erstellung der Jahresabrechnung und den Versand an die Mieter.
Darüber hinaus gibt es viele weitere Aufgaben, die Eigentümer oft gerne an eine Hausverwaltung abgeben wie Organisation und Durchführung von Eigentümerversammlungen, Haftpflichtschutz, Versicherungs-Checks, Auswahl des Energieversorgers und vieles mehr. Eine professionelle Hausverwaltung kann Eigentümern hier viel Zeit und Arbeit ersparen.

Haben Sie Fragen, wie eine professionelle Hausverwaltung Sie bei der Verwaltung Ihrer Immobilie unterstützen kann?

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.
www.ccfranzen.de
info@ccfranzen.de

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Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

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Unerwünschte Gemeinschaft –
wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Frank Mikoleit, Justitiar und Leiter der Hausverwaltung

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert. Hier kann das Verfahren der sogenannten Teilungsversteigerung der Aufhebung dieser „Gemeinschaft“ dienen.
Bei einer Teilungsversteigerung wird die Immobilie auf Antrag eines oder mehrerer Eigentümer beim zuständigen Amtsgericht, in dessen Bezirk sich die Immobilie befindet, gerichtlich versteigert. Das Verfahren bestimmt sich nach §§ 2042, 753 BGB und §§ 180-185 ZVG.

Das Hinzuziehen eines Anwaltes ist nicht zwingend erforderlich, kann aber durchaus empfehlenswert sein. „Die Gefahr, dass einem juristischen Laien während des laufenden Verfahrens kostspielige Fehler unterlaufen, ist durchaus gegeben“, gibt Frank Mikoleit, Justitiar und Leiter der Hausverwaltung bei OTTO STÖBEN, zu bedenken.

Nach Eingang des Versteigerungsantrages beauftragt das Gericht zunächst einen Sachverständigen mit der Ermittlung des Verkehrswertes. Dieser ist wichtig für die Ermittlung des geringsten Gebotes, mit dem die spätere Versteigerung beginnt sowie für die Berechnung der diversen Kosten wie Anwalts- und Gerichtskosten und die Ermittlung der erforderlichen Bietsicherheit, die 10 % des Verkehrswertes beträgt.

Die Kosten für den Gutachter können je nach Wert des Objektes mehrere tausend Euro betragen und müssen vom Antragsteller verauslagt werden. In der späteren Verteilung des Versteigerungserlöses werden die Kosten dann wieder in Abzug gebracht. Die dann folgenden Verfahrensschritte sind ähnlich wie die der „normalen“ Zwangsversteigerung. Erwähnenswert ist, dass nicht nur der Eigentumsanteil des Antragstellers versteigert wird, sondern die gesamte Immobilie.

Das Verfahren wird von einem Rechtspfleger durchgeführt, der die Immobilie dann versteigert.
Die Versteigerung ist öffentlich. Jeder, der die Bietsicherheit nachweist, kann sich beteiligen und mitbieten. Das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Mit Zuschlag erwirbt der Bieter mit sofortiger Wirkung das Eigentum an der Immobilie.

Nach Abschluss der Versteigerung wird ein Verteilungstermin bestimmt, an dem der Erlös an die Miteigentümer verteilt wird.

„In Schleswig-Holstein dauert das ganze Verfahren erfahrungsgemäß zwischen 6 und 12 Monaten“, weiß Frank Mikoleit aus seiner beruflichen Erfahrung heraus zu berichten.


OTTO STÖBEN GmbH
Frank Mikoleit
Büro: 0431 66403-0
Fax: 0431 66403-38 E-Mail: mikoleit@stoeben.de

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Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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„Beginn eines schwierigen Immobilienjahrzehnts?“

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„Beginn eines schwierigen Immobilienjahrzehnts?“

Beim Neujahrsempfang des IVD Nord am 31. Januar unterstrich der Vorsitzende Axel-H. Wittlinger die Notwendigkeit einer sachorientierten Immobilienpolitik.

Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverbandes Deutschland IVD Region Nord e.V.

Das Jahr 2020 begann bereits mit einer Fülle von gesetzlichen Änderungen und Vorhaben für die Immobilienbranche: Verschärfung der Mietpreisbremse; Verlängerung des Betrachtungszeitraums für die ortsübliche Vergleichsmiete; Reduzierung der Anforderung an eine Mietpreisüberhöhung nach § 5 Wirtschafts­strafgesetz; Berliner Mietendeckel; WEG-Reform; Gebäudeenergiegesetz; Novellierung des Geldwäschegesetzes etc. sowie das kommende Gesetz zur Verteilung der Maklerkosten. „Mit letzterem Gesetzentwurf können wir – trotz eines eigentlich inakzeptablen Eingriffs in die Vertragsfreiheit – recht gut umgehen, da diese Regelung im Wesentlichen dem Selbstverständnis unserer Maklerbranche, die sich als fairer Vermittler zwischen den Parteien eines Kaufvertrags versteht, entspricht“, so Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.

In seiner Rede anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs des IVD Nord im Hotel Hafen Hamburg, an dem knapp 400 Gäste aus der norddeutschen Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung, u. a. Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld, Staatsrat Matthias Kock sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete, teilnahmen, appellierte er an die Bundes- und Länderpolitik, für eine „Politik pro Immobilie“ zu sorgen. Eine Überregulierung des Wohnungsbaus gefährde dringend erforderliche Investitionen, ohne die das Ziel, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, eine populistische Illusion bleibe. „Der gestern verabschiedete Berliner Mietendeckel ist dafür ein Musterbeispiel. Das wird ein Gesetz, das nur Verlierer kennt; eine Katastrophe für Mieter und Vermieter. Viele Experten prophezeien bereits heute, dass dieses Gesetz zukünftig für nichtig erklärt werde. Mit allen nachgelagerten Konsequenzen für Mieter und Vermieter, wie z. B. Rückzahlungsansprüche, Kündigungsrecht, etc.“, so Wittlinger. „Ein Rückgang von Investitionsvorhaben in den Berliner Wohnungsbau war bereits vor Inkrafttreten des Mietendeckel-Gesetzes eine der ersten Auswirkungen. Dass es auch besser geht, zeigt das Bündnis für Wohnen in Hamburg“, erklärt Wittlinger. „Hier hat das Hamburger Bündnis für das Wohnen erfolgreich bewiesen, wie eine sachorientierte Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft, Verwaltung und Politik funktioniert. Seit Beginn des Bündnisses im Jahr 2011 wurden in Hamburg rund 100.000 neue Wohnungen genehmigt, über 12.700 allein im Jahr 2020“, berichtet Wittlinger.

„Eine besondere Herausforderung an Immobilieneigentümer, Verwalter, Bauträger und auch Mieter stellen die Klimaschutzziele, die unsere Branche die kommenden Jahre bzw. Jahrzehnte beschäftigen werden“, so Axel-H. Wittlinger.

Über Chancen und Risiken der Immobilienwirtschaft vor den Herausforderungen der 2020er Jahre informierte Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Ökonom und Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Hamburg, in seiner Keynote. Fazit: „Bei aller Unsicherheit und Risiken gibt es für die Immobilienbranche mehr Gründe für Optimismus als Pessimismus“, so Prof. Straubhaar.

Im Anschluss an den Vortrag fanden die Teilnehmer des IVD-Nord-Neujahrsempfangs noch Zeit zum Netzwerken und persönlichen Gedankenaustausch unter Kollegen und Gästen.

www.nord.ivd.net

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Carl. C. Franzen

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

Wann Eigentümer haften

Immobilieneigentümer, Vermieter und WEGs sind rechtlich dazu verpflichtet, Gefahren, die von einem Grundstück ausgehen können, von Dritten abzuwenden. Das heißt, sie sind dafür verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt, der an der Immobilie vorbeiläuft, das Grundstück betritt oder als Mieter oder als Besucher die Immobilie nutzt. Kommt ein Bewohner, Besucher oder Passant zu Schaden, muss der Eigentümer nachweisen, dass er seiner Verkehrssicherungs­pflicht nachgekommen ist. Ist das der Fall, so haftet er für den entstanden Schaden nicht.

Vielfältige Gefahrenquellen

Vielen Eigentümern und WEGs ist nicht bewusst, wie viele
Gefahrenquellen es auf ihrem eigenen Grundstück gibt
und wie sie dieses schützen. Denn hier geht es nicht nur um Schnee oder Glatteis. Zu sichern sind unter anderem Gehwege, Dachkonstruktionen, Fassaden, Balkone, Bäume, Beleuchtung, Gas- und Feuerungsanlagen, Wasserstellen, Spiel- und Müllplätze. Viele Gefahrenquellen können durch regelmäßige Wartung eingedämmt werden.
Eigentümer müssen bei der Sicherung ihrer Immobilie die gesetzlichen Vorgaben beachten. Beispielsweise die örtliche Straßenreinigungssatzung, die Richtlinie zu Feuerstätten, die Aufzugsverordnung oder die Trinkwasserverordnung sind wichtige Rechtsgrundlagen. Darüber hinaus finden Eigentümer weitere Informationen beim Deutschen Institut für Normung darüber, worauf sie bei ihrer Sicherungspflicht achten müssen.

Verkehrssicherungspflichten delegieren

Eigentümer und WEGs können die Verkehrssicherungspflicht auch zu einem gewissen Teil delegieren. Hausmeister, Wartungsunternehmen oder Streudienste können beispielsweise damit beauftragt werden. Komplett freigestellt werden können Eigentümer aus rechtlicher Sicht jedoch nicht. Das betrifft auch Versicherungen. Denn werden die Verkehrssicherungspflichten grob vernachlässigt, treten Versicherungen nicht für den entstandenen Schaden ein. Ebenso ist es ein Irrglaube, dass das Aufstellen eines Schildes mit der Aufschrift „Auf eigene Gefahr“ Eigentümer grundsätzlich aus der Verantwortung entlässt. Wer bei der Verkehrssicherungspflicht auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich deshalb professionell beraten lassen.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wenden Sie sich für ein individuelles und unverbindliches Beratungsgespräch an www.ccfranzen.de oder info@ccfranzen.de

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Das Ziel des Immobilien-Almanachs ist es, ein Gesamtbild zu zeichnen und alle Einflussfaktoren in einen Zusammenhang zu stellen, die das weite Feld der Immobilienwirtschaft betreffen.
Die an dieser Ausgabe des Immobilien-Almanachs beteiligten Autor*innen befinden sich in ihrer jeweiligen Position genau an der richtigen Stelle. Sie beschreiben aus ihrer spezialisierten Sicht, wie sich die Immobilienwirtschaft entwickelt und worauf es jetzt ankommt.

Das Buch bildet ein Forum für die Expertise von Spezialisten der führenden Forschungs- und Analyseeinrichtungen, der Research- Abteilungen großer Immobilienunternehmen und der Vertreter von bedeutenden Einrichtungen und Verbänden. Ihre Aussagen verdeutlichen aktuelle Trends, zeigen Verbindungen auf und geben Impulse. Daraus ergibt sich eine Perspektive, die mehr ist als eine Momentaufnahme.

Der Immobilien-Almanach enthält eine Sammlung von ausgesuchten Studien, Aufsätzen, Analysen, Untersuchungen, Umfragen und Fachbeiträgen aus verschiedenen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Alle Autoren haben direkten Zugang zu neuen, relevanten Daten und können innerhalb ihres Spezialgebietes aufgrund ihrer hohen Profession oder langjährigen Praxis die Informationen liefern, die in einer Zeit rasanter Entwicklungen dringend gebraucht werden.

Immobilien-Almanach 02 Aktuelle Aufsatzsammlung zu Themen „rund um die Immobilienwirtschaft“

Verschiedene Autoren
Herausgeberin: Astrid Grabener
Klappenbroschur | 208 Seiten | 155 x 220 mm | Grabener Verlag GmbH
Ausgabe 2019/2020, E 25,–
ISBN 978-3-925573-866

Grabener Verlag GmbH
Stresemannplatz 4, 24103 Kiel
Telefon 0431 – 560 1 560 Telefax 0431 – 560 1 580
E-Mail info@grabener-verlag.de
www.grabener-verlag.de

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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Eigentumswohnung verkaufen, ohne Stress mit den Nachbarn

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Eigentumswohnung verkaufen, ohne Stress mit den Nachbarn

Carl C. Franzen

Stress mit den Nachbarn hat wohl kaum jemand gern. Doch wo viele Menschen in einem Haus leben, kann es auch mal zu Konflikten kommen – und das sogar, wenn Sie ausziehen und Ihre Wohnung verkaufen möchten. Denn Nachbarn haben je nach Vereinbarung laut Wohnungseigentumsgesetz (WEG) ein Wörtchen bei der Käuferwahl mitzureden.

Was den Verkauf Ihrer Eigentumswohnung erschweren kann, ist die sogenannte Veräußerungsbeschränkung. Sie ist allerdings nicht in vielen Eigentümergemeinschaften üblich. Um sich Sicherheit darüber zu verschaffen, ob Sie davon betroffen sind, reicht ein Blick in die Gemeinschaftsordnung oder das Grundbuch. Denn hier muss nach Paragraf 12 WEG eine Veräußerungsbeschränkung dokumentiert sein. Und sie ist vor allem auch nur dann rechtskräftig, wenn sie auch ins Grundbuch eingetragen wurde. Ein Eintrag in die Gemeinschaftsordnung reicht nicht aus. Besteht keine Veräußerungsbeschränkung, können Sie beruhigt sein. Dann können Ihre Nachbarn Ihnen bei der Käuferwahl keinen Strich durch die Rechnung machen.

Steht eine Veräußerungsbeschränkung im Grundbuch, benötigen Sie auch die Zustimmung der anderen Eigentümer. Denn der Vertrag mit dem Käufer Ihrer Wohnung ist erst dann wirksam, wenn die Zustimmung aller Eigentümer vorliegt. Der Paragraf 12 WEG dient schließlich dem Schutz der Eigentümer, wenn sie einen Kaufinteressenten als problematisch einstufen. Einen solchen zukünftigen Nachbarn kann die Eigentümergemeinschaft dann verhindern.

Aber machen Sie sich keine Sorgen! Die Eigentümergemeinschaft kann nicht jeden Kaufinteressenten ablehnen, nur weil er vielleicht laute Kinder haben oder als Single häufig Partys feiern könnte. Damit die Eigentümergemeinschaft Paragraf 12 WEG anwenden kann, muss schon ein triftiger Grund vorliegen. Ebenso reicht natürlich nicht der Einspruch eines Nachbarn für eine solche Entscheidung. Wie die Eigentümergemeinschaft Einfluss auf Ihren Wohnungsverkauf ausüben kann, ist mit drei möglichen Verfahren geregelt:

1. Alle Mitglieder entscheiden über den Verkauf
2. Eine Mehrheitsentscheidung ent­­scheidet über den Verkauf
3. Nur die Hausverwaltung entscheidet über den Verkauf

Welches Verfahren in Ihrer Eigentümergemeinschaft zur Anwendung kommt, sollte ebenfalls im Grundbuch stehen.
Prüfen Sie also vor dem Verkauf Ihrer Eigentumswohnung, ob Sie einer Veräußerungsbeschränkung unterl­iegen und falls ja, in welchem Verfahren darüber entschieden wird. Spätestens beim Notartermin könnte es sonst ein böses Erwachen geben. Hier lohnt es sich, einen Immobilienprofi zu Rate zu ziehen, der alle rechtlichen Fallstricke kennt und auch den optimalen Käufer für Ihre Wohnung findet. Dann fällt es Ihren Nachbarn schwer, Ihnen beim Verkauf Ihrer Wohnung Stress zu machen.

Sie möchten Ihre Wohnung im Mehrfamilienhaus verkaufen und dabei keine Fehler machen?

Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

info@ccfranzen.de oder
www.ccfranzen.de

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechts- und/oder Steuerberater klären.

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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Gewerbesteuer­entlastung bei grundbesitzverwaltenden Immobilien­gesellschaften

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Gewerbesteuer­entlastung bei grundbesitzverwaltenden Immobilien­gesellschaften

oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB

Für die bei gewerblichen Personengesellschaften anfallende Gewerbesteuer besteht aufgrund der steuerlichen Anrechenbarkeit der Gewerbesteuer nach § 35 EStG auf Ebene der Gesellschafter (natürliche Personen) im Rahmen ihrer Einkommensteuerveranlagung eine steuerliche Entlastungsmöglichkeit.

Für die GmbH als eigenständiges Steuerobjekt besteht dagegen grundsätzlich eine definitive Gewerbesteuerbelastung (durchschnittlich 15 %, abhängig vom Hebesatz der Städte und Gemeinden). Steuerlich ist die Gewerbesteuer zudem nicht als Betriebsausgabe abziehbar (§ 4 Abs. 5b EStG).

Für ausschließlich eigenen Grundbesitz verwaltende Gesellschaften (sowohl Personengesellschaften als auch Kapitalgesellschaften) besteht die Möglichkeit, auf Antrag die sogenannte erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 Gewerbesteuergesetz geltend zu machen und daraus resultierend eine Befreiung von der Gewerbesteuer zu erreichen. Im Falle der GmbH wird diese steuerlich somit nur noch mit der Körperschaftsteuer von 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 %) belastet.

Auf die Prüfung bezüglich des Vorliegens der Voraussetzungen der erweiterten Kürzung muss ein hohes Augenmerk gelegt werden, da bereits die (untergeordnete oder lediglich geringfügige) Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen oder Photovoltaikanlagen zur Versagung der Steuerbegünstigung führt (vgl. BFH-Urteil vom 11. April 2019, III R 36/15). Auch das Halten einer Beteiligung an einer gewerblich geprägten Immobiliengesellschaft stellt ein schädliches Tatbestandsmerkmal dar (vgl. BFH-Urteil vom 25. September 2018 für den unschädlichen Fall der Beteiligung an einer rein grundstücksverwaltenden, nicht gewerblich geprägten Personengesellschaft). Dagegen führen Kapitalerträge, die neben den Vermietungsumsätzen erzielt werden, nicht zu einem Ausschluss der erweiterten Kürzung.

Für nähere Einzelheiten zu diesem Thema oder zur Prüfung, ob die gewerbesteuerliche Kürzung als mögliches Gestaltungsinstrument bei Ihnen zum Einsatz kommen kann, stehen wir gern zur Verfügung.

oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt
Küterstraße 14 – 18, 24103 Kiel
Tel: 0431 696799-20 • Fax: 0431 696799-69
www.obh-partner.de

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

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Immobilieneigentum: Gewinne zum richtigen Zeitpunkt realisieren

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Immobilieneigentum: Gewinne zum richtigen Zeitpunkt realisieren

Stöben Wittlinger Immobilien-Management

Axel-H. Wittlinger, Geschäftsführender Gesellschafter

Die Zahlen sprechen eindeutig für Immobilieneigentum: Wer über Immobilieneigentum verfügt, ist im Alter besser gestellt. Schon jetzt geben zwei Drittel der älteren Mieterhaushalte über 30 % ihres Einkommens für Wohnen aus, Eigentümerhaushalte hingegen nur 15 %. Die Wohnkosten stiegen seit 1996 für Mieterinnen und Mieter ab 65 Jahren um 101 %, für Eigentümerinnen und Eigentümer aber nur um 77 %.

Hinzu kommt jedoch ein viel gewichtigeres Argument, sagt Axel Wittlinger, Geschäftsführer der Stöben Wittlinger GmbH in Hamburg: „Immobilieneigentümer haben im Alter einen viel größeren Spielraum, der durch Verkauf, Vermietung, Umbau oder einen Umzug in eine kleinere Wohnung realisiert werden kann. Das frei werdende Geld steht dann zur Verbesserung der Lebensqualität oder für lange gehegte Wünsche zur Verfügung.“

Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass Immobilien regelmäßig einen hohen Erhaltungsaufwand verursachen. Wer längere Zeit versäumt, Wände, Fenster, Dach sowie elektrische und technische Einrichtungen zu warten, instandzusetzen oder zu erneueren, muss das irgendwann nachholen. „Jeder Renovierungsstau mindert den Wert. Größere Investitionen stehen ungefähr alle zehn Jahre an, spätestens aber nach 30 Jahren“, erläutert Axel Wittlinger.

Dieser Zeitpunkt deckt sich oft mit dem Beginn des Rentenalters. Für die Kosten-Nutzen-Rechnung ist das ein wichtiger Zeitpunkt. Jetzt gilt es, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Veräußerungsgewinne sind meistens steuerfrei und können den Aufwand für die geänderten Lebensbedürfnisse im Alter abdecken.
Die gegenwärtige Marktphase ist günstig: Einerseits werden Höchstpreise für Wohnimmobilien erzielt, andererseits machen politische Maßnahmen den Umgang mit Immobilieneigentum immer schwerer, wenn Straßenausbaubeiträge erhoben werden, Energiemaßnahmen durchzuführen sind und Wasserprüfungen oder Leitungs- und Öltankprüfungen anstehen. Die Beratung durch spezialisierte Fachleute sichert den Wert des Immobilienvermögens.

www.stoeben-wittlinger.de

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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Schütt Immobilien: Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 Prozent / Versachlichung der Debatte dringend erforderlich

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Schütt Immobilien: Mietpreise in Kiel steigen seit 2000 jährlich nur um 0,75 Prozent / Versachlichung der Debatte dringend erforderlich

  • Untersuchung zur Entwicklung der Mietpreise, Inflation, Instandhaltungs- und Betriebskosten sowie Haushaltsbrutto und –nettoeinkommen in der Landeshauptstadt
  • Geplantes Ende der Mietpreisbremse in Kiel absolut sinnvoll und notwendig

Kiel, 14. Oktober 2019 – Die Hans Schütt Immobilien GmbH hat die Entwicklung der Mietpreise in der Landeshauptstadt Kiel untersucht, um die Diskussion um den Anstieg der Preise zu versachlichen. Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Die viel zu hitzige und emotional geführte Debatte gipfelt dabei in sonderbaren Vorschlägen, die nichts mehr mit unseren marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu tun haben. Ein gefühlter Eindruck wird leider oftmals der nüchternen Betrachtung der tatsächlichen Zahlen vorgezogen.“

 

Schütt weiter: „Die Steigerung des von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobenen, durchschnittlichen Mietpreises ist mit 12,63 Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 bzw. rechnerisch jährlich 6,32 Prozent zweifelsohne beachtlich und führt bei Beschränkung des Blickfeldes auf die letzten Jahre in der Diskussion zum Eindruck, dass Vermieter maßlos die Mieten erhöhen. Das Gegenteil ist der Fall.“

 

In den Jahren nach der Jahrtausendwende ist der von der Landeshauptstadt Kiel statistisch erhobene durchschnittliche Mietpreis über Jahre gesunken. Der Tiefpunkt war 2006, als der Durchschnittsmietpreis ca. 7 Prozent unter dem durchschnittlichen Mietpreis aus dem Jahr 2000 bzw. auf etwa dem gleichen Niveau wie schon 1998 lag. Dieses niedrige Preisniveau wurde dann über weitere Jahre nahezu nur gehalten, trotz steigender Bevölkerungszahlen. Erst nach 2010 beginnt der Durchschnittsmietpreis wieder langsam zu steigen. Nach 2014 steigt der Mietpreis über das Niveau des Jahres 2000. Insgesamt ist der Mietpreis im Vergleich 2000 bis 2016 nur um ca. 12 Prozent bzw. rechnerisch jährlich 0,75 Prozent gestiegen.

 

Johann Frederik Stähr, Werkstudent bei Schütt Immobilien und Analyst der Daten: „Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war für Vermieter somit insgesamt nicht auskömmlich, denn die Ausgaben stiegen: Die vom statistischen Bundesamt im Verbraucherpreisindex erfasste Inflation sorgte dafür, dass allgemein die Preise anzogen. Im Baugewerbe und somit auch bei den Instandhaltungskosten für Wohngebäude sind die Preise jedoch ab 2007 – also während bei den Kieler Durchschnittsmieten noch Stillstand herrschte – stärker gestiegen, als die allgemeine Inflation. Die enteilenden Kosten machten es vielen Vermietern immer schwerer, in ihre Miethäuser zu investieren.“ Schütt ergänzt: „Die Sanierung einer 50 Quadratmeter großen Wohnung aus den 50er oder 60er Jahren vor Neuvermietung kostet den Eigentümer heute rund 45.000 Euro. Trotz der gestiegenen Kosten sind die Wohnungsausstattung und der energetische Zustand der Gebäude im Vergleichszeitraum deutlich besser geworden.“

 

Aus Mietersicht gab es auf Bundesebene und auch auf Kiel beschränkt hingegen konstante Preissteigerungen fürs Wohnen – allerdings bei den durchschnittlichen Betriebskosten, die für den Vermieter einer vermieteten Wohnung hingegen lediglich einen durchlaufenden Posten darstellen. „Der Vermieter hat zumindest bei den meisten Betriebskosten keinen Einfluss auf diese Preissteigerung. Lediglich die nicht öffentlichen Kosten sind durch sorgfältige Bewirtschaftung beeinflussbar“, so Stähr.

 

Wenn man zu dieser Gesamtbetrachtung noch die durchschnittliche Einkommensentwicklung hinzuzieht, stellt man fest, dass sowohl das monatliche Haushaltsbrutto- wie -nettoeinkommen gestiegen ist, wenn auch zunächst nicht ganz so stark wie die Inflation. In den Jahren 2014 bis 2017 erfuhr die Einkommenssteigerung dann allerdings einen starken Zuwachs und überstieg die Inflationsrate deutlich.

 

Der Mietpreissteigerung von 2000 bis 2016 um 12,05 Prozent steht im gleichen Zeitraum eine mehr als doppelt so starke Steigerung der Inflationsrate um 25,78 Prozent, eine fast dreieinhalb Mal so starke Steigerung der Instandhaltungskosten um knapp 40 Prozent und eine mehr als zweieinhalb Mal so hohe Steigerung des durchschnittlichen Haushaltseinkommens (31,30 Prozent brutto bzw. 30,58 Prozent netto) gegenüber. Der Durchschnittsmieter hat demnach im Vergleich zu 2000 mehr Geld zur Verfügung, während der Durchschnittsvermieter eher noch unter den Nachwirkungen der Zeit seit der Jahrtausendwende zu leiden hat.

 

Selbst wenn man den noch längeren Zeitraum ab 1996 bis 2018 betrachtet, so stellt man fest, dass die Mietpreisentwicklung in Kiel schwächer als die allgemeine Inflation war. Noch alarmierender ist, dass beim Vergleich der Steigerungsraten in diesem Zeitraum zwischen der Steigerung der Instandhaltungskosten für Wohngebäude (53,14 Prozent) und der Steigerung der Mieteinnahmen (32,09 Prozent) eine Lücke von über 20 Prozentpunkten klafft. Doch gerade die Instandhaltungskosten stellen grundsätzlich einen großen Anteil an der Verwendung der Miete bei Bestandsbauten dar.

„Dass in der Mietpreisdiskussion immer wieder der Mythos vom raffgierigen Vermieter bemüht wird, ist in Anbetracht der tatsächlichen Zahlen für Kiel bloßer Populismus, auf den leider zu oft blinder Aktionismus folgt. Das geplante Ende der Mietpreisbremse in Kiel ist absolut sinnvoll und notwendig. Es lässt die Hoffnung zu, dass die zukünftigen Mietpreise notwendige Investitionen der Vermieter ermöglichen und dabei gleichzeitig noch für eine angemessene Rendite sorgen“, so Schütt abschließend.

 

Quellen:

Die Gesamt-Durchschnittsmiete ergibt sich, indem die Summe der Mietpreise aller den Querschnitt bildenden mietspiegelrelevanten Wohnungen durch die Summe ihrer Quadratmeterfläche geteilt wird.

 

Weitere Informationen zur Hans Schütt Immobilien GmbH:

Die Hans Schütt Immobilien GmbH ist ein inhabergeführtes, unabhängiges Immobilienmanagementunternehmen, das in zweiter Generation von der Familie Schütt geleitet wird. Die Hans Schütt Immobilien GmbH wurde 1936 gegründet und ist in den immobilienwirtschaftlichen Bereichen Verwaltung, An- und Verkauf, Vermietung sowie Beratung mit regionalem Schwerpunkt in Norddeutschland tätig. Das Unternehmen zählt private, gewerbliche und institutionelle Nutzer und/oder Eigentümer zu seinen Kunden. Rund 35 Mitarbeiter sind für die Hans Schütt Immobilien GmbH in Kiel tätig. Das Unternehmen ist Mitglied bei DAVE (Deutsche-Anlage-Immobilien-Verbund).
www.schuett.de.

 

Weitere Informationen zu DAVE:

Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) ist ein Zusammenschluss von elf Immobilienberatungsunternehmen, davon zehn inhabergeführten, mit über 560 Mitarbeitern an 29 Standorten in Deutschland. DAVE bietet somit bundesweite Präsenz verbunden mit hoher lokaler Kompetenz. Der Verbund vermittelt die Interessen von Unternehmen, Institutionen, Erbengemeinschaften und Privatpersonen sowohl als Käufer als auch als Verkäufer. DAVE-Kunden profitieren von der Vernetzung der Immobilienberatungsunternehmen in den Bereichen An- und Verkauf, Marktanalysen, Objektbewertung, Bestandsverwaltung sowie Portfolio-Optimierung. Weitere Informationen unter www.dave-net.de.

 

Ansprechpartner:

Hans Schütt Immobilien GmbH
Klaus H. Schütt
Geschäftsführender Gesellschafter
T +49 431 90 69 60
M + 49 171 74 47 042
info@schuett.de
www.schuett.de

 

Martina Rozok
ROZOK GmbH
T +49 30 400 44 68-1
M +49 170 23 55 988
m@rozok.de
www.rozok.de

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

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Verschärfung der Grunderwerbsteuer bei sog. Share Deals

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Verschärfung der Grunderwerbsteuer bei sog. Share Deals

oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB

René Werner, Dipl.-Kfm. (FH)
Steuerberater
Steuerliche Beratung

Das Gesetzgebungsverfahren zur Änderung des Grunderwerbsteuer­gesetzes soll bis zum Ende des Jahres 2019 verabschiedet werden und sieht insbesondere Verschärfungen bei Veräußerung von Anteilen an grundstücksbesitzenden Personen- sowie Kapitalgesell­schaften
vor. Ein entsprechender Referentenentwurf wurde am 8. Mai 2019 veröffentlicht.

Kernpunkte der geplanten Änderungen sind:

• Ausweitung der Spezialvorschrift für Gesellschafterwechsel bei grundstücksbesitzenden Personengesellschaften gem. § 1 Abs. 2a GrEStG auf grundstücksbesitzende Kapital­gesellschaften gem. § 1 Abs. 2b GrEStG-E;

• Absenkung der relevanten Beteiligungsgrenze von 95 % auf 90 % in allen Fiktionstatbeständen (§ 1 Abs. 2a, 2b, 3, 3a GrEStG-E);

• Verlängerung der bisherigen Haltefristen von fünf auf zehn bzw. auf fünfzehn Jahre in den Fiktionstatbeständen und bei den Steuerbefreiungstatbeständen der §§ 5, 6 und 7 GrEStG-E;

• Bei nicht oder nicht rechtzeitiger Erfüllung der Anzeigepflichten keine Deckelung der Höhe des Verspätungszuschlags auf E 25.000,– mehr (§ 19 Abs. 6 GrEStG-E).

Durch die Einführung der Spezialvorschrift des § 1 Abs. 2b GrEStG-E für grundstücksbesitzende Kapitalgesellschaften soll zukünftig ein steuerbarer Erwerbsvorgang vorliegen, wenn innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren mindestens 90 % der Anteile an der grundstücksbesitzenden Kapitalgesellschaft unmittelbar oder mittelbar übertragen werden.

Die Gesetzesänderungen werden mit ihren Verschärfungen und komplexen Übergangsregelungen die betroffenen Unternehmen zu umfangreichen Compliance-Maßnahmen zwingen.

Für nähere Einzelheiten und bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

info@obh-partner.de
0431 69 67 99 0
obh-partner.de

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Wird wieder beliebter: Das Wohnen auf dem Land

Themen > Regional & Historisch

Wird wieder beliebter:
Das Wohnen auf dem Land

Carl-C. Franzen

Der Zuzug vieler Menschen in die Städte – wie er in den vergangenen Jahren stattgefunden hat – hat sich bereits abgeschwächt. Der Wohnraummangel und die hohe Nachfrage in den Stadtzentren hat dazu geführt, dass die Speckgürtel der Städte in den Fokus der Wohnungssuchenden gerückt sind. Doch auch Dank der Digitalisierung ist inzwischen das weitere Umland gefragt. Denn Arztbesuche, Einkäufe und Arbeit können auch online von Zuhause erledigt werden.

Derzeit suchen Unternehmen in den ländlichen Regionen händeringend nach Auszubildenden. In den kleinen Ortschaften schließen Supermärkte, Ärzte, Post- und Bankfilialen. – Die Digitalisierung jedoch könnte diese Entwicklung umkehren. Zumindest sehen das viele Unternehmen so. In einer Umfrage des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU) gaben 84 der befragten Unternehmen an, dass die Digitalisierung den ländlichen Raum als Wohn- und Arbeitsort aufwertet. Und die Studie „Zukunft des Wohnens“ des Zukunftsinstituts ergab, dass 2014 seit 20 Jahren zum ersten Mal mehr Menschen aus den Städten weg- als zugezogen sind, wenn man die Zuwanderung aus dem Ausland ausklammert. Die Experten gehen dabei davon aus, dass sich der Trend künftig noch verstärken wird. Konsum, Unterhaltung, Bildung, Wirtschaft, Politik oder Medizin kann immer mehr über das Internet erlangt werden. Auch frische Lebensmittel können online gekauft werden. Somit wird auch die Versorgung von selbst entlegensten Dörfern immer einfacher.

Überlegen Sie vielleicht, aufs Land zu ziehen und Ihre Stadtimmobilie zu verkaufen?

Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich.
Wir beraten Sie gern.

www.ccfranzen.de,
info@ccfranzen.de


Rechtlicher Hinweis: Dieser Bei­trag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

28. und 29. September 2019 – Informieren. Kaufen. Verkaufen. Anlegen. Verwalten. Finanzieren

Symbolfoto © shutterstock

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, oder eine zum Kauf sucht, dem schwirren viele, viele Fragezeichen im Kopf herum. Wie finanziere ich den Kauf? Was muss ich juristisch bedenken? Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf? Lohnt sich ein Verkauf? Diese und weitere Fragen klärt das neue Messekonzept der inRostock GmbH – die erste ImmoNord.

Parallel zur Landes­bau­messeRo­Bau am 28. und 29. September 2019 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Tagungsrotunde der HanseMesse findet die Messe als separate Veranstaltung statt. Überlegungen für das Konzept einer Wohnimmobilienmesse sind über einen längeren Zeitraum entstanden und wurden nun mit unseren Partnern aus der regionalen Immobilienwirtschaft konkret. Grundgedanke der ImmoNord ist die Konzentration von Ausstellern aus der Immobilienbranche und das Zusammenführen von privaten Käufern und Verkäufern. Die ImmoNord versteht sich als Marktplatz aus Angebot und Nachfrage und ist gleichzeitig Informationsplattform für zukünftige Immobilienbesitzer oder Besucher mit Verkaufsinteresse.

Die ImmoNord bietet Besuchern, welche eine Wohn­immobilie erwerben oder verkaufen möchten, einen Überblick über den regionalen Immobilienmarkt. Bis zu 20 ausgewählte Makler, Bauträger, Sachverständige und Finanzierer präsentieren eine Vielzahl an aktuellen Immobilien­angeboten
wie Häuser, Eigentumswohnungen, Grund­stücke, Ferienhäuser, Anlageobjekte sowie zukünftige Bauprojekte.

Den Messebesuchern bietet sich zudem die Möglichkeit, an informativen Fachvorträgen von Branchenexperten teilzunehmen. Das ImmoForum ist ein begleitendes Fachprogramm zur Ausstellung. Zahlreiche Vorträge und Informationsveranstaltungen branchenrelevanter Themen werden angeboten und diskutiert. Profis geben Tipps zum Immobilienkauf/ -verkauf, zu Baufinanzierungen und Fördermöglichkeiten.

Die Kombination der Messen RoBau, Wohnideen & Lifestyle sowie der neuen ImmoNord garantiert eine perfekte Branchen­symbiose aus Bau- und Immo­bilien­wirtschaft. Der Eintritt von nur € 8,– ermöglicht den Besuch aller drei Messen.

inRostock GmbH – Messen,
Kongresse & Events
Thomas Walter
Zur HanseMesse 1 – 2,
18106 Rostock
Tel.: 0381 44 00 611
E-Mail: t.walter@inrostock.de

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Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

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29. Baumesse RoBau

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29. Baumesse RoBau

27. – 29. September 2019

Projektleiter Marco Haase (r.) beim jährlichen Messerundgang mit dem Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel

Rostock – Bauherren aufgepasst!
Wenn Sie in nächster Zeit vorhaben, Ihr neues Zuhause zu planen oder es vielleicht fertig stellen wollen, dann sind Sie auf der RoBau, Mecklenburg-Vorpommerns größter Landesbauausstellung und den Parallelmessen ImmoNord sowie Wohnideen & Lifestyle an der richtigen Adresse.

Insgesamt werden etwa 300 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Sie präsentieren sich auf dem Gelände der HanseMesse und zeigen dabei die ganze Palette rund um den privaten Hausbau, Immobilien, Modernisierung und Energieeinsparung. „Wir haben zusammen mit vielen Partnern und Betrieben des Handwerks, der Immobilienwirtschaft und aus den Industriebetrieben eine interessante Messe vorbereitet, die den Besuchern ein attraktives Angebot unterbreiten wird.“, sagte Marco Haase, Projektleiter der wichtigsten Baumesse im Nordosten Deutschlands.
Dazu gehören zum Beispiel auch
die Sonderthemen Sicherheitstechnik und Holz. Zwei ganz wichtige Bereiche der RoBau, die sich den Gästen und Fachbesuchern auf Extraflächen präsentieren werden. „Einbrüche in den eigenen vier Wänden – das darf nicht unterschätzt werden. Wir wollen auf der RoBau zeigen, wie man sich dagegen schützen kann und wie man sich richtig verhält, wenn es vielleicht doch zu einem Einbruch gekommen ist.“, so Haase.

Auch Holz als Baustoff, Energieträger, Dämmmaterial oder für Möbel und Einrichtungen wird auf der RoBau eine wichtige Rolle spielen. „Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Ökobilanz beeindruckend. Wer Holz für seine eigenen vier Wände benutzen möchte, der baut auch auf eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Auf die wollen wir mit unserer Sonderfläche aufmerksam machen“, sagte Haase.

Neu in diesem Jahr ist die Begleitausstellung „ImmoNord“. In
der Tagungsrotunde des Rostocker Messegeländes können sich Besucher in exklusiver Atmosphäre über Kauf, Verkauf und Vermarktung privater Immobilien informieren.

Die RoBau, die vom 27. bis zum 29. September zusammen mit der Messe Wohnideen & Lifestyle stattfinden wird, hat aber noch mehr zu bieten. Fachvorträge zu interessanten Themen, Präsenta­tionen von Berufsbildern, ein kurzweiliges Rahmenprogramm,
eine umfangreiche Baumaschinenausstellung auf 2.500 Quadrat­metern im Außenbereich.

inRostock GmbH – Messen,
Kongresse & Events
Marco Haase
Zur HanseMesse 1 – 2,
18106 Rostock
Tel.: 0381/44 00 604
E-Mail: m.haase@inrostock.de

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

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Professionelle Hausverwaltung: Darum lohnt sie sich

Schäden beheben, Mieter aussuchen, rechtliche Fragen klären – bei der Verwaltung einer Immobilie werden Vermieter schnell zum Mädchen für alles. Durch die Vielfalt der Aufgaben bei der Immobilienverwaltung sind Eigentümer oft überfordert. Denn eine Immobilie zu verwalten, bedeutet viel Aufwand.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Verkehrssicherungspflicht – Darauf müssen Eigentümer achten

Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Immobilienwirtschaft aus der Vogelperspektive

Alle, die in der aktuellen Boom-Phase mit Immobilien zu tun haben, sind intensiv in ihre Aufgaben eingebunden. Wichtige benachbarte Arbeitsfelder geraten dabei schnell aus dem Blick. Doch gerade der Überblick über die Gesamtentwicklung ermöglicht es, langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dazu trägt die neue Ausgabe des Immobilien-Almanach bei.

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Anwaltskanzlei im historischen Packhaus

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Anwaltskanzlei im historischen Packhaus

Führen die Kanzlei gemeinsam:
Dietmar (links) und Stephan (rechts) Brameshuber

Seit Juni 2018 hat die Kanzlei Brameshuber ihren Sitz im historischen Packhaus in der Hollesenstraße 15 in Rendsburg. Bevor die beiden Rechtsanwälte Dietmar und Stephan Brameshuber ihre neuen Büroräume an der Untereider beziehen konnten, mussten diese aufwendig renoviert werden. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus alten und modernen Elementen, die eine angenehme Atmosphäre schaffen, eindrucksvoll unterstrichen durch verschiedene Objekte eines im Haus ansässigen Künstlers.
„Die Investition hat sich gelohnt, wir sind mit dem Ergebnis ausgesprochen zufrieden und fühlen uns hier sehr wohl“, sagt Stephan Brameshuber mit Blick auf die Untereider.

Der Fachanwalt für Strafrecht führt die Kanzlei gemeinsam mit seinem Bruder Dietmar, der sich als Fachanwalt auf Familienrecht spezialisiert hat. Das Leistungsspektrum der Kanzlei umfasst jedoch weit mehr. So gehören zum Beispiel Verkehrs- und Ordnungswidrigkeitenrecht, Erbrecht, Seniorenrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht und seit Neuestem auch das Notariat dazu.
Am 6. März wurde Stephan Brameshuber zum Notar berufen. „Das Notariat ergänzt unser Portfolio perfekt“, erklärt Stephan Brameshuber. Der Fachanwalt für Strafrecht schätzt an seinem Beruf die Herausforderung. „Kein Fall ist wie der andere, man muss immer wieder über den Tellerrand schauen. Für unseren Beruf braucht man nicht nur juristisches Fachwissen, sondern auch viel psychologisches Geschick, jeder Mandant ist anders.“ drd

Kanzlei Brameshuber Hollesenstr. 15 24768 Rendsburg
Telefon: 04331 73298-0 Telefax: 04331 73298-40
www.kanzlei-brameshuber.de
info@kanzlei-brameshuber.de

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Umsatzsteuerliche Organschaft bei Ein-Personen-GmbH & Co. KG mit Sonderbetriebsvermögen

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Umsatzsteuerliche Organschaft
bei Ein-Personen-GmbH & Co. KG
mit Sonderbetriebsvermögen

René Werner, Steuerberater Dipl.-Kfm. (FH)

Im Mittelstand sind durchaus häufig sog. Ein-Personen-GmbH & Co. KG anzutreffen, bei denen der zu 100 % an der KG beteiligte Kommanditist auch Alleingesellschafter der Komplementär-GmbH ist.

Überlässt dieser Kommanditist der KG Betriebsimmobilien, Grundstücksflächen, Lagerhallen u. ä. entgeltlich zur Nutzung, sind seit dem 1. Januar 2019 die Neuregelungen zur umsatzsteuerlichen Organschaft zu beachten.

Im dargestellten Beispielsfall liegt eine umsatzsteuerliche Organschaft vor, da die KG wirtschaftlich, organisatorisch sowie finanziell im Organkreis (bestehend aus dem Gesellschafter, der KG sowie der Komplementär-GmbH) eingegliedert ist.
Der Alleingesellschafter muss als Organträger in diesem Fall die umsatzsteuerlichen Pflichten der KG mit übernehmen. Der Leistungsaustausch zwischen Kommanditist und KG ist demgegenüber nicht steuerbar. Gleichzeitig steigt das Risiko des Gesellschafters für die Inanspruchnahme  für  Umsatzsteuerschulden der Organgesellschaft (z.B. bei Überschuldung oder Insolvenz der KG).

Wir empfehlen daher bei Personengesellschaften zu prüfen, ob diese Bestandteil eines umsatzsteuerlichen Organkreises sind. Falls dies zutrifft, ist anschließend zu überlegen, ob die Organschaft – ggf. durch Änderung der Beteiligungsverhältnisse – vermieden werden kann. Dabei ist zu beachten, dass die Organschaft in bestimmten Fällen auch vorteilhaft sein kann, z.B. bei Unternehmen, die nicht zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt sind.

Für nähere Einzelheiten sprechen Sie uns gerne an.

oelerking bröcker hamann Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwalt
Küterstraße 14-18 24103 Kiel
Tel.: 0431 696799-20 Fax: 0431 696799-69
www.obh-partner.de

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Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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IVD-Präsident Schick: Klimaschutz und Wohnungsbau in Einklang bringen

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IVD-Präsident Schick:
Klimaschutz und Wohnungsbau in Einklang bringen

Jürgen Michael Schick Präsident des IVD

Grundsätzliche Weichenstellungen zum Erreichen der Klimaschutzziele bis 2030 sollen bis zum Jahresende vorgenommen werden. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Wochenende in ihrem Video-Podcast.

Höhere Anforderungen an die Energieeffizienz verteuern das Wohnen

Dazu sagt Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD: „Der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und der Wohnungsbau die soziale Frage unserer Zeit. Beides gilt es in Einklang zu bringen. Zu beachten ist aber, dass noch höhere Anforderungen an die Energieeffizienz den Wohnungsbau und das Wohnen noch weiter verteuern. Dabei ist bereits heute im gesamten Bundesgebiet ein empfindlicher Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu spüren.“

Seit 2000 hat sich das Bauen um 40 Prozent verteuert

Schick verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie der „Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.“ (Arge e.V.). Die Arge fand heraus, dass sich das Bauen vom Jahr 2000 bis heute um 40 Prozent verteuert hat und allein die verschärften Anforderungen, die an das energetische Bauen gestellt werden 12,5 Prozent der Baukostensteigerung ausmachen. Mit der seit 2016 geltenden modifizierten Fassung der Energieeinsparverordnung 2013 haben sich die Baukosten um zusätzliche 7,3 Prozent erhöht. Nach Berechnungen des Hamburger Professor Wolfgang Maennig, Mitglied der Bundes-Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ muss ein Bauherr mit 3.800 Euro pro Quadratmeter (inkl. Kosten für Grund und Boden) kalkulieren. Der Bau sei inzwischen so teuer geworden, dass günstige Mieten kaum noch möglich seien.

Neubau und Bestandshaltung darf nicht verhindert werden

„Die Gebäudewirtschaft nimmt bereits seit Jahren ihre Verantwortung hinsichtlich des Klima- und des Umweltschutzes sehr ernst, was beispielsweise Sanierungen im Wohnungsbestand oder der Bau von Energieeffizienzhäusern nach KfW-Standards betrifft. Die Grenze aller Bemühungen liegt aber in der Wirtschaftlichkeit. Wohnungsbau und Bestandshaltung müssen sich trotz oder gerade mit ambitionierten Klimaschutzzielen immer noch lohnen. Deshalb fordern wir die Politik auf, die Klimaschutzweichen so zu stellen, dass Neubau und Bestandshaltung nicht verhindert werden und alle Menschen auch in Zukunft eine bezahlbare Wohnung finden können. Es darf keinen Sanierungszwang geben. Schließlich sollten technologieoffene Wege gefunden werden, um die geforderten CO2-Einsparungszeile zu erreichen“, sagt Schick.

www.ivd.net

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Verlosung: Immobilien im Alter sind beides zugleich – eine Last und auch ein Segen

Gerade in einer Zeit finanzieller Unwägbarkeiten, bedingt durch politische Entscheidungen und gesellschaftliche Veränderungen, sucht man nach Wegen der Absicherung.

Diskussionen über Einheitsrenten, die Überbelastung des Rentensystems, noch immer nicht überwundene Bankenkrisen, das Modell Europa, das noch in den Kinderschuhen steckt, verunsichern jeden. Was liegt da näher, als sich durch den Kauf einer Immobilie eine Basis für das Alter zu schaffen?

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Unerwünschte Gemeinschaft – wenn der Streit um die Immobilie eskaliert

Eine Immobilie ist häufig im Besitz mehrerer Eigentümer, z. B. von Ehepartnern, Erbengemeinschaften oder einer BGB-Gesellschaft. Aus vielfältigen Gründen kann bei einer der beteiligten Personen der Wunsch aufkommen, sich aus dieser Gemeinschaft zu lösen. Hier wäre die Auszahlung an den Ausscheidenden durch die Verbliebenen oder der Verkauf der Immobilie an einen Dritten und Teilung des Erlöses die naheliegendste Lösung. Nicht selten kommt es aber gerade bei Erbengemeinschaften oder nach Scheidungen zu keiner einvernehmlichen Einigung, was genau mit der Immobilie passieren soll – der Streit eskaliert.

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Auf dem Spielplatz ist die Hängebrücke gerissen, beim Sturm ist ein Ast abgeknickt oder ein Ziegel hat sich vom Dach gelöst. Immer wieder kommt es vor, dass Mieter oder Passanten auf solche Weise zu Schaden kommen. Haften müssen in solchen Fällen Eigentümer, Vermieter oder Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Wer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt, kann solche Situationen vermeiden.

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Erwerb einer Eigentumswohnung – Tipps vom IVD Berlin-Brandenburg

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Erwerb einer Eigentumswohnung – Tipps vom IVD Berlin-Brandenburg

Photo von Paige Cody auf Unsplash

Wer eine Eigentumswohnung kauft, erwirbt ja nicht nur die vier Wände, sondern auch Anteile des Gemeinschaftseigentums. Worauf hierbei vor dem Kauf der Wohnung achten?

Ein Käufer erwirbt zum einen das Sondereigentum, d.h. alles, was nicht zum Gemeinschaftseigentum gehört oder per Teilungserklärung wirksam zu Sondereigentum erklärt wurde (Grundsatz die eigene Wohnung mit deren Bestandteilen, die nicht zwingend Gemeinschaftseigentum sind). Daneben erwirbt der Eigentümer auch einen Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (insbesondere Grund und Boden, Außenflächen, Dach und Fassade des Hauses, gemeinschaftliche Räume, wie Keller, Waschküche, Garten, Fahrradabstellplatz, Garagen). Dieses Gemeinschaftseigentum steht allen Eigentümern der Gemeinschaft nur gemeinschaftlich zu. Das bedeutet, dass nur die Gemeinschaft wirksam über diesen Anteil verfügen kann bzw. Entscheidungen das Gemeinschaftseigentum betreffend (z.B. Sanierung, Reparatur) nur von den Eigentümern per Vereinbarung (alle Eigentümer stimmen zu) oder Beschlussfassung (das Gesetz sieht verschiedene Beschlus- smehrheiten für bestimmte Maßnahmen vor) getroffen werden können.

Vor dem Erwerb sollte der Zustand des Gemeinschaftseigentums genau geprüft werden.

Vor dem Erwerb sollte die Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung und die Beschlusssammlung geprüft werden, um die Zuordnung von Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum, aber auch die aktuelle Beschlusslage zu kennen.

Soweit möglich sollte auch die bestehende Instandhaltungsrücklage in Erfahrung gebracht werden, welche einen Hinweis auf den finanziellen Status der Gemeinschaft zulässt.

Sollte man einen Gutachter einschalten, der den Zustand des Gemeinschaftseigentums bewertet?

Der IVD empfiehlt bei Gebäuden im Bestand immer die Zuhilfenahme eines Gutachters oder Sachverständigen, der die bauliche Situation und einen etwaigen Instandhaltungsrückstau (Heizung, Keller, Feuchtigkeit in Wänden) beurteilen kann. So erhält man Kenntnis über die möglicherweise notwendigen Arbeiten und Kosten.

Auch aus diesem Grund sollte man die Beschlusssammlung (alle gefassten Beschlüsse) kennen, denn es ist nicht selten, dass bereits vor Erwerb ggf. eine umfangreiche Sanierung beschlossen wurde und die Umsetzung noch aussteht. Da man in die Rechte und Pflichten als Erwerber eintritt und an die Beschlussfassungen gebunden ist, muss dies bekannt sein.

Gebrauchte Objekte werden üblicherweise „gekauft wie gesehen“. Entscheidend beim Kauf ist daher die Besichtigung der Immobilie und das Erkennen, ob Probleme vorliegen, die den Wert mindern oder sogar zum völligen Wertverlust führen könnten.

Hat ein eher schlechter Zustand des Gemeinschaftseigentums Einfluss auf den Kaufpreis einer Eigentumswohnung?

Der Kaufpreis ist grundsätzlich Verhandlungssache. Er wird aber u.a. auch vom jeweiligen Instandhaltungszustand beeinflusst. Dies ist ein wertbildendes Merkmal, insofern beeinflusst der bauliche Zustand und die technische Ausstattung einer Immobilie auch den Kaufpreis. Hier kann der Interessent wichtige Verhandlungsweichen stellen.

Welche Unterlagen vom Gemeinschaftseigentum muss der Hausverwalter jemanden, der eine Eigentumswohnung kaufen will, offenlegen? Worauf muss geachtet werden?

Grundsätzlich steht nur dem Eigentümer selbst ein Einsichtsrecht in die Verwaltungs- und Hausunterlagen zu. Der Verwalter ist hingegen nicht gesetzlich verpflichtet, dem Erwerber Unterlagen über die Liegenschaft herauszugeben oder eine Einsichtnahme zu ermöglichen. Dies dürfte auch aus datenschutzrechtlichen Gründen bereits ausscheiden. Der Anspruch kann sich allenfalls gegen den Verkäufer richten. Möchte der Erwerber die sog. Hausunterlagen (u.a. Statik, Wohnflächenberechnung, Bauausführung, Baupläne, Wartungsverträge, etc.) einsehen, sollte er dies im Kaufvertrag auch vereinbaren, da die Herausgabe nicht bzw. nur in gewissem Umfang verpflichtend ist. Gegen den Verwalter besteht kein Anspruch des Erwerbers.

Der IVD empfiehlt, die laufenden Unterhaltskosten vorab zu klären, so u.a. Heizkostenabrechnung, Strom- und Wasserabrechnung, Grundsteuerbescheid, Müllentsorgungskosten, Versicherungskosten, Straßenreinigung, Gartenpflege, Wartungsverträge. Dies kann durch Einsicht in die letzte Jahresabrechnung und den Wirtschaftsplan (über den Verkäufer) erfolgen.

Da der Erwerber mit dem Lasten-Nutzen-Wechsel noch nicht Volleigentümer wird, sondern dies erst einige Wochen später erfolgt (Umschreibung im Grundbuch), sollte im notariellen Kaufvertrag auf diese Zwischensituation besonders Wert gelegt werden. Der Zeitpunkt der tatsächlichen Inbesitznahme sollte ebenso geregelt werden, wie die Möglichkeit die Stimmrechte bei der Eigentümerversammlung in Vertretung für den Eigentümer/Verkäufer wahrnehmen zu können.

Soweit möglich, sollte man sich als Erwerber auch die Miteigentümer anschauen. Eine WEG kann sehr konfliktbeladen sein, was häufig schlicht an der Zusammensetzung der verschiedenen Charaktere liegen kann.

www.ivd.berlin.net

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