Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung Pflicht

Themen > Klima & Energie

Ab 2020 wird die verbrauchsabhängige
Kaltwasserabrechnung Pflicht

Wasser erfassen mit System

Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung ist bereits seit 1981 bundesweit Pflicht und regelt die verbrauchsgerechte Aufschlüsselung der Gesamtkosten auf den individuellen Verbrauch jeder einzelnen Wohnung. Neben den Kosten für Wärmeenergie enthält diese auch die Kosten für Warmwasser. Die Erwärmung  des Kaltwassers wird somit aufgeführt, allerdings nicht die Kosten für den tatsächlichen Wasserverbrauch.

 

Ein wichtiger Unterschied: Denn der durchschnittliche Verbrauch an Wasser bei einem Zwei-Personenhaushalt beträgt rund 160 Liter pro Tag.

Weltweit zählt Wasser zu einer der wichtigsten Ressourcen. Ein sparsamer Umgang damit ist somit notwendig. Aber: Wieviel Wasser verbrauchen wir eigentlich und was kostet uns das Ganze?

Die Installation von Kaltwasserzählern und die darauf basierende verursachungsgerechte Abrechnung der Wasserkosten hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten. Und: Wassersparen beginnt im Kopf. Ob im Badezimmer oder in der Küche: unbedachtes Verhalten bringt das Wasser gehörig zum Laufen, viel bleibt so auf der Strecke. Dabei ist es einfach, Wasser einzusparen und den gewohnten Komfort zu erhalten. Halten Sie Ihren Verbrauch im Blick – denn dies führt nachweislich zu einem bewussteren Umgang mit der Ressource.

Viele Bundesländer haben schon beschlossen, eine verbrauchsabhängige Kaltwasserabrechnung einzuführen – so auch Schleswig-Holstein. Bis zum 31. Dezember 2020 sind Sie als Eigentümer(innen) bestehender Gebäude dazu verpflichtet, jede Wohnung nachträglich auszurüsten.

Dafür benötigen Sie einen starken Partner, der durch Erfahrung und ausgereifte Produkte überzeugt. ista Deutschland GmbH berät Sie gerne und unterstützt Sie in der Umsetzung der Nachrüstung mit Kaltwasserzählern. Sofern Sie Mitglied von Haus & Grund Schleswig-Holstein sind, sichern Sie sich die vereinbarten Vorteilskonditionen.

 

www.ista.de

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Aktuelle Stichprobe zeigt: Vier von fünf Heizkosten- Abrechnungen enthalten Mängel oder Auffälligkeiten

Bei vier von fünf Heizkostenabrechnungen gibt es Auffälligkeiten oder Mängel. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online rund 100 aktuelle Heizkostenabrechnungen von Finanztip-Lesern geprüft hat. Zudem wird in mehr als der Hälfte der Häuser deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. So entstehen unnötig hohe CO2-Emissionen und Kosten.

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Tipps zum Reduzieren der Heizkosten

Wer als Mieter oder Hauseigentümer seine Energiekosten senken will, sollte den Auftakt der Heizsaison nutzen. Rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts entfallen auf die Heizung.

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So gelingt der Wohnungsauszug reibungslos

Themen > Bauen & Wohnen

So gelingt der Wohnungsauszug reibungslos

© hanohiki

Worauf muss ein Mieter beim Auszug aus der Wohnung achten? -Welche Forderungen darf der Vermieter stellen, was ist überzogen oder gar unzulässig? Die Experten des IVD klären Fragen rund um die Nachmietersuche, Renovierung und Kautionsrückzahlung – damit der Wohnungsauszug nicht zum Streitfall wird.

 

Rechtsirrtum Nachmieter

Eine weit verbreitete Legende besagt, dass ein Mieter nur drei potentielle Nachmieter stellen müsse, um vorzeitig aus einem Mietvertrag aussteigen zu können. Diese Annahme entbehrt allerdings jeglicher Substanz – ein Mieter hat keinerlei Anspruch darauf, vor Ablauf der Kündigungsfrist (in der Regel drei Monate) aus seinem Vertrag entlassen zu werden. Und nach Ablauf derselben hat er mit der Nachmietersuche nichts zu schaffen. Ausnahme ist eine selten in Verträgen zu findende Nachmieterklausel. Liegt ein nachgewiesener Härtefall vor, kann der Mieter die Genehmigung zur Untervermietung verlangen, um die Mietbelastung abzufedern, § 553 BGB. Dies ist der Fall, wenn der Mieter in ein Pflegeheim umziehen muss, bei beruflich bedingtem Ortswechsel oder bei nachwuchsbedingtem Umzug. Ein allgemeiner Anspruch auf Untervermietung besteht hingegen nicht.

 

Rückgabezustand

Beim Auszug aus einer Mietwohnung muss diese in einem dem Mietvertrag entsprechenden Zustand übergeben werden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Endrenovierung Pflicht ist. Häufig stellt der Vermieter im Vertrag einen so genannten Fristenplan für Schönheitsreparaturen auf. Ein solcher Passus ist aber nur zulässig, wenn er keine starren Fristen vorsieht, sondern lediglich eine Empfehlung bedeutet. Starre Vorgaben für Renovierungszeiträume werden regelmäßig von deutschen Gerichten bemängelt. Darüber hinaus hat der Bundesgerichtshof auch die Wirksamkeit sogenannter Quotenabgeltungsregelungen gekippt – Urteil v. 18.03.2015 – VIII ZR 242/13. Zweck solcher Regelungen war es, den Mieter beim Auszug anteilsmäßig an den Renovierungskosten zu beteiligen. Allgemein fallen unter den Begriff „Schönheitsreparaturen“ nur Arbeiten, die mit Pinsel, Farbe, Kleister und Tapete erledigt werden können. Klempner- oder Glaserarbeiten gehören eindeutig nicht dazu. Unabhängig von der Regelung über die Pflicht, Schönheitsreparaturen durchzuführen, ist der Mieter verpflichtet, Beschädigungen zu beseitigen, die nicht auf den üblichen Gebrauch zurückzuführen sind. Die Abgrenzung von Schönheitsreparaturen zu vertragswidrigen Schäden kann im Einzelfall schwierig sein. In diesen Fällen empfiehlt sich eine rechtzeitige einvernehmliche Einigung zwischen Vermieter und Mieter über noch auszuführende Arbeiten. 

 

Kaution

Ist im Mietvertrag keine genaue Frist festgelegt, nach welcher die Kaution zurückzuzahlen ist, so gilt üblicherweise eine Sechsmonatsfrist, die von der Mietrechtsprechung zugrundegelegt wird, sollten keine Besonderheiten im Einzelfall vorliegen. Ist die zurückgegebene Wohnung vom Vermieter als ordnungsgemäß akzeptiert und ist nicht mit einer Betriebskostennachzahlung zu rechnen, ist die Kaution auch schon vorher zurückzuzahlen. Ist hingegen mit einer Betriebskostennachzahlung zu rechnen, kann der erwartete Nachzahlungsbetrag vom Vermieter einbehalten werden.

www.ivd.berlin

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Die Teilung von Immobilien – Wann es noch Vorteile bringt

Eine zu große Immobilie ist für viele Menschen im Alter oft eine Belastung. Zwar kann sie altersgerecht umgebaut werden, aber zu viel Platz hat man dann trotzdem noch. Eine mögliche Lösung hierfür ist die Teilung der Immo­bilie. So entsteht ein neuer, unabhängiger Wohnbereich für zum Beispiel Familienmitglieder oder Fremdmieter – in jedem Fall ein Nutzen für den ungenutzten Platz.

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Fünf gute Gründe für Wohneigentum

Wohnen in den eigenen vier Wänden – das ist für viele Menschen in Europa selbstverständlich. In Norwegen bewohnten 80 Prozent der Eigentümer ihre Wohnungen selbst. In Tschechien, Spanien und Italien lag der Anteil nur wenig darunter. In Deutschland dagegen liegt der Anteil selbstgenutzten Wohneigentums bei lediglich 45 Prozent. Dabei ergab eine SPIEGEL-Umfrage unlängst, dass 84 Prozent der Deutschen ein Eigenheim der Mietwohnung vorziehen. „Die Deutschen sehnen sich nach norwegischen Wohnverhältnissen. Doch viele zögern, den Wunsch in die Wirklichkeit umzusetzen. Dabei sind die Bedingungen für den Eigentumserwerb nach wie vor gut“, sagt Kerstin Huth, Vorsitzende des IVD-Regionalverbandes Berlin-Brandenburg.

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Wann kann ich zum Notar gehen? – Basiswissen Immobilienfinanzierung

Themen > Finanzen

Wann kann ich zum Notar gehen?

Basiswissen Immobilienfinanzierung

Kauf per Handschlag oder privatem Kaufvertrag – das geht beim Autokauf, aber nicht bei einer Immobilie. Hier kommt unweigerlich ein Notar mit ins Spiel.

Es gilt der Grundsatz „wer zahlt bestimmt“, die Käuferseite schlägt den Notar ihrer Wahl vor. Der Notar und die Kaufvertragsabwicklung mit den Grundbucheintragungen werden generell vom Käufer nach feststehender Gebührenordnung bezahlt, aber beide Parteien müssen mit dem Notar einverstanden sein. Die Kosten dafür sollten Sie mit mindestens 2 % des Kaufpreises bei einer Bestandsimmobilie einkalkulieren. Die Kosten für die Löschung der Grundschulden des Verkäufers trägt der Verkäufer.

Die passende Immobilie ist gefunden und Sie sind sich mit dem Verkäufer über Preis und Übergabetermin einig geworden. Außer der moralischen Verpflichtung ist das beiderseitige Versprechen allerdings nicht viel Wert. Idealerweise haben Sie bereits im Vorfeld mit dem Finanzierungsexperten Ihres Vertrauens den Finanzierungsrahmen vorgeprüft. Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Kaufvertragsentwurfs mit allen wesentlichen Daten durch den Notar Ihrer Wahl. Der Entwurf sollte innerhalb von 2 – 3 Tagen erstellt sein, für die inhaltliche Prüfung sollten Sie ausreichend Zeit haben. Der Entwurf mit eventuellen Änderungen der Vertragspartner ist auch die Grundlage für die Beurkundung des Kaufes. Ihr Finanzierungsberater schaut sich den Entwurf natürlich auch aus Sicht der Finanzierung an, ob wesentliche Punkte, wie z.B. Belastungsvollmacht und ausreichende Fälligkeitsfrist gegeben ist. Anders als beim Darlehensvertrag kennt der notarielle Kaufvertrag keine Widerrufsfrist, ist die Tinte trocken, gilt der Vertrag.
Nach Beantragung der Finanzierung dauert es i.d.R. 1 – 2 Wochen, bis Sie eine Finanzierungszusage in Form eines Darlehensvertragsangebotes erhalten. Für die Annahme haben Sie meistens ca. 14 Tage Zeit und nach der Unterschrift noch einmal 14 Tage für das Widerrufsrecht. Innerhalb dieser Zeit sollte der Beurkundungstermin und die Grundschuldbestellung liegen. Sollte der Termin erst danach sein und der Verkäufer überlegt es sich dann doch noch anders, wird es auch sehr teuer. Hier fällt seitens der Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung ca. in Höhe der entgangenen Zinsen an.

Ist der Vertrag beurkundet, hat der Notar vor dem Übergabetermin noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Die Fälligkeitsvoraussetzungen mit der Eintragung einer Auflassungsvormerkung, damit das Objekt nicht ein zweites Mal verkauft werden kann, sowie der Klärung der Ablösesummen zur Lastenfreistellung sind neben möglichen weiteren Klärungen zu erfüllen. Ist alles erledigt, erstellt der Notar eine Fälligkeitsmitteilung mit Angaben zur Kaufpreisaufteilung. Die Bank zahlt gemäß dieser Mitteilung aber nur, wenn auch die Darlehensabsicherung durch eine Grundschuld gewährleistet ist. Dann kommt der große Tag der Übergabe und Sie werden Eigentümer. Wenn es irgendwelche Mängel gibt, dann ist das die letzte Gelegenheit, dies im Übergabeprotokoll zu reklamieren.

Die Finanzierungsexperten von TGI Finanzpartner begleiten Sie gern auf dem gesamten Weg von der Erstberatung zum Finanzierungsrahmen, über die Beantragung der Finanzierung bis hin zur termingerechten Auszahlung und natürlich auch darüber hinaus.

 

www.tgi-partner.de

 

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Das aktuelle Baufinanzierungs­barometer

***aktuelles *** aktuelles*** aktuelles *** aktuelles*** aktuelles ***aktuelles***
+++ Rabattaktionen Eigennutzer +++ Rabatt für Bestandsimmobilien +++ Volltilgerrabatte +++
attraktive Modernisierungsdarlehen für Eigentümer +++ Aktionen Anschlussfinanzierung und Forwarddarlehen

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Lohnt sich noch die lange (Zins-) Bindung?

Seit Jahren schon kennen die Hypothekenzinsen nur eine Richtung und das ist abwärts. Seit ca. 5 Jahren haben wir ein relativ stabiles Niedrigzinsniveau von +/– 2 %. Was ist die richtige Strategie, wenn man jetzt für die wohl wichtigste und größte Investitionsentscheidung seines Lebens, die eigene Immobilie, die Finanzierung abschließt?

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Der frühe Vogel bekommt das Nest

Kaum online gestellt und schon wieder aus dem Netz rausgenommen. Wer auf den einschlägigen Immobilien-Plattformen keinen Such­assistenten geschaltet hat, bekommt die besten Angebote gar nicht erst mit. Gerade private Anbieter fühlen sich von einer „Anfrage­lawine“ überfordert und nehmen die Anzeige schnell wieder raus.

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Beim Baukindergeld unbedingt auf die Fristen achten!

Formalitäten sind lästig, vor allem, wenn man ohnehin schon viele Termine hat. Aber oft bedeuten sie auch bares Geld! Wie beim Baukindergeld – denn den Zuschuss erhält nur, wer den Antrag fristgerecht stellt und die Nachweise rechtzeitig hochlädt. Die Termine für die Förderung sollten Familien unbedingt ernst nehmen! Denn werden Fristen verpasst, verfällt der Anspruch auf den Zuschuss.

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Das Nachlassverzeichnis – damit Sie wissen, was Ihnen zusteht

Themen > Recht & Gesetz

Das Nachlassverzeichnis –
damit Sie wissen, was Ihnen zusteht

Volker Siewert, Fachanwalt für Erbrecht, Fachanwalt für Familienrecht, Mediator

Wenn die Eltern oder der Ehegatte versterben und die nächsten Angehörigen durch ein Testament des Verstorbenen enterbt sind, kann den Abkömmlingen, Eltern und Ehegatten immer noch ein Pflichtteilsanspruch zustehen. Oft fehlt den Pflichtteilsberechtigten der Überblick über die Zusammensetzung und den Wert des Nachlasses. Daher gibt das Gesetz dem Pflichtteilsberechtigten das Recht, eine Zusammenstellung über den Nachlass und dessen Wert vom Erben zu erhalten.

Der Erbe schuldet die Mitteilung aller Informationen, die er besitzt oder sich in zumutbarer Weise verschaffen kann und die notwendig sind, um die Höhe des Pflichtteilsanspruchs berechnen zu können. Der Erbe ist auch verpflichtet, ihm zustehende Auskunftsansprüche auch gegenüber Dritten geltend zu machen, um dem Berechtigten eine vollständige und richtige Auskunft zu erteilen.

Die Auskunft muss sich erstrecken auf

  • alle Sachen und Vermögensgegenstände, die am Todestag vorhanden waren
  • alle am Todestag des Erblassers vorhandenen Nachlassverbindlichkeiten
  • alle Schenkungen des Erblassers einschließlich aller Pflicht- und Anstandsschenkungen
  • alle Zuwendungen des Erblassers an den Ehegatten
  • alle Veräußerungen und deren Vertragsbedingungen, wenn Umstände die Annahme nahelegen, es könne sich zumindest teilweise um eine Schenkung handeln
  • sämtliche Verträge zu Gunsten Dritter auf den Todesfall (etwa Sterbegeld, Lebensversicherungen, Sparbücher, …), deren Rechtsübergang sich außerhalb der Erbfolge vollzieht.

Der Erbe kann das Verzeichnis zunächst selbst erstellen. Der Pflichtteilsberechtigte hat jedoch einen Anspruch darauf, dass das Verzeichnis durch einen Notar errichtet wird. Der Notar hat den Nachlass selbst vollständig zu ermitteln und richtig zu verzeichnen. Der Pflichtteilsberechtigte hat das Recht, bei der Errichtung des Nachlassverzeichnisses anwesend zu sein. Wenn der Berechtigte Zweifel an der Vollständigkeit und Richtigkeit des Nachlassverzeichnisses hegt, kann er vom Erben die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung verlangen.

Wenn der Umfang des Nachlasses feststeht, ist der Erbe verpflichtet, den Wert etwa von Immobilien, Gesellschaftsanteilen o. ä. durch einen Sachverständigen feststellen zu lassen. Der Pflichtteilsberechtigte muss seine Ansprüche innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen geltend machen.

Um den Anspruch effektiv und in voller Höhe durchzusetzen, empfiehlt sich die Beratung und Vertretung durch einen im Erbrecht spezialisierten Fachanwalt.

Kanzlei im Merkurhaus
Preußerstraße 1– 9
24105 Kiel
Tel.: 0431 661149-10
www.kanzlei-merkurhaus.de

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Denkmalschutz und Immobilienbesitz

Eigentümer denkmalgeschützter Immobilien genießen einige Steuervergünstigungen. Wenn solche Gebäude vermietet werden, kann der Eigentümer sowohl die Anschaffungskosten als auch Modernisierungsmaßnahmen steuerlich geltend machen. Bei Immobilien, die vor 1925 gebaut wurden, können über die Dauer von 40 Jahren …

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Nachweistätigkeit des Verkäufermaklers

Weist der Verkäufermakler seinem Kunden einen Kaufinteressenten nach und kommt der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande, entsteht kein Provisionsanspruch gegen den Verkäufer, auch wenn zwischen dem Erwerber und dem nachgewiesenen Kaufinteressenten eine feste, auf Dauer angelegte gesellschaftsrechtliche Bindung besteht. BGH, Urteil vom 21.11.2018 – I ZR 10/18

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Wohnraummietrecht

Im Falle einer dem Mieter unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung hält die formularvertragliche Überwälzung der nach der gesetzlichen Regelung den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen der Inhaltskontrolle am Maßstab des BGB nicht stand, sofern der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt, der ihn so stellt, als habe der Vermieter ihm eine renovierte Wohnung überlassen.

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Keine fiktiven Schadenskosten mehr im Werkvertragsrecht

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit veränderte der Bundesgerichtshof zuletzt die Baubranche. Seit dem Urteil vom 22.02.2018 ist Schluss mit der Geltendmachung sogenannter fiktiven Mängelbeseitigungskosten in einem Baurechtsprozess. Konnte der Auftraggeber in der Vergangenheit aufgrund der jahrzehntelangen Rechtsprechung noch ohne Durchführung der Mangelbeseitigungsarbeiten die fiktiven Kosten der Mangelbeseitigung geltend machen, ist diese Möglichkeit nunmehr für alle Bauverträge, die ab dem 1. Januar 2002 geschlossen wurden beendet.

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Herausgabe von Eigentümerlisten

Ein Wohnungseigentümer hat keinen Anspruch auf Herausgabe einer Liste mit den E-Mail-Adressen der übrigen Mitglieder der Wohnungseigentümergemeinschaft gegenüber der Verwaltung. Zwar ist der Verwalter gegenüber den Wohnungseigentümern und dem Verband gehalten, eine „Eigentümerliste“ – mit Namen und Anschrift – zu führen und ggf. zu übergeben, hierunter fallen jedoch keine E-Mail-Adressen.

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Umzug ins Heim

Manchmal muss der Umzug in ein Pflegeheim aus gesundheitlichen Gründen relativ schnell erfolgen. Doch selbst in solchen Fällen können Mieter nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ihren Vertrag nicht fristlos kündigen.

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Kommentar von Axel-H. Wittlinger zum Hamburger Mietenspiegel

Themen > News

Kommentar von Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender des IVD Nord, zum Hamburger Mietenspiegel

Axel-H. Wittlinger, Vorsitzender Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e. V.

Hamburg ist eine attraktive und wachsende Metropole mit rund 1,8 Millionen Einwohnern. Leben, Arbeiten und Wohnen kann man in sieben Bezirken, die sich in 104 Stadtteile gliedern. Die Hansestadt hat rund 938.000 Wohnungen, davon rund 700.000 Mietwohnungen. Die Nachfrage nach Wohnraum findet sich entsprechend nicht nur in den Kaufpreisen, sondern auch in den Mietpreisen wieder.

Da ist es gut, ein verlässliches und den wissenschaftlichen Ansprüchen genügendes Instrument zur Verfügung zu haben: Der Hamburger Mietspiegel. Er gibt Auskunft über die am 1. April 2017 üblicherweise gezahlten Mieten für verschiedene Wohnungstypen vergleichbarer Art, Größe, Beschaffenheit, Ausstattung und Lage, die sogenannte „ortsübliche Vergleichsmiete“ der letzten vier Jahre. D.h. erfasst werden die Wohnungen, deren Mieten sich in den letzten vier Jahren verändert haben. Derartige qualifizierte Mietspiegel im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches schreiben zwar keine Mietpreise vor, dienen aber offiziell als Orientierungshilfe zur Bestimmung der Miethöhe.

Damit soll der Mietenspiegel Transparenz bieten und sorgt im Idealfall für Rechtssicherheit sowie Rechtsfrieden und gilt deshalb als „Streitbeilegungs-Instrument“. Ist das wirklich so? Der Hamburger Mietenspiegel kennt nur zwei Wohnlagen – „Normal“ und „gut“. Ist die normale Wohnlage in Randgebieten wie Neugraben vergleichbar mit der City-Lage Eppendorf? Von bestimmten Mietergruppen werden Wohnungen in Eimsbüttel höher bewertet als in Finkenwerder. Und diese Unterschiedlichkeit wird abgebildet in nur zwei Wohnlageneinstufungen?

Das neue Hamburger Wohnlagenverzeichnis versucht diesem Spagat zu leisten: Obwohl nur zwei Wohnlagen ausgewiesen werden, fließen höchst komplex neun offizielle Indikatoren (Statusindex, Bodenrichtwert, Grünflächen, Einwohnerdichte, Art der Straße, Entfernung U-/S-Bahn oder AKN, Lärmbelästigung, Entfernung zum Metrobus und zum Einzelhandel) in die Berechnung der Wohnlagen ein. Ausgewiesen wird ein Wohnlagenkennwert. Der Wohnlagenkennwert hat einen Grenzwert von minus 0,575. Entfernt sich der Wohnlagenkennwert nach oben (positiv), umso besser ist die Lage zu beurteilen, wird der Negativwert größer, ist die Lage geringwertiger einzuschätzen. Damit ist Mietern und Vermietern ein qualifiziertes Instrument zur Beurteilung der Wohnlage gegeben. Das Gleiche gilt natürlich auch für Investoren, die damit die Einstufung der Lagequalität besser einschätzen können. Diese Wohnwerteinstufungen sind oft blockweise – also von Straßenkreuzung zu Straßenkreuzung – gebildet und können im selben Straßenzug oder auch auf der anderen Straßenseite unterschiedlich sein. Wer mehr wissen will, findet das Wohnlagenverzeichnis auf der Homepage der Stadt Hamburg unter www.hamburg.de/wohnlagenverzeichnis. Alles Weitere zum Hamburger Mietenspiegel (Online-Rechner, Interaktive Karte, Mietenspiegel-Broschüre und -Tabelle) findet sich hier: www.hamburg.de/mietenspiegel

Klingt alles recht kompliziert, ist es auch. Doch die Lagebestimmung ist noch nicht am Ende. Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass fast jede Wohnlage Vor- und Nachteile aufweist, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Neben den in der rechnerischen Wohnlageneinstufung bereits erfassten Merkmalen folgen zur Einordnung weitere Kriterien für die Lagebeurteilung. Zum Beispiel hat die Lage des Wohnquartiers innerhalb des Stadtgebietes (Zentralität), d. h. die Gebiete mit guter Erreichbarkeit zur Innenstadt, Bewertungsvorteile. Ebenso gilt die Erreichbarkeit und Auswahl u.a. kultureller und gastronomischer Angebote, auch verbunden mit einer Mischung von Wohnen, Kultur, Handel und eingestreutem Gewerbe (Urbanität) als vorteilhaft.

Das bedeutet in der Praxis, der Gemüsehändler im Erdgeschoss und das Restaurant gegenüber müssen nicht etwas Negatives sein, sondern die Urbanität der Straße gibt gerade das gewisse Etwas, was den Lagewert positiv beeinflusst. Während das Wohnlagenverzeichnis eine rechnerische Bewertung darstellt, eröffnet die konkrete Situation im Quartier, in der Straße, vor dem Haus individuelle Bewertungsmöglichkeiten, die Lage der Wohnung besser oder abstufender einzuschätzen. Diese Bewertung gibt also für beide Parteien Spielraum für Begründungen, die ortsübliche Vergleichsmiete innerhalb der Spanne des jeweiligen Mietenspiegelrasterfeldes zu finden, sofern vom sogenannten Mittelwert abgewichen wird.

Fazit: Ein flüchtiger Blick in die Mietenspiegeltabelle reicht eben nicht aus. Weiter hängt die Höhe der Miete von den Merkmalen Art, Größe, Ausstattung und Beschaffenheit ab, die detailliert und umfangreich in den Erläuterungen dargelegt werden.

Konsequenz: Man muss sich schon mit dem „Instrument“ Mietenspiegel intensiv beschäftigen, um ihn korrekt anzuwenden – oder greift besser gleich auf den Rat eines IVD-Experten zurück.

www.ivd-nord.de

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Wie die Zeit vergeht! Vor genau 20 Jahren eröffnete die OTTO STÖBEN GmbH nach Flensburg und Itzehoe ihr drittes Außenbüro in der Hansestadt Lübeck. Im historischen Ambiente empfängt das OTTO STÖBEN-Team um Büroleiterin Ramona Irlich seine Kunden direkt an der Obertrave mit Blick auf das Tor zur Welt, das Lübecker Holstentor.

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Immobilien-Almanach 01

Die Immobilienbranche ist in wenigen Jahren zu einem Motor der deutschen Wirtschaft geworden. Sie beeinflusst die ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes so stark wie seit der Nachkriegszeit nicht mehr. Der Immobilien-Almanach bietet einen Überblick über diese starke, dynamische Branche.

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Am 23. April 2019 trat Christian Karow (54) die Position als Geschäfts-führer des Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e.V. an. Der erfahrene Kaufmann und Immobilienexperte war langjährig in leitender Ebene bei der Hamburger Sparkasse AG tätig, unter anderem als Geschäftsführer im Bereich der digitalen Immobilienvermarktung.

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Verwahrloste und vernachlässigte Wohnungseigentumsanlagen – Schrottimmobilien oder soziale Brennpunkte – gibt es inzwischen in vielen Städten Deutschlands. Allerdings wird nicht wahrgenommen, dass sie in der Hand von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) liegen. Somit wird auch nicht erkannt oder gesehen, dass…

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Hausbau: Auf das richtige Timing kommt es an

Themen > Bauen & Wohnen

Hausbau: Auf das richtige Timing kommt es an

Realistischer Zeitplan für sorgenfreie Bauzeit ohne Verzögerungen

© schulzie

Der Zeitpunkt für eine Baufinanzierung ist dank des niedrigen Zinsniveaus nach wie vor günstig. Doch wie lang dauert es überhaupt, ein Haus fertigzustellen und welcher Termin eignet sich am besten für den Baubeginn?

Trocknungsphasen und Innenausbau gelten als größte Zeitfresser

Ist das passende Grundstück gefunden, die Entscheidung für eine
Bauweise, Massiv- oder Fertighaus, gefallen und die Finanzierung gesichert, geht es an die Vorbereitungen.

An erster Stelle steht dabei die Baugenehmigung, die bei der zuständigen Behörde eingeholt werden muss. Je nachdem ob die Immobilie mit oder ohne Keller errichtet werden soll, variiert hier der Zeitaufwand. Experten raten für ein Kellergeschoss etwa drei Wochen einzuplanen. Ohne, also nur mit Bodenplatte, dauert diese Bauphase lediglich circa zehn Tage. Im Anschluss wird der Rohbau im eigentlichen Sinne inklusive Dachstuhl errichtet. Während ein Fertighaus in wenigen Tagen steht, sollten Häuslebauer bei einer Immobilie in massiver Stein-auf-Stein-Bauweise für diesen Schritt etwa drei bis vier Wochen einkalkulieren.

Wer nun denkt, dass damit der größte Part erledigt wäre, der irrt: Denn jetzt folgt der Innenausbau, der am meisten Zeit, nämlich mindestens acht Wochen, in Anspruch nimmt. Neben elektrischen Leitungen und sanitären Einrichtungen benötigt das Verlegen des Estrichs und das Verputzen der Wände die meiste Zeit. Putz und Estrich müssen ausreichend trocknen, sonst drohen Schimmelbefall oder Risse. Erst wenn dieser Prozess vollständig abgeschlossen ist, kommen Treppen, Türen und Bodenbeläge an die Reihe.

Kündigungsfristen und Umzugsplanung nicht vergessen

Viele zukünftige Eigenheimbesitzer unterschätzen auch den Zeitaufwand, den ein Umzug mit sich bringt. Hier müssen Mieter, unter Einhaltung der Frist, die Kündigung der vorherigen Wohnung genau timen, so dass sie im Falle einer späteren Fertigstellung des neuen Hauses dennoch dort weiter wohnen können. Außerdem gilt es, ein Umzugsunternehmen zu organisieren oder aber Freunde und Bekannte als Helfer zu mobilisieren, Umzugskartons rechtzeitig zu packen, Möbel zu zerlegen und den Transport ins neue Heim zu planen.

Möglichst im Frühjahr mit dem Bau beginnen

Bei allen Arbeiten am (Roh-)Bau gilt: Spielt das Wetter nicht mit,
kann sich die Fertigstellung erheblich verzögern. Der Termin für den
ersten Spatenstich will also gut überlegt sein. Daher gilt das Frühjahr als optimaler Zeitpunkt für den Start, denn dann herrschen die besten Bedingungen, besonders auch im Hinblick auf die Feuchtigkeit, die dem Bau in den kalten Herbst- und Wintermonaten erheblichen Schaden zufügen kann. Allerdings ist die Nachfrage in den wärmeren Monaten des Jahres auch entsprechend hoch, so dass die Kosten steigen und Engpässe bei den Aufträgen entstehen können. Rechtzeitiges Handeln ist also auch hier gefragt.

Baufi24 GmbH

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Alles über Immobilien – kompakt und verständlich von A bis Z

Themen > Unsere Partner stellen sich vor

Alles über Immobilien –
kompakt und verständlich von A bis Z

Warum dicke Bücher wälzen, wenn’s auch einfach geht. Dieses Buch ist nützlich für alle, die sich beruflich oder privat mit Immobilien beschäftigen. Von AAA-Mieter bis Zwischenfinanzierung findet der Leser die wichtigsten Fachbegriffe und Sachverhalte aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Es geht um Recht und Steuern, Versicherungen, Verträge, Finanzierung und Bewertung, um Investition, Anlage und Management, um Verwaltung und Renovierung, Miete, Pacht, Kauf und Verkauf und vieles mehr.


Rund 550 Begriffe werden auf 280 Seiten kompakt, verständlich und praxisnah dargestellt. Für das Buch wurden die Stichwörter ausgewählt, nach denen Nutzer am häufigsten im großen Online-Lexikon der Immobilienwirtschaft des Grabener Verlags gesucht haben. Der Verlag hat mit der neuen Auflage die Quintessenz des gesammelten Fachwissens der Branche in aktuellster Form herausgegeben. Für die hohe Qualität garantieren namhafte Autoren. Die Lexikon-Form macht die Suche nach Informationen leicht und lädt zum Stöbern ein. Dabei stößt der Leser auf allerhand Interessantes: Wissen Sie zum Beispiel was Freilegungskosten sind oder wem das Bieterverfahren nützt, was ein Plusenergiehaus ist oder wie es sich mit der Mietminderung verhält, was es mit der Grundschuld auf sich hat und wie ein Hausverwaltervertrag zustande kommt? Das Lexikon gibt Ihnen bereitwillig Auskunft.

Für jede deutsche Stichwortüberschrift gibt es übrigens auch die englische Übersetzung. Damit ist das Buch nicht nur ein Lexikon sondern zugleich ein Dictionary, was in der Immobilienbranche zunehmend wichtiger wird.

Zu empfehlen ist „Alles über Immobilien“ privaten Interessenten genauso wie denen, die zwar viel wissen, aber immer noch neugierig sind auf alles, was diese lebendige, vielversprechende und hochinteressante Branche zu bieten hat. Ohne unnötigen Ballast findet der Leser präzise Informationen, die ihm im praktischen Umgang mit Immobilien schnell weiter helfen.


Titel: Alles über Immobilien. Von A bis Z durch die Immobilienwirtschaft.
Das Buch ist über den Buchhandel oder direkt bei der Grabener Verlag GmbH, Kiel, zu beziehen.
Grabener Fachbuch
ISBN: 978-3-925573-743
Autoren: Erwin Sailer, Henning J. Grabener, Ulf Matzen u. a.
280 Seiten
15,5 x 22 cm | Broschur
3. Auflage 2016/2017
Preis: 22,50 Euro [D]

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Wird wieder beliebter: Das Wohnen auf dem Land

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ImmoNord – Die neue Messe für Wohnimmobilien

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29. Baumesse RoBau

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