Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

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Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Carl-C. Franzen

Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

Für viele Eigentümer bietet die Teilung einer Immobilie viele Vorteile. Mit neuen Mitbewohnern ermöglichen sich neue soziale Kontakte. Im Idealfall bringen sie sogar Hilfe in der Bewältigung des Alltags. Auch stärken sie das Sicherheitsgefühl. Vor allem für Alleinstehende ist das wichtig oder Menschen, die häufig verreisen oder sich des Öfteren in ihrem Zweitwohnsitz aufhalten. Denn es bietet ihnen die Gewissheit, dass immer jemand da ist, der sich um die Immobilie kümmert. Außerdem bedeutet es eine Erleichterung im Unterhalt der Immobilie, da die Belastung geteilt wird – sowohl die Arbeit als auch das Finanzielle. Wer vermietet, verfügt zusätzlich noch über Mieteinnahmen. Ein weiterer Vorteil ist die Unterbringung von Pflegekräften im „neuen Teil“ des Zuhauses. Eigentümer haben so die Möglichkeit, noch viele Jahre in ihrer eigenen Wohnung wohnen zu bleiben und das Wohnen im Pflegeheim zu vermeiden.

Bei der Teilung von Immobilien raten Immobilienexperten Folgendes: Die Wohnungen sollten idealerweise strikt voneinander getrennt sein. Hier ist nicht nur auf eine gute Schallisolierung und möglichst geringe Sichtbeziehungen zu achten wie zum Beispiel getrennte Eingänge. Auch die Zugänge zu den jeweiligen Wohnungen sollten getrennt sein. Am besten ist es, wenn sich Begegnungen und gegenseitige Wahrnehmung nicht aufzwingen, ganz gemäß dem Motto: „Nähe auf Distanz“.

Zur rechtsgültigen Teilung Ihrer Immobilie benötigen Sie eine Teilungserklärung. Diese regelt, welche Flächen des Gebäudes, beziehungsweise des Grundstücks, zum Gemeinschaftseigentum gehören und welche zum Sondereigentum. Zusätzlich legt sie die Rechte und Pflichten der Bewohner fest. Die Teilungserklärung ist auch notwendig, wenn Sie die Immobilie gar nicht selbst bewohnen, sondern vermieten. Denn sie regelt, was gemeinschaftlich genutzt wird und was privat. Eine rechtskräftige Teilungserklärung muss vom Notar beglaubigt sein und ins Grundbuch eingetragen werden.

Eine Immobilienteilung birgt natürlich auch einiges an Kosten. Zu den vergleichsweise geringeren Kosten des Notars kommen in der Regel hohe Kosten für den Umbau. Um herauszufinden, ob sich eine Teilung wirklich lohnt, lassen Sie sich von einem Immobilien-Profi beraten.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer Immobilienteilung erfahren? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.


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Tel.: 040/320 22 66
www.ccfranzen.de

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

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Warum überhaupt Wohneigentum?

 

1. Altersvorsorge

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung kann bei der privaten Altersvorsorge eine maßgebliche Rolle spielen. Gerade heute, da nicht absehbar ist, ob die gesetzliche Rente einen ruhigen Lebensabend leisten kann, ist die Immobilie als Teil der Altersvorsorge nicht zu unterschätzen. Denn Wohneigentum ist eine langfristige und wertsichere Vermögensanlage. Ist die Wohnung oder das Haus erst einmal abbezahlt, sparen Selbstnutzer gegenüber Mietern monatlich Geld. So bleibt mehr von der monatlichen Rente, um den Ruhestand zu genießen. Lediglich die Betriebskosten und Rücklagen für Reparaturen müssen aufgewendet werden. Wer seine Immobilie nicht selbst nutzen kann oder will, kann sie entweder vermieten oder verkaufen. Als Vermieter kann man sich über eine zusätzliche Einnahmequelle freuen. Als Verkäufer profitieren Eigentümer von Wertsteigerungen. Den Erlös können sie gemäß ihrer jeweiligen Lebenssituation investieren – eine andere Immobilie, ein Pflegeplatz, eine Kreuzfahrt.

Hinweis: Wesentlich für diese Form der Altersvorsorge ist, dass die Immobilie bis zum Renteneintritt abbezahlt ist. Erwerber sollten dies bei der Finanzierungsvereinbarung beachten.

2. Lebensqualität

Die eigenen vier Wände sind häufig sehr viel mehr als lediglich eine langfristige und sichere Geldanlage. Für viele Hausbesitzer ist Wohneigentum gleichbedeutend mit Freiheit und Sicherheit. Einmal abbezahlt, ist Wohneigentum wie eine feste Burg. Es gibt keine Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen, keine Genehmigungspflicht für Mitbewohner oder Haustiere. Auch ist man niemandem Rechenschaft schuldig über bauliche Änderungen oder Ergänzungen. Darüber hinaus ist Wohneigentum das kleine Reich des Eigentümers. Er genießt, mit Ausnahme nachbarschaftlicher Rücksichtnahme und baurechtlicher Verordnungen, völligen Gestaltungsspielraum zur ästhetischen und emotionalen Verwirklichung. Investitionen und Mühe kommen einem selbst zu Gute und niemand muss befürchten, nach Auszug zum Rückbau gezwungen zu werden.

Warum jetzt erwerben?

3. Steigende Preise

Seit Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen im Bestand und im Neubau. Dieser Trend hat sich jedoch noch nicht erschöpft. In Großstädten und Ballungsräumen werden die Immobilienpreise auch in den folgenden Jahren noch steigen. Garanten für diese Entwicklung sind das weiterhin robuste Wirtschaftswachstum, die demographische Entwicklung sowie die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum. Im internationalen Vergleich sind deutsche Immobilienpreise zudem weiterhin relativ niedrig. Von daher ist in vielen Fällen mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Wer jetzt Wohneigentum erwirbt, kann in den kommenden Jahren mit realen Vermögenszuwächsen rechnen.

Hinweis: Wenn der Immobilienkauf primär der Vermögensbildung dienen soll, achten Sie auf die Lage.

4. Günstiges Zinsumfeld

Derzeit befinden sich Kreditzinsen noch auf einem historisch niedrigen Stand. Fremdkapital ist so billig wie selten. Erwerbswillige sollten die Gunst der Stunde daher nutzen. Insbesondere, da die Zeit der Niedrigzinsen nicht ewig währen wird.
Hinweis: Sichern Sie sich eine möglichst langfristige Zinsbindung, damit Ihnen die Zinswende keinen Strich durch die Rechnung macht.

5. Staatliche Förderung

Nicht nur das ökonomische Umfeld macht den Eigentumserwerb aktuell sehr interessant. Es gibt auch eine Reihe von staatlichen Förderprogrammen, die Erwerbswillige bei ihrem Vorhaben unterstützen können: der sogenannte Wohn-Riester, die Bausparförderung für Arbeitnehmer, die Wohnungsbauprämie und günstige Kredite der KfW-Förderbank. Zusätzlich können Erwerberhaushalte mit Kindern unter 18 Jahren seit September 2018 die neueste staatliche Förderung beantragen, das Baukindergeld. Über zehn Jahre wird pro Kind ein fester Förderbetrag gezahlt. Außerdem wird im Innen- und Bauministerium an einem Bürgschaftsprogramm der KfW gearbeitet. Damit soll die Eigenkapitalbasis von erwerbs- und bauwilligen Haushalten gestärkt werden.

www.ivd.berlin


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Frühjahrputz fürs ganze Haus: Warum Eigentümer jetzt eine Sanierung prüfen sollten

Themen > Bauen & Wohnen

Frühjahrputz fürs ganze Haus:
Warum Eigentümer jetzt eine Sanierung
prüfen sollten

Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Hauseigentümer sollten jetzt prüfen, wie sie ihr Gebäude in diesem Jahr sanieren können. Darauf weist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de) hin. Sonst besteht die Gefahr, bis zum nächsten Winter nicht fertig zu werden.

„Je früher Hauseigentümer Pläne machen und Handwerker suchen, desto besser“, erklärt Kampagnenleiterin Kristin Fromholz. „Denn bei vielen Fachleuten wie Energieberatern oder Installateuren sind die Wartelisten bereits jetzt lang.“

Vor dem Sanieren das ganze Haus auf Potenziale prüfen.

Die Experten für Sanierung empfehlen außerdem, immer das komplette Haus zu betrachten – also nicht nur einzelne Gebäudeteile wie das Bad oder das Dach oder einzelne Anforderungen und Wünsche. Besser sei es, alle Möglichkeiten für das Sanieren zu prüfen und dann miteinander zu kombinieren oder nacheinander zu erledigen. So könnten erstens die Kosten wesentlich niedriger ausfallen und zweitens die Potenziale für Komfort und Energiesparen besser ausgeschöpft werden.

4 Tipps zum Frühjahrsputz fürs ganze Haus

Werden Wohngebäude saniert, gibt es laut Fromholz erfahrungsgemäß vier Punkte, denen Eigentümer häufig zu wenig Beachtung schenken. Deshalb empfiehlt die Kampagne, darauf besonderen Wert zu legen:

1. Barrierefreiheit mit energetischer Sanierung verbinden

Wer für weniger Barrieren sorgen möchte, sollte gleichzeitig den Energieverbrauch seines Hauses senken. Viele Eigentümer machen sich zwar Gedanken über ihre Wohnsituation im Alter. Aber nur wenige haben bereits konkret etwas geplant. Erfahrungen zeigen, dass sich Barrierefreiheit und Energieeffizienz gut miteinander kombinieren lassen: www.unser-haus-sanieren.de/effizient-ohne-barrieren.

2. Fördermittel für Effizienz, Barrierefreiheit & Einbruchschutz koppeln

Sanieren Eigentümer gleichzeitig verschiedene Teile ihres Gebäudes, können sie auch verschiedene Förderprogramme nutzen. So lassen sich für eine einzelne Baustellen Fördermittel von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern koppeln: www.unser-haus-sanieren.de/foerdermittel.

3. Auf unabhängige Energieberatung von erfahrenen Experten setzen

Bei umfangreichen Sanierungen ist grundsätzlich eine Beratung durch Fachleute zu empfehlen, die unabhängig von einzelnen Herstellern sind. Soll das komplette Haus betrachtet werden, sind Erfahrungen in allen Bereichen wichtig – auch mit Barrierefreiheit und Einbruchschutz:
www.unser-haus-sanieren.de/beratungsangebote.

4. Energieverbrauch vor und nach Sanierung kontrollieren

Nach einer Sanierung für mehr Energieeffizienz sollten Hauseigentümer prüfen, ob der Energieverbrauch tatsächlich wie geplant gesunken ist. Falls nicht, kann oft mit wenig Aufwand nachgebessert werden. Um den Energieverbrauch vergleichen zu können, sollten Eigentümer schon vor den ersten Bauarbeiten Zählerstände und Rechnungen sammeln. Das hilft auch beim Planen der Sanierung:

www.unser-haus-sanieren.de/erfolgskontrolle.

www.co2online.de

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Herzerfrischendes Raumklima

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Herzerfrischendes Raumklima

Raumlüftungssysteme filtern Feinstaub und Straßenlärm – gut für’s Herz!

Gesundheit – ohne Niesen! Kontrollierte Wohnungslüftung filtert nicht nur Pollen aus der Zuluft, sondern auch Feinstaub und Straßenlärm.
(Foto: BDH, Köln/FGK, Bietigheim-Bissingen)

Lärm und Feinstaub sind die größten Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen, erklärte Prof. Dr. Münzel, Direktor des Zentrums für Kardiologie an der Uniklinik Mainz in der Allgemeinen Zeitung Mainz. Man geht davon aus, dass die Menschen in den westlichen Industrieländern durch derlei Umweltverschmutzung jedes Jahr zusammengerechnet eine Million gesunder Lebensjahre verlieren. Eine entsprechende Untersuchung hat der Mediziner jüngst zusammen mit einem internationalen Forscherteam aus USA, Kanada und Dänemark im European Heart Journal publiziert, einem der renommiertesten Kardiologie-Magazine weltweit.

Da wir uns jedoch durchschnittlich 80 Prozent unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen aufhalten, haben wir es dort selbst in der Hand, für gesunde Raumluftverhältnisse und Lärmschutz zu sorgen. Die private Gesundheitsformel lautet: Kontrollierte Wohnraumlüftung. Denn moderne Wohnungslüftungsanlagen mit ausgereifter Filtertechnik gewährleisten auch bei geschlossenen Fenstern einen kontinuierlichen Luftaustausch in den eigenen vier Wänden. Straßenlärm und Feinstaub bleiben draußen, Schadstoffe aus Gegenständen im Raum und CO2 werden konsequent abtransportiert, Sauerstoffgehalt und Luft-feuchte auf Idealwerten gehalten.

Es sind nicht nur die 20 Prozent Pollenallergiker in der Bevölkerung, die spürbar unter schlechten Luftverhältnissen leiden – nur im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung merken diese Patienten sofort, wenn ihr persönliches „Unkraut“ blüht. Doch Feinstaub und Lärm setzen uns allen das ganze Jahr über physisch zu, ihr Anteil als Ursache von Herzkreislaufproblemen ist er-schreckend hoch, wie das Team renommierter Spezialisten nun herausfand. Auch wenn man im Alltag der modernen Zivilisation im Freien oft keine Möglichkeiten hat, diesen Negativeinflüssen aus dem Weg zu gehen, so bietet die moderne Haustechnik dagegen einen sehr effi- zienten Lösungsansatz. Nachdem wir uns einen Großteil unserer Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten, können wir die ungesunden Einflüsse von Feinstaub und Lärmbelästigung minimieren, wenn wir drinnen für ein gesundes, belastungsfreies Klima sorgen.

„Die meisten modernen Lüftungssysteme lassen sich preiswert mit Feinstaubfiltern ausrüsten, welche die Partikelbelastung der Raumluft minimieren und neben Pollen auch andere mikroskopische schädliche Schwebepartikel abhalten“, erklärt Dr. Lothar Breidenbach, technischer Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH). „Anders als beim Lüften von Hand bleiben Ruß- oder Staubpartikel draußen, ebenso der Straßenlärm.“ Denn die Anlagen sorgen leise und ohne Zugluft für optimale Frischluftzufuhr, trotz geschlossener Fenster.

Doch nicht nur eine zu hohe CO2-Konzentration wird vermieden, die Müdigkeit und Kopfweh auslösen kann. Kommt statt eines Feinstaubfilters ein Aktivkohlefilter zum Einsatz, wird auch Stickstoffdioxid (NO2) aus dem Innenraum ferngehalten. Dieses Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger und kann an stark befahrenen Straßen für Kopfweh, Schwindel und Lungenprobleme sorgen. Laut Umweltbundesamt überschreiten die NO2-Konzentrationen an weit mehr als der Hälfte der Messstationen in Straßenverkehrsnähe den seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert (40 µg/m3 im Jahresmittel).

Lüftungsanlagen verhindern zudem eine zu hohe Raumluftfeuchte im Winter, was Schimmelbildung vermeidet und die Wohnbehaglichkeit erhöht. Überdies kann man die Energie-nebenkosten erheblich reduzieren:
„Durch Wärmerückgewinnung und Bedarfsregelung lassen sich die Heizkosten mit einer modernen Lüftungsanlage um 30 bis 50 Prozent senken“, so Verbandsexperte Dr. Breidenbach. „Da die Geräte viel weniger Strom verbrauchen, als sie an Wärmeenergie im Gebäude zurückhalten, ist die Anschaffung einer Wohnraumlüftung also nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell eine wirklich lohnende Investition.“

Verschiedene Förderprogramme unterstützen den Einbau dieser intelligenten Haustechniklösung. Mehr zum Thema gibt es unter www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucherportal des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).

www.wohnungs-lueftung.de

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Jetzt den Garten „sommerfest“ machen – Ein eigener Pool ist an heißen Tagen das Nonplusultra

Themen > Bauen & Wohnen

Jetzt den Garten „sommerfest“ machen –

Ob mini oder maxi: Ein eigener Pool ist an
heißen Tagen das Nonplusultra

Das bepflanzte und mit Steinen bedeckte Filterbecken reinigt nicht nur das Wasser, sondern passt auch noch wunderbar ins Ambiente. (Foto: epr/Balena GmbH)

(epr) So wie man im Herbst Vorkehrungen für den Winter trifft, sollte man den Garten auch auf den Sommer vorbereiten. Spätestens, wenn die Temperaturen über 20 Grad klettern, möchte man die gepflegte Umgebung zwischen blühenden Sträuchern und duftenden Blumen genießen. Das Nonplusultra ist ein Pool, in dem man sich abkühlen kann, wenn die nächste Hitzewelle anrollt. Damit er dann auch tatsächlich einsatzbereit ist, sollte er bereits jetzt geplant werden. Die ausführenden handwerklichen Unternehmen haben zu dieser Jahreszeit nicht selten volle Auftragsbücher.


Wer sich noch von dem vermeintlich großen Reinigungsaufwand oder den Kosten abschrecken lässt, sich den Traum von kühlen Nass im eigenen Garten zu erfüllen, dem sei gesagt: Es gibt auch pflegearme Pools, die zudem günstig im Betrieb sind. Bio-Pool-Anlagen, wie sie TeichMeister anbietet, benötigen keinen Wasseraustausch. Dank einer speziellen Filtertechnik reinigen sie sich biologisch, sind komplett chlorfrei und kristallklar. Zudem können sie ganzjährig genutzt werden – und das auch in kleinen Gärten in Form eines Mini-Pools. Die Loungebecken, in denen man zwar keine Bahnen schwimmen, sich aber entspannen und abkühlen kann, liegen derzeit voll im Trend. Neben Naturpools gehören auch Schwimm- und Gartenteiche, klassische Pools und Wassergärten zum Repertoire des Experten. Beispiele von Bio-Pools kann man sich übrigens in zahlreichen Schaugärten in ganz Deutschland ansehen. Den nächsten Standort finden Interessierte schnell und bequem unter www.teichmeister.de oder www.facebook.com/teichmeister.de – genauso wie den passenden Fachbetrieb zur Umsetzung der eigenen Wasseroase.

Wer schon einen Pool besitzt, sollte jetzt mit der Pflege und Reinigung beginnen und kann darüber nachdenken, denselben auf- oder nachzurüsten. Zum Beispiel mit einer Beheizung durch eine sehr leise Luftwärmepumpe oder mit einer Rollladenabdeckung. Letztere hält das ganze Jahr über Schmutz und Laub fern, reduziert somit deutlich den Pflegeaufwand und steigert nebenbei auch noch die Sicherheit für die ganze Familie.

www.easy-pr.de

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Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Lichtlösungen für die heutige „Indoor Generation“

Die Kombination aus mehreren Dachfenstern lässt extra viel Licht in den Raum. So können Dachgeschossbewohner beim gemütlichen Nachmittags-Kaffee nebenbei auch noch jede Menge Energie tanken. (Foto: epr/Velux)

Aufstehen, der erste Kaffee, ab ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder.

Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag der Velux Gruppe legt jedoch offen, dass der heutigen Gesellschaft gar nicht bewusst ist, dass sie insgesamt durchschnittlich sogar 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringt und so zur „Indoor Generation“ wird.

Dabei ist natürliches Licht wichtig für die eigene Gesundheit. Es hat direkte Auswirkungen auf die Stimmung, Produktivität und Schlafqualität.

Das Problem ist jedoch, dass ein Mangel an Tageslicht vom Körper nicht direkt wahrgenommen wird. Das liegt daran, dass das visuelle System des Menschen deutlich kleinere Lichtmengen benötigt als die körpereigene, sogenannte zirkadiane Rhythmik – die sich beispielsweise im Schlaf-Wach-Rhythmus äußert. So reicht für die meisten Sehaufgaben die übliche Beleuchtung in Räumen mit einer Lichtstärke von 300 bis 500 Lux aus.

Die innere Uhr benötigt jedoch deutlich höhere Lichtstärken, idealerweise Tageslicht, welches draußen eine Stärke von 10.000 bis 100.000 Lux hat, um diesen Rhythmus gut einhalten zu können. Damit auch bei einem „Indoor“-Alltag von den positiven Auswirkungen des Tageslichts profitiert werden kann, sind große Fensterflächen zwingend notwendig.

Im Dachgeschoss kann durch die schräge Position der Dachfenster von Herstellern wie beispielweise Velux bei gleicher Fensterfläche sogar noch mehr Tageslicht in die Räume fallen. Und falls das viele Sonnenlicht doch einmal blenden sollte oder Überhitzung droht, bietet Velux diverse Sonnen- und Hitzeschutzlösungen an.
Für eine besonders einfache Handhabung lassen sich elektrisch betriebene Sonnenschutzprodukte zudem mit dem Smart-Home-System Velux Active bequem per App oder Sprachsteuerung über das Smartphone bedienen. Auch die automatische Steuerung von Sonnenschutz und Fenstern zur Herstellung eines optimalen Raumklimas auf Basis von Sensorwerten ist damit möglich.

www.velux.de

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Das Bestellerprinzip für Kaufimmobilien

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Das Bestellerprinzip
für Kaufimmobilien

Drei Fragen an Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des IVD Nord

Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.

Das Bestellerprinzip für Kauf­immobilien ist plötzlich wieder im Gespräch. Ist das ein mediales Strohfeuer oder politische Realität?

Spätestens seit dem Wohngipfel im Kanzleramt ist es politische Realität. Die Grünen haben bereits einen Gesetzentwurf vorgelegt, der nicht nur die reine Verkäuferprovision vorsieht, sondern auch eine Deckelung auf 1,68 Prozent + MwSt.. Dieser Vorschlag ist schlichtweg anmaßend, weil er das Leistungsbild des Maklers komplett negiert. Der Immobilienmakler ist heute ein moderner Immobilienberater, der sich professionell aufstellen muss, um den hohen Anforderungen der Kunden zu genügen. Er ist Unternehmer, er hat Angestellte, er hat enorme Gemeinkosten. Nach Abzug aller Kosten bleibt – auf heutiger Provisionsbasis nur ein Gewinn von 6 bis 10 Prozent. Bei gedeckelter Provision wird sich also kräftig etwas in der Leistungserbringung ändern müssen. Runter mit allen Kosten, insbesondere aber der Zeitaufwand muss sinken. Das wird einhergehen müssen mit erheblichen Qualitätseinbußen – zulasten von Mitarbeitern und Kunden, von Verkäufern und Käufern. Doch leider ist Politik oft beratungsresistent. So ist zu befürchten, dass Justizministerin Katarina Barley schon in Kürze mit einem Gesetzentwurf nachzieht, der von ähnlicher Realitätsferne zeugt wie der der Grünen und von reiner Ideologie getrieben ist.

Was wird der IVD dagegen unternehmen?

Wir kämpfen! Wir kämpfen für unsere Berufsgruppe und die damit verbundenen Arbeitsplätze. Für und mit unseren 6.000 Mitgliedsunternehmen – 1.500 davon in der Region Nord – wollen wir Politik und Öffentlichkeit mobilisieren, um den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung des Bestellerprinzips für Kaufimmobilien abzuwehren.

Reicht es denn, gegen etwas zu sein? Oder muss man nicht vielmehr mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag in den Ring steigen?

Reine Fundamentalopposition reicht in der Tat nicht aus, um sich im politischen Betrieb Gehör und Respekt zu verschaffen. Deshalb werbe ich als Vorsitzender des IVD Nord bei unseren Mitgliedern vehement für den Ansatz „Provision fair teilen!“. Derzeit herrschende Marktrealität ist, dass in den meisten Bundesländern regelmäßig eine Käufer- und eine Verkäuferprovision vereinbart wird. Nur in den boomenden Metropolregionen hat sich die Marktüblichkeit der Käuferprovision durchgesetzt, was der Politik jetzt als Vorwand für die Einführung des Bestellerprinzips dient. Wie Erhebungen des IVD ergeben haben, empfinden tatsächlich breite Schichten der Bevölkerung die ausschließliche Käuferprovision als ungerecht, die Teilung des Erfolgshonorars hingegen als gerechtfertigt. Das entspricht auch dem Leistungsbild eines Maklers – wir beraten Käufer und Verkäufer. Deshalb kämpfe ich für eine freiwillige und bundesweite Selbstverpflichtung unserer gesamten Branche, die Provision fair und transparent zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen. Das kommt dem Verbraucherschutz entgegen, das kommt dem Gerechtigkeitsstreben der Politik entgegen und das kommt dem Leistungsbild unserer Branche entgegen. Schließen Sie sich dem Codex „Provision fair teilen“ an!

nord.ivd.net

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Bereiten Sie Ihre Immobilie auf den Herbst und Winter vor

Themen > Bauen & Wohnen

Bereiten Sie Ihre Immobilie auf den Herbst und Winter vor

Bild von Katarzyna Bialasiewicz

So langsam wird es Zeit, sich von dem wunderschönen Sommer dieses Jahres zu verabschieden. Der Herbst hält so langsam Einzug und somit ist der Winter auch nicht mehr fern. Der ideale Zeitpunkt, die eigenen vier Wände auf die nasse und kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Hier eine kleine Checkliste mit Maßnahmen, das Haus und die Wohnung sowohl außen als auch innen herbst- und winterfest zu machen:

Kontrolle des Daches

Lassen Sie von einem Fachmann prüfen, ob sich Schäden an der Dachdeckung entwickelt haben. Im Herbst und Winter wird das Dach durch Stürme, Hagel und Schnee auf eine harte Probe gestellt. Eindringendes Wasser kann zu Feuchtigkeits- und Frostschäden führen.

Säubern der Regenrinnen

Sind die Regenrinnen durch das herabfallende Laub verstopft, kann das Regenwasser nicht mehr kontrolliert ablaufen und sucht sich seine eigenen Wege – Schäden am Haus durch nasse Wände und Schimmel können entstehen.

Prüfen der Hausfassade und Kellerwände

Mindestens einmal im Jahr sollten die Hausfassade und die Kellerwände auf Risse überprüft werden. Schäden sollten schnellstmöglich behoben werden, um teure Reparaturkosten zu vermeiden.

Entleeren der
Außenwasserhähne

Vor dem ersten Frost müssen die Wasserhähne im Außenbereich geleert werden, um die Leitungen vor dem Platzen zu schützen. Die im Haus liegenden Zuläufe werden hierzu geschlossen und die Wasserhähne außen am Haus aufgedreht, um das restliche Wasser abzulassen.

Reinigen des Gullis im Kellerniedergang

In den Herbst- und Wintermonaten gibt es häufig ergiebige Niederschläge. Ist der Gulli im Kellerniedergang verstopft, läuft der Keller schnell voll. Das Laub sollte regelmäßig entfernt und der Gulli mit Leitungswasser gespült werden.

Säubern der Wege rund um die Immobilie

Stichwort Verkehrssicherungspflicht, welche nicht nur im Winter gilt: Alle häufig genutzten Wege, z. B. zur Haustür, zur Garage, zum Müll sollten regelmäßig von Laub und Unkraut gesäubert werden, um Unfälle und somit rechtlichen Ärger zu vermeiden. Überprüfen Sie auch die Außenlichtanlagen zur besseren Beleuchtung.

Den Garten winterfest machen

Der Rasen muss gemäht, gedüngt und vom Laub befreit werden. Bäume, Sträucher und Stauden sollten zurückgeschnitten werden. Schnittabfälle können klein gehäckselt und als Kompost oder Mulch zum Abdecken verwendet werden. Empfindliche Pflanzen sollten schon vor den ersten Frostnächten geschützt werden. Sind Garten- oder Wasserpumpen z. B. für einen Brunnen oder Teich vorhanden, sollten diese im Keller überwintern. Ist alles erledigt, werden die Gartengeräte gereinigt, eingeölt und vor Frost geschützt verstaut.

Überprüfung und
Pflegen der Fenster-
und Türdichtungen

Frieren Fenster- oder Türdichtungen im strengen Winter fest, so werden sie beim Öffnen beschädigt. Um dies zu vermeiden, sollten die Dichtungen im Herbst gereinigt und mit entsprechenden Mitteln geschmeidig gehalten werden. Des Weiteren sollten Fenster und Türen auf Dichtigkeit geprüft werden und gegebenenfalls ausgebessert werden, damit die warme Heizungsluft auch drinnen bleibt.

Schützen der Wasser- und Heizungsleitungen im Haus

Bei sehr niedrigen Temperaturen können auch die Leitungen im Haus einfrieren. Hier sind vor allem die Leitungen in den nicht geheizten Bereichen wie im Keller sowie in den Abstell- und Vorratsräumen gefährdet. Diese sollten mit Rohrdämmungen verkleidet werden. Um vor dem Einfrieren geschützt zu werden, sollten in der kalten Jahreszeit die Heizventile nicht vollständig zugedreht werden.

Entlüften und Reinigen der Heizkörper

Wurden Heizkörper länger nicht entlüftet, machen sie sich durch gluckernde Geräusche bemerkbar. Spätestens dann wird es Zeit, die Luft entweichen zu lassen. Die Entlüftung sollte bei allen Heizkörpern im Haus bzw. in der Wohnung vorgenommen werden. Bei der Gelegenheit bietet es sich an, die Heizkörper gründlich zu reinigen. Verschmutzungen können die Heizleistung immerhin bis zu 30 % vermindern. Die Heizkörper sollten nicht mit Möbeln zugestellt werden, damit sich die Heizungsluft gut im Raum verteilen kann. Im Wohn- und Esszimmer reicht nach Ansicht von Experten eine Raumtemperatur von 20 Grad. Im Kinder- und Arbeitszimmer sollten es maximal 22 Grad sein, während im Schlafzimmer 16 bis 18 Grad genügen

Überprüfung des ­Kaminofens

Vor dem ersten Anzünden des Kaminofens sollte dieser einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Hierzu sollte geprüft werden, ob er ausreichend zieht, die Brennkammer gründlich gereinigt ist und ob der Schornstein stark verrußt ist. Sicherheitshalber bestellt man sich doch noch einmal den Schornsteinfeger.

© amoklv
© Sigefride

Sicherung der Immobilie gegen Einbruch

Gerade in der Zeit der frühen Dämmerung schlagen Diebe gern zu. Lassen Sie sich präventiv beraten, ob Ihre Immobilie ausreichend gesichert ist bzw. wie Sie sie effektiv absichern können. Tipps zum Einbruchschutz erhalten Sie kostenfrei bei Ihrer Polizei vor Ort.

Diese Liste ließe sich noch fortsetzen. Beherzigen Sie diese Punkte, dann können Sie dem Herbst und Winter beruhigt entgegensehen und die dunklen Abende bei wohliger Wärme und einem lodernden Kaminfeuer im warmen Zuhause entspannt genießen, während der Sturm um die Häuser pfeift.

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Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Nur gute Planung garantiert das perfekte Wintergartenerlebnis

Themen > Bauen & Wohnen

Nur gute Planung garantiert das perfekte
Wintergartenerlebnis

Der Traum vom naturnahen Wohnen

Wenn es am Abend dunkel wird, hat man aus seinem Wintergarten den idealen Blick in den Sternen­himmel und ist doch gut geschützt. (Foto: epr/Bundesverband Wintergarten/Carsten Trier)

Seit Jahrzehnten werden in Deutschland jährlich um die 50.000 Wintergärten gebaut – und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Grund für die „Erfolgsgeschichte Wintergarten“ ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur in idealer Weise verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche „Mehr“ an Licht werden nicht nur ältere Menschen zu schätzen wissen.

Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort – wie etwa Ausrichtung, vorhandener Platz et cetera – müssen der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich an ein Gebäude angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom Profi übernommen. Der Bundesverband Wintergarten e. V. mit Sitz in Berlin hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine hohe Qualität im Wintergartenbau einzustehen. Die Mitgliedsbetriebe des Verbandes sind dafür das Qualitätsversprechen eingegangen und verkörpern diese Werte. Als eine erste Orientierungshilfe hat der Bundesverband Wintergarten auf seiner Homepage einen großen Ratgeber veröffentlicht, der private Bauherren über alle wichtigen Aspekte beim Bau eines Wintergartens informiert. Herstellerneutral werden verschiedene Materialien und Lösungen präsentiert, die alle nur zu einem Ziel führen sollen: Ein Wintergarten, der die Nutzungswünsche der Bewohner erfüllt und für dauerhafte Freude sorgt.
(epr)

www.bundesverband-wintergarten.de

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Wohnführerschein für alle Mieter

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnführerschein für alle Mieter

Michael Borchert, Immobilienkaufmann in der Hausverwaltung der OTTO STÖBEN GmbH

Fällt der Begriff „Führerschein“, kommt vielen zuerst der gesetzlich vorgeschriebene Autoführerschein und eventuell noch der Hundeführerschein in den Sinn. Den wenigsten ist bekannt, dass es auch die Möglichkeit gibt, freiwillig einen sogenannten Wohn- oder Mietführerschein zu erwerben.

Etliche Städte, Institutionen und Wohnungsunternehmen bieten inzwischen Seminare an, in denen vor allem junge Menschen, Flüchtlinge und auch Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen alles Wichtige rund um die Wohnungssuche und über die Rechte und Pflichten eines Mieters erfahren können.

Die inhaltlichen Themen dieser Seminare sind vielfältig und reichen von der Wohnungsbewerbung über die Finanzen bis hin zu Pflege und Renovierung sowie zum harmonischen Zusammenleben in der Hausgemeinschaft. Für viele junge Menschen vor dem Bezug einer eigenen Wohnung und auch für Flüchtlinge gestaltet sich das „erste“ Wohnen schwierig, weil sie es entweder noch nicht kennen bzw. das Wohnen, so wie es hier üblich ist, erst kennenlernen müssen. Unkenntnis macht sich hier vor allem in hohen Betriebskosten und einem hohen Verschleiß des technischen und wohnlichen Inventars bemerkbar.

Wichtige Inhalte der Wohnführerschein-Seminare sind u. a. das energieeffizente Heizen und Lüften, das richtige Reinigen einer Wohnung, das Anschließen elektrischer Gerätschaften wie zum Beispiel einer Waschmaschine und vieles mehr, insbesondere auch handwerkliche Anleitungen. Weitere Punkte befassen sich mit rechtlichen Aspekten des Mietvertrages und der Hausordnung. Am Ende des Seminars wird eine Prüfung abgelegt und der erfolgreiche Bewerber erhält ein Zertifikat.

„Ein Wohnführerschein bietet eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, betont Michael Borchert, Immobilienkaufmann in der Hausverwaltung bei OTTO STÖBEN. „Kann der potenzielle Mieter solch einen Wohnführerschein vorweisen, zeigt er, dass er sich mit der Materie ernsthaft auseinandergesetzt hat. Für ihn steigen somit die Chancen, auf dem mitunter hart umkämpften Wohnungsmarkt eine Wohnung zu erhalten.“

Die Vorteile für den Vermieter liegen auf der Hand: Ist der Mieter kompetent, entstehen weniger Probleme sowohl im Mietverhältnis zum Vermieter als auch im Verhältnis zu den Nachbarn, ganz zu schweigen von einem besseren Zustand der Wohnung. Dies wiederum bedeutet eine zeitliche und finanzielle Entlastung für den Vermieter und auch eine geringere Mieterfluktuation sowie weniger Leerstand.
Michael Borchert: „Was wir in der Hausverwaltung bezüglich des Wohnungszustandes und der Unkenntnis über rechtliche Vorgaben alles so erleben, lässt einem mitunter die Haare zu Berge stehen. Vieles könnte vermieden werden, wenn sich die Mieter im Vorfeld mit dem Wohnen auseinandersetzen würden. Dies betrifft aber nicht nur junge Menschen und Flüchtlinge, das beobachten wir quer durch die Mieterschaft. Ein Wohnführerschein wäre somit für alle Mieter sehr wünschenswert!“

www.stoeben.de

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Immobiliensuche: Gute Vorbereitung ist das A und O

Vater, Mutter und zwei Kinder sitzen unter einem Dach.

Themen > Bauen & Wohnen

Immobiliensuche: Gute Vorbereitung ist das A und O

Vater, Mutter und zwei Kinder sitzen unter einem Dach.
© evgenyatamanenko

Die Idee von einem neuen Zuhause, die Vorstellung vom Traumhaus, ist eine emotionale Angelegenheit. Doch damit dieser Traum wahr werden kann, sollten schon die ersten Schritte ganz rational und dynamisch angegangen werden. Denn wie bei vielen anderen wichtigen Entscheidungen im Leben gilt auch beim Immobilienerwerb: Vorbereitung ist fast alles. Was dann oft noch fehlt? Schnelligkeit!

 

Also erst einmal die Grundlagen: Wer einen Hauskauf erwägt, sollte die eigene finanzielle Situation klären und einen „Kassensturz“ machen – um zu erfahren, wie viel Eigenkapital tatsächlich zur Verfügung steht. 20 Prozent des Kaufpreises sollten es schon sein. Zu beachten sind übrigens auch Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und die Maklerprovision. Zweitens muss kalkuliert werden, wie hoch eine monatliche Belastung für die Finanzierung der Immobilie sein darf. Empfehlenswert sind hier weniger als 30 Prozent des Netto-Haushaltseinkommens. „Seien Sie bei diesen Erwägungen absolut ehrlich zu sich selbst“, rät Michel Sawall, Stellvertretender Vorsitzender des Immobilienverbands Deutschland, IVD Berlin-Brandenburg.

Schon bevor die Suche nach geeigneten Angeboten beginnt oder ein Makler beauftragt wird, ist ein Besuch bei der Hausbank angeraten. Denn wenn einmal ein konkretes Objekt ins Auge gefasst wird, muss es in Zeiten von engen Märkten häufig schnell gehen. Wer sich also vor der ersten Besichtigung schon darüber im Klaren ist, wie eine mögliche Finanzierung gestaltet werden und bis zu welchem Preis er gehen kann, ist klar im Vorteil.

Um die nötige Geschwindigkeit an den Tag legen zu können, wenn ein gutes Angebot vorliegt, sollten weitere Vorbereitungen getroffen werden. Der IVD Berlin-Brandenburg gibt eine Reihe von Tipps und stellt Fragen, die Sie sich beantworten sollten: 

„Wen möchte ich zur Besichtigung mitnehmen, einen Architekten oder gar einen Sachverständigen?“

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt auf, informieren Sie über Ihre Immobiliensuche und dass es ggfs. schnell gehen muss. Denken Sie vielleicht doch noch einen Schritt weiter: 

„Mit welchen Handwerkern möchte ich zukünftig zusammenarbeiten?“

„Welche weiteren Dienstleister benötige ich?“ 

Denn Sie können sich sicher sein. Wenn es konkret wird, müssen Sie entschlossen und entscheidungsfreudig reagieren können.

Es ist zudem hilfreich, das eigene Kommunikationsverhalten zu optimieren. Gute Erreichbarkeit ist essentiell. „Wer beispielsweise nach der Mail vom Makler, der ein unverschämt gutes Angebot unterbreitet, erst einmal zwei Wochen in Urlaub fährt, hat schlechte Karten und ist am Ende der Dumme, ohne Eigenheim“, erläutert Michel Sawall.

Wer diese Hinweise beherzigt, ist gut präpariert für eine erfolgversprechende Immobiliensuche. Diese kann übrigens unter www.ivd24.de gestartet werden. Der Weg zum Traumhaus ist dann nicht mehr weit. 

www.ivd.berlin

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Ganz groß rauskommen – mit dem richtigen Farbton lassen sich kleine Räume optisch strecken

Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)

Themen > Bauen & Wohnen

Ganz groß rauskommen – mit dem richtigen Farbton lassen sich kleine Räume optisch strecken

Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)
Beigenuancen scheinen Räume sanft zu umschmeicheln. (Foto: epr/Alpina)

Bei der Wohnungssuche wird schnell klar: Den wirklich perfekten Grundriss gibt es sehr selten. Bevor man sich aber von zu niedrigen, zu kleinen, zu schmalen oder zu schrägen Räumen vom Traumdomizil abbringen lässt, sollte man erst einmal überlegen, ob der erste Eindruck nicht ganz einfach optimiert werden kann. Schon ein wenig Wandfarbe reicht aus, um kleine Mängel zu kaschieren, Raumgrenzen aufzuheben und sie zum Beispiel optisch zu strecken. Dafür benötigt man nur etwas Farbpsychologie.

Wichtig zu wissen ist, dass verschiedene Töne unterschiedliche Wirkungen erzeugen. Helle Farben vermitteln etwa ein Gefühl von Weite und eignen sich daher besonders gut, um lange Flure und verwinkelte Zimmer optisch zu öffnen. Der Farbton beeinflusst zudem die gewünschte Stimmung: Für einen erfrischenden Effekt wählt man am besten kühle, helle Töne wie zum Beispiel Blau. Helle Farben schaffen aber nicht nur Raumhöhe, sondern auch -tiefe. Das kommt besonders Zimmern zugute, die wie in vielen Wohnungen und besonders in beliebten Altbauten klein ausfallen, darunter das Bad sowie das Arbeits- oder Kinderzimmer. Ein zartes Blau oder Grün lässt die Wände scheinbar zurücktreten. Wer es wärmer mag, greift für denselben Effekt zu Vanille- oder Lichtgelbtönen.

Das sanfte Graugrün ist so friedvoll wie ein Tagesanbruch. (Foto: epr/Alpina)
Das sanfte Graugrün ist so friedvoll wie ein Tagesanbruch. (Foto: epr/Alpina)
Der lichte Gelbton lässt Wände scheinbar zurücktreten und wirkt dabei sehr warm. (Foto: epr/Alpina)
Der lichte Gelbton lässt Wände scheinbar zurücktreten und wirkt dabei sehr warm. (Foto: epr/Alpina)

Ebenfalls wärmend und unaufdringlich wirken Beige-Nuancen. Sie scheinen Räume förmlich zu umschmeicheln und schaffen eine besänftigende und behagliche Atmosphäre. Hat das eigene Reich tiefe Decken, dann kann auch hier ein heller Farbton Wunder vollbringen. Der Klassiker Weiß ist nur eine Möglichkeit. Auch ein zurückhaltender Grauton oder helle Blautöne schaffen eine besondere Raumtiefe und scheinen sich optisch auszubreiten. Streicht man Dachschrägen, Fußleisten und Wände im selben Farbton, erweckt man durch die fehlenden Kontraste eine sehr luftige Raumwirkung, in der es sich wunderbar durchatmen und entspannen lässt.

Alle Farbtöne sowie weitere Tipps von Alpina gibt es unter www.alpina-farben.de

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In engen Durchgangsbereichen wie dem Hausflur schaffen Lichtgelbtöne Weite und Helligkeit. (Foto: epr/Alpina)
In engen Durchgangsbereichen wie dem Hausflur schaffen Lichtgelbtöne Weite und Helligkeit. (Foto: epr/Alpina)
Blautöne haben einen besonders erfrischenden Effekt. (Foto: epr/Alpina)
Blautöne haben einen besonders erfrischenden Effekt. (Foto: epr/Alpina)

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Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng – Mieternachfrage hoch selektiv

Kiel Schreventeich, Häuser ©ralfgosch

Themen > Bauen & Wohnen

Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng –
Mieternachfrage hoch selektiv

Hans Schütt Immobilien GmbH

Kiel Schreventeich, Häuser ©ralfgosch
©ralfgosch

Die Hans Schütt Immobilien GmbH hat im Jahr 2017 Daten zur Wohnungsknappheit in Kiel erhoben. Dafür hat das Unternehmen untersucht, wie die sofort zur Verfügung stehenden Wohnungen am Markt angenommen wurden. Bei diesen Wohnungen handelte es sich um leerstehende und sofort einzugsbereite Flächen, da sie renoviert oder aus anderen Gründen nicht sofort anschlussvermietet wurden.

Ulrike Beretta, Abteilungsleiterin der Hausverwaltung bei der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Im Ergebnis stellen wir fest, dass von rund 500 Besichtigungen lediglich die Hälfte zu einem verbindlichen Anmietinteresse geführt haben.“

Bei der verbliebenen Hälfte waren 53 Prozent der Mietinteressenten allgemein unschlüssig. Von 20 Prozent wurden als Ablehnungsgrund die Lage und das Wohnumfeld genannt, obwohl neben der Adresse bereits online ein Auszug des Stadtplans zur Verfügung gestellt wurde. 14 Prozent gefiel die Raumaufteilung nicht, obgleich vorab auch ein Grundriss online geliefert wurde.

„Daran zeigt sich, dass der Wohnungsmarkt in Kiel keineswegs eng ist, sondern sich die Mieternachfrage hoch selektiv darstellt. 

Es wird kein ‚Dach über dem Kopf‘ benötigt, sondern eine Adresslage gesucht“, so Beretta abschließend.

www.schuett.de

 

Ulrike Beretta, Abteilungsleiterin der Hausverwaltung bei der Hans Schütt Immobilien GmbH

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Was wird bei Scheidung aus dem Eigenheim?

Pärchen sitz auf einer Couch. Die Frau und der Mann halten je ein Schild mit einem gebrochenem Herzen darauf hoch.

Themen > Bauen & Wohnen

Was wird bei Scheidung aus dem Eigenheim?

Pärchen sitz auf einer Couch. Die Frau und der Mann halten je ein Schild mit einem gebrochenem Herzen darauf hoch.

Das eigene Heim ist eine hochemotionale Angelegenheit. Im Idealfall handelt es sich um ein Traumhaus, um die Erfüllung vieler Wünsche. Der Umzug von der Mietwohnung in die selbstgenutzte Immobilie verspricht Unabhängigkeit, Komfort und Sicherheit. Hinzu kommt, dass der eigenen Kreativität und dem Gestaltungswillen viel Raum gegeben wird.

 

Trautes Familienglück kann endlich adäquat gelebt werden. Allerdings ist dieses Glück oftmals endlich. Im Jahr 2016 betrug laut statistischem Bundesamt die Scheidungsquote in Deutschland rund 39,56 Prozent, d. h. auf eine Eheschließung kamen rechnerisch ca. 0,4 Ehescheidungen. 

Insgesamt liegt das Trennungsrisiko von dauerhaft zusammenlebenden Paaren in Deutschland sogar noch etwas höher. Ca. jede zweite Beziehung dieser Art endet unglücklich. Da stellt sich doch die Frage: Was wird dann eigentlich mit dem bis dato gemeinsam bewohnten Familienhaus? Welche Konsequenzen hat eine Scheidung fürs Wohneigentum? Denn Fakt ist auch: Die wenigsten Paare kalkulieren die potentielle Endlichkeit ihrer Beziehung beim Hauskauf oder -bau ein. Zudem sind viele Immobilien, die von Paaren oder Familien selbstgenutzt werden, recht knapp finanziert. Nicht selten ist der Verdienst von beiden Partnern eingerechnet, um die Kredite bedienen zu können.

Kommt es zur Trennung, stehen plötzlich drängende Fragen im Raum: Was passiert nun mit dem Wohneigentum? Wer darf darin wohnen bleiben, wer muss ausziehen – oder trifft es gar beide Parteien, weil eine allein es sich schlicht nicht leisten kann? Wer haftet für den Kredit? Und wem steht das Vermögen aus der Immobilie zu? Grundsätzlich gilt: Wer einen Ehevertrag geschlossen hat, ist klar im Vorteil. Denn darin lassen sich alle Eventualitäten regeln. Ansonsten gilt, dass bei einer Scheidung sowohl Vermögen als auch Schulden nach dem Prinzip des Zugewinnausgleichs zwischen den Partnern aufgeteilt werden. Übrigens unabhängig davon, ob einer der Partner mehr investiert hat als der andere. 

Grundstück und Haus gehören demjenigen, der als Eigentümer im Grundbuch steht. Idealerweise sind also beide eingetragen. Für den Immobilienkredit gilt Ähnliches: es haftet der, der den Vertrag bei der Bank unterschrieben hat. Allerdings gehen Banken aus Eigeninteresse auf Sicherheit und nehmen von vorneherein beide Schuldner in die Pflicht. Ratsam ist – gerade bei unverheirateten Paaren – alle Belege und Unterlagen, die die Finanzierung und Investitionen betreffen, als mögliche Beweise aufzubewahren.

Am Ende gibt es zwei Optionen, mit dem bisher gemeinsamen Haus zu verfahren: Verkaufen und den Gewinn aufteilen – oder eine Partei nutzt weiterhin und zahlt die andere aus. Eine Lösung sollte möglichst noch vor dem Scheidungstermin schriftlich fixiert werden – sonst kann eine Zwangsversteigerung drohen. 

Ein Tipp für diejenigen, die sich zum Verkauf – idealerweise über einen kompetenten Immobilienmakler vom IVD – entschließen: Treten Sie in Verkaufsverhandlungen als harmonisches Paar auf und lassen Sie sich Ihre Zwangslage nicht anmerken. Andernfalls könnte dies Preisabschläge zur Folge haben.

www.ivd.berlin

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Umfrage zu Wohnen im Alter: Barrierefreiheit wichtigstes Thema für Hausbesitzer

Themen > Bauen & Wohnen

Umfrage zu Wohnen im Alter:

Barrierefreiheit wichtigstes Thema für Hausbesitzer

  • Mehrheit der Eigentümer ab 50 Jahren sorgt sich um Selbstständigkeit

  • Drei Viertel der Befragten planen Investitionen ins Eigenheim – vor allem im Bad

  • Beratung für altersgerechtes Bauen kaum bekannt

 
Wer ein Haus besitzt, möchte auch im Alter selbstbestimmt darin leben. Gleichzeitig sorgt sich ein Großteil der Hausbesitzer ab 50 Jahre, ob ihr Eigenheim für die Anforderungen des Alters gerüstet ist. Das ergab eine Umfrage zum Wohnen im Alter der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ (www.unser-haus-sanieren.de).
 

Die Mehrheit der Befragten (65 Prozent) macht sich Gedanken über ihre Wohnsituation im ­Alter. Aber nur knapp 18 Prozent haben bereits konkrete Maßnahmen geplant. Dass Handlungsbedarf besteht, um auch später selbstständig im eigenen Haus wohnen zu können, ist den 279 Befragten durchaus bewusst. 72 Prozent planen Investitionen in ihr Haus. Am wichtigsten ist ihnen dabei das Beseitigen von Barrieren im Badezimmer sowie im Eingangs- und Wohnbereich.

 

Umfrage von co2online für die Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ unter 279 Eigenheimbesitzern. Stand: 02/2018 | Grafik: www.co2online.de | Daten: www.unser-haus-sanieren.deso.

Beratung zu altersgerechtem Wohnen stärken

Die Umfrage zeigt auch: Beratungsangebote zum Thema altersgerechtes Wohnen müssen sichtbarer und besser vernetzt werden. „Die Hälfte der von uns befragten Hausbesitzer gibt an, dass sie gar nicht wissen, wo sie sich zu altersgerechtem Wohnen beraten lassen können“, erklärt Kristin Fromholz, Leiterin der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“. „Zwar geben 96 Prozent an, sich im Internet zu informieren. Doch 63 Prozent wünschen sich eine Vor-Ort-Beratung zu Hause“, so Fromholz weiter. Die Kampagne will diese Beratungslücke schließen, da Eigentümer sonst zu spät aktiv werden. Gerade bei Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen sind ausreichend Zeit und gute Planung wichtig für den Erfolg. Dazu bietet die Kampagne Hausbesitzern auf www.unser-haus-sanieren.de umfangreiche Informationen zu barrierefreiem Wohnen und Umbauen – und über die Handwerkerdatenbank „Rat und Tat“ den Zugang zu Handwerksbetrieben in ihrer Nähe.

In den zwei Pilotregionen Hannover und Bremen bieten Energie­agenturen bereits integrierte Energieberatung und Schulungen für Handwerksbetriebe an. Dabei werden Angebote zu den Themen Sanieren, altersgerechtes Wohnen und Einbruchschutz speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe der über 60-Jährigen zugeschnitten.

Förderung kombinieren: altersgerecht und effizient umbauen

„Was viele Hausbesitzer nicht wissen: Der Umbau für altersgerechtes Wohnen lässt sich gut mit anderen Maßnahmen kombinieren, beispielsweise mit einer energetischen Sanierung. Dafür gibt es sogar gekoppelte Förderprogramme von der KfW-Bank“, so Fromholz. Wer eine Sanierung plant, sollte deswegen eine umfassende Beratung in Anspruch nehmen, auch zu sich im Alter verändernden Ansprüchen an das eigene Haus. So können Stress und Kosten durch doppelte Baumaßnahmen vermieden werden.

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Rauchmelder vor Farbe und Staub schützen

Themen > Bauen & Wohnen

Rauchmelder vor Farbe und Staub schützen

Bei Renovierungsarbeiten entfernen oder abkleben

Rauchmelder in der Wohnung können Leben retten – wenn die Bewohner sorgsam mit ihnen umgehen. Farbe und Staub vertragen die sensiblen Warngeräte nicht. Daher ist es ratsam, sie bei Renovierungsarbeiten zu entfernen oder sorgfältig abzukleben. Auch regelmäßige Funktionstests sind sinnvoll.

Rauch ist größte Gefahr

Jährlich brennt es in deutschen Haushalten rund 230.000 Mal. Die größte Gefahr geht dabei von entstehenden Rauchgasen aus. Schon zwei Atemzüge könnten tödlich sein. Die Opfer würden das Bewusstsein verlieren und könnten sich nicht mehr selbst retten. In diesem Fall ist ein funktionstüchtiger Rauchmelder lebenswichtig.

Doch warum ist Farbe für Rauchmelder so kritisch? Das liegt an ihrer Funktionsweise: Sensoren messen die Zusammensetzung der Luft und schlagen bei zu vielen Rauchpartikeln Alarm. Verschließt Farbe oder Staub also die wichtigen Öffnungen, reagieren die Geräte zu spät oder sogar gar nicht mehr.

Wichtig: Wer den Rauchmelder abklebt, sollte das Band nach dem Renovieren unbedingt wieder entfernen.

Testknopf betätigen

Alle drei bis sechs Monate oder nach längerer Abwesenheit sollten Verbraucher überprüfen, ob ihre Rauchmelder noch funktionieren. „Dafür haben die Geräte einen speziellen Testknopf“, sagt Torge Brüning. Er empfiehlt zudem, die Rauchmelder hin und wieder zu reinigen, damit die Lüftungsschlitze frei bleiben.

Weitere Tipps:

  • In ganz Deutschland besteht inzwischen eine Rauchmelderpflicht – zumindest für Neu- und Umbauten. Die genauen Regelungen unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland. In den jeweiligen Landesbauordnungen steht, welche Räume ausgestattet werden müssen. 
  • Da heißer Rauch nach oben steigt, werden die Geräte an der Decke montiert. Der Abstand zur Wand sollte dabei mindestens 60 Zentimeter betragen. 
  • Der Alarm muss so laut sein, dass ihn jeder im Schlaf hören kann. Im Zweifelsfall lieber ein Gerät mehr montieren. 
  • Wenig sinnvoll sind Rauchmelder in Küchen, Bädern und sehr staubigen Räumen, weil es hier schnell zu Fehlalarmen kommen kann. 
  • Bei sehr großen Wohnungen oder mehreren Etagen sind Rauchmelder sinnvoll, die sich per Kabel oder Funk miteinander verbinden lassen. Wenn einer anschlägt, ertönt das Warnsignal auch bei allen anderen.

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Alle Generationen bauen jetzt barrierefrei

Themen > Bauen & Wohnen

Alle Generationen bauen jetzt barrierefrei

Es hat lange gedauert bis barrierefreies Bauen in der öffentlichen Wahrnehmung vorbehaltlos angekommen ist. Dazu beigetragen hat sicherlich die Altersentwicklung der Bevölkerung und damit der Wunsch der meisten Menschen, bis ins hohe Alter im gewohnten Wohn- und Lebensumfeld verbleiben zu können.

Es gilt aber, dafür die wichtigsten Voraussetzungen zu schaffen und das Umfeld gleichermaßen wohnlich, sicher und komfortabel zu gestalten. Niemand möchte schließlich gerne in seinem eigenen Privatsanatorium wohnen oder Einschränkungen hinnehmen – im Gegenteil.

Auch die Industrie hat mit der Entwicklung von zahllosen Produkten einen erheblichen Beitrag dazu geleistet. Für barrierefreies Bauen gibt es kaum noch technische Hindernisse. Die schwellenfreien Flächen ohne Stufen und Stolperfallen sind deshalb ebenso selbstverständlich möglich wie die bodengleiche Dusche oder die bequeme Komfortwanne mit Seiteneinstieg. Zu den begehrten Annehmlichkeiten zählen natürlich sichere Treppen und breite Türen. Und sogar mit Smart Home gönnen sich inzwischen alle Generationen den Luxus der teilweisen Automation im Haus.

Auch junge Bauwillige planen erfreulicherweise inzwischen bereits fürs Alter. Verständlich, denn ein gut geplantes barrierefreies Haus verursacht nur unwesentlich höhere Baukosten. Spätere Anpassungsmaßnahmen wären hingegen – wenn überhaupt möglich – oft nur mit erheblichem Aufwand umzusetzen und wesentlich kostenintensiver.

Barrierefreies Bauen wird natürlich auch finanziell gefördert. Das schafft zusätzliche Anreize. Es gibt neben den bekannten KfW-Mitteln inzwischen verschiedene Förderprogramme zu speziellen barrierefreien Maßnahmen. Die notwendigen Voraussetzungen dafür sind unterschiedlich. Allerdings haben alle Förderprogramme eines gemeinsam: Förderanträge müssen immer vor entsprechenden Maßnahmen gestellt werden.

Ein wichtiger Punkt wird von vielen Bauwilligen leider immer noch nicht in ihrer Bedeutung erkannt:
Eine fachkompetente, nach Möglichkeit gewerkübergreifende Beratung. Sie sollte entweder durch einen für barrierefreies Bauen spezialisierten Architekten erfolgen oder aber durch Betriebe, die das Zertifikat als Fachbetrieb für barrierefreies Bauen erworben haben.

www.lebenohnebarrieren.de

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Was sind eigentlich Auflassung und Auflassungsvormerkung?