Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

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Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

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Bei vier von fünf Heizkostenabrechnungen gibt es Auffälligkeiten oder Mängel. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online rund 100 aktuelle Heizkostenabrechnungen von Finanztip-Lesern geprüft hat. Zudem wird in mehr als der Hälfte der Häuser deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. So entstehen unnötig hohe CO2-Emissionen und Kosten.

Besonders bei der Abrechnung des Warmwasserverbrauchs und beim Betriebsstrom gab es Unregelmäßigkeiten. „Bei 60  % aller untersuchten Abrechnungen wird der Energieanteil für Warmwasser nicht korrekt, also nach den Vorgaben der Heizkostenverordnung, gemessen“, erklärt Energie-Expertin Ines Rutschmann von Finanztip. „In solchen Fällen können Mieter die Kosten fürs warme Wasser pauschal um 15 Prozent kürzen.“

Ein weiterer Mangel, der häufig auftritt: Bei jeder fünften Abrechnung überschreiten die Kosten für Betriebsstrom vertretbare Werte. „Mieter haben dann das Recht, die entsprechenden Belege einzusehen“, erklärt Rutschmann. „Als Faustregel gilt: Kostet der Betriebsstrom mehr als fünf Prozent der Brennstoffkosten, muss der Vermieter die hohen Ausgaben nachweisen können.“ Macht er das nicht, können Mieter der Abrechnung widersprechen.

Heizenergieverbrauch ist oft deutlich zu hoch

In vielen untersuchten Gebäuden wird zudem deutlich zu viel Heizenergie verbraucht. Nur bei 13  % der Gebäude entspricht der Verbrauch den Schulnoten „sehr gut“ oder „gut“. Das sind Werte, die im Hinblick auf die zugrunde liegende Gebäudeklasse erreicht werden können. Knapp zwei Drittel der Gebäude waren hingegen nur „ausreichend“, „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

Besonders auffällig ist: In einem Drittel der untersuchten Wohnungen liegt der Verbrauch deutlich höher, als es der eigentlichen Wohnungslage entsprechen sollte. Haushalte sollten deshalb immer ihren eigenen Verbrauch online prüfen – zum Beispiel mit dem kostenlosen Heizkostenrechner auf  :
www.heizspiegel.de. „Der hohe Verbrauch zeigt deutlich, dass viele Gebäude ein hohes Sparpotenzial haben – bei den Kosten und bei den CO2-Emissionen“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Die Bewohner können mit Änderungen ihres Nutzerverhaltes den Verbrauch und die Kosten senken. Vermieter und Verwalter sollten stets ihrer Instandhaltungspflicht nachkommen, zusätzlich geringinvestive Maßnahmen umsetzen und energetisch sanieren – im eigenen Interesse und im Interesse ihrer Mieter.“

Brennstoff wird zu teuer eingekauft

Die Stichprobe zeigt weiter, dass viele Haushalte zu viel fürs Heizen bezahlen, weil der Einkaufspreis des Brennstoffs zu hoch ist. In mehr als einem Drittel der Fälle lagen die Kosten für Erdgas mehr als 10  %
über einem günstigen Tarif. Die höchste Abweichung: dreimal so teuer wie in einem günstigen Tarif. Bei Fernwärme gab es noch häufiger hohe Einkaufskosten. Mehr als die Hälfte der untersuchten Gebäude mit Fernwärme beziehen den Brennstoff zu Kosten, die mehr als 10  % über dem Durchschnitt der jeweiligen Region liegen. Die Ursache: eine zu hohe Anschlussleistung. Durch eine Korrektur könnten die Bewohner eines Gebäudes jedes Jahr mehrere 100  w sparen, bezogen auf eine Wohnung etwa 50 bis 100  w jährlich.

Betroffene Verbraucher sollten ihren Verwalter oder Vermieter deshalb auffordern, den Brennstoff günstiger einzukaufen oder die Fernwärme-Anschlussleistung anzupassen. Schließlich untersagt das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch Vermietern und Hausverwaltungen, unnötig hohe Kosten an die Mieter weiterzugeben.

Die Heiznebenkosten steigen

Die Heiznebenkosten der untersuchten Haushalte liegen im Durchschnitt bei 156  w pro Jahr. Vor fünf Jahren waren es noch gut 40  w weniger. Zu den Heiznebenkosten gehören zum Beispiel die Kosten für die Heizungswartung, die Gebühren für den Messdienstleister sowie die Betriebsstromkosten der Anlage. Ein Grund für die steigenden Kosten: Immer mehr Hausverwaltungen leasen Messgeräte, statt diese zu kaufen. Das ist zwar zulässig, für die Mieter allerdings meist teurer. In der Stichprobe waren drei Viertel aller Geräte geleast.

Tipps von „Mein Klimaschutz“ für Bewohner von Mehrfamilienhäusern

Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Verbraucher auf www.heizspiegel.de, wo sie mit ihren Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten stehen; außerdem können sie ihre Wohnung mit dem Gebäude vergleichen.

Programmierbare Thermostate sorgen für effizientes Heizen – beispielsweise weil die Temperatur in der Nacht automatisch abgesenkt wird. Im Jahr lassen sich so in einer durchschnittlichen Wohnung rund 65  w sparen.

Wer richtig lüftet spart im Jahr im Schnitt rund 85  w. Der Grund: Beim Stoßlüften wird die Luft schnell ausgetauscht, aber die Wände kühlen nicht aus. Verbraucher, die Zweifel an der Richtigkeit der Abrechnung haben, sollten sich beim örtlichen Mieterverein beraten lassen.

Tipps von „Mein Klimaschutz“ für Vermieter und Hausverwaltungen

Zufriedene Mieter und ein höherer Verkehrswert der Gebäude – auch Vermieter und Hausverwaltungen profitieren, wenn ihre Gebäude energetisch effizient sind. Außerdem leisten sie damit einen Beitrag zum Klimaschutz und werden stärker als nachhaltig agierendes Unternehmen wahrgenommen. Diese Tipps können Vermieter und Hausverwaltungen umsetzen:

Damit die Heizungsanlage optimal läuft, muss sie regelmäßig gewartet und instandgehalten werden.

Viele geringinvestive Maßnahmen machen das Heizen effizienter. Dazu zählen das Dämmen der Heizungsrohre, ein hydraulischer Abgleich, die Erneuerung alter Thermostatventile sowie die Installation einer Witterungsprognosesteuerung.

Die Heizanlage erneuern, das Dach, die Fassade oder die Kellerdecke dämmen, Isolierglasfenster einbauen – energetische Modernisierungen senken den Heizenergieverbrauch, die Kosten und die CO2-Emissionen deutlich.

Über die Stichprobe

Für die Stichprobe hat die Beratungsgesellschaft co2online 87 von 104 eingesandten Heizkostenabrechnungen untersucht, die die Leser von Finanztip im November 2018 eingesandt hatten. Für den Vergleich wurde das Heizspiegel-Angebot von co2online genutzt. Die Vorstellung der Ergebnisse ist Teil der Kampagne „Mein Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse kann auf www.heizspiegel.de/presse und www.finanztip.de/presse heruntergeladen werden.

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Neuer Heizspiegel zeigt: Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

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Neuer Heizspiegel zeigt: Heizen mit Heizöl wird wieder teurer

Berlin, 10. Oktober 2018. 790 Euro – so hoch waren die durchschnittlichen Heizkosten in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung mit Erdgas-Zentralheizung im vergangenen Jahr. Während in energetisch guten Häusern 520 Euro gezahlt wurden, mussten Bewohner von energetisch schlechteren Wohnungen 1.110 Euro zahlen. Das zeigt der Heizspiegel für Deutschland 2018, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online heute im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. im Rahmen der Kampagne „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht hat.

Verbraucher können auf www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de kostenlos prüfen, wo sie mit ihren Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten stehen. Der Heizspiegel-Flyer ist ab Mitte Oktober bundesweit bei vielen Mietervereinen sowie Städten und Gemeinden erhältlich.

 

Prognose: Heizen mit Heizöl teurer als mit Erdgas

Die Heizkosten haben sich im vergangenen Jahr je nach Energieträger uneinheitlich entwickelt. In einer 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung sind die Kosten wegen höherer Heizöl-Preise im Schnitt um 85 Euro gestiegen – auf 750 Euro pro Jahr. In einer Wohnung mit Erdgasheizung sanken die durchschnittlichen Kosten auf 790 Euro (minus 20 Euro). Bei Fernwärme waren es 895 Euro (minus 35 Euro).

Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in diesem Jahr fortsetzen: Bewohner von ölbeheizten Häusern müssen aufgrund steigender Preise wahrscheinlich mit 8 Prozent Mehrkosten rechnen. In Häusern mit Erdgas- und Fernwärmeheizung dürften die Kosten um etwa 3 Prozent sinken. Damit würde das Heizen mit Heizöl seinen Kostenvorteil verlieren und wieder teurer sein als das Heizen mit Erdgas.

Sanierungsstand: wichtigster Faktor für Heizkosten und Klimaschutz

Der Heizspiegel macht deutlich: Die Entwicklung der Energiepreise ist für die Heizkosten zwar auf den ersten Blick relevant – wesentlich wichtiger ist jedoch der Sanierungsstand eines Hauses.

„Der Sanierungsstand ist der meistunterschätzte Faktor für Heizkosten. In einem energetisch schlechteren Haus sind die Heizkosten im Schnitt doppelt so hoch wie in einem energetisch besseren Haus“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Auch die CO2-Emissionen sind in besser sanierten Gebäuden deutlich geringer.“ In einem energetisch besseren Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung entstehen in einer 70-Quadratmeter-Wohnung pro Jahr etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 durchs Heizen. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es 4,1 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten rund 200 Bäume gepflanzt werden.

Mieterbund: Mieter können Heizkosten senken

Die Höhe der Heizkosten hängt maßgeblich vom Witterungsverlauf, dem Sanierungsstand des Hauses, aber auch vom konkreten Verbrauchsverhalten der Mieter ab. Das bestätigt Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten: „Der Heizspiegel gibt Mietern einen Überblick über die Verbräuche und Heizkosten des eigenen Wohngebäudes. Online können Sie sogar ihre eigene Wohnung vergleichen und herausfinden wie hoch ihr persönliches Sparpotenzial ist. Viele Mieter können durch ein anderes Verhalten ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten.“

Rechner für Heizkosten
und Tipps zum Sparen

Mit einem kostenlosen Heizkostenrechner erfahren Mieter und Eigentümer auf www.heizspiegel.de, wie ihre Wohnung oder ihr Haus bei Heizkosten und Heizenergieverbrauch abschneidet. Außerdem finden sie dort zahlreiche Tipps zum Senken ihrer Heizkosten.

www.co2online.de

Weitere Daten und Hintergründe aus dem Heizspiegel

Was ist die „durchschnittliche Wohnung“?

Als durchschnittliche Wohnung wird eine 70 Quadratmeter große Wohnung bezeichnet, die in einem 501 bis 1.000 Quadratmeter großen Mehrfamilienhaus liegt. Sofern nicht anders bezeichnet wird sie zentral mit Erdgas beheizt.

Wie hoch waren die ­durch­schnittlichen ­Heizkosten 2017?

In der durchschnittlichen Wohnung zahlten die Bewohner mit Erdgasheizung 2017 im Schnitt rund 790 Euro. In Wohnungen mit Heizöl-Heizung waren es etwa 750 Euro, bei Fernwärme rund 895 Euro. Andere Energieträger wie Strom oder Biomasse werden nur in etwa elf Prozent aller Haushalte genutzt. Deswegen sind sie bisher nicht Teil der Heizspiegel-Auswertung.

Prognose: Welche ­Heizkosten sind für das Abrechnungsjahr 2018 ­
zu erwarten?

In erdgas- und fernwärmebeheizten Gebäuden werden die Heizkosten 2017 voraussichtlich um etwa 3 Prozent sinken. Bewohner von Häusern mit Heizöl-Heizung müssen mit einem Anstieg der Heizkosten um 8 Prozent rechnen.

Wie wird die Prognose
für 2018 berechnet?

Die Prognose für 2018 berücksichtigt wetterbedingte Veränderungen und die Entwicklung der Energiepreise. Die Temperaturen in der Heizperiode 2018 werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 3,7 Prozent höher sein. Die mittleren Energiepreise entwickeln sich aus aktueller Sicht unterschiedlich: Bei Erdgas und Fernwärme dürften die Preise 2018 durchschnittlich um 1,5 Prozent sinken, bei Heizöl um rund 13 Prozent steigen.

Welchen Einfluss haben die Emissionswerte ­­der Energieträger auf die CO2-Emissionen eines Gebäudes?

Die Energieträger Erdgas, Heizöl und Fernwärme haben unterschiedliche CO2-Emissionswerte.­ Das heißt: Pro Kilowattstunde (kWh) erzeugter Energie entstehen je nach Energieträger unterschiedlich viele Kilogramm (kg) klimaschädliches CO2.

• Erdgas: 0,25 kg/kWh
• Heizöl: 0,319 kg/kWh
• Fernwärme: 0,261 kg/kWh

Heizöl-Heizungen schneiden hier also vergleichsweise schlecht ab. Hinzu kommt, dass ölbeheizte Häuser im Schnitt älter sind als Häuser mit Erdgas- oder Fernwärmeheizung. Deshalb haben sie oft einen vergleichsweise hohen Verbrauch.

Wie wird die Spanne der ­Heizkosten berechnet?

Die Spanne der Heizkosten ergibt sich aus einem Vergleich der Heizspiegel-Kategorien „niedrig“ und „zu hoch“. Dabei werden die in der jeweiligen Kategorie angegebenen Kosten pro Quadratmeter mit 70 multipliziert (70 Quadratmeter beträgt die Größe der durchschnittlichen Wohnung). Für das Abrechnungsjahr 2017 ergeben sich folgende Spannen:

• Erdgas: 520 bis 1.110 Euro
• Heizöl: 520 bis 1.040 Euro
• Fernwärme: 620 bis ­
1.380 Euro

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Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung Pflicht

Themen > Klima & Energie

Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige
Kaltwasserabrechnung Pflicht

Wasser erfassen mit System

Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung ist bereits seit 1981 bundesweit Pflicht und regelt die verbrauchsgerechte Aufschlüsselung der Gesamtkosten auf den individuellen Verbrauch jeder einzelnen Wohnung. Neben den Kosten für Wärmeenergie enthält diese auch die Kosten für Warmwasser. Die Erwärmung  des Kaltwassers wird somit aufgeführt, allerdings nicht die Kosten für den tatsächlichen Wasserverbrauch.

 

Ein wichtiger Unterschied: Denn der durchschnittliche Verbrauch an Wasser bei einem Zwei-Personenhaushalt beträgt rund 160 Liter pro Tag.

Weltweit zählt Wasser zu einer der wichtigsten Ressourcen. Ein sparsamer Umgang damit ist somit notwendig. Aber: Wieviel Wasser verbrauchen wir eigentlich und was kostet uns das Ganze?

Die Installation von Kaltwasserzählern und die darauf basierende verursachungsgerechte Abrechnung der Wasserkosten hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Und: Wassersparen beginnt im Kopf. Ob im Badezimmer oder in der Küche: unbedachtes Verhalten bringt das Wasser gehörig zum Laufen, viel bleibt so auf der Strecke. Dabei ist es einfach, Wasser einzusparen und den gewohnten Komfort zu erhalten. Halten Sie Ihren Verbrauch im Blick – denn dies führt nachweislich zu einem bewussteren Umgang mit der Ressource.

Viele Bundesländer haben schon beschlossen, eine verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung einzuführen – so auch Schleswig-Holstein. Bis zum 31. Dezember 2020 sind Sie als Eigentümer(innen) bestehender Gebäude dazu verpflichtet, jede Wohnung nachträglich auszurüsten.

Dafür benötigen Sie einen starken Partner, der durch Erfahrung und ausgereifte Produkte überzeugt. ista Deutschland GmbH berät Sie gerne und unterstützt Sie in der Umsetzung der Nachrüstung mit Kaltwasserzählern. Sofern Sie Mitglied von Haus & Grund Schleswig-Holstein sind, sichern Sie sich die vereinbarten Vorteilskonditionen.

 

www.ista.de

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Kaminofen – was vor dem Kauf beachtet werden sollte

Themen > Klima & Energie

Kaminofen – was vor dem Kauf beachtet werden sollte

Gerade in kalten Wintermonaten sehnen sich viele Menschen nicht nur nach Wärme, sondern auch nach einer besonderen Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Dies kann ein Kaminofen leisten. Er bietet zum einen eine alternative Wärmequelle zur Heizung, zum anderen ist er durch sein individuell ausgesuchtes Ambiente passend zum Stil des Hauses häufig der optische Blickfang und Treffpunkt im Wohnzimmer.

Zudem erfreuen sich Kamine & Kaminöfen mit den stetig steigenden Heizkosten durchaus immer größerer Beliebtheit. Durch den im Vergleich niedrigen Kostenaufwand für Brennmittel wie Holz oder Pellets steigt die Anzahl der Nutzer in Deutschland stetig. Seit dem 01. Januar 2018 müssen neue industriell gefertigte, sogenannte Feuerstätten wie Kaminofen, Heizkamin, Kachelofen mit Heizeinsatz und Pelletofen (Einzelraumheizgeräte mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 50 Kilowatt) mit einem Energielabel versehen sein. Hier gibt es für den energiebewussten Kaminofenkäufer eine Orientierung, die mit ihrer Skala von A++ bis G in den Farben Grün bis Rot den schon bekannten Kennzeichnungen von Hausgeräte wie Waschmaschinen etc. ähnelt.

Um einen Kaminofen und seine Vorzüge genießen zu können, sollte man sich vor dem Kauf fragen, wie und wofür man ihn in erster Linie verwenden möchte: Soll er eher das Wohnzimmer verschönern, welche Räume sollen durch den Kamin beheizt werden und wie häufig möchte man ihn überhaupt befeuern? Im zweiten Schritt ist es unabdingbar, Kontakt zu dem zuständigen Schornsteinfeger aufzunehmen. Dieser kann die Möglichkeiten aufzeigen und genaue Angaben über die Voraussetzungen machen, die für einen Kaminofen im eigenen Haus vonnöten sind. Hierzu können Baugenehmigungen zählen, eine bauliche Anpassung des Schornsteins oder sonstige Sanierungsarbeiten.

Sind alle offenen Fragen diesbezüglich geklärt, stellt sich als nächstes die Frage nach Qualität und Funktionalität des Kaminofens. Da Kaminöfen in jeder Preislage zu erwerben sind, sollte man auf gute Qualität und hochwertige Verarbeitung achten und ebenso darauf, dass der Kaminofen gute Brenneigenschaften ausweist und komfortabel zu handhaben ist. Hier ist ein Gang zum Fachhandel mit gutem, persönlichem Service ratsam.

Checkliste Kaminofenkauf: 

  • Bauliche Gegebenheiten erkunden
  • Eignung des Schornsteins für einen Kaminanschluss in der geplanten Weise abklären
  • Schornsteinfeger im Vorfeld kontaktieren
  • Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen 
  • Kaminleistung in Abhängigkeit der Isolation und der Größe des Raumes wählen
  • Kaminart und Brennmaterial wählen
  •  Angebote für den Einbau einholen
  • Nicht vergessen:
  •    – Feuerfeste Bodenplatte und Funkenschutz 
  •    – Kleinteile wie Rohre, Verbindungsstücke und Rosetten
  •    – Kaminbesteck und Kaminholzschale
  • Abnahme durch den Schornsteinfeger

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Was ändert sich 2018 für Verbraucher?

Themen > Klima & Energie

Was ändert sich 2018 für Verbraucher?

Was bei Hausbau und Sanierungen beachtet werden sollte

Förderantrag vor Beginn der Baumaßnahmen stellen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst in seinem Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ Solaranlagen, Wärmepumpenheizungen und Biomasseheizungen. Um die Förderung zu erhalten, müssen Verbraucher ab 2018 den Förderantrag stellen, bevor sie mit der Umsetzung der zu fördernden Maßnahme beginnen.

Absenkung des Tilgungszuschusses

Die KfW (Bankengruppe) verringert ab dem 1. Januar 2018 den Tilgungszuschuss in ihrem Programm „Erneuerbare Energien-Speicher“ zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen von dreizehn auf zehn Prozent der errechneten Speicherkosten.

Altersgerechtes Umbauen wird wahrscheinlich wieder bezuschusst

Alles deutet darauf hin, dass die KfW 2018 wieder Maßnahmen unterstützt, die die Barrierefreiheit von Wohnungen verbessern und dem Schutz vor Einbruch dienen.

HBCD-haltige Dämmstoffe nicht mehr als gefährlicher Abfall eingestuft

HBCD-haltige Dämmstoffe gelten ab 2018 in der Regel nicht mehr als gefährlicher Abfall. Verbraucher müssen sie jedoch separat sammeln, so dass sie vom Entsorger erfasst und gewogen werden können.

Bauherren künftig besser abgesichert

Mit der Reform des Bauvertragsrechts und der Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung erhalten Bauherren ab 2018 eine Baubeschreibung. Sie beinhaltet detaillierte Angaben zum Energie- und Schallschutzstandard. Bauherren profitieren in mehrfacher Weise von dieser Neuregelung:

1. Sie ermöglicht ihnen noch vor Abschluss des Vertrages, Angebote besser miteinander zu vergleichen.

2. Sie belegt, dass die Förderbedingungen eingehalten wurden.

3. Sie eignet sich als Grundlage, um einen Kredit zu beantragen.

4. Sie dient als Nachweis, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften eingehalten wurden.

Darüber hinaus verpflichtet das Bauvertragsrecht ab 1. Januar 2018 die am Bau beteiligten Parteien dazu, die Bauzeit im Bauvertrag verbindlich festzuhalten. Des Weiteren können Bauherren den Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss widerrufen.

Neuigkeiten für Stromerzeuger

Eingeschränkte Steuerentlastung bei Kraft-Wärmekopplung

Energiesteuern für Gas und Öl werden bei Kraft-Wärmekopplung nur noch nach Abzug der Investitionsbeihilfen rückerstattet. Die Steuerentlastung gilt generell nur für hocheffiziente Anlagen, mit einem Jahresnutzungsgrad von mindestens 70 Prozent.

Intelligente Messsysteme für Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung und Co.

Ab 2018 können neue, kleine Energieerzeugungsanlagen mit Smart Meter ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Stromverbrauch bzw. die Stromerzeugung ermittelt. Er speichert die Daten und sendet sie an Stromversorger und Netzbetreiber. Das intelligente Messsystem darf die Kosten pro Messpunkt 60 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ab 2020 sollen auch Stromverbraucher mit unter 6.000 kWh pro Jahr mit Smart Meter ausgestattet werden.

Strompreisvergleich lohnt sich

Obwohl die EEG-Umlage 2018 leicht fällt, kann es zu Strompreiserhöhungen kommen. Die gleichzeitige Novellierung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes sieht vor, die Übertragungsnetzentgelte zu vereinheitlichen. Je nach Stromanbieter kann der Strompreis steigen oder sinken. Verbraucher sollten daher ihre Stromverträge prüfen, die Preise vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter wechseln.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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Tipps zum Reduzieren der Heizkosten

Die Heizsaison ist in vollem Gange: Woran ­Mieter und Hauseigentümer jetzt denken sollten

Wer als Mieter oder Hauseigentümer seine Energiekosten senken will, sollte den Auftakt der Heizsaison nutzen. Rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial.

Besonders Mietern ist oft nicht bewusst, wie viel Heizenergie sie durch einfache Maßnahmen sparen können. Dabei gibt es gleich mehrere Gründe für effizienteres Heizen: ein gutes Wohnklima sorgt für eine bessere Gesundheit; das Klima profitiert davon, indem CO2 eingespart wird – und nicht zuletzt wird der Geldbeutel merklich entlastet.  

1. Heizkörper entlüften

Hat sich Luft in den Heizkörpern gesammelt, läuft die Heizung nicht mehr optimal und es gluckert meist hörbar. Das Entlüften dauert nur wenige Minuten und bringt sofort mehr Komfort.

2. Fenster abdichten lassen, aber nur, wenn es zieht

Besonders Altbauten sind davon betroffen: zugige Fenster. Dichtungsband ist günstig und schafft schnell Abhilfe. So bleibt die Wärme in den Räumen.

3. Programmierbare ­Thermostate nutzen

Elektronische oder programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur in Wohnung oder Haus zu regulieren. So können die Heizzeiten bequem an den individuellen Tagesablauf angepasst werden. Aber Achtung: wer massive Wände hat, sollte durchgängig heizen.

4. Optimal lüften

Besonders im Winter sollte mehrmals täglich für einige Minuten stoßgelüftet werden. Gekippte Fenster sorgen dagegen für hohen Heizenergieverbrauch, wenig Luftzirkulation und begünstigen Schimmel.

5. Raumtemperatur ­richtig einstellen

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Die ideale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. Schlafräume und Küche dürfen ein paar Grad kühler sein, das Bad etwas wärmer. Außerdem sollte immer eine Mindesttemperatur von 15 Grad in den Wohnräumen herrschen, damit die Wände nicht zu stark auskühlen. Das ­Aufheizen dauert sonst sehr lange und die Gefahr für Schimmel steigt. Eine konstante Wärme erreicht man allerdings nur, wenn die Türen immer konsequent geschlossen werden.

6. Vorhänge schließen

Vorhänge, Jalousien und Rollläden sorgen dafür, dass die Wärme nicht nach draußen gelangt. Es ist also sinnvoll, sie bereits am Abend zu schließen, damit es in Haus oder Wohnung warm bleibt und die Zimmer über Nacht nicht zu stark auskühlen.

7. Wärmestau vermeiden

Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern verhindern, dass die Wärme ungehindert in den Raum geht. Daher sollten Heizkörper immer freigehalten werden.

8. Warmes Wasser sparen

Warmwasser trägt wesentlich zum Energieverbrauch bei. Es sollte daher sparsam verwendet werden. Beim Händewaschen reicht häufig auch kaltes Wasser. Die Duschzeit oder Badehäufigkeit kann reduziert werden. Ein Sparduschkopf senkt den Warmwasserverbrauch zusätzlich.

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Achtung Kaminliebhaber – alte Öfen müssen raus!

Themen > Klima & Energie

Achtung Kaminliebhaber – alte Öfen müssen raus!

In der kalten Jahreszeit genießen es viele Hausbesitzer, in gemütlicher Atmosphäre vor dem wärmenden Kachel- oder Kaminofen zu sitzen. Für den ein oder anderen könnte es Ende des Jahres 2017 heißen: Ofen aus! Besitzt man ein Modell jenseits der 30 Lebensjahre, so muss dieses entweder mit einem Spezialfilter ausgerüstet oder unter Umständen auch komplett stillgelegt werden.


Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) schreibt seit dem Jahr 2010 bestimmte Grenzwerte bezüglich Feinstaub und Kohlenmonoxid vor, welche Kachel- und Kaminöfen nicht überschreiten dürfen. Je nach Generation mussten schon in den vergangenen Jahren Öfen umgerüstet, außer Betrieb genommen oder ausgetauscht werden.

Die Fristen für die bestimmten Ofen-Generationen laufen wie folgt ab:

  • Zum 31.12.2017: Modelle bis Bj. 1984
  • Zum 31.12.2020: Modelle bis Bj. 1985 – 1994
  • Zum 31.12.2024: Modelle bis Bj. 1995 – 21.03.2010

Historische Modelle, die vor 1950 hergestellt wurden sowie offene Kamine und Kochherde sind von diesen Fristen ausgenommen.

Experten sehen in einer Nachrüstung alter Öfen nur wenig Sinn, da deren Verbrennungstechnik nicht für die geforderten Emissionswerte ausgelegt ist. Moderne Geräte haben einen Emissionsausstoß, der bis zu 80 Prozent unter dem der alten Öfen liegt. Schon aus diesem Grund sollte man sich überlegen, ob sich eine Neuanschaffung nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch lohnt. Die moderne Technik erzeugt neben einem wesentlich verbesserten Wirkungsgrad und einem deutlich geringeren Brennstoffverbrauch eine höhere Energieeffizienz.

Jeder Kamin- und Ofenbesitzer ist gut beraten, sich über die eigenen Fristen zu informieren. Sollte der Bezirksschornsteinfeger ein altes Gerät vorfinden, welches nicht die vorgeschriebenen Grenzwerte einhält, wird es stillgelegt. Und er ist verpflichtet, bei der zuständigen Behörde eine Meldung zu machen. Es können dann Bußgelder bis zu 50.000 Euro fällig werden.

Ob der eigene Ofen betroffen ist, kann schnell durch einen Blick auf das Typenschild festgestellt werden. Ist ein solches Schild nicht mehr vorhanden, muss der Bezirksschornsteinfeger den Schadstoffwert ermitteln. Weitere Informationen lassen sich auch über die Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik www.cert.hki-online.de einholen. 

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Kalter Sommer – muss man als Mieter frieren?

Themen > Klima & Energie

Kalter Sommer – muss man als Mieter frieren?

Gerade hier im nördlichsten Bundesland gibt es in den Frühjahrs- und Sommermonaten die ein oder andere Woche, in der man sich wettertechnisch eher in den Herbst versetzt fühlt. Da nützt es wenig, sich ein paar warme Gedanken zu machen. Für eine gemütliche Atmosphäre in den eigenen 4 Wänden muss wieder die Wärme aus der Heizung her.

Bei Zentralheizungen ist das dann so eine Sache. Hier sitzt der Vermieter am längeren Hebel und die Heizung ist oft aus. Rechtlich gesehen steht allerdings jedem Mieter das Heizen auch in den Sommermonaten zu. In vielen Mietverträgen ist ein bestimmter Zeitraum festgelegt, zu dem die Heizung jedes Jahr in Betrieb genommen wird – üblicherweise vom 15. September bis 15. Mai. Ist kein Zeitraum festgeschrieben, dauert die offizielle Heizperiode vom 01. Oktober bis zum 01. April. In diesem Zeitraum besteht eine Heizpflicht des Vermieters.

Genau genommen ist die Heizpflicht aber nicht jahreszeitenabhängig, sondern richtet sich nach den tatsächlichen Außentemperaturen und den daraus resultierenden Innentemperaturen.

Ist es nur einen Tag kühl, dann besteht kein Handlungsbedarf für den Vermieter, denn die Innenraumtemperatur hält sich eine gewisse Zeit. Sinkt die Zimmertemperatur allerdings tagsüber zeitweise auf unter 18 Grad Celsius und es ist abzusehen, dass die Kältephase mindestens einen weiteren Tag anhält, dann muss der Vermieter die Heizungsanlage anschalten – auch außerhalb der Heizperiode. Geht die Raumtemperatur sogar auf 16 Grad zurück, muss die Heizung unverzüglich in Gang gesetzt werden.

Stellt sich der Vermieter quer, so hat der Mieter die Möglichkeit einer Mietminderung in einer den Umständen angebrachten Höhe, da es sich dann um einen sogenannten „Mangel an der Mietsache“ handelt. Hier ist eine rechtliche Beratung allerdings ratsam, weil die erfolgreiche Mietminderung eines formellen Vorlaufs bedarf.

Fazit: Hoffen wir, dass der Sommer uns noch mit vielen Sonnenstrahlen verwöhnt.

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Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

Bei vier von fünf Heizkostenabrechnungen gibt es Auffälligkeiten oder Mängel. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online rund 100 aktuelle Heizkostenabrechnungen von Finanztip-Lesern geprüft hat. Zudem wird in mehr als der Hälfte der Häuser deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. So entstehen unnötig hohe CO2-Emissionen und Kosten.

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Und wie lüften Sie? – Studie zum Heiz- und Lüftungsverhalten

Themen > Klima & Energie

Und wie lüften Sie?

Studie zum Heiz- und Lüftungsverhalten

Durch unkontrolliertes Lüften in der Wohnung verschwenden viele Verbraucher Heizenergie, oft ohne es zu wissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschlandweite, repräsentative Umfrage des Energiemanagers techem zum individuellen Heiz- und Lüftungsverhalten unter 2.000 Bewohnern von Mehrfamilienhäusern.

Ein regelmäßiger, kontrollierter Luftaustausch ist wichtig für ein gutes Raumklima, um Schimmel zu vermeiden und gleichzeitig den Wärmeverlust möglichst gering zu halten. Richtig ist daher das Stoßlüften und zwar regelmäßig und mit an die Jahreszeit angepasster Zeitdauer (5 Minuten im Winter und bis zu 30 Minuten im Sommer). Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) gab indessen an, das Fenster grundsätzlich zu kippen. 16 Prozent achten beim Lüften nicht auf die Zeit und schließen das Fenster erst dann wieder, wenn ihnen in der Wohnung kalt wird. Ebenfalls 16 Prozent lüften ihr Schlafzimmer sogar permanent „auf Kipp“ – ein eher kontraproduktives Verhalten. Dauerlüften verschwendet wertvolle Heizenergie und erhöht bei entsprechend feuchtem Wetter die Schimmelgefahr.

Etwa 30 Prozent der Befragten gaben außerdem an, die Türen zwischen ihren Wohnräumen permanent offen zu lassen, weil sich etwa Haustiere bewegen sollen, aus Gründen des räumlichen Wohlbefindens oder einfach, weil sie nicht darauf achten. In einzelnen Fällen, etwa bei unzureichender Lüftung in unsanierten Gebäuden kann das sogar die Schimmelbildung in wenig genutzten, kühleren Räumen in gewissem Maß ­vermindern. Flächendeckend jedoch verhindern geöffnete Türen vor allem eine sparsamere individuelle Raumtemperaturregelung. Auch ein unkontrollierter Luftaustausch innerhalb der Wohnung kann Heizenergie unnötig verschwenden. In all diesen Fällen bietet ein kontrolliertes Lüften die Möglichkeit, etliche Prozent an Wärmeenergie einzusparen und so bei der jährlichen Heizkostenabrechnung zu sparen.

Beheizen Sie also besser nicht die Straße, sondern lieber Ihre eigenen vier Wände.

www.techem.de

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Was beim Thema Energie 2017 auf Verbraucher zukommt

Themen > Klima & Energie

Was beim Thema Energie 2017 auf Verbraucher zukommt



Verbraucher müssen sich in diesem Jahr auf Änderungen im Bereich Energie einstellen: Vielen drohen höhere Stromkosten, Hauseigentümer sollten ihren Heizkessel prüfen und neue Staubsauger dürfen ab September nur noch weniger als 900 Watt Leistung haben.

Heizungslabel jetzt auch für alte Heizkessel verpflichtend

Das Heizungslabel ist ab 2017 auch für Heizkessel ab 15 Jahren verpflichtend. Bisher war es nur für neue Kessel vorgeschrieben und konnte vom Schornsteinfeger oder Heizungsinstallateur bereits auf freiwilliger Basis vergeben werden. Ab 1. Januar muss der Bezirksschornsteinfeger nun auch alte Heizkessel in die Effizienzklassen A++ bis E (Neuanlagen: bis G) einordnen und das passende Heizungslabel anbringen. Die dabei entstehenden Kosten werden den Schornsteinfegern vom Bund erstattet.

Alte Heizungen jetzt prüfen

Heizkessel, die vor über 30 Jahren eingebaut wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Dies gilt für alle Heizkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 Kilowatt (kW), jedoch nicht für Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel. Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses sind von der Pflicht zum Tausch ausgenommen, wenn sie das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt haben. Ist der Heizkessel älter als 15 Jahre, sollte generell ein Tausch geprüft werden.

Strom wird für viele teurer

Ein Drittel der Stromanbieter hat bisher laut Vergleichsportalen angekündigt, die Preise zu erhöhen. Eine Kilowattstunde soll im Schnitt 3,4 Prozent mehr kosten. Wer seine Stromkosten senken will, sollte auch einen Anbieterwechsel prüfen. Anbieter von klimafreundlichem Ökostrom sind häufig günstiger als lokale Versorger.

Staubsauger ab September mit weniger als 900 Watt

Ab September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, deren maximale Leistung unter 900 Watt liegt. Grundlage dafür ist die Ökodesign-Richtlinie der EU. Mit dieser Regelung will die EU europaweit Terawattstunden Strom pro Jahr einsparen. Das entspricht etwa dem anderthalbfachen Stromverbrauch einer Stadt wie Berlin. Wichtig für Verbraucher: Tests haben gezeigt, dass die niedrigere maximale Leistung von Staubsaugern kein Nachteil ist.
 

Weitere Informationen auf
www.co2online.de

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In der Winterzeit besonders viel Strom sparen

Themen > Klima & Energie

In der Winterzeit besonders viel Strom sparen

Tipps zum Reduzieren der Stromkosten

 

Wenn die Winterzeit beginnt, gehen die Lampen im Haushalt wieder früher an – ein guter Zeitpunkt, um den eigenen Stromverbrauch zu prüfen. Denn hier gibt es in vielen Haushalten jede Menge Sparpotenzial.


In den Herbst- und Wintermonaten ist der durchschnittliche Stromverbrauch deutlich höher als im Frühjahr und Sommer. Das liegt daran, dass es früher dunkel wird und die meisten Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen. Die Folgen: Das Licht brennt länger, Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder auch Wasserkocher werden häufiger genutzt. In der kalten Jahreszeit lohnt es sich daher besonders, auf den Stromverbrauch zu achten.

Tipp 1: Lampentausch rechnet sich

Auch wenn die Glühlampen noch funktionieren, lohnt sich der Wechsel.­ Denn Energiesparlampen und LEDs verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Die Sparlampen sind zwar teurer in der Anschaffung, haben allerdings auch eine höhere Lebensdauer. Mittlerweile gibt es sie in den verschiedensten Helligkeitsstufen, Farbtönen und auch zum Dimmen und sie amortisieren sich nach ca. 3 – 4 Jahren.

Tipp 2: Heimliche Stromfresser abschalten

In der Winterzeit werden Elek­trogeräte häufiger genutzt – ob in der Küche oder im Wohnzimmer. Auch hier machen sich ein paar einfache Tipps bezahlt: Ein Wasserkocher erhitzt Wasser für Heißgetränke oder zum Kochen am sparsamsten. Dabei sollte immer nur so viel Wasser eingefüllt werden, wie auch tatsächlich benötigt wird. Wichtig ist, Elektrogeräte nach dem Benutzen komplett vom Netz zu nehmen. Gerade Geräte wie Fernseher, Receiver, Stereoanlage oder Computer verbrauchen im Standby-Modus unnötig Strom. Hier helfen abschaltbare Steckerleisten, die es günstig in jedem Baumarkt gibt.

Tipp 3: Warmwasser-Verbrauch reduzieren

In vielen Haushalten wird das Wasser mithilfe eines elektrischen Durchlauferhitzers erwärmt. Das treibt die Stromkosten in die Höhe. Abhilfe schaffen einfache Maßnahmen: Zum Beispiel kostet Duschen wesentlich weniger als Baden. Mit einem Sparduschkopf lässt sich der Wasserverbrauch um rund die Hälfte senken. So muss auch viel weniger Wasser erhitzt werden. Wer seine Stromkosten noch weiter senken möchte, kann beim Wäschewaschen auf Vorwäsche und hohe Temperaturen verzichten. Wird die Wäsche statt im Trockner auf dem Wäscheständer getrocknet, spart auch das Geld. Und ganz nebenbei hilft es bei zu trockener Heizungsluft.

 
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