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Kiel – die facettenreiche Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins

Fragt man die Menschen, seien es nun Einheimische oder Touristen, was sie mit der Landeshauptstadt Kiel verbinden, so hört man vor allem die Begriffe Förde, Kreuzfahrt und Segeln – die Sailing City eben. Kiel hat jedoch nicht nur maritimen Flair zu bieten, sondern noch vieles mehr an Sehenswürdigkeiten, welche wir Ihnen gern vorstellen möchten.

Stadtkern

Wenn man durch die Innenstadt auf Deutschlands zweitältesten Einkaufsmeile, der Holstenstraße, mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafés flaniert, sind schnell die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten points of interest erreicht: Das Kieler Schloss nahe der Hafenpromenade Kiellinie, der von innen zu besteigende, stolze 107 m hoch ragende Kieler Rathausturm, die 1242 als gotischer Hallenbau errichtete Nicolaikirche, der unter Denkmalschutz stehende backsteinrote Jugenstilbau des Opernhauses, der Hiroshima-Park am Kleinen Kiel bis hin zu einem der imposantesten Bauwerke der Stadt, dem Hörn Campus, in dem die maritimen Elemente Wind und Wasser in Form eines Glassegels dargestellt werden.

Kunst und Kultur

Auch Kunst und Kultur werden in der Landeshauptstadt gelebt. Die Kunsthalle lädt zu wechselnden Ausstellungen ein, die Niederdeutsche Bühne hält die plattdeutsche Sprache hoch und die Gegenwartskunst findet ihren Platz in der Stadtgalerie. Im Computermuseum kann man in die Entstehung der digitalen Welt eintauchen und das Freilichtmuseum Molfsee ermöglicht einen Gang durch das Leben und Arbeiten in den vergangenen Jahrhunderten in Schleswig-Holstein.

Historisches

Auch ein paar stille Zeitzeugen der Kriege kann man in und um Kiel erkunden. Das Marine-Ehrenmal in Laboe ist eines davon. Dieses Denkmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren mahnt an das Gedenken von 35.000 auf See gefallene Soldaten der ­Kaiserlichen Flotte während des ersten Weltkrieges. Nicht weit entfernt befindet sich das U-Boot auf dem Strand, welches im zweiten Weltkrieg in den Dienst gestellt wurde. Hier kann man sich höchstpersönlich von der klaustrophobischen Enge überzeugen, in der die Soldaten monatelang in den Tiefen des Nordmeeres leben mussten.

Ein weiteres Mahnmal des 3. Reiches ist der Flandernbunker, ein ehemaliger Marine-Hochbunker am Tirpitzhafen. Diese Kriegsruine zeigt einmal mehr den Wahnsinn der damaligen Zeit und dient nun als Begegnungs- sowie Bildungsstätte und Museum. Und es gibt viele kleine Mahnmale, die bei hastigem Schritt schnell mal übersehen werden – die Stolpersteine. Der aufmerksame Spaziergänger entdeckt auch in Kiel vor seinen Füßen die quadratischen, in den Bürgersteig eingelassenen Messingwürfel, die an das Schicksal­ der durch die Nationalsozialisten deportierten, vertriebenen und ermordeten Menschen erinnern sollen.

Erlebnis und Natur

Wer die Natur liebt, der taucht ein in den Alten Botanischen Garten mit seinem beeindruckenden Baumbestand, den wunderbaren Sträuchern und der Ruhe, die man dort finden kann. Wer nicht so gern in offene Gewässer springt, für den ist das Aquarium eine trockene Alternative, um die Unterwasserwelt der Ostsee-Bewohner hautnah bestaunen zu können. Und wenn man den Tag bei einem gemütlichen Grillabend ausklingen lassen möchte, dann pilgert man zum Schrevenpark und erholt sich vom sightseeing.

Genießen

Wollen Sie sich lieber, anstatt am heißen Grill zu stehen, rundherum verwöhnen lassen, dann kehren Sie ein in die vielen kleinen Cafés und Restaurants der Fördestadt, z. B. bei MUM & DAD, im Künstlertreff Café Godot, im mmhio, im Charmissimo oder Sie genießen den tollen Ausblick über die Förde im Restaurant Längengrad hoch oben auf Deck 4 des Schwedenkais und beobachten die Fähren und Kreuzfahrtschiffe beim Ein- und Auslaufen.

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